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Nur noch digital: Deutsche Bahn schafft physische Bahncard ab

Es gibt sie seit 1. Oktober 1992, aber nun hat sie – zumindest in physischer Form – bald ausgedient: Die Bahncard, die kostenpflichtige Kundenbindungskarte der Deutschen AG, wird künftig nur noch in digitaler Form zur Verfügung stehen.  Die Rabattkarte wurde Anfang der 1990er-Jahre eingeführt und seither stetig adaptiert und um weitere Varianten erweitert. Seit wenigen Tagen hat die Deutsche Bahn AG mit der Abschaffung der physischen Plastikkarte begonnen. Wer so genannte Probe-Bahncards 25/50 kauft, bekommt nur noch eine digitale Version.  In etwa im zweiten Halbjahr 2024 sollen die Bahncards dann vollständig auf digitale Varianten umgestellt werden. Das bedeutet konkret, dass nach und nach keine Plastikkarten mehr verschickt werden. Jene, die bereits ausgegeben wurden oder noch ausgegeben werden, sollen unverändert bis zum aufgedruckten Datum gültig bleiben. Die Fahrgäste sollen durch die Ausgabe „virtueller Karten“ keine Nachteile haben, denn an den Preisvorteilen, die man gewährt, soll sich nichts ändern.  Bereits seit einigen Jahren gibt es die digitale Bahncard. Bislang handelt es sich aber um ein zusätzliches Angebot, das neben der physischen Karte existiert. Derzeit können die meisten Karteninhaber beide Varianten parallel nutzen. In absehbarer Zukunft wird es laut Deutsche Bahn AG nur noch die digitale Variante, die beispielsweise auf dem Smartphone vorgewiesen werden kann. Beim Online-Kauf von Fahrkarten kann man – wie schon jetzt auch – die Rabattkarte hinterlegen.   Die Umstellung wird seitens des Bahnbetreibers damit argumentiert, dass man pro Jahr etwa 5,1 Millionen Tonnen Plastik einsparen würde. Weiters heißt es, dass man die digitale Karte – im Gegensatz zur physischen

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Deutsche Beherbergungsbetriebe noch immer unter Vorkrisenniveau

Die deutschen Beherbergungsbetriebe hatten im Oktober 2023 insgesamt 44,6 Millionen Übernachtungen. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent zulegen. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts lagen die Betriebe aber um 2,3 Prozent unter dem Wert, den man im Oktober 2019 erreicht hatte. Bemerkenswert ist aber, dass die Anzahl der inländischen Gäste um 0,8 Prozent höher war als im Vorjahr, jedoch um 0,8 Prozent geringer als im Vorkrisenmonat. Bei ausländischen Gästen lag Deutschland im 9,8 Prozent unter dem Wert von Oktober 2019. Gegenüber dem Vorjahresmonat war man mit sieben Millionen Reisenden um 2,9 Prozent im Plus.

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Flughafen Kiel mit neuem Betriebsleiter

Der norddeutsche Flughafen Kiel hat mit Marcus Beurer per 1. Dezember 2023 einen neuen Betriebsleiter bekommen. Er folgt auf Michael Schlaeger, der in den Ruhestand getreten ist. „Wir bedanken uns bei Michael Schlaeger für die vielen Jahre enger und guter Zusammenarbeit. Er hat die Entwicklung des Kieler Flughafens maßgeblich mitbestimmt. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, sagt Volker Prange, Geschäftsführer der Flughafen Kiel GmbH. „Mit Herrn Breuer übernimmt ein erfahrener Pilot mit erstklassigen fliegerischen Kenntnissen die Betriebsleitung. Zuletzt hat er als Aerodome Flight Information Officer (AFISO) und stellvertretender Betriebsleiter zukunftsträchtige Investitionsprojekte am Flughafen mitvorangetrieben“.

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Verdi fordert mehr Lohn für Lufthansa-Bodenpersonal

Die Gewerkschaft Verdi fordert für das Bodenpersonal von Lufthansa 12,5 Prozent mehr Lohn pro Monat. Die Bezüge sollen um mindestens 500 Euro pro Monat steigen. Die Arbeitnehmervertreter wollen weiters, dass es künftig Schichtzulagen von 3,6 Prozent des Grundgehalts geben soll. Weiters fordert man, dass aufgrund der hohen Inflation einmalige Prämien von 3.000 Euro ausbezahlt werden sollen. Die Verhandlungen um den neuen Tarifvertrag sollen am 18. Jänner 2024 aufgenommen werden.

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Sabre: Lufthansa erhöht die GDS-Gebühr

Mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 werden Buchungen, die über das GDS-System Sabre bei den Airlines der Lufthansa Group vorgenommen werden, deutlich teurer. Seit einigen Jahren verlangen Lufthansa und die Tochtergesellschaften bei Tickets, die über GDS-Systeme, die hauptsächlich von Reisebüros und Firmenreisestellen verwendet werden, einen Zuschlag. Aus einer Vertriebsmitteilung der Firmengruppe geht hervor, dass bei der Verwendung von Sabre mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 nicht mehr 19,50 Euro, sondern 24,50 Euro extra kassiert werden. Die anderen GDS-Systeme sollen preislich unverändert bleiben.

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Eurowings nimmt Stuttgart-Erbil auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings nimmt am 20. Dezember 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Stuttgart und Erbil auf. Diese soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient werden. Das Kurspaar trägt die Flugnummern EW2278/EW2279. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Tickets sind unter anderem über die Eurowings-Homepage erhältlich.

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Sommer: Ryanair legt drei weitere Deutschland-Strecken nach

Der Billigflieger Ryanair bietet im Sommerflugplan 2024 ab Berlin, Nürnberg und Memmingen je eine weitere neue Strecke an. Ab der deutschen Bundeshauptstadt geht es ab 31. März 2024 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag neu nach Kaunas. Von Nürnberg aus geht es ab 3. Juni 2024 jeweils an Montagen und Freitagen nach Preveza. Mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2024 wird man ab Memmingen an Dienstagen und Samstagen Kurs auf Pula nehmen.

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Bahnhofs-Ranking: Zürich und Wien top, deutsche Stationen flop

Die Hauptbahnhöfe von Zürich und Wien haben im „European Railway Station Index 2023“ die Plätze Eins und Zwei eingenommen. Viele deutsche Bahnstationen finden sich auf nur der schwachen Positionen und Bremen Hauptbahnhof trägt überhaupt die „rote Laterne“. Generell zeigt die Studie, die vom U.S.-amerikanischen Consumer Choice Center vorgenommen, dass viele Bahnhöfe in Deutschland desaströs abschneiden. Verglichen wurden die nach Passagierzahlen 50 größten Stationen in Europa. Den ersten Platz hat der Zürcher Hauptbahnhof, gefolgt vom Derivat in Wien, eingenommen. Aus deutscher Sicht durchaus erschreckend erscheint, dass gleich sechs deutsche Bahnhöfe die letzten Plätze einnehmen. Besonders schlecht schnitten Essen Hbf, Berlin-Ostkreuz, Berlin-Gesundbrunnen, Berlin-Zoologischer Garten, München-Pasing und Bremen Hbf ab. Der zuletzt genannte Bahnhof erreichte lediglich 39 Punkte. Im Vergleich dazu: Zürich Hbf bringt es auf 102 Punkte und Wien Hbf auf immerhin 94 Punkte. Betrachtet man die Studie im Detail, so zeigt sich rasch, dass nicht nur heruntergekommene oder gar nicht vorhandene Infrastruktur das Ergebnis der deutschen Bahnhöfe nach unten katapultiert hat, sondern auch mangelnde Sauberkeit und Pünktlichkeit massiv kritisiert wurden. Angemerkt wird auch, dass das Neun-Euro-Ticket, das im Vorjahr für drei Monate angeboten wurde, gezeigt hat, dass die Infrastruktur und das Angebot an vielen Standorten einer regen Nutzung des Bahnverkehrs nicht gewachsen sein sollen. Dies habe zu massiver Überlastung der Stationen und Züge geführt und in weiterer Folge auch zu erheblichen Verspätungen im Regionalverkehr. Der Fernverkehr soll während der Phase des Neun-Euro-Tickets regelrecht leer gefegt gewesen sein. Dies dürfte an der eigentümlichen deutschen Regelung, dass Züge des Fernverkehrs (zum Beispiel Intercity,

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Travelports: NDC-Inhalte von Lufthansa über Travelport buchbar

Die Lufthansa Group und Travelport arbeiten künftig im Bereich der Buchbarkeit von so genannten NDC-Inhalten zusammen. Reisebüros können damit via Travelport+ auf einen Blick alle Angebote von Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines, SWISS und Air Dolomiti – von dynamischen Tarifen bis zu Zusatzleistungen – abrufen, vergleichen und buchen. Der NDC-Standard (New Distribution Capability) von Travelport für die Lufthansa Group steht zuerst in Österreich, Irland, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich zur Verfügung. In den kommenden Wochen ist eine Ausweitung auf weitere europäische Länder geplant. Anfang 2024 sollen Nord- und Südamerika, der Nahe Osten, Afrika und der asiatisch-pazifische Raum folgen. „Wir legen Wert darauf, die NDC-Inhalte für unsere Anwender in den Reisebüros möglichst unkompliziert zu gestalten. Daher haben wir uns auf eine vollumfassende und für die Praxis sofort einsatzbereite Anwendung für die Lufthansa Group Airlines konzentriert“, erklärt Jason Clarke, Chief Commercial Officer, Travel Partners bei Travelport. „Der Fokus unserer NDC-Lösung ist klar darauf ausgelegt, selbst komplexe Verkaufsprozesse so einfach wie möglich zu gestalten. Entsprechend können Expedienten auf Travelport+ die Buchungsoptionen der Lufthansa Group reibungslos vergleichen, buchen und für ihre Kunden weitere Services nutzen.“

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Neuer Shop eröffnet am Flughafen Hamburg

Am Hamburg Airport gibt es einen neuen Shop zu entdecken, der besonders in der Weihnachtszeit zum Stöbern einlädt: Accessorize überrascht mit einer schier unendlichen Auswahl an Modeschmuck, Taschen und Tüchern – auch perfekt zum Verschenken. Jetzt im Dezember verwandelt sich der Shop in ein Paradies für Weihnachtsfans, die ihr Festtagsoutfit aufpeppen möchten. Auch Handschuhe und Schals sind aktuell im Sortiment, das je nach Saison variiert. „Accessorize ist eine willkommene Ergänzung zu unserem bestehenden Shoppingangebot. Das Konzept passt ideal zu uns als Flughafen: Neben Schmuck finden unsere Passagiere hier zahlreiche Accessoires, die man auf Reisen ausgesprochen gut gebrauchen kann wie Sonnenbrillen oder kleinere Taschen. Dabei sind es oft genau diese Kleinigkeiten, die in der Reisevorbereitung zuhause vergessen werden. Bei Accessorize haben unsere Fluggäste ab sofort die Möglichkeit, sich noch kurz vor dem Abflug ein paar Must-Haves für die Reise zuzulegen – und das zu erschwinglichen Preisen“, sagt Lutz Deubel, Bereichsleiter Center Management am Hamburg Airport. Auf einer Fläche von 85 Quadratmetern präsentiert Accessorize ein vielfältiges Angebot am Hamburger Flughafen. Eine Vielzahl an Produkten kann hier entdeckt werden, sodass garantiert alle ein neues Lieblingsstück finden, das zum eigenen Stil passt. Das Sortiment wechselt regelmäßig, sodass sich ein Besuch immer lohnt. Der neue Shop befindet sich am Gate A20.

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