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Oktober 2023: Flughafen Hamburg hatte 1,45 Millionen Passagiere

Der Hamburger Flughafen wurde im Oktober 2023 von 1,45 Millionen Reisenden genutzt. Damit hatte man so viele Reisende wie seit dem Jahr 2019 nicht mehr. In der zweiten Oktoberwoche, in die das erste Abreisewochenende der Herbstferien fiel, wurde mit 342.000 Fluggästen zudem ein neuer Wochenhöchstwert erzielt. In diese Woche fällt auch der bislang stärkste Tag: Am Freitag, 13. Oktober, nutzten rund 56.500 Passagiere den Hamburger Flughafen. Schon im Vorjahr entwickelte sich der Oktober zum stärksten Monat des Jahres, demgegenüber wurde jetzt noch einmal ein Plus von fast 20 Prozent erzielt. Im Vergleich zu 2019 lag das Passagierniveau im Oktober bei knapp 90 Prozent. „Am Hamburger Flughafen nähern sich die Passagierzahlen weiter dem Vor-Corona-Niveau an. Nach einer starken Sommersaison sind Flugreisen auch im Oktober gefragt. Das zeigt: Die Norddeutschen wollen mobil sein und mit dem Flugzeug verreisen. In den diesjährigen Herbstferien zog es die Passagiere vor allem in sonnige Regionen wie Mallorca, die Kanaren oder Griechenland und die Türkei“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburger Flughafen.

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Sommer 2023: Deutsche und Griechen machten den meisten Umsatz in Griechenland

Im Sommer 2023 haben sich Deutschland und das Vereinigte Königreich als wichtigste Quellmärkte für den griechischen Tourismus erwiesen. Die Einwohner dieser beiden Staaten sollen besonders ausgabefreudig gewesen sein, denn laut der Forschungseinrichtung des Tourismusverbandes Sete sollen 44 Prozent der Gesamtausgaben auf diese entfallen sein. Aus der Statistik geh weiters hervor, dass Griechenland allein aus diesen beiden Staaten sechs Millionen Ankünfte hatten. Diese sorgten für 62,1 Millionen Übernachtungen und einem Umsatz von 8,11 Milliarden Euro. Laut der jüngsten Insete-Studie entfielen im vergangenen Jahr το 47 Prozent aller Ankünfte, 43 Prozent der Übernachtungen und 50 Prozent der Ausgaben auf das All-Inclusive-Segment für Meer und Sonne. Insgesamt entfielen auf das Segment 7 Millionen Ankünfte (von 15,01 Millionen), 61,2 Millionen Übernachtungen (von 142,29 Millionen) und 9,2 Milliarden Euro (von 18,5 Milliarden Euro) im Jahr 2022. Reisende aus Deutschland erwirtschafteten 2,56 Milliarden Euro oder 28 Prozent des Gesamtwertes mit 1,76 Millionen Ankünften und 14,8 Millionen Übernachtungen oder 24 Prozent des Gesamtwertes. Was die Aufenthaltsdauer betrifft, so gaben britische Touristen im Segment Meer & Sonne im Durchschnitt 117 Euro pro Nacht aus, während deutsche Reisende im Durchschnitt 144 Euro und 173 Euro für All-inclusive-Produkte ausgaben. Laut Insete liegen die durchschnittlichen Ausgaben pro Übernachtung für die meisten Märkte bei 130 Euro. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von britischen Staatsbürgern soll bei 10,1 Nächten gelegen haben. Deutsche sind mit 10,3 Übernachtungen minimal länger geblieben.

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München: Lufthansa fliegt neu nach Bengaluru

Vor wenigen Tagen hat Lufthansa mit Bengaluru ein weiteres Indien-Ziel ab München aufgenommen. Dieses wird dreimal wöchentlich mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A350-900 angesteuert. Vor dem Abflug wurde die neue Verbindung mit dem Durchschneiden eines Bandes gefeiert: Eingerahmt von einer Blaskapelle und der Crew der Lufthansa sind Thomas Kube, Vice President Route and Passenger Development des Münchner Flughafens, Simona Sommer, Bayerische Bierkönigin 2023 sowie Heiko Reitz, CCO Lufthansa Airlines.

