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Tui: David Schelp leitet künftig die Airline-Aktivitäten

Die Airline-Sparte des Reisekonzerns Tui wird ab Jänner 2024 unter der Leitung von David Schelp stehen. Dieser folgt auf David Burling, der mit Jahresende 2023 in den wohlverdienten Ruhestand wechseln wird.  Schelp war bereits zwischen 2002 und 2022 für den Tui-Konzern tätig. Zuletzt leitete er den Bereich „Tui Musement“. Anschließend hat er die Firmengruppe mit Ende 2022 verlassen. Nun kehrt er zu Deutschlands größtem Reiseveranstalter als Vorstandsmitglied zurück. Ab Anfang 2024 wird er das globale Veranstalter- sowie Airlinegeschäft verantworten.  David Schelp wird das Vorstandsressort Märkte und Airlines bei der Tui AG leiten. Marco Ciomperlik wird als Chief Airline Officer weiterhin der Chef aller fünf konzerneigenen Fluggesellschaften bleiben. Dabei handelt es sich unter anderem um die deutsche Tuifly, die britische Tui Airways, die schwedische Tuifly Nordic, die belgische Tuifly Belgium und die niederländische Tuifly Nederland.  In der Vergangenheit war Tui mit Corsair International auch in Frankreich mit einer eigenen Fluggesellschaft vertreten. Diese wurde zunächst an Intro Aviation verkauft und gehört mittlerweile Diamondale. Die deutsche Tuifly war ursprünglich als Hapag-Llyod Flug in der Luft. Die heutige Marke ist aus der Zusammenlegung dieser Airline mit dem Billigflieger Hapag-Lloyd Express entstanden. 

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Sommer 2024: Neue Ziele ab Erfurt

Der Sommerflugplan 2024 des Flughafens Erfurt nimmt langsam Form an. Neu gibt es unter anderem Eurowings-Flüge nach Palma de Mallorca, die bereits zu Beginn der Osterferien 2024 aufgenommen werden sollen. „Wir freuen uns, dass Eurowings flexibel auf die starke Nachfrage reagiert und das Engagement in Erfurt durch einen früheren Einstieg jetzt schon erweitert“, so Geschäftsführer Gerd Stöwer. Nach intensiven Gesprächen mit weiteren touristischen Leistungsträgern wurde in dieser Woche ein weiteres Ziel ab Erfurt freigeschaltet. Urlauber können im Sommer 2024 auch wieder nach Burgas in Bulgarien fliegen. Die Flugzeuge der Airline Fly Lili starten jeden Montagmorgen von Ende Juni bis Anfang September an den Sonnenstrand. Somit umschließt der Zeitraum die Ferien in Thüringen und die der angrenzenden Bundesländer. In den kommenden Wochen wird der Flughafen Erfurt-Weimar weitere Entwicklungen für den Sommerflugplan bekanntgeben können. Bereits jetzt sind neben Bulgarien und Mallorca die Flugziele Antalya, Kreta und Hurghada fester Bestandteile des Flugplans. Neben den regelmäßig angeflogenen Zielen wird es wieder zahlreiche Sonderreisen nach Sardinien, Sizilien, Rom, Neapel, Albanien, Santorin und Montenegro geben.

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November 2023: BER hatte 1,75 Millionen Passagiere

Im November 2023 wurde der Flughafen Berlin-Brandenburg von 1,75 Millionen Reisenden genutzt. Damit hatte der deutsche Hauptstadtflughafen um rund 600.000 Passagiere mehr als im Vorjahresmonat.  An die Beförderungsleistung, die die damaligen Airports Tegel und Schönefeld im November 2019 hatten, kann der BER aber nicht anknüpfen, denn damals hatte man rund 2,5 Millionen Fluggäste. Zwischen Jänner und Ende November 2024 zählte der Flughafen Berlin-Brandenburg 21,3 Millionen Passagiere.  Im vergangenen Monat starteten und landeten rund 14.200 Flugzeuge am BER. Im November 2022 waren es rund 1.400 Maschinen weniger. Im November des Jahres 2019 wurden in Tegel und Schönefeld 20.775 Flugbewegungen registriert. Insgesamt wurden am BER im November 2023 rund 3.174 Tonnen Luftfracht verladen und damit etwas mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019. 

