COVID-19

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Passagierzahlen: DTM verzeichnet stärksten Juni der Flughafengeschichte

Die Passagierzahlen am Dortmunder Flughafen sind im Aufwind: im zweiten Quartal 2022 sind 693.798 Reisende ab Dortmund Airport geflogen. Verglichen mit gut 302.000 Fluggästen im Jahr zuvor bedeutet das ein Wachstum von fast 130 Prozent. Somit befinden sich die Flugbewegungen beinahe wieder auf dem Niveau vom Vor-Corona-Jahr 2019, als fast 715.000 Menschen den Flughafen nutzten. Der vergangene Monat war sogar der stärkste Juni in der Geschichte des Flughafens. Mit über 250.000 Reisenden übertraf der letzte Quartalsmonat die Werte aus 2019 um mehr als 4.000 Fluggäste. Ein Grund für das hohe Fluggastaufkommen ist neben der großen Reiselaune auch die Auswahl an Reisezielen am Dortmund Airport: Der laufende Sommerflugplan bietet mit 54 Destinationen 30 Prozent mehr Auswahl als das Jahr 2019. Die beliebtesten Ziele im zweiten Quartal waren Kattowitz, Palma de Mallorca, Bukarest, Antalya und Sofia. Die Hauptreisezeit des Jahres begann mit dem Start der Sommerferien am 27. Juni 2022. Dank einer guten Vorbereitung und dem Engagement aller Beteiligten konnte das Passagieraufkommen auch an den stark frequentierten Tagen zum Ferienbeginn gut bewältigt werden.

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ZRH: Edelweiss holt Gepäck von zuhause ab

Ab sofort bietet Edelweiss in Kooperation mit Flying Bag allen Gästen, die via Flughafen Zürich fliegen, eine Gepäckabholung zuhause oder in einem Schweizer Hotel an. Neben dem Gepäcktransport an den Flughafen wird auch die Gepäckaufgabe und die sichere Lieferung bis an jede beliebige Edelweiss-Destination sicherstellt. Als Vorteile nennt der Anbieter: kein Schleppen bei der Anreise an den Flughafen und keine unnötig lange Wartezeiten bei der Gepäckaufgabe. Fluggäste wählen das Abholzeitfenster am Vortag oder gar am Tag des Fluges und übergeben die Gepäckstücke dem Fahrer. Diese Fahrten können auch CO₂-kompensiert werden. Das Angebot beinhalte nicht nur das Abholen des Gepäcks in der Schweiz, auch die Gepäck-Heimreise kann gebucht werden, wie das Schweizer Reiseportal About Travel berichtet. Fluggäste geben ihr Gepäck an der Destination wie gewohnt auf. In Zürich übernimmt Flying Bag das Gepäck am Ausgabeband und transportiert es an das gewünschte Ziel in der Schweiz. Somit kann auch die Heimreise gepäckfrei stattfinden.

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Michael Kühne nun größter Lufthansa-Aktionär

Der Hamburger Logistikunternehmer hat seine Beteiligung auf 15,01 Prozent erhöht. Der Bund ist bei Lufthansa nur noch Nummer zwei: Michael Kühne kontrolliere inzwischen 15,01 Prozent der Lufthansa und damit rund ein Prozent mehr als der Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Anfang März hatte Kühne über eine private Beteiligungsgesellschaft die Meldeschwelle von fünf Prozent ausgelöst, wenige Wochen später hatte Kühne seinen Lufthansa-Anteil schon verdoppelt. Der Hamburger Logistikunternehmer verfolge mit dem Einstieg nach eigenen Angaben strategische Ziele. Kühne ist Mehrheitsaktionär des Logistikkonzerns Kühne + Nagel und Großaktionär der Hamburger Container-Reederei Hapag-Lloyd.