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Sundair schließt Basis: In Kassel-Calden wird es noch ruhiger

Im Sommerflugplan 2024 wird die Ferienfluggesellschaft Sundair kein Flugzeug mehr auf dem Airport Kassel-Calden stationiert haben. Dies hat auch zur Folge, dass das Angebot ab diesem Flughafen zurückgefahren wird. Bereits vor der Errichtung des heutigen Airports Kassel-Calden galt das Projekt als umstritten. Direkt neben dem damaligen Verkehrslandeplatz baute man einen neuen Verkehrsflughafen. Die Politik argumentierte das Projekt mit diversen Studien, die Bedarf und Wirtschaftlichkeit attestieren sollten. Allerdings sind alle Prognosen nicht eingetreten und der Regio-Airport schreibt Jahr für Jahr hohe Verluste, die von den Gesellschaftern, also der öffentlichen Hand, ausgeglichen werden müssen. Über dauerhaften, ganzjährigen klassischen Linienverkehr verfügt Kassel-Calden nicht. Zum Beispiel die Bozen-Verbindung von Skyalps ist saisonal und wird im Winter 2023/24 gar nicht angeboten. Vollständig nachvollziehbar ist dies nicht, da Südtirol ein beliebter Ort für Winterurlaube ist. Auch im Charterverkehr konnte sich Kassel-Calden noch nicht so richtig etablieren. Lediglich Sundair ist seit einigen Jahren einigermaßen erfolgreich und hat bis zuletzt eine Maschine vor Ort stationiert. Sonderlich viel Konkurrenz hat die deutsche Ferienfluggesellschaft nicht, da sich kaum andere Carrier für Kassel-Calden begeistern lassen. Punktuell gibt es nur wenig Angebot, das sich nur in ganz seltenen Fällen mit den Sundair-Routen überschneidet. Künftig wird es nochmals ruhiger, denn Sundair zieht den vor Ort stationierten Airbus im Sommer 2024 ab. Der Carrier hat bekanntgegeben, dass man in Lübeck eine neue Basis errichtet und dort ein Flugzeug stationiert. Der Abzug in Kassel-Calden bedeutet nicht, dass Sundair das Angebot ab diesem Flughafen vollständig einstellt. Laut einem Bericht des Hessischen Rundfunks sollen zwei von sechs

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Luftfracht: DHL verzeichnet erheblichen Umsatzrückgang

Der Logistiker Deutsche Post-DHL hat derzeit mit einem starken Einbruch im Bereich der Luftfracht zu kämpfen. Das Ausmaß ist äußerst signifikant, denn eigenen Angaben nach ist der Umsatz um 48,8 Prozent eingebrochen. Allein im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres war DHL damit konfrontiert, dass man um 12,2 Prozent weniger Volumen hatte. Die Firmengruppe erklärte dazu unter anderem, dass die Nachfrage auf den Routen zwischen Asien und Europa, Asien und den USA sowie innerhalb der Asien-Pazifik-Region erheblich zurückgegangen ist. Dazu kommt, dass die Frachtraten aufgrund großem Wettbewerb abermals gesunken sind. Die Summe der Faktoren hat dazu geführt, dass der Umsatz um 48,4 Prozent eingebrochen ist. Dies hat auch Folgen für das Konzernergebnis, denn Deutsche Post-DHL musste bekanntgeben, dass man für das Gesamtjahr 2023 das prognostizierte Ebit auf eine Spanne zwischen 6,2 und 6,6 Milliarden Euro senken muss. Zuletzt lag der Umsatz bei 19,4 Milliarden Euro, also rund 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Karlsruhe: Freebird hat Hurghada-Flüge aufgenommen

Die Fluggesellschaft Freebird Europe hat am 7. November 2023 den Erstflug von Karlsruhe/Baden-Baden nach Hurghada durchgeführt. An Bord sollen sich 152 Fluggäste befunden haben. Geschäftsführer Uwe Kotzan freut sich, dass der Baden-Airpark nach längerer Unterbrechung wieder eine direkte Verbindung nach Hurghada hat. „Mit dieser Verbindung und den günstigen Flugzeiten erhält der FKB nun auch im Winterflugplan attraktive Pauschalreisemöglichkeiten“. Flüge von und nach Hurghada werden im Winterflugplan dienstags angeboten. Der Abflug ist jeweils um 12:50 Uhr geplant, die Landung in Ägypten soll um 18:20 Uhr Ortszeit erfolgen. Die Flüge werden für Reiseveranstalter, unter anderem Tui, durchgeführt und sind sowohl einzeln, als auch als Pauschalreise buchbar.

