COVID-19

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Germania: Insolvenzverwalter siegt vor Gericht

Der ehemalige Geschäftsführer der Fluggesellschaft Germania, Karsten Balke, ist mit dem Versuch gescheitert, gegen den Insolvenzverwalter eine Einstweilige Verfügung zu erwirken. Balke hatte Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg öffentlich vorgeworfen, die Buchhaltung manipuliert, Unternehmensdaten gelöscht zu haben und ihn in seinen Informationsrechten zu beschneiden. Das Landgericht Berlin hat den Antrag jetzt in vollem Umfang zurückgewiesen. „Wenn ein Insolvenzverwalter eine lückenhafte Buchhaltung auf den aktuellen Stand bringt, ist das keine Manipulation, sondern sein gesetzlicher Auftrag“, betonte Wienberg. „Das ist ein entscheidender Unterschied, und es ist wichtig, dass das Gericht das jetzt klargestellt hat.“ So geht das Landgericht Berlin in seiner Entscheidung davon aus, dass die von Balke behaupteten kriminellen Buchhaltungsmanipulationen „durch nichts belegt“ sind. Die vom Insolvenzverwalter veranlassten Nachbuchungen seien nicht zu beanstanden. Wienberg sei sogar verpflichtet gewesen, die von Balke als Geschäftsführer unterlassenen Buchungen vorzunehmen. Wienberg hatte nach seiner Bestellung zum Insolvenzverwalter eine Vielzahl von Rechnungen vorgefunden, die noch nicht von der Germania-Unternehmensbuchhaltung erfasst waren. Diesen Buchungsrückstand hatte er beseitigt, um belastbare Bilanzen zu erzeugen und den tatsächlichen Verschuldungsgrad des Unternehmens zu ermitteln. Das Landgericht Berlin geht in seiner Entscheidung tatsächlich von „konkreten Mängeln“ der von Balke verantworteten Buchführung aus, insbesondere von „massiven Buchungsrückständen“. Die Buchungsvorgänge, die Balke als Beispiele für angeblich fehlerhafte Buchungen zusammengetragen hatte, waren nach Auffassung des Gerichts sämtlich „nicht zu beanstanden“. Das Gericht folgte auch nicht dem Vorwurf, der Insolvenzverwalter habe Verknüpfungen oder Geschäftsunterlagen „absichtsvoll“ gelöscht, vernichtet oder verändert. Balke hatte sich vor allem darüber beschwert, dass Wienberg die nach Insolvenzeröffnung nicht mehr benötigten Programme deaktiviert hatte. Die Richter

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Air Baltic stockt Kiew-Flüge auf

Während andere Fluggesellschaften das Reiseziel höchstens in den gewohnten Frequenzen und mit Einschränkungen (Austrian Airlines setzt die Nightstops aus) befliegen, stockt Air Baltic die Flüge nach Kiew auf. Der Grund hierfür scheint auf der Hand zu liegen: Aktuell werden Flüge aus der Ukraine heraus besonders nachgefragt, weil sich immer mehr Menschen aufgrund der drohenden Gefahrenlage auf dem Weg zurück nach Lettland machen. Deshalb bietet der Carrier morgen und übermorgen zusätzliche Flüge von Kiew nach Riga an – damit werden in dieser Woche tägliche Flüge zwischen den beiden Flughäfen angeboten. Darüber hinaus plant der Carrier, Direktflüge von Kiew nach Vilnius am Dienstag, Donnerstag und Samstag sowie einen Direktflug von Odessa nach Riga am Samstag durchzuführen. „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität. Wir bewerten kontinuierlich die aktuelle Situation und befolgen die Empfehlungen der Behörden, um im Bedarfsfall den Flugplan anpassen zu können“, so die Airline in einer Aussendung.

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Airbus startet die Woche mit 48 Neubestellungen

Die Leasingfirma Aviation Capital Group stockt ihre Airbus-Positionen auf und bestellt 20 Airbus A220-Maschinen. Auch der kuwaitische Low-Coster Jazeera Airways gibt eine Order für 28 neue A320neo-Flieger in Auftrag. Der europäische Flugzeugbauer startet besonders gut in die neue Woche. Die international tätige Leasinggesellschaft bestellt 20 Airbus A220. ACG hatte erst im Dezember 40 Flugzeue der A320neo-Modellfamilie bestellt, darunter fünf A321XLR. „Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Airbus durch diesen A220-Auftrag ausbauen zu können“, so Steven C. Udvar-Hazy, Senior Vice President, OEM Relations & Market Development bei ACG. „Unsere Airline-Kunden werden die Umweltfreundlichkeit, den Passagierkomfort und die wettbewerbsfähige Betriebsökonomie der A220 zu schätzen wissen.“ Zeitgleich hat auch die Billigfluggesellschaft Jazeera Airways aus Kuwait einen im November 2021 angekündigten Auftrag über 20 A320neo und acht A321neo bestätigt.