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Air France bekommt zehnten A220-300

„Auvers-sur-Oise“ – so tauft die französische Fluggesellschaft ihren zehnten Airbus A220-300. Das Flugzeug mit der Registrierungsnummer F-HZUJ verließ das Airbus-Montageband in Mirabel und flog nach Paris-Charles de Gaulle, wo es Kurz- und Mittelstreckenflüge durchführen wird. Am 5. Juli 2022 führte sie ihren ersten kommerziellen Flug nach Venedig durch (Air-France-Flug 1126). Das Flugzeug verfügt über 148 Sitzplätze in einer 3-2-Sitzkonfiguration Der Sitz ist der breiteste auf dem Markt für Single-Aisle-Flugzeuge, neigbar und verfügt über eine verstellbare Kopfstütze, eine Lederpolsterung und ein ergonomisches Sitzkissen für erhöhten Komfort. Ein breiter stabiler Ablagetisch, Getränkehalter, eine Tasche zur Aufbewahrung von Zeitschriften und Büchern, einzelne USB-A- und -C-Anschlüsse und eine in die Rückenlehne integrierte Tablet- oder Smartphone-Halterung runden das Paket ab. Bis Ende 2025 werden insgesamt 60 A220-300 nach und nach einen Teil der Mittelstreckenflugzeuge von Air France ersetzen. Mit bis zu 15 geplanten Auslieferungen pro Jahr sei dies die schnellste Flottenintegration eines Flugzeugs in der Geschichte von Air France, so die Airline in einer Aussendung.

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Flughafen München zählt rund 13 Millionen Passagiere im ersten Halbjahr

Die dynamische Aufwärtsentwicklung am Münchner Flughafen spiegelt sich in den Verkehrsergebnissen des ersten Halbjahres 2022 wider: Mit rund 13 Millionen Passagieren wurde in den ersten sechs Monaten bereits das gesamte Jahresaufkommen von 2021 übertroffen. Gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres haben sich die Fluggastzahlen mehr als verfünffacht. Der steile Aufwärtstrend zeigt sich im Vergleich der beiden Quartale: Waren es im ersten Quartal 2022 lediglich rund vier Millionen Passagiere, konnten im zweiten Quartal mit rund neun Millionen bereits mehr als doppelt so viele Fluggäste in München abgefertigt werden. Im Juni erreichte der Münchner Flughafen bereits wieder drei Viertel seines Aufkommens aus dem Vergleichsmonat des Rekordjahres 2019. Dabei lag die Sitzplatzauslastung in München im Juni mit 84 Prozent auf Rekordniveau. Auf die große Nachfrage nach Flugreisen reagierten die Airlines mit einer deutlichen Ausweitung des Flugangebotes ab München: Wurden im ersten Halbjahr 2021 lediglich rund 40.000 Flugbewegungen registriert, waren es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mit über 129.000 Starts und Landungen mehr als dreimal so viele. Darüber hinaus stehen Reisenden in München wieder deutlich mehr Ziele zur Verfügung: Waren im letzten Jahr weltweit rund 100 Reiseziele ab München erreichbar, werden es in diesem Sommer bis zu 200 Destinationen sein. Vom anziehenden Luftverkehr in München profitiert auch das Frachtgeschäft am Airport: Mit einem Gesamtaufkommen von rund 127.000 Tonnen hat sich die Tonnage beim Frachtaufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt.

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SAS: Auch Flugzeug-Techniker streiken

200 Flugzeug-Mechaniker in Dänemark wollen sich am Donnerstag dem Streik der Piloten bei der angeschlagenen Fluglinie SAS anschließen. Die Mechaniker in der Gewerkschaft Dansk Metal kündigten an, SAS-Flugzeuge während des Streiks nicht zu warten. Das Unternehmen wolle versuchen, die Flugzeuge in anderen Ländern warten zu lassen. „Aber es ist klar, dass uns das in Bezug auf die Flugzeuge, die gerade am Boden sind und regelmäßige Instandhaltung benötigen, trifft“, so eine dänische SAS-Sprecherin gegenüber dem Sender DR. „Wenn die Piloten zurückkommen, können wir nicht sofort mit ihnen fliegen.“ Der Pilotenstreik legte am Mittwoch in Kopenhagen 34 von 100 SAS-Abflügen lahm. Insgesamt sind von dem Ausstand nach gescheiterten Tarifverhandlungen nach SAS-Angaben täglich 30.000 Passagiere betroffen.

