COVID-19

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COVID-19

Nahezu 2,2 Millionen Passagiere flogen im Juni über den Flughafen Zürich

Im vergangenen Monat zählte der größte Flughafen der Schweiz exakt 2.161.554 Passagiere. Damit sind drei Viertel des Vorkrisen-Niveaus erreicht. Das entspreche einem Plus von 248 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Gegenüber Juni 2019 würden die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 75 Prozent liegen. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 96 Prozent auf 20.079 Starts oder Landungen.  Auch im Cargo-Bereich kann der Airport zulegen: Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Juni 34.937 Tonnen Fracht abgewickelt – das entspricht einer Zunahme von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Nichtsdestotrotz und verglichen mit dem Vergleichsmonat aus der Vorkrisenzeit wurde 5 Prozent weniger Fracht abgewickelt. 

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Air Baltic zählt im Juni fast 350.000 Fluggäste

Im vergangenen Monat hat die lettische Fluggesellschaft insgesamt 349.700 Passagiere befördert – das sind um 205 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Fast 350.000 Fluggäste zählte Air Baltic im Juni 2022 auf 3.500 durchgeführten Flügen. Im Vergleichszeitraum des letzten Jahres waren die Auswirkungen der CoV-Krise noch omnipräsent. Damals konnte der Carrier nur 114.700 Passagiere auf 1.780 Flügen befördern. „Der positive Trend der Erholung von der Covid-19-Krise hat sich im Juni fortgesetzt. Wir sehen eine starke Nachfrage nach Buchungen, die vor allem von Freizeitreisen getrieben wird“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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Auch Azoren streichen CoV-Einreisebeschränkungen

Bei der Einreise auf die Azoren müssen Urlauber keinen Nachweis nach dem 3G-Prinzip mehr vorlegen. Ebenso wie das portugiesische Festland hat die Inselgruppe die Einreisebeschränkungen abgeschafft. Zum 1. Juli hat Portugal die für das Festland geltenden Einreiseregeln abgeschafft. Bis dahin hatte das beliebte Urlaubsland noch am verpflichtenden 3G-Nachweis für Ankommende aus dem Ausland festgehalten, wenn diese über den See- oder Luftweg einreisten. Die Nachweispflicht für Reisende zu Lande über die Grenze zu Spanien war bereits früher aufgehoben worden. Nun ziehen auch die zu Portugal gehörenden Azoren nach und erlauben die freie Einreise aus dem Ausland über alle Einreisewege. Auch zwischen den einzelnen Eilanden des Archipels kann ohne Nachweis gereist werden, je nach Risikoeinstufung des Abreiseortes sind dabei laut Auswärtigem Amt jedoch kurzfristige Änderungen möglich. Mit der erleichterten Einreise dürften sich in der Sommersaison auch wieder mehr internationale Touristen für einen Aufenthalt auf der Inselgruppe entscheiden. Bereits jetzt registrieren die Hoteliers der Azoren eine steigende Nachfrage, insbesondere Reisende aus Deutschland und den USA würden derzeit Unterkünfte buchen, wie Check24 berichtet. Über den Sommer rechnen die Betreiber mit einer Auslastung ihrer Häuser von etwa 80 Prozent.

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Griechenland: Infizierte Urlauber müssen sich nicht mehr isolieren

Griechenland hat die Regelungen für Urlauber angepasst, die sich vor Ort mit Corona infizieren. Seit der letzten Woche müssen sie sich nicht mehr verpflichtend in Quarantäne begeben, die speziellen Isolationsbereiche in den Hotels werden abgeschafft. Stattdessen wird die Isolationszeit freiwillig. Ende der vergangenen Woche haben die griechischen Behörden neue Gesundheitsprotokolle herausgegeben, die einen lockereren Umgang mit corona-infizierten Touristen erlauben. Stellt ein ausländischer Gast beim Aufenthalt in Griechenland eine CoV-Erkrankung fest, steht es ihm von jetzt an frei, sich für einige Tage oder den Rest des gebuchten Aufenthalts zu isolieren. Für Einheimische gelten weiterhin strengere Regeln, sie müssen sich obligatorisch fünf Tage lang in häusliche Isolation begeben. Hotels dürfen weiterhin spezielle Quarantänebereiche einrichten, sind gesetzlich aber nicht mehr dazu verpflichtet. Ausreise mit positivem Test erlaubt Neu ist auch, dass die Ausreise aus Griechenland auch mit positivem Testergebnis möglich ist, bisher war dies verboten. Infizierte ausländische Gäste dürfen jederzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Fähren, Zügen, Bussen und Flugzeugen reisen, solange sie dabei eine Maske nach FFP2- oder KN95-Standard tragen. Wer während einer Corona-Infektion ausreisen möchte, sollte jedoch auch die Einreisebedingungen des Ziellandes beachten. Deutsche Staatsbürger etwa dürfen auch mit Corona-Infektion in ihre Heimat zurückkehren. Das berichtet Check24.