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Wizz Air: Alle Flüge in die Ukraine heben wie gewohnt ab

Auch der ungarische Low-Coster behält die Sicherheitslage in der Ukraine im Auge. Noch heben alle Maschinen planmäßig ab. Aufgrund einer drohenden Invasion durch Russland wird seitens des Außenministeriums von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen in die Ukraine abgeraten. Aktuell fliegt die Airline mehrmals wöchentlich nach Kiew-Schuljany und Boryspil. Zwei weitere Verbindungen – Kharkow und Saporischschja – sollen ab April bzw. Juli 2022 ab Wien bedient werden. Nach derzeitigem Stand würde es auch keinen Grund geben, Änderungen am Flugplan vorzunehmen. „Alle unsere Flüge in die und aus der Ukraine werden weiterhin wie gewohnt durchgeführt“, so eine Airline-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Trotzdem beobachte Wizz Air die Lage vor Ort sehr genau, um im schlimmsten Fall kurzfristig reagieren zu können. Auch Fluggäste sollen im Hinblick auf dieses Reiseziel besonders aufmerksam sein. „Allen Passagieren mit gebuchten Flügen in die und aus der Ukraine wird empfohlen, ihre E-Mail-Accounts regelmäßig auf weitere Informationen zu den gebuchten Flügen zu überprüfen“, so die Medienreferentin weiter. Die Austrian Airlines haben bereits erste Maßnahmen ergriffen und die Verweildauer der Besatzungsmitglieder und Passagiere in dem osteuropäischen Land auf ein Minimum reduziert, indem keine Nightstops mehr durchgeführt werden.

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ANA erhält Gold-Auszeichnung bei den S&P Sustainability Awards

Die größte japanische Fluggesellschaft wurde bei den S&P Global Sustainability Awards 2022 mit Gold ausgezeichnet – als einziges Unternehmen der Luftfahrtbranche. „Nachhaltigkeit ist ein zentraler Kern all unserer Aktivitäten im Unternehmen. Wir sind stolz darauf, zum zweiten Mal in Folge neben anderen weltweit führenden Unternehmen in die prestigeträchtige Gold-Klasse der S&P Global Sustainability Awards aufgenommen zu sein“, sagte Chikako Miyata, Senior Vice President und Director of Corporate Sustainability bei der ANA Holding. „Der Fokus auf Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmenskultur, und wir werden unser ehrgeiziges Umwelt-, Sozial- und Governance-Konzept weiterführen. Die wichtige Anerkennung mit dieser Auszeichnung motiviert uns zu weiteren Anstrengungen und treibt die Innovation in diesem wichtigen Bereich von Wirtschaft und Gesellschaft voran.“

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Tui startet die Mallorca-Saison schon heute

Um die Mallorca-Nachfrage zu decken, verschiebt die Airline den Start der Frühjahrs- und Ostersaison nach vorne: Bereits am 11. Februar starten die ersten drei Flugzeuge aus Düsseldorf, Frankfurt und Hannover nach Mallorca. Nicht nur für den Sommer würden die Chancen gut stehen, wieder an die Buchungszahlen vor Corona anzuschließen. Auch kurzfristig sei der Wunsch groß, nach Mallorca aufzubrechen, so das Unternehmen in einer Aussendung. Daher zieht Tui den traditionellen Saisonstart für die Frühjahrs- und Ostersaison vor. Fast zeitgleich werden am heutigen Tag drei Tuifly-Maschinen aus Düsseldorf, Frankfurt und Hannover zur Baleareninsel aufbrechen. Auch Stuttgart soll in Kürze folgen. „Die Sehnsucht nach Sonne und Meer stimuliert jetzt auch die kurzfristige Nachfrage für das Mittelmeer. Wir starten wieder mit unseren ersten eigenen Maschinen – und das früher als in den Jahren zuvor. Die ersten Flüge sind fast vollständig ausgebucht, und die Aussichten für die Sommersaison sind mehr als vielversprechend. Wir erwarten, dass erstmals seit Pandemiebeginn wieder alle Hotels auf den Balearen zur Verfügung stehen. Trotzdem werden sie auf eine höhere Nachfrage treffen, weil Reisen sich diesen Sommer weiter normalisieren“, sagt Stefan Baumert, Vorsitzender der Geschäftsführung von Tui Deutschland.