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Edelweiss baut das Winterangebot aus

Die Airline bietet im Winterflugplan 34 Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke sowie 17 Destinationen auf der Langstrecke an. Nach der erfolgreichen Aufnahme der Strecke nach Sal im vergangenen Winter, baut Edelweiss das Angebot auf die Kapverden mit einem zweiten wöchentlichen Flug aus. Dieser bedient neu auch die Insel Boa Vista. Der Schweizer Carrier fliegt ab Ende Oktober 2022 von Zürich jeweils am Montag und Donnerstag nach Sal und am Montag zusätzlich nach Boa Vista, die Flüge sind ab dem 12. Juli buchbar. Ägypten, die Kanaren und Italien mit deutlich mehr Flügen, Marokko wieder bereisbar Edelweiss stärkt die beliebten Ägypten-Strecken: Neu werden zehn wöchentliche Flüge nach Hurghada, drei nach Marsa Alam, drei nach Sharm el Sheikh und zwei nach Luxor angeboten. Auch das Angebot auf die Kanaren wird ausgebaut und auf je neun wöchentliche Flüge nach Teneriffa und Gran Canaria, drei wöchentliche nach Fuerteventura und Lanzarote, sowie einen wöchentlichen nach La Palma aufgestockt. Ebenfalls drei Mal pro Woche wird Madeira bedient. Die wöchentlichen Flüge nach Lamezia Terme sowie Catania in Italien werden von zwei auf vier verdoppelt. Zudem ist Marokko wieder bereisbar, Marrakesch steht mit bis zu fünf und Agadir neu mit bis zu zwei wöchentlichen Verbindungen im Flugprogramm. Das Winterangebot im Norden und in Afrika Erstmals bietet Edelweiss im Winter ein breites Portfolio an Destinationen im Norden an. So fliegt der Carrier einmal pro Woche nach Tromsø und Bergen (beide ab Mitte Dezember) sowie bis zu dreimal pro Woche nach Reykjavik/Keflavik in Island. Schottlands Hauptstadt Edinburgh steht mit zwei

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Lufthansa Aviation Training bekommt ersten 787-9 Flugsimulator

Der erste Boeing 787 Full Flight Simulators (FFS) von Lufthansa Aviation Training ist am Standort Frankfurt für den Trainingsbetrieb einsatzbereit. Gefertigt wurde dieser vom britischen Hersteller L3Harris in Crawley. Das neue Trainingsgerät für die Ausbildung von Piloten ist bereits der 26. Full Flight Simulators des Modells Boeing 787, den L3Harris gebaut und ausgeliefert hat. Der Flugsimulator ist knapp sieben Meter breit und misst gut sieben Meter sowohl in der Höhe wie auch in der Tiefe. Mit einem Gewicht von 14 Tonnen ist das neue Trainingsgerät auch kein Leichtgewicht.  Bei diesem Projekt habe es eine zeitliche Herausforderung gegeben, da die Einflottung der 787 im Lufthansa Konzern für das Frühjahr 2022 geplant war. Aus diesem Grund wurde der 787-9 FFS für LAT modular gefertigt und weicht damit vom Standard ab. „Ausschließlich das Cockpit und die Simulator-Plattform wurden vom Hersteller für die erste Abnahme im Werk des Herstellers montiert. Die restlichen Elemente baute das Team von L3Harris zum ersten Mal bei der Installation in Frankfurt zusammen. Dazu gehörte unter anderem das Bewegungs- und Sichtsystem sowie die äußere Verkleidung“, erklärt Jens Jährling, Head of Training Devices & Infrastructure bei Lufthansa Aviation Training.  Um möglichst schnell Trainings für die Cockpit-Crews anbieten zu können, hat Lufthansa Aviation Training die Test- und Abnahmezeiten auf ein Minimum reduziert. „An der gewohnt hohen Qualität und Zuverlässigkeit unserer Trainingsgeräte für die LAT-Kunden ändert sich selbstverständlich nichts“, betont Matthias Spohr, Geschäftsführer Lufthansa Aviation Training GmbH, „In Zusammenarbeit mit unserem eigenen, sehr erfahrenen Engineering-Team hatten wir mit dem Hersteller L3Harris einen Partner an unserer

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VC begrüßt: Keine Ausweitung des Emissionshandels im Luftverkehr