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Flughäfen in Südrussland bleiben weiterhin geschlossen

Wegen des Kriegs in der Ukraine sind die Flugverbote im Süden des Landes abermals verlängert worden. Insgesamt elf Flughäfen bleiben bis zum 18. Juli 2022 gesperrt, wie das Luftfahrtportal Aero unter Berufung auf die russische Luftfahrtbehörde mitteilt. Betroffen seien viele beliebte Sommerferienorte der Russen, darunter der im Schwarzmeer-Kurort Anapa, in Rostow am Don und in der Großstadt Krasnodar. Auch die Flughäfen von Gelendschik, Woronesch sowie in Simferopol auf der 2014 annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind demnach weiter von Luftraumbeschränkungen betroffen. In der bei Touristen beliebten Stadt Sotschi am Schwarzen Meer läuft der Flugbetrieb nach offiziellen Angaben weiter. Die Behörden empfehlen, für Reisen in die südlichen Regionen neben Sotschi die Flughäfen in Wolgograd und Mineralnyje Wody oder auch Moskau zu nutzen. Von dort gibt es etwa Zug- und Busverbindungen in die Regionen mit den gesperrten Airports. Russland hatte nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine am 24. Februar die Flughäfen zeitweilig geschlossen und die Verbote immer wieder verlängert. Reisenden nach Südrussland wird empfohlen über Ausweichflughäfen in Sotschi oder Mineralnye Wody in die Region zu kommen.

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Flughafen Graz: Hohes Flugaufkommen wegen Formel 1

Der Grand Prix am vergangenen Wochenende hat am Flughafen Graz für ein ungewöhnlich hohes Flugaufkommen gesorgt. Die letzten Tage stand der Flughafen Graz besonders auf dem Prüfstand, da der Grand Prix am Red Bull Ring für mehr als 50 zusätzliche Starts und Landungen primär in der General Aviation gesorgt hat. Einige Maschinen haben den Flughafen nur für einen kurzen Boxenstopp besucht, andere benötigten für sich und ihre Passagiere ein spezielles Handling. “Ich bin sehr stolz auf unser Team, das die vergangenen Tage so gut gemeistert hat“, so Wolfgang Grimus Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir haben das stärkste Flugaufkommen im Rahmen eines Grand Prix am Red Bull Ring verzeichnet und das neben dem bereits erhöhten Flugverkehr im Zusammenhang mit dem Ferienbeginn. Unsere „fliegende Runde“, wie es in der Formel 1 heißt, kann kaum mehr verbessert werden.“  Mit rund 35 Starts und Landungen fand das Hauptflugaufkommen im Bereich der General Aviation / Allgemeine Luftfahrt mit verschiedenen Cessnas, Embraer Phenoms , Gulfstreams oder Falcons statt. Das größte Flugzeug in diesem Segment war eine Gulfstream 650. Auch Sonderflüge mit großen Maschinen wie einige Airbus, Boeing oder British Aerospace BAe146 wurden abgefertigt, wobei ein Airbus 319 der ITA Airways dem Flughafen Graz erstmalig einen Besuch abgestattet hat und das gleich vier Mal hintereinander.

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Indonesien streicht Corona-Versicherung

Der südostasiatische Inselstaat hat seine Einreisebedingungen gelockert. Ab sofort wird bei der Ankunft kein Nachweis über eine Corona-Versicherung mehr verlangt. Für die Einreise nach Indonesien hatten die Behörden bis zuletzt eine Krankenversicherung verlangt, die COVID-19-Behandlungen abdeckte. Diese wird ab sofort nicht mehr benötigt. Somit müssen vollständig geimpfte Urlauber bei der Einreise lediglich ihren Impfnachweis vorlegen, eine Testpflicht besteht seit Mitte Mai nicht mehr. Wer nicht oder nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist, kann zwar ebenfalls ohne vorherigen Test in den Inselstaat einreisen, muss sich jedoch für fünf Tage in einem von der Regierung vorgegebenen Quarantänehotel auf eigene Kosten isolieren. Am vierten Tag wird ein PCR-Test auf Selbstkostenbasis durchgeführt, ist dieser negativ, dürfen sich auch Ungeimpfte frei im Land bewegen. Bei der Ankunft wird Reisenden gegen Vorlage des Reisepasses für umgerechnet etwa 30 Euro ein Touristenvisum ausgestellt. Das berichtet Check24.

