Dash 8-400

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Dash 8-400

Austrian Airlines verschiebt Dash-Ausflottung

Noch vor wenigen Wochen betonte Austrian Airlines, dass Ende März 2021 Schluss mit dem Betrieb des Turbopropmusters DHC Dash 8-400 sein wird. Nun traf man die Entscheidung, dass zwei Maschinen noch bis voraussichtlich Ende Mai 2021 im Einsatz bleiben werden, teilte ein Sprecher gegenüber Aviation Direct mit. „Austrian Airlines wird Ende März den Großteil der verbliebenen Dashflotte wie geplant stilllegen. Kurzfristig ergibt sich jedoch die Opportunität, zwei Maschinen noch einen kurzen Zeitraum weiterzufliegen. Wir werden daher im April und Mai diese Flugzeuge im Kurzstreckennetz einsetzen. Eine weitere Verlängerung über Mai hinaus schließen wir aus“, so der Medienreferent. Betroffen sind die DHC Dash 8-400 mit den Registrierungen OE-LGI und OE-LGJ. Die anderen sechs Turbopropflugzeuge wird Austrian Airlines spätestens mit Ende März 2021 außer Dienst stellen. Momentan bildet die Dash das Rückgrat der Kurzstreckenflotte, da die Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie gering ist.

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Urteil: Spicejet muss 42,95 Millionen Dollar an de Havilland zahlen

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet und de Havilland Aircraft of Canada (DHC) liegen sich seit einiger Zeit in den Haaren. Vor ein paar Jahren verkündete der kanadische Flugzeugbauer noch stolz eine Großbestellung über 25 Dash 8-400 mit erhöhter Sitzplatzkapazität. Nach Maschine Nummer fünf stockten die Zahlungen, DHC zog vor Gericht und obsiegte. Die DHC Dash 8-400 ist das Rückgrat der Regionalflotte von Spicejet, denn die Teilflotte besteht aus insgesamt 32 Exemplaren. Nur fünf davon sind in der speziellen „Billigfliegervariante“, die DHC und die Airline im Jahr 2017 stolz präsentierten. Doch nach der Auslieferung von Einheit Nummer fünf kamen die Zahlungen ins stocken und Spicejet verweigerte Anzahlungen für 15 weitere Dash 8-400. De Havilland Aircraft of Canada zog vor Gericht und forderte insgesamt 42,95 Millionen U.S.-Dollar ein. Dem Billigflieger wurde Vertragsbruch vorgeworfen, denn bestellt wurden im September 2017 insgesamt 25 Maschinen. Weiters sicherte sich Spicejet damals die Option auf 25 weitere Exemplare. Es gilt nun als äußerst unwahrscheinlich, dass der Auftrag noch ausgeliefert werden kann. Demnach wollte DHC die eingeklagte Summe auch als Schadenersatz haben. DHC obsiegt – Spicejet kündigt Berufung an Wie in der Luftfahrt häufig der Fall wurde als Gerichtsstandort für Streitigkeiten das Vereinigte Königreich vereinbart. Daher reichte De Havilland Aircraft of Canada im März 2020 eine Klage über 42,95 Millionen U.S.-Dollar gegen Spicejet ein. Aufgrund der Corona-Pandemie verzögerte sich das Verfahren, doch nun urteilte der High Court zu Gunsten des Herstellers. Spicejet wandte ein, dass der Auftrag nichtig ist, da DHC den Zeitplan nicht einhalten konnte. Das sah das

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Ab 12. April 2021: Eurowings fliegt ab Graz und Linz nach Deutschland

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird ab 12. April 2021 in Graz und Linz zwei neue Routen starten. Dabei handelt es sich um Strecken, die bislang von Austrian Airlines bedient wurden. Beide Fluggesellschaften bestätigten gegenüber Aviation Direct, dass die operative Durchführung künftig unter der kommerziellen Verantwortung von Eurowings erfolgen wird. Ab Linz wird Eurowings die Destination Düsseldorf anbieten. Diese wird mit Maschinen des Typs Airbus A319 ab 12. April 2021 bedient. Es wird jedoch keinen Nightstopp geben, sondern das Flugzeug fliegt nach dem Muster Düsseldorf-Linz-Düsseldorf. Eurowings übernimmt ebenfalls ab 12. April 2021 die Strecke Graz-Stuttgart. Diese wird ebenfalls ohne Nightstopp bedient. Das bedeutet, dass der Airbus A319 von Baden-Württemberg in die Steiermark und anschließend wieder zurück fliegen wird. Ein Sprecher des Billigablegers der Lufthansa erklärte gegenüber Aviation Direct: „Wir können Ihnen heute bestätigen, dass Eurowings ab 12. April 2021 die Strecken Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf bedienen wird. Die Flüge sind ab morgen, 2. März 2021 in den Buchungssystemen freigeschaltet. Austrian Airlines bedient diese Strecken dann nicht mehr“. Für Geschäftsreisende führt die Umstellung auf Eurowings dazu, dass der Abflug in Graz bzw. Linz später sein wird. Da beide Strecken bislang mit Turbopropflugzeugen des Typs Dash 8-400 bedient wurden, steigt die angebotene Kapazität pro Flug deutlich an. Es wird sich daher zeigen, ob Eurowings die Maschinen füllen kann und somit wirtschaftlich erfolgreich fliegen kann. Graz-Düsseldorf bleibt bei Austrian Airlines Die Strecke Graz-Düsseldorf wird bei Austrian Airlines verbleiben und künftig mit Embraer 195 statt DHC Dash 8-400 bedient. In der Steiermark wird kein Flugzeug stationiert, sondern

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