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Lufthansa Group startet kostenloses Basis-Wlan-Internet

Bislang mussten Passagiere der Lufthansa Group auf Kurz- und Mittelstreckenflügen vergleichsweise hohe Gebühren für das von der Deutschen Telekom angebotene Wlan-Internet bezahlen. Am Mitte Jänner 2024 soll zumindest das Grundangebot, das Messaging inklusive Fotoversand ermöglichen soll, kostenlos sein. Derzeit sind die meisten Maschinen der Airbus-A320-Flotte mit der Internettechnologie ausgerüstet. Vertragspartner der Passagiere sind aber nicht die Airlines der Lufthansa Group selbst, sondern die Deutsche Telekom AG. Die ist nämlich offizieller Anbieter des Wlans über den Wolken. Immer wieder gab es Kritik für die hohen Nutzungsgebühren, denn zahlreiche Mitbewerber bieten zumindest die Basis-Variante komplett kostenfrei an. Das wird ab voraussichtlich Mitte Jänner 2024 auch bei der Lufthansa Group der Fall sein. Zumindest die Messaging-Version wird man auf Kurz- und Mittelstreckenflügen, die mit entsprechend ausgerüsteten Maschinen der A320-Reihe durchgeführt werden, unentgeltlich anbieten. Gleichzeitig gibt der Kranich-Konzern bekannt, dass die Deutsche Telekom die Tarife der kostenpflichtigen Pakete senken wird. Dahinter stecken dürfte auch der simple Umstand, dass viele Reisende aufgrund der hohen Kosten auf die Nutzung des Internets über den Wolken verzichtet haben. „Lufthansa investiert rund zwei Milliarden Euro in Produkt- und Serviceverbesserungen. Dabei haben wir viele große, mittlere und auch kleinere Initiativen umgesetzt und geplant, die Reisen mit Lufthansa zu einem noch besseren Erlebnis machen“, so Heiko Reitz, CCO Lufthansa Airlines. „Ein schönes Beispiel ist Free Messaging. Ich freue mich, dass unsere Gäste künftig auch über den Wolken mit ihren Nächsten oder Geschäftspartner im Austausch bleiben können – und das kostenfrei“. Voraussetzung für die Nutzung des neuen kostenlosen Services ist der Log-In

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Mit Stopp in Erbil: Iraqi Airways nimmt Direktflüge Bagdad-Düsseldorf auf

Die Fluggesellschaft Iraqi Airways plant noch im November 2023 mit Direktflügen nach Düsseldorf zurückzukehren. Das Comeback ist für den 14. November 2023 mit Boeing 737-800 angekündigt.  Jeweils am Verkehrstag Dienstag beabsichtigt Iraqi Airways Direktflüge zwischen Bagdad und Düsseldorf durchzuführen. In beiden Richtungen gibt es in Erbil einen Zwischenstopp zum Ein- und Aussteigen. Im Gegensatz zu Nonstopflügen, die ohne Zwischenlandung von A nach B führen, können Direktflüge eine beliebige Anzahl von Stopps aufweisen, sofern die Flugnummer gleichbleibt. Der Unterschied ist vielen Passagieren nicht bekannt, was dann immer wieder, besonders in der Urlaubszeit, zu Ärger führt. 

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Kiel von Kreuzfahrtschiffen besonders häufig angesteuert

Der Seehafen Kiel wurde in der Kreuzfahrtsaison 2023 bislang von 26 Reedereien genutzt. Seit April dieses Jahres hatte man 1,175 Fahrgäste. Somit wurde ein neuer Rekord erzielt. Laut einem Bericht der Kieler Nachrichten gibt es auch erhebliche Kritik, denn nur enorm wenige Schiffe sollen die Landstromversorgung nutzen. Nicht zuletzt aus Kostengründen produzieren die meisten Schiffe den Strom mit ihren Dieselantrieben selbst.

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Schauinsland-Reisen eröffnet neuen Verwaltungsstandort

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen errichtet in Siegburg eine neue Zweigstelle, die zwei Etagen eines Bürogebäudes in der Nähe des Bahnhofs umfassen wird.  In dieser Niederlassung setzt der Reiseveranstalter nicht mehr auf fixe Arbeitsplätze, sondern auf so genanntes Desk-Sharing. Auch will man den Mitarbeitern, soweit möglich, auch Homeoffice und mobiles Arbeiten ermöglichen. Gesucht werden derzeit Personen mit Erfahrung in IT, Flugwesen oder Rechts- und Qualitätsmanagement. 

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