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Condor mit neuem Streamingdienst an Bord der Mittelstrecke

Ab April 2022 wird die gesamte Kurz- und Mittelstreckenflotte des deutschen Ferienfliegers sukzessive mit dem Entertainmentsystem Flystream ausgestattet. Damit können Fluggäste ab April Filme und Serien an Bord über das eigene Endgerät streamen, informiert die Fluggesellschaft. Zur Auswahl stehen über 20 Filme, mehr als 100 Serien sowie Spiele. Auch die Moving Map, die den aktuellen Flugstatus anzeigt, ist abrufbar. Ob das neue Entertainmentsystem auf dem gebuchten Flug bereits zur Verfügung steht, können Gäste 24 Stunden vor Abflug auf der Condor-Website einsehen. Zu den Preisen gibt es keine Info. Auf der Langstrecke kostet das Entertainment in der Economy-Class sieben Euro.

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Jänner: Fast 900.000 Fluggäste am Flughafen Zürich

Im ersten Monat des neuen Jahres sind 898.084 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 212,1 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Gegenüber Januar 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 42,1 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Januar 2022 bei 622.334. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 30,4 Prozent was 271.978 Passagieren entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 129, 4 Prozent auf 12.741 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeige, dass die Flugbewegungen 58,8 Prozent des Niveaus von 2019 betragen, wie der Airport mitteilt. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 8,8 Prozentpunkte auf 54,4 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Januar 32.236 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 36,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Januar 2019 wurde 8,2 Prozent weniger Fracht abgewickelt.

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Tschechien lockert – Einreisebeschränkungen bleiben aber weiterhin

Das österreichische Nachbarland hebt einige covidbedingte Beschränkungen auf. So soll die 2G-Regelung, welche nur Geimpften und Genesenen Zugang zu bestimmten Bereichen gewährt, schon bald der Vergangenheit angehören. Doch während innerhalb des Landes die Hüllen fallen, hält die Regierung weiterhin an den Einreiseregeln fest. Ausländische Touristen müssen bei der Einreise weiterhin ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen. Obwohl die Corona-Regeln im Land gelockert werden, seien bei den strikten Einreisebestimmungen derzeit keine Änderungen geplant, wie abouttravel.ch berichtet. Die Gesundheitsbehörden würden derzeit nicht von den geltenden Regelungen abweichen, weil das Infektionsgeschehen in fast jedem europäischen Land massiv sei. Nicht nur Menschen ohne jeglichen Impfnachweis müssen ein negatives Testergebnis vorweisen. Auch bereits Geimpfte, die keine Auffrischungsimpfung intus haben. Für Ungeimpfte ist zudem ein zweiter Test im Abstand von fünf bis sieben Tagen nach der Ankunft verpflichtend.

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Jährlich bis zu 100 Krankentransporte am Flughafen Paderborn/Lippstadt

Über den Flughafen Paderborn/Lippstadt finden jährlich rund 100 Krankentransporte statt. Eine bedeutende Rolle spielt der Flughafen Paderborn/Lippstadt in den Bereichen Geschäftsreisen und Touristik für Ostwestfalen, Lippe und Südwestfalen. Doch damit nicht genug: Auch in anderen Segmenten leistet der Airport seinen Beitrag für die Menschen, Unternehmen und Organisationen in der Region. Dazu zählt der Bereich der Krankentransporte. „Fast an jedem dritten Tag landet ein Flugzeug mit verletzten Personen bei uns. Dieser Leistungsbereich unseres Flughafens steht kaum in der Öffentlichkeit, stellt für die Verletzten und deren Angehörige häufig aber eine große Erleichterung und Entlastung dar“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. Dabei arbeite man beispielsweise mit dem ADAC Ambulanz-Service zusammen. Die Patienten, die von und nach Paderborn/Lippstadt zu einer spezialisierten Klinik geflogen werden, sind unter anderem schwer an Corona erkrankt.

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