COVID-19

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MTU liefert bessere Zahlen als erwartet

Das abgelaufene Jahr fiel für den Triebwerksbauer MTU besser aus als ursprünglich gedacht.Trotz der anhaltenden Auswirkungen der CoV-Pandemie stieg der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 468 Millionen Euro (2020: 416 Millionen Euro). Damit seien die Erwartungen schlussendlich doch übertroffen worden, wie aero.de berichtet. Der Überschuss wuchs demnach um 57 Prozent auf 231 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr ein Stellenabbau und die Verzögerung von Boeings Großraumjet 777X das Ergebnis belastet hatten. Der Umsatz legte hingegen nur um 5 Prozent auf knapp 4,2 Milliarden Euro zu und blieb damit hinter der Prognose des Vorstands und der Erwartung von Branchenexperten zurück. Sowohl im Triebwerksgeschäft als auch in der Wartung seien die Erlöse etwas geringer ausgefallen als erwartet, erklärte Vorstandschef Reiner Winkler. Für das neue Jahr rechnet die MTU-Führung weiterhin mit einem Umsatzanstieg auf 5,2 bis 5,4 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn soll um einen mittleren Zwanziger-Prozentsatz steigen.

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Emirates und Maldivian streben Partnerschaft an

Emirates hat eine Absichtserklärung mit Maldivian, der nationalen Fluggesellschaft der Malediven, unterzeichnet, um Möglichkeiten für Codesharing, Interline-Flüge und gemeinsame Urlaubspakete zu prüfen. Die Codeshare-Vereinbarung soll es Emirates-Kunden ermöglichen, von Male aus mehr als 15 Inlandsziele und die von Maldivian angeflogenen internationalen Ziele zu erreichen. Die Reiseveranstalter beider Fluggesellschaften würden ebenfalls eine Zusammenarbeit prüfen, wie der Golf-Carrier in einer Aussendung mitteilt. „Die Malediven sind eines der beliebtesten Reiseziele im Netzwerk von Emirates. Wir freuen uns sehr, eine Partnerschaft mit der lokalen Fluggesellschaft des Landes anzustreben. Ein Codeshare- und Interline-Abkommen wird für beide Fluggesellschaften von großem Nutzen sein. Für Emirates-Kunden bedeutet es eine bessere Anbindung an die Malediven und zurück. Maledivischen Reisenden wird der Zugang zu unserem umfangreichen Streckennetz mit mehr als 120 Zielen über Dubai erleichtert. Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft weiter zu stärken und unseren Passagieren ein nahtloses Reiseerlebnis zu bieten“, so Emirates-CCO Adnan Kazim.

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Ferien Messe Wien muss wieder verschoben werden

Österreichs größte Messe für Urlaub, Reisen und Freizeit wird heuer doch nicht stattfinden. Erst nächstes Jahr sollen sowohl die Ferien-Messe Wien (von 16. bis 19. März 2023) als auch „Wohnen & Interieur“ (15. bis 19. März 2023) ihr Comeback feiern. Eigentlich sollte die „Ferien-Messe Wien“ nach pandemiebedingter Pause von 17. – 20. März 2022 stattfinden. Nun wird die beliebte Plattform aufgrund der erschwerten Planungssicherheit nicht stattfinden, das gab der Veranstalter RX-Austria & Germany am Donnerstag bekannt. Auch die „Wohnen & Interieur“, die von 16. bis 20 März laufen hätte sollen, könne nicht abgehalten werden, hieß es in einer Aussendung. Beiden Messen waren coronabedingt auch 2020 abgesagt worden. 

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Singapore Airlines setzt nachhaltigen Treibstoff auf Flügen ab Singapur ein

Singapore Airlines, die Zivilluftfahrtbehörde von Singapur CAAS sowie die globale Investmentgesellschaft Temasek mit Sitz in Singapur haben sich im Rahmen eines Pilotprojekts für die Lieferung von nachhaltigem Flugzeugtreibstoff (SAF) für ExxonMobil als Lieferant entschieden. Ab dem dritten Quartal 2022 sollen alle Flüge von Singapore Airlines und Scoot ab Singapur mit nachhaltigem Flugzeugtreibstoff abheben. Während des einjährigen Pilotprojekts sollen etwa 2.500 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Im Rahmen dieses Pilotprojekts wird Singapore Airlines mit Unterstützung von CAAS und Temasek gemischten SAF von ExxonMobil kaufen. Hierfür liefert Neste, der finnische Hersteller erneuerbarer Kraftstoffe, 1,25 Millionen Liter unverdünnte und unvermischte Kraftstoffe, die aus Altspeiseöl und tierischen Abfallfetten hergestellt werden. In den Anlagen von ExxonMobil in Singapur wird dieser dann mit raffiniertem Flugzeugtreibstoff gemischt und bis Ende Juli 2022 über das bestehende Hydrantensystem des Flughafens an den Changi Airport geliefert. „Nachhaltige Treibstoffe sind ein wichtiger Hebel für die Entkarbonisierung und ein entscheidender Schritt der Singapore Airlines-Gruppe für den Erfolg unserer Verpflichtung zu Netto-Null-Emissionen bis 2050. Dieses Pilotprojekt unterstreicht unser Engagement für Entkarbonisierung und Nachhaltigkeit in allen Bereichen unseres Unternehmens. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern können wir die Einführung von nachhaltigen Treibstoffen in Singapur beschleunigen und ausweiten“. so Lee Wen Fen, Senior Vice President, Corporate Planning von Singapore Airlines.

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Auch Tunesien lockert Einreisebestimmungen

Tunesien lockert erneut die Einreisebedingungen: Ab dem heutigen Tag müssen vollständig geimpfte Passagiere keinen Corona-Test mehr vorzeigen. Für die Einreise werde lediglich ein Impfpass oder ein Nachweis über eine vollständige Impfung gegen das Corona-Virus benötigt, wie touristik-aktuell.de berichtet. Touristen, die mit Johnson & Johnson geimpft sind, können 28 Tage nach der Impfung, alle anderen 14 Tage nach der zweiten Impfung einreisen. Für ungeimpfte und nicht vollständig geimpfte Reisende ab sechs Jahren gilt: Sie müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der beim Check-in nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder einen maximal 24 Stunden alten negativen Schnelltest vorlegen. Bei der Einreise können laut Fremdenverkehrsamt Schnelltest- oder PCR-Test-Stichproben durchgeführt werden. Fallen diese positiv aus, müssen sich die Einreisenden in eine fünftägige Quarantäne begeben. Bei Symptomen verlängere sich diese um weitere zwei Tage, heißt es. Darüber hinaus müssen alle Einreisenden das Einreiseformular des tunesischen Gesundheitsministeriums online ausfüllen und die beiden daraus resultierenden Dokumente zweifach ausdrucken und unterschreiben. Die Dokumente werden nach Angaben des Fremdenverkehrsamts beim Check-in geprüft und müssen dann bei Ankunft bei den Vertretern des Gesundheitsministeriums abgeben werden.

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ÖHV-Hotel-Vertriebsstudie: Direktbuchung legt in der Krise erneut zu

Knapp 7 von 10 Nächtigungen werden direkt im Hotel gebucht. „Dass der Spruch ‚Besser direkt‘ bei Hotelbuchungen keine leere Floskel ist, hat sich erneut während der Pandemie bewiesen“, resümiert Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), die Ergebnisse einer aktuellen Hotel-Vertriebsstudie: 68,7 Prozent der Buchungen erfolgten im Krisenjahr 2021 über direkte Kanäle wie Website, E-Mail oder Telefon: ein Plus von 7 Prozentpunkten gegenüber 2019! Erstellt wurde die Vertriebsstudie im Auftrag der ÖHV vom renommierten Schweizer Wirtschafts- und Tourismusforscher Roland Schegg von der HES-SO Valais-Wallis: „Hintergrund der Entwicklung sind veränderte Gästebedürfnisse. Gerade in heiklen Zeit haben Gäste einen höheren Informationsbedarf. Der direkte Ansprechpartner im Hotel ist da absolut ein Grund, sich für diesen Weg zu entscheiden“, führt Schegg aus. Zudem hat sich in der Pandemie die Gästestruktur verändert: Es gab weniger ausländische Gäste und kaum Gäste aus Fernmärkten, die traditionell eher über Online-Buchungsplattformen buchen.

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Flughafenverband ADV: Omikron-Welle bremst Reisewünsche

Die ersten Wochen im Jahr 2022 zeigen, die Corona-Pandemie hat die Flughäfen weiterhin im Griff. Die nach wie vor hohen Infektionszahlen und Reiseauflagen bremsen die Nachfrage aus. Bereits die Jahre 2020 und 2021 führten zu starken Verkehrseinbrüchen. Im Jahr 2021 konnten nur etwas mehr als 30 Prozent der Passagiere des Vorkrisenniveaus erreicht werden. Gegenüber dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 waren das 170 Millionen Passagiere weniger. Dennoch überwiegen der Optimismus für eine Trendumkehr und die Hoffnung auf Lockerungen, die auch dem Luftverkehr zugutekommen. Derzeit liegt das wöchentliche Aufkommen an allen deutschen Flughäfen zusammen nur bei etwas mehr als eine Million Passagiere. „Die Pandemie drückt nach wie vor das Gesamtaufkommen. Wir sind jetzt lediglich bei einem Drittel des Normalniveaus. Aktuell streichen Airlines weiterhin ihre Angebote zusammen, weil die Nachfrage pandemiebedingt sich einfach nicht erholen kann. Die komplizierten Reiseeinschränkungen und die hohe Infektionszahl durch die Omikron-Welle hemmen die Nachfrage der Fluggäste. Ein sich ständig ändernder Flickenteppich von länderspezifischen Corona-Bestimmungen verunsichern die Reisenden. Hohe Fallzahlen in den Reisezielgebieten erweisen sich ebenfalls als Nachfragekiller“, so Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV. Dennoch: Repräsentative Erhebungen des Flughafenverbandes ADV zeigen, dass das Mobilitätsbedürfnis der Menschen ungebrochen ist. Ausschlaggebende Faktoren für eine Flugbuchung sind Lockerungen der behördlichen Reisebeschränkungen. „Es gibt eine große aufgestaute Nachfrage nach Urlaubsreisen. Wir hoffen derzeit auf eine Belebung zum Osterreiseverkehr. Die in vielen Ländern beschlossenen Lockerungen der Corona-Auflagen stimmen uns hoffnungsfroh“, so Beisel. Im Cargobereich ist das Aufkommen seit über einem Jahr erstmals leicht rückläufig, liegt aber dennoch wöchentlich deutlich über 100.000 Tonnen. Für

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VIE: Passagierzahlen bei etwa der Hälfte des Vorkrisenniveaus

Der Flughafen Wien hat zu Jahresbeginn weiterhin deutlich weniger Passagiere abgefertigt als vor der Coronakrise, verzeichnete jedoch im Vergleich zum Jänner vergangenen Jahres ein deutliches Plus. Die Zahl der Reisenden betrug mit 819.674 Passagieren vier Mal mehr als im Jänner 2021, lag aber um 55,2 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von Jänner 2019, wie der Airport am Dienstag mitteilte. Am Flughafen Wien ging die Zahl der Lokalpassagiere gegenüber dem Vorkrisenmonat Jänner 2019 um 56,1 Prozent zurück, jene der Transferpassagiere um 52,2 Prozent. Bei den Flugbewegungen gab es ein Minus von 46,1 Prozent, beim Frachtaufkommen von 2,1 Prozent. Die Passagierzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe inklusive Malta Airport und Flughafen Kosice lagen im Jänner 2022 zwar noch um 55,4 unter dem Vorkrisenniveau (Jänner 2019), waren aber mit 991.442 Reisenden mehr als viermal so hoch wie im Jänner des Vorjahres. Am Airport Malta sank das Passagieraufkommen im Vergleich zu Jänner 2019 um 56,5 Prozent. Der Flughafen Kosice verzeichnete einen Rückgang bei den Reisenden um 52,6 Prozent.

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Vietnam lässt Geimpfte wieder einreisen

Vietnam lässt wieder gegen das Coronavirus geimpfte Reisende aus dem Ausland einreisen. Die Beschränkungen „für die Personenbeförderung auf planmäßigen und außerplanmäßigen Flügen“ würden ab Dienstag aufgehoben, teilte die vietnamesische Zivilluftfahrtbehörde mit. Alle Einreisenden müssen demnach vollständig geimpft sein und eine dreitägige Quarantäne zu Hause oder in einem Hotel einhalten. Das Land hatte sich seit März 2020 praktisch von der Außenwelt abgeschottet, was ein harter Schlag für die stark vom Tourismus abhängige Wirtschaft des südostasiatischen Landes war. In den vergangenen Monaten wurden die Reisebeschränkungen langsam gelockert.

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Vida: Sicherheit für Airline-Personal und Passagiere muss oberste Priorität haben

Die Gewerkschafter Liebhart und Fuszko fordern im Zuge des drohenden Ukraine-Konflikts Vorsichtsmaßnahmen seitens Regierung und Behörden. Denn nur diese Maßnahmen würden vor verhängnisvollen Ereignissen schützen. Angesichts des sich immer weiter zuspitzenden Konflikts in der Ukraine stellt die Gewerkschaft Vida klar, dass in der Risikobewertung von Flügen in die oder aus der Ukraine bzw. bei Überflügen keine wirtschaftlichen Interessen mit einfließen dürfen. „Vielmehr muss die Sicherheit des Airline-Personals sowie der Passagiere in der Zivilluftfahrt in der Gewichtung von Risiken oberste Priorität haben“, fordern Daniel Liebhart, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Luftfahrt, und Anton Fuszko, Vorsitzender des vida-Ausschusses Fliegendes Personal. Sollten bei einzelnen Airlines in der Abwägung dennoch wirtschaftliche Gründe im Vordergrund stehen, so muss der Staat entsprechende Risikowarnstufen sowie entsprechende Beschränkungen erlassen, betonen die beiden Vida-Gewerkschafter. Aufgrund von Vorkommnissen in der jüngeren Vergangenheit, bei denen Zivilflugzeuge, Besatzungen und Passagiere in derartigen Konfliktsituationen Schaden genommen haben, sei dies aus Sicht der Gewerkschaft unerlässlich, weisen Fuszko und Liebhart darauf hin, dass die heutige Situation viele Parallelen beispielweise zum Jahr 2014 aufweise, als der Malaysian Airlines Flug MH-17 über der Ostukraine durch Luftabwehrraketen abgeschossen wurde und alle 298 Menschen an Bord ihr Leben verloren haben. Auch wenn die meisten Fluggesellschaften aktuell den Luftraum über der Ukraine meiden, bleibt die Entscheidung, eine Ausweichroute zu fliegen, derzeit den Airlines überlassen. „In Krisen mit zunehmendem militärischem Aufmarsch liegt es daher auf der Hand, dass nur entsprechende Vorsichtsmaßnahme seitens der Regierung oder der verantwortlichen Behörden solche verhängnisvollen Ereignisse schlussendlich verhindern können“, bekräftigen Liebhart und Fuszko.

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