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Gemüsebetrieb liefert Fernwärme an Flughafen Nürnberg

Seit mehr als 15 Jahren bezieht der Flughafen Nürnberg Fernwärme von seinem direkten Nachbarn, dem Gemüsebaubetrieb Scherzer. Die Herstellung erfolgt in einem so genannten Holzhackschnitzelheizwerk.   Die Wärme wird im Scherzer-Heizwerk mittels zwei großen Holzhackschnitzelkesseln erzeugt und als Heißwasser über eine Druckleitung zum Flughafen geleitet. Dort erfolgt die Verteilung in den Gebäuden über das bestehende Netz zu den Heizkörpern und Lüftungsanlagen. Die Wärme aus der Holzhackschnitzelanlage reicht aus, um den Flughafen auch an Tagen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt zu beheizen. Nur bei längeren Frostperioden muss die Gasheizung unterstützen.   Für den Zusammenschluss von den zuvor getrennten Wärmenetzen Ost und West in 2022 wurde eine rund 500 Meter lange, gedämmte Verbindungsleitung verlegt. Dadurch erhielten unter anderem die große Abflughalle 2 und der DFS-Tower einen eigenen Fernwärmeanschluss, so dass nun das gesamte Flughafengelände mit Fernwärme versorgt werden kann.  „Mit der Verbindung der beiden Wärmenetze macht der Airport Nürnberg einen weiteren großen Schritt zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes“, so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Zudem wird die Versorgungssicherheit erhöht, da nun zwei unabhängige Heizwerke in das Wärmenetz des Flughafens einspeisen können. Klaus Dotzauer, Geschäftsführer der Flughafen Nürnberg Energie Gesellschaft, ergänzt: „Holzhackschnitzel sind weitgehend klimaneutral und ein leitungsunabhängiger Rohstoff, der derzeit in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Im vergangenen Winter konnten wir nahezu auf den Einsatz des Energieträgers Erdgas verzichten.”  Der Familienbetrieb Scherzer, der sich auf den Gemüseanbau in Gewächshäusern spezialisiert hat, setzt bereits seit 2007 auf Biomasse: Damals ging das Hackschnitzelheizwerk in Sichtweite des Flughafens ans Netz. Im Jahr 2022 wurde die Anlage umfassend modernisiert. Die

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Münster: Ryanair nimmt Alicante auf

Seit einiger Zeit gibt es ab Münster/Osnabrück keine Nonstopflüge nach Alicante. Das ändert sich im Sommerflugplan 2024, denn der Billigflieger Ryanair wird zwei wöchentliche Nonstopflüge aufnehmen.  Ab Ende März starten die Flüge in Richtung spanisches Festland zweimal wöchentlich dienstags und sonntags vom FMO. Außerdem bietet Ryanair im nächsten Sommer ab Münster/Osnabrück Verbindungen nach Palma de Mallorca, zur griechischen Insel Korfu sowie nach Zadar an der kroatischen Adriaküste an. 

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Lufthansa will künftig Kohlenstoffdioxid filtern und speichern

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group haben sich einer Initiative unter Führung des Herstellers Airbus angeschlossen, die Kohlenstoffdioxid aus der Luft filtern und anschließend dauerhaft speichern soll, angeschlossen.  Jetzt hat die Lufthansa Group mit Airbus einen Vertrag über den Vorabkauf von verifizierten und dauerhaften Emissionsminderungsgutschriften für 40.000 Tonnen CO2 aus der DACCS-Technologie geschlossen. Die Zertifikate werden ab 2026 verfügbar sein und vom Airbus-Partner 1PointFive ausgestellt. Es wurde ein jährlicher Kauf sogenannter „carbon removal credits“ für 10.000 Tonnen CO2 über den Zeitraum von vier Jahren vereinbart. Die Unterzeichnung des Vertrags folgt auf eine gemeinsame Absichtserklärung aus dem Jahr 2022.   „Die Lufthansa Group setzt sich mit Nachdruck dafür ein, den Luftverkehr nachhaltiger zu gestalten und bis 2050 Netto-Null-CO2-Emissionen zu erreichen. Dies beinhaltet Milliardeninvestitionen in die kontinuierliche Modernisierung unserer Flotte und unser starkes Engagement für nachhaltige Flugkraftstoffe. Technische Lösungen zur CO2-Entfernung aus der Atmosphäre wie fortschrittliche und direkte Verfahren zur Abscheidung und Speicherung von CO2 werden eine ergänzende Rolle bei der Erreichung unserer Dekarbonisierungsziele spielen“, sagt Caroline Drischel, Leiterin Corporate Responsibility der Lufthansa Group. 