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Flughafen Zagreb zählte im Juni fast 300.000 Fluggäste

Der Flughafen Zagreb fertigte im Juni exakt 292.761 Passagiere ab – das entspricht einem Rückgang von knapp 13 Prozent gegenüber dem gleichen Monat vor der Pandemie. Wesentlich zu der Erholung beigetragen habe Medienberichten zufolge besonders Ryanair. Die irische Fluggesellschaft habe zwar ursprünglich vorgehabt, im Juni deutlich öfter zu fliegen. Trotzdem hoben im vergangenen Monat deutlich mehr Maschinen des Lowcosters ab als im selben Monat des vergangenen Jahres. Damals hatte man gerade die Flüge nach Zagreb aufgenommen und noch keine Basis in der kroatischen Hauptstadt eröffnet. In der ersten Jahreshälfte begrüßte der Airport insgesamt fast 1,3 Millionen Reisende, um 15,3 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation.

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Thailand: Touristen sollen höhere Hotelpreise bezahlen

Geht es nach den Plänen der thailändischen Regierung, so sollen Hotels im Land künftig mit einem Doppeltarifsystem ausgestattet werden. Ausländische Reisende sollen dabei tiefer in die Tasche greifen müssen als Einheimische. Während der Corona-Krise haben viele Hotels in Thailand ihre Preise gesenkt, um so viele Gäste wie möglich zu einem Aufenthalt zu locken. Insbesondere in den klassischen Urlauberhochburgen wie Krabi, Phuket und Koh Samui gewährten Unterkunftsbetreiber hohe Rabatte. An diesen reduzierten Tarifen hat sich auch nach der Wiederöffnung des Landes für den internationalen Tourismus bislang meist nichts geändert. Nach dem Willen der Tourismusbehörde sollen sie nun jedoch wieder angepasst werden: Während für Einwohner Thailands weiterhin die niedrigen Hotelpreise gelten sollen, müssten ausländische Reisende künftig mehr Geld aufbringen. Bislang handle es sich allerdings nur um einen Vorstoß des Ministeriums, auf den die Antwort der Hotelverbände noch aussteht, wie Check24 berichtet. Ein ähnliches Modell wird bereits seit Jahren in den Nationalparks von Thailand angewendet, welche von einheimischen Besuchern ein geringeres Eintrittsgeld erheben als von ausländischen Gästen. Zum jetzigen Zeitpunkt müssen Urlauber keine Einreiseregistrierung mehr vornehmen, die Beantragung des Thailand Pass ist damit ebenfalls entfallen. Für vollständig geimpfte Reisende genügt das Vorzeigen des Impfpasses, Personen ohne Impfschutz benötigen einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR- oder Antigentest. Nach der Einreise besteht keine Quarantäne- oder Testpflicht mehr.

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SAS holt „gestrandete“ Urlauber zurück

Bis zum Sonntag wollen die streikenden Piloten der skandinavischen Fluglinie SAS mit zunächst rund 100 Flügen gestrandete Urlauber nach Hause befördern. Bereits heute will SAS zunächst 18 leere Maschinen in Urlaubsziele schicken. Über das Wochenende sollten dann insgesamt 80 Flüge Touristen zurückholen. Trotz des Ausstands nach gescheiterten Schlichtungsgesprächen hatten die SAS-Piloten zuvor angeboten, gestrandete Charter-Reisende nach Hause zu fliegen. Das berichtet der ORF unter Bezugnahme auf die norwegische Nachrichtenagentur NTB. Die Ausnahme soll einige Wochen lang für abgelegenere Reiseziele gelten, von denen aus es keine alternative Rückreise gibt. Im Gegenzug fordern die Piloten SAS auf, die „Aussperrung“ aufzugeben, die die Fluggesellschaft gegen sie gerichtet habe. Die schwedische Pilotenvereinigung wirft dem Unternehmen vor, die Pandemie genutzt zu haben, um fast die Hälfte der Piloten mit einem vereinbarten Recht auf Wiedereinstellung zu entlassen und dieses Recht dann außer Kraft zu setzen.

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