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Lufthansa nimmt Heathrow-Friedrichshafen nicht wie geplant auf

Lufthansa wird die geplante Flugstrecke zwischen London-Heathrow und Friedrichshafen nicht wie ursprünglich angekündigt aufnehmen. Der Carrier hat mittlerweile alle Rotationen, ausgenommen zwei Umläufe, aus dem Verkauf genommen.  Sowohl Austrian Airlines als auch Lufthansa überraschten vor einigen Wochen mit Ankündigungen, dass man im Winterflugplan 2023/24 einige dezentrale Routen, die sich primär an Wintersportler richten, bedienen wird. Zumindest was Friedrichshafen anbelangt scheinen die Vorausbuchungszahlen nicht zufriedenstellend zu sein, dass Lufthansa hat alle geplanten Umläufe, ausgenommen zwei im Feber 2024, aus dem Verkauf genommen. 

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Skyexpress hat Athen-Düsseldorf aufgenommen

Vor wenigen Tagen hat die griechische Fluggesellschaft Skyexpress eine Nonstopverbindung zwischen Athen und Düsseldorf angenommen. Diese wird vorerst viermal wöchentlich mit Airbus A320neo bedient. Die Durchführung der Flüge erflogt an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. In der griechischen Hauptstadt stehen zahlreiche Anschlussflüge, beispielsweise zu Inseln, zur Verfügung. Skyexpress unterhält ein dichtes Domestic-Netz. Nähere Informationen zum Produkