Dash 8-400

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Dash 8-400

DR Kongo: Motorradfahrer crasht Dash 8-400

In der Demokratischen Republik Kongo ereignete sich am Samstag ein absolut nicht alltäglicher Zwischenfall bei der Landung der DHC Dash 8-400 mit der Registrierung 9S-AAN. Das Turbopropflugzeug kollidierte mit einem Motorradfahrer. Offiziellen Angaben nach ist zwar das Motorrad schrottreif, jedoch sollen sowohl die Insassen des Turbopropflugzeugs als auch der Fahrer wohlauf sein. Vorsorglich wurde der Mann, der sich offensichtlich auf die Runway verirrt hatte, zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort soll es aber grünes Licht gegeben haben. Doch wie kommt eigentlich ein privater Motorradfahrer auf die Start- und Landebanhn des Flughafens Lubumbashi? Genau das will der Premierminister genau wissen und hat eine ausführliche Untersuchung des Zwischenfalls angeordnet. Lokale Medien schreiben, dass es keine Einfriedung um das Areal des Airports geben soll und Einheimische hie und da mal eine „Abkürzung“ nutzen. Die Maschine von Congo Airways erlitt durch den Zwischenfall nicht unerhebliche Beschädigungen. Diese betreffen primär das Fahrwerk und die Nase der DHC Dash 8-400. Am wichtigsten erscheint jedoch, dass alle Passagiere, Crewmitglieder und der Motorradfahrer großes Glück im Unglück hatten.

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Dash-Kapitäne: ACA kritisiert Vorgehensweise des AUA-Vorstands

Die österreichische Pilotenvereinigung Austrian Cockpit Association kritisiert das Verhalten von Austrian Airlines im Zusammenhang mit jenen 12 Dash-Kapitänen, die gekündigt werden sollen. Man wirft vor, dass die AUA die „übliche Vorgangsweise verlassen“ habe. Traditionell gilt die ACA als Austrian Airlines nahestehend, da viele Mitglieder hauptberuflich im AUA-Cockpit fliegen. Im Gegensatz zur Gewerkschaft Vida fällt die Kritik daher eher verhalten aus. Die Medienmitteilung wird mit einer Auflistung positiver Aspekte der Tätigkeit für die betroffene Fluggesellschaft eingeleitet. Inhaltlich kritisiert man aber den Umstand, dass den 12 Kapitänen bislang keine Umschulung auf ein anderes Muster angeboten wurde. Diese hätte – so die ACA – schon längst erfolgen müssen. Daher schließt man sich der Meinung des Bord-Betriebsrats und der Gewerkschaft Vida an, dass Umschulung und Dienstortwechsels getrennt voneinander betrachtet werden müssen „Es ist besorgniserregend, wenn ein international in der Luftfahrt übliches und wertvolles Reglement, das maßgeblich zur Flugsicherheit beträgt, nämlich wie und wann Kündigungen von Piloten stattzufinden haben, verletzt wird“, so die ACA.

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Air Tanzania übernimmt vorläufig letzte gebaute Dash 8-400

Die zumindest vorläufig letzte gebaute DHC Dash 8-400 geht an Air Tanzania. Das Turbopropflugzeug trägt die Seriennummer 4624 und wartet bereits seit April 2021 in Goose Bay auf die Übernahme durch einen Operator. Anfang dieses Jahres verkündete de Havilland Aircraft of Canada, dass man die Produktion der Dash 8-400 vorläufig einstellen wird. Dieser Maschinentyp wurde bis zuletzt am Standort Toronto gefertigt. Mangels neuer Aufträge ruht derzeit die Endmontage. Ob diese jemals reaktiviert werden kann? Das ist völlig unklar und wird in erster Linie davon abhängen, ob Fluggesellschaften weitere Dash 8-400 bestelle. De Havilland hat einige Pläne für die Modernisierung des Musters, jedoch sind diese noch nicht spruchreif. Das Werk in Toronto ist übrigens weiterhin Eigentum von Bombardier. Im Zuge der Übernahme des Dash-Programms wurde ein Leasingvertrag samt Personal für dieses vereinbart. Ob de Havilland in Zukunft wieder auf die Kapazitäten in Toronto zurückgreifen wird, ist ebenso offen. Air Tanzania wird jedenfalls die – zumindest vorläufig – letzte DHC Dash 8-400 unter der Registrierung 5H-TCK betreiben. Die Flotte des Carriers besteht aus zwei Airbus A220-300, zwei Boeing 787-8, zwei DHC Dash 8-300 sowie nun fünf DHC Dash 8-400.

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Graz: Luxair führte Erstflug nach Calvi durch

Seit Samstag bedient Luxair im Auftrag von Rhomberg Reisen eine Nonstopverbindung zwischen Graz und Calvi. Die Charterstrecke wird vorläufig bis Ende September 2020 am Verkehrstag Samstag angeboten. Dazu Flughafendirektor Wolfgang Grimus: „Außerdem dürfen wir nach über 10 Jahren wieder mit Rhomberg Reisen zusammenarbeiten und mit Luxair eine neue Airline am Flughafen Graz begrüßen. Gemeinsam mit unseren Reiseveranstalterpartnern arbeiten wir kontinuierlich daran, unseren Fluggästen immer wieder neue und attraktive Urlaubsziele anzubieten“. Die neue Strecke wird mit dem Maschinentyps DHC Dash 8-400 bedient. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem besonderen Jahr den Kundinnen und Kunden aus der Steiermark und Kärnten diese kurze Direktverbindung auf die Insel der Kontraste ermöglichen können“, sagt Rhomberg-Geschäftsführer Stefan Müller.

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Skyalps: Zweite Dash 8-400 in Bozen gelandet

Die maltesische Fluggesellschaft Luxwing hat mittlerweile eine zweite DHC Dash 8-400 in den Farben von Skyalps nach Bozen überstellt. Diese trägt die Registrierung 9H-EVA und wird gleichermaßen wie die 9H-BEL für Charterflüge ab Südtirol eingesetzt. Da Skyalps keine Fluggesellschaft ist, sondern Turbopropflugzeuge von Luxwing chartet und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet, ist man auf die Zusammenarbeit mit der maltesischen Airline angewiesen. Die privaten Eigentümer des Flughafens Bozen bauten unter dem Brand, das zumindest ein wenig an die ehemalige Air Alps erinnert, ein Streckennetz auf. Zuvor lag der Linienflugverkehr ab dem Südtiroler Airport über lange Zeit hinweg brach.

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UK-Regierung bestätigt Flybe-OL-Entzug

Der angestrebte Neustart der britischen Regionalfluggesellschaft Flybe dürfte sich nun noch schwieriger gestalten, denn die Regierung hält an der Entscheidung des Entzugs der Betriebsgenehmigung fest. An dieser hängen die Start- und Landerechte. Eine Übertragung auf die Neugründung ist damit fast unmöglich geworden. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs entzog Flybe im März 2021 die Operating License. Zuvor war der Carrier aufgrund der Insolvenz schon weit über ein Jahr nicht mehr in der Luft. Sowohl Käufer Cyrus Capital als auch der Masseverwalter legten gegen diese Entscheidung ein Rechtsmittel ein. Der Grund dafür ist simpel: An der “OL” hängen die so genannten Slots. Flybe besitzt an zahlreichen Airports, unter anderem in London-City und London-Heathrow, wertvolle Start- und Landerechte. Diese hätte man zu Geld machen können oder aber für die “neue Flybe” nutzen können. Die Neugründung, die nun den Namen Flybe Ltd. trägt, verfügt seit April 2021 über AOC und Betriebsgenehmigung. Man konnte sich in Heathrow einige Slots sichern, jedoch stammen diese nicht aus “Altbeständen”, sondern wurden neu erlangt. Auf dem Luftfahrtbetreiberzeugnis ist mittlerweile mit der G-CLXC eine DHC Dash 8-400 registriert. Diese stand bis Ende 2020 in Diensten der Austrian Airlines und trug die österreichische Kennung OE-LGA. Das Flugzeug trägt noch immer den überwiegenden Teil des Farbenkleids von Austrian Airlines und ist auf dem Airport Exeter abgestellt.

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Regional One kauft AUA acht Dash 8-400 ab

Am Montag wurde der letzte Turbopropflug von Austrian Airlines durchgeführt. Acht Maschinen wurden von Regional One übernommen und werden nach dem Abschluss technischer Arbeiten, die in Bratislava vorgenommen werden, an diesen Leasinggeber übergeben. Ein AUA-Sprecher bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, dass die letzten acht DHC Dash 8-400 an Regional One verkauft wurden. Finanzielle Details nannte der Medienreferent unter Hinweis auf die Vertraulichkeit des Deals nicht. Ursprünglich hatte Austrian Airlines 18 Turbopropflugzeuge dieses Typs in Betrieb. Für sämtliche Maschinen konnten zwischenzeitlich Käufer gefunden wurden. An Regional One wurden die OE-LGK, OE-LGL, OE-LGM, OE-LGN, OE-LGO, OE-LGQ, OE-LGI, OE-LGJ verkauft. Bei welcher Fluggesellschaft die acht genannten DHC Dash 8-400 in Zukunft zum Einsatz kommen werden, ist noch offen. Es ist allerdings anzunehmen, dass es nicht lange dauern wird bis Regional One Leasingnehmer gefunden haben wird. Am Montag, den 31. Mai 2021 führte Austrian Airlines mit der OE-LGI den letzten Dash-Flug in der Firmengeschichte durch. Aviation Direct berichtete im Rahmen einer umfangreichen Fotoreportage über das Farewell, das auf der Strecke Wien-Innsbruck-Wien absolviert wurde.

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Reportage: AUA sagt „Pfiat di, Dash!“

Über Jahrzehnte hinweg waren Turbopropflugzeuge der Typen DHC Dash 7 und 8 das Rückgrat der Regionalflotte von Tyrolean Airways, die vor einigen Jahren in Austrian Airlines fusioniert wurde. Während die Dash 7 und die kleineren Varianten der Dash 8 bereits seit vielen Jahren nicht mehr eingesetzt waren, war die Dash 8-400 besonders im Winterflugplan 2020/2021 das Rückgrat der Austrian Airlines. Muster war zuletzt das Rückgrat der Flotte Der Grund dafür war simpel: Wegen der Corona-Pandemie war die Nachfrage äußerst niedrig und selbst auf “Rennstrecken” wie Frankfurt, München und Zürich kam das Turboprop-Muster zum Einsatz. Umso verwunderlicher war es für viele Brancheninsider, dass die AUA eisern am Ausflottungsplan, der noch vor der Pandemie verkündet wurde, festgehalten hat. „Austrian Airlines ist auf die Ausflottung der Dash gut vorbereitet. Mit den komfortablen, effizienten Embraer- und Airbus-Flugzeugen werden wir unseren Passagieren weiterhin ein gutes Zubringerangebot mit Wien als unserem Drehkreuz anbieten“, sagt Austrian Airlines CCO Michael Trestl Einst hatte man bis zu 18 Dash 8-400 im Einsatz, doch die Stärke der Flotte ist bis März 2021 auf zwei Einheiten geschrumpft. Eigentlich sollten die Turboprops schon Ende März ausgeflottet werden, aber die AUA entschied sich dafür zwei DHC Dash 8-400 noch bis Ende Mai im Einsatz zu halten. Alle 18 Maschinen wurden bereits verkauft und am 31. Mai 2021 endet auch im Lufthansa-Konzern eine Ära: Austrian Airlines war bislang der letzte konzerneigene Operator von Turbopropflugzeugen. Das ist nun Geschichte. „Die Dash hat eine beeindruckende Laufbahn in unserem Unternehmen hingelegt, sie ist und bleibt Teil unserer

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Ende einer Ära: Letzter AUA-Dashflug steht bevor

Am heutigen Montag endet bei Austrian Airlines die Ära der Turbopropflugzeuge. Auf der Strecke Wien-Innsbruck-Wien wird unter den Flugnummern OS 905 bzw. OS 906 letztmalig das Muster DHC Dash 8-400 zum Einsatz kommen. Danach wird die AUA keine kommerziellen Dash-Flüge durchführen. Für das österreichische Luftfahrtunternehmen und insbesondere die hineinfusionierte Tyrolean Airways waren die von de Havilland Canada hergestellten Turbopropflugzeuge äußerst erfolgreich. Die einstige Regio-Airline brachte das Muster Dash 7 im Jahr 1980 nach Österreich. Das viermotorige Flugzeug erwies sich rasch als Erfolg und Tyrolean nutzte die Fähigkeiten des Turboprops voll aus: Bis heute ist man die einzige Airline, die jemals Linienflüge nach Courchevel (Frankreich) durchgeführt hat. Die Operation ist bis heute vielen Tyrolean-Piloten als fliegerische Meisterleistung in Erinnerung. Da der Carrier, der damals noch unabhängig von der AUA war, mit der Dash 7 äußerst zufrieden war, entschied man sich auch für das Nachfolgemodell Dash 8-100. Über die Jahre hinweg hatte Tyrolean Airways so ziemlich alle Varianten der Dash 8 in der Flotte, jedoch kam Anfang der 2000er Jahre ein durchaus harter Schnitt: Die AUA hatte beschlossen, dass alle 50-Sitzer die Flotte verlassen müssen und das betraf auch die damals noch im Einsatz befindlichen CRJ-200 sowie Dash 8-300. Die DHC Dash 8-400 war noch über viele Jahre hinweg in Betrieb und kam mit der Fusion von Tyrolean und Austrian Airlines dann auch formell in die AUA-Flotte. Zuletzt hatte man 18 Stück im Einsatz, doch die Ausflottung wurde bereits im Vorjahr eingeleitet. Eigentlich hätten die letzten „Props“ schon am 31. März 2021

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Skyalps schaltet ersten Flugplan zur Buchung frei

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, hat den Verkauf von Flugtickets aufgenommen. Ab 14. Juni 2021 soll der Flugbetrieb aufgenommen werden. Den Auftakt machen die Ziele Rom-FCO und Parma. Die zuletzt genannte Destination wird auch ab Rom-FCO angeboten, da dreimal pro Woche hier ein Zwischenstopp eingelegt wird. Ab 15. Juni 2021 werden zwei wöchentliche Umläufe nach Olbia (Sardinien) aufgenommen. In selbiger Frequenz wird am 30. Juni 2021 nach Berlin geflogen. Düsseldorf folgt am 02. Juli 2021. Ibiza wird am 17. Juli 2021 aufgenommen. Da Skyalps kein eigenes AOC hat, erfolgt die Durchführung der Flüge durch die maltesische Luxwing. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400. Die Hausmarke des Flughafens Bozen plant – bei Erfolg des Angebots – zu einem späteren Zeitpunkt auch weitere Destinationen wie München oder Wien aufzunehmen: Skyalps-Flugplan ab Bozen: Berlin-Brandenburg 30.06.2021 Mi, So Düsseldorf 02.07.2021 Mi, Fr Ibiza 17.07.2021 Do, So Olbia 15.06.2021 Di, Do Parma 14.06.2021 Mo, Di, Do, Fr, So Rom-FCO 14.06.2021 Mo, Do, Fr von Rom-FCO nach Parma 14.06.2021 Mo, Do, Fr

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