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Berlin: Auch Ryanair nimmt Birmingham-Flüge auf

Im Sommerflugplan 2024 wird der Billigflieger Ryanair zwei wöchentliche Flüge zwischen Birmingham und Berlin anbieten. Damit wird man in den direkten Wettbewerb mit Easyjet treten. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der orangefarbene Lowcoster in Birmingham eine neue Basis eröffnen wird. In diesem Zusammenhang werden Nonstopflüge nach Berlin aufgenommen. Der Konkurrent Ryanair zieht nun nach und kündigt an, dass man diese Route ab 2. April 2024 zweimal wöchentlich bedienen wird.

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Deutschland: GDL ruft Lokführer erneut zum Streik auf

Bahnreisende brauchen in Deutschland schon bald wieder starke Nerven, denn die Gewerkschaft GDL ruft die Lokführer der Deutschen Bahn, von Transdev und der AKN Eisenbahn GmbH neuerlich zum Streik auf.  Die Arbeitsniederlegungen sollen am Donnerstag, den 7. Dezember 2023 um 22 Uhr 00 beginnen und vorläufig 24 Stunden andauern. Mit dieser Maßnahme will die GDL den Druck erhöhen, denn man fordert für die Lokführer insbesondere höhere Löhne. Es ist damit zu rechnen, dass es neuerlich zu erheblichen Auswirkungen auf den Bahnverkehr kommt, so dass viele Züge ausfallen werden.  Die betroffenen Eisenbahngesellschaften gehen davon aus, dass zumindest eine Art Grundangebot aufrechterhalten werden kann. Reisende sollten sich daher regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge bezüglich ihrer geplanten Bahnverbindung informieren. Gegebenenfalls sollte auch in Betracht gezogen werden auf andere Verkehrsträger wie das Flugzeug oder Busse auszuweichen.  Die Gewerkschaft der Lokführer befindet sich seit einiger Zeit in einem Tarifstreit, der mit harten Bandagen geführt wird. Die GDL hat bereits vor der ersten Verhandlungsrunde zu einem Warnstreik aufgerufen. Am 24. November 2024 erklärte Gewerkschafter Claus Weselsky die Gespräche für gescheitert. Dazu kommt der Umstand, dass die GDL mit der EVG konkurriert. Die zuletzt genannte Arbeitnehmervertretung hat im August 2023 einen Tarifvertrag mit der Deutschen Bahn abgeschlossen. Die Forderungen der GDL gehen aber weit über diesen hinaus. 

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Sommer 2024: Easyjet fliegt ab Berlin nach Antalya und Izmir

Die Billigfluggesellschaft Easyjet Europe wird im Sommerflugplan 2024 zwei zusätzliche Türkei-Strecken ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg bedienen. Ab Anfang April 2024 wird es je zweimal pro Woche von der deutschen Bundeshauptstadt nach Izmir und Antalya gehen. Das zuletzt genannte Ziel wird ab 2. April 2024 bedient und Izmir ab 3. April 2024. Es handelt sich um saisonale Sommerstrecken. Derzeit ist nicht geplant, dass diese auch im Winterflugplan 2024/25 angeboten werden sollen.

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Weihnachtsmarkt: Zusätzliche Nürnberg-Flüge aufgelegt

Der Nürnberger Flughafen hofft auf zusätzliche Passagiere, die vom traditionellen Weihnachtsmarkt, der seit 1. Dezember 2023 in der Innenstadt abgehalten wird, angelockt werden. Einige Fluggesellschaften haben das Angebot aufgestockt. Air France bedient Nürnberg ab Paris mit bis zu 19 statt bisher 16 wöchentlichen Flügen, Lufthansa erhöht die Taktung ab dem Drehkreuz Frankfurt, über das viele Gäste weiter nach Franken reisen, von 28 auf 32 wöchentliche Flüge. Auch British Airways legt wöchentlich eine Frequenz von und nach London Heathrow zu. Stark angebunden ist zudem Amsterdam mit KLM und 27 wöchentlichen Flügen. Wizz Air, die vor allem Besuchende aus osteuropäischen Städten nach Franken bringen, setzen in dieser Zeit vermehrt größere Flugzeuge vom Typ Airbus A321 ein statt A320.

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