Die Vereinigung Cockpit begrüßt die jüngste Entscheidung des Europäischen Rates in Bezug auf den europäischen Emissionshandel im Luftverkehr, mahnt aber weiter einen scharfen Blick auf die wettbewerblichen Auswirkungen, zum Beispiel bei ReFuel EU, an. Aktuell soll der Anwendungsbereich für innereuropäische Flüge (einschließlich des Vereinigten Königreichs und der Schweiz) beibehalten werden. Einer stark wettbewerbsverzerrenden Erweiterung auf Abflüge zu Drittstaaten wurde nicht zugestimmt. Ebenfalls hat sich der Rat der EU darauf geeinigt, die kostenlosen Zertifikate für den Luftverkehrssektor aus der Vergangenheit bis 2027 schrittweise abzubauen. Um der Klimaneutralität und den höheren Kosten von nachhaltigen Flugkraftstoffen Rechnung zu tragen, wird es für die Jahre 2024 bis 2030 eine Zuteilung von 20 Millionen Zertifikaten geben. Diese sollen einen Teil der Mehrkosten für die alternativen Kraftstoffe abfedern. „Klimaverträglichkeit im Einklang mit der Wettbewerbsfähigkeit muss die Richtschnur für die Regulierung im Luftverkehr sein. Ein bezahlbarer Hochlauf alternativer Kraftstoffe ist der richtige Weg, um den Luftverkehr in Europa zu halten und Carbon-Leakage zu verhindern. Wir sind schon seit Jahren einem verzerrten Wettbewerb mit Airlines aus der Golf- Region ausgesetzt. Die angekündigten Kompensationen werden die Mehrkosten nicht aufwiegen und die Nachteile für unsere heimische Industrie vergrößern. Das SAF-Zertifikatssystem sollte daher mindestens an die im Rahmen der ReFuel-EU-Initiative vorgeschriebenen Mengen angepasst werden. Eine größere Menge an abrufbaren SAF-Zertifikaten würde aus unserer Sicht effektive Anreize schaffen, mehr und schneller auf alternative Kraftstoffe umzustellen“, so VC-Pressesprecher Matthias Baier. Nachdem sich der Rat nun auf seine Standpunkte zu den Vorschlägen geeinigt hat, werden die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament mit dem Ziel

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Reisen mit Arzneimitteln: Das ist zu beachten

Der Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO rät dazu, Medikamente im Auto oder Flugzeug vor extremen Temperaturen zu schützen. Privatpersonen müssen auf ein paar Dinge achten, sollten sie ihre Arzneimittel in den Urlaub mitnehmen müssen. Denn: Arzneimittel sind empfindliche Produkte und der Umgang mit ihnen auf Reisen ist eine besondere Herausforderung. Während einer Fahrt in den Sommerurlaub muss sichergestellt sein, dass Arzneimittel keiner Hitze ausgesetzt sind. Kein guter Platz für deren Lagerung ist das Handschuhfach, denn dieses kann sich über 40 Grad Celsius erhitzen. Der beste Ort für eine kurzfristige Lagerung im Auto ist unter den Vordersitzen. Die meisten Arzneimittel sollen bei Raumtemperatur und somit zwischen 15 und 25 Grad aufbewahrt werden. Darüber oder darunter ist für kurze Zeit meist unproblematisch. Längere Temperaturunterschiede können den Wirkstoff jedoch verändern, sodass es zu einem Wirkungsverlust kommen kann. Empfindliche Medikamente wiederum sollen bei Kühlschranktemperatur von 2 bis 8 Grad gelagert werden. Beispiele dafür sind Insulin für Diabetiker, Impfstoffe oder einige Augentropfen. Temperaturempfindliche Medikamente können auf Reisen am besten in Isoliertaschen oder kleinen Kühlboxen transportiert werden. Hierbei gilt: Das Arzneimittel nicht direkt auf das Kühlelement legen, denn damit ist ebenfalls die Wirksamkeit gefährdet. Und schließlich sollte man bedenken, dass Arzneimittel auch bei der Mitnahme im Flugzeug extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, die Wirksamkeit und Qualität der Arzneistoffe beeinträchtigt können. Die Information über die richtige Lagerung enthält die Arzneimittelpackung bzw. der Beipacktext.

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