COVID-19

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Airbus: Breeze will mehr Flugzeuge

Das U.S.-amerikanische Startup Breeze Airways, hinter dem David Neeleman steht, plant nochmals 20 Flugzeuge mehr nachzuschießen. Das AOC habe die Neo-Fluggesellschaft erst im März ausgestellt bekommen, wie simpleflying.com berichtet. Jetzt packt Breeze Airways noch eine Schippe drauf und korrigiert seinen Auftrag. Der Carrier möchte von nun an 80 statt 60 Airbus A220-300. Die ersten Jets der Großbestellung sollen schon im Oktober ausgeliefert werden. Breeze ist die neue Airline des brasilianisch-amerikanischen Unternehmers David Neeleman, der schon Jetblue und Azul gegründet hat. Geplant ist unter anderem, dass mit A220 nach Europa und Südamerika geflogen werden soll. 

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Tui: Die Zinsen belaufen sich jährlich auf 200 Millionen Euro

Auch der börsennotierte Reisekonzern erlebt seit Beginn der Pandemie regelrecht eine Existenzkrise. Die Last auf den Schultern von Tui wiegt schwer. In konkreten Zahlen drückt es Friedrich Joussen aus. Im Gespräch mit der FAZ plaudert der Vorstandsvorsitzende aus dem Nähkästchen: Tui muss 200 Millionen Euro an Zinsen schultern – pro Jahr! Somit verlangt die Rettung einiges vom Unternehmen ab. Dennoch erlebe er den Bund in der Rolle des Kreditgebers als „sachlichen und konstruktiven Investor.“ Die Zinslast könne der Konzern stemmen, weil er die Kosten durch die digitale Transformation um rund 400 Millionen und durch weniger Flugzeuge um 100 Millionen Euro senke.

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MUC: Schafherde löst harmlosen Polizeieinsatz aus

Was war passiert: Die Polizei musste aufrücken, weil eine Herde von knapp 500 Schafen samt Eseln und Pferden zu dicht am Flughafen grasten. Wegen eines erhöhten Vogelschlag-Risikos habe die Polizei den Schäfer höflich dazu aufgefordert, seine Tiere außerhalb dieses Areals zu weiden. Dieser Bitte sei der 53-Jährige dann auch ohne Widerrede nachgekommen. Die Tiere hätten zwar unter der Aufsicht des Schäfers „gemütlich außerhalb des Geländes am Zaun“ gegrast. Allerdings habe durch die Herde am Samstag die Gefahr bestanden, dass nistende Vögel aufgeschreckt werden und in die Einflugschneise fliegen könnten, wie aero.de berichtet.

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Air Astana begrüßt fünften Airbus A321LR

Im Rahmen eines Operating Leasing hat Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, den fünften Airbus A321LR von der Air Lease Corporation (ALC) in den USA übernommen.  Die erste Maschine des Flugzeugtyps mit Pratt & Whitney PW1133G-Triebwerken wurde im September 2019 ausgeliefert. Mit dem Modell ersetzt die Airline die Boeing 757. „Wir freuen uns sehr, den fünften Airbus A321LR von ALC in unserer Flotte zu begrüßen“, freut sich Peter Foster, President und CEO von Air Astana. „Mit der verbesserten Reichweite, den geringeren Emissionen und der hervorragenden Zweiklassen-Konfiguration, einschließlich einer Business Class mit 16 Flatbed-Sitzen, hat sich das Flugzeug bei Kunden sowie unseren Crews als äußerst beliebt erwiesen“, führt Foster weiter aus.  Neue Flugverbindung von Almaty an die georgische Schwarzmeerküste Außerdem nimmt Air Astana ab dem 15. Mai erstmals Flüge zwischen Almaty und Batumi, Georgiens zweitgrößter Stadt, auf. Die Verbindung wird dreimal pro Woche immer sonntags, montags und mittwochs mit einem Airbus A320 durchgeführt. Die Flugzeit von Almaty nach Batumi beträgt 4:30 Stunden, auf dem Rückflug 4:05 Stunden. Batumi liegt an der Schwarzmeerküste und ist die zweite Destination in Georgien, die Air Astana anfliegt. Seit 2011 besteht bereits eine Verbindung zur Hauptstadt Tiflis. Einreisende müssen den bei der Ankunft einen negativen PCR-Test vorlegen, der höchstens drei Tage alt sein darf. Internationale Umsteigepassagiere sind von dieser Maßnahme ausgenommen, sofern sie den Transitbereich des Flughafens während ihres Aufenthaltes in Kasachstan nicht verlassen.

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Alternativ zu PCR-Test: Finnair akzeptiert auch Impfnachweise

Finnische Bürger benötigen jetzt nur noch die erste Impfung, um in einen Finnair-Flieger steigen zu können.  Denn der Carrier wird ab dem 11. Mai 2021 den Nachweis einer Covid-Impfung als Alternative zum bisher erforderlichen negativen PCR-Testresultat als Grundlage für die Beförderung akzeptieren. Dabei wird lediglich vorausgesetzt, dass die erste Vakzine mindestens 21 Tage vor dem Abflug verabreicht wurde. Außerdem müssen Kinder 16 Jahren keinen Gesundheitsnachweis mehr vorlegen. Das teilt Finnair heute mit.  „Die Impfungen haben sich bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie bewährt. Impfnachweise werden eine Schlüsselrolle bei der Ausarbeitung des Digital Green Certificate der EU spielen, um so schrittweise unsere Normalität wiederzuerlangen“, so Kimmo Ketola, Medical Director bei der Fluggesellschaft. Alte Regelungen bleiben dabei bestehen, ein negatives PCR-Testresultat oder der Nachweis einer früheren Erkrankung werden ebenfalls akzeptiert.

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Montana Aerospace will an die Schweizer Börse

Mitten in der größten Luftfahrtkrise seit Jahrzehnten peilt der Zulieferer Montana Aerospace einen Börsengang an der Schweizer SIX an. Mit dem Erlös aus der Transaktion will das Unternehmen Zukäufe in der vor einer Konsolidierung stehenden Branche finanzieren. Im Rahmen der von Berenberg, der Zürcher Kantonalbank und der Commerzbank organisierten Transaktion wolle die Firma im zweiten Quartal des laufenden Jahres 400 Millionen Euro bei Investoren einsammeln. Das berichtet der ORF. Das Geld soll unter anderem für das künftige „organische und smarte anorganische Wachstum“ eingesetzt werden. Das Unternehmen beschäftigt eigenen Angaben zufolge 4.800 Mitarbeiter an 28 Standorten auf vier Kontinenten. Montana Aerospace beliefert unter anderem die Flugzeughersteller Airbus und Boeing mit Bauteilen aus Aluminium, Titan, Stahl und Kupfer.

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Via Barcelona: Emirates reaktiviert Strecke nach Mexiko City

Emirates wird am 2. Juli die Flüge nach Mexiko City via Barcelona wieder aufnehmen. Die Golf-Airline wird die Strecke mit einer Boeing 777-200 LR bedienen. Flug EK255 startet vier Mal wöchentlich um 03:25 Uhr in Dubai und kommt um 08:35 Uhr in Barcelona an, bevor er um 10:50 Uhr wieder abhebt und um 16:05 Uhr am selben Tag in Mexiko City ankommt. Der Rückflug mit der Flugnummer EK256 startet in Mexiko um 19:40 Uhr und kommt in Barcelona um 13:45 Uhr am nächsten Tag an. EK256 verlässt Barcelona am selben Tag um 15:30 Uhr in Richtung Dubai, wo er am nächsten Tag um 00:15 Uhr ankommt (alle Zeiten sind Ortszeiten).

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Air Baltic baut Cargo Hub am Flughafen Riga

Die lettische Fluggesellschaft und der Flughafen Riga schließen sich zusammen, um gemeinsam ein neues Cargo-Hub am Airport zu eröffnen. Der neue Frachthangar wird die größte Luftfrachtumschlaganlage im Baltikum sein. Air Baltic konnte die Ausschreibung für sich entscheiden. Derzeit sei geplant, Ende 2022 mit dem Bau zu beginnen und den Hangar bis Anfang 2024 fertig zu stellen. Die Frachtabfertigungstochter der Fluggesellschaft soll den Betrieb übernehmen. „Mit dem neuen Cargo Hub können wir jährlich mehr als 30 000 Tonnen Fracht umschlagen“, so Air Baltic-Chef Martin Gauss.  Nötig wurde den Neubau, weil der vorhandene Hangar den Plänen der neuen Eisenbahnverbindung Rail Baltica weichen muss und schon bald abgerissen wird. Die Rail Baltica ist eine im Bau befindliche neue Eisenbahnverbindung, die von Warschau in Polen über Litauen, Lettland und Estland im Endausbau bis nach Helsinki in Finnland führen wird.

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Flughafen Mönchengladbach feiert 65-jähriges Jubiläum

Der Startschuss für den Flughafen Mönchengladbach fiel am 22. April 1956. An dem Tag wurde der neue Flugplatz an der Niers mit dem Erwerb der Berechtigung zum Motorflug offiziell eröffnet. Nach einem Jahr zählte der Flugplatz bereits 13.000 Flugbewegungen, verglichen mit dem Corona-Jahr 2020 (48.856) ein beachtlicher Wert. „Heute ist der Flughafen als Wirtschafts- und Innovationsmotor für die Stadt nicht mehr wegzudenken“, weiß auch MGL-Geschäftsführer Ulrich Schückhaus. Auf dem Flugplatz folgte bald eine Flugschule, die Luftfahrerschule NRW, die bis heute unter dem Namen RWL German Flight Academy fortbesteht und als eine der größten Flugschulen Deutschlands schon viele Verkehrspiloten ausgebildet hat. 1958 kam dann die Firma Rhein-Flugzeugbau auf das Gelände, die sich zunächst auf die Wartung militärischer Flugzeuge der jungen Bundeswehr spezialisiert hatte, aber auch eigene Flugzeugforschungsprojekte auf den Weg brachte. Dieses Areal liegt heutzutage brach, denn in den 1990er Jahren musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. In den 1960er Jahren entwickelte sich „EDLN“, so die Bezeichnung in der Pilotensprache, immer weiter mit im Schnitt über 30.000 Flugbewegungen pro Jahr. Spitzenreiter war das Jahr 1975 mit 88.000 gezählten Starts und Landungen. Insgesamt waren die 1970er Jahre eine Hochzeit in der allgemeinen Luftfahrt, bevor die Szene der Ultraleichtflugzeuge immer mehr Zulauf bekam, die am MGL nicht zugelassen sind. In der Zeit war der kleine aufstrebende Flugplatz immer wieder Ausrichter von renommierten Flugwettbewerben wie dem Deutschlandflug.  Ein „Ausflug“ in den Linienflugverkehr Anfang der 1980er Jahre auf Strecken nach Frankfurt, Eindhoven und Metz bescherte dem Flugplatz an der Niers letztendlich 1995 die sogenannte Instrumentenfluggenehmigung. Damit war der Weg frei für die

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Trotz Pandemie: Pilatus Aircraft verbessert Ergebnis

Corona forderte den Schweizer Flugzeugbauer ebenfalls stark und hat dem Unternehmen Turbulenzen beschert. Dennoch konnte Pilatus Aircraft den Umsatz mit 1,1 Milliarden Franken beinahe auf dem Niveau von 2019 halten.  Das Betriebsergebnis fiel mit 155 Millionen Franken sogar leicht besser aus. Insgesamt wurden 129 Flugzeuge abgeliefert und das Bestellbuch ist mit 1,7 Milliarden Franken gut gefüllt. Zwar hätten die Flugzeugkunden über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen eher zurückhaltend agiert, so der Flugzeugbauer.  Doch danach kehrten sie „wider Erwarten mit einer umso stärkeren Nachfrage zurück“. Die größte Herausforderung sei nicht nur der Umgang mit der Pandemie an sich, sondern insbesondere die Suche nach Antworten auf die unterbrochenen Lieferketten und die drohenden Verzögerungen in der Fertigung gewesen. 41 PC-24, 82 PC-12 und 6 PC-21 konnten im vergangenen Jahr abgeliefert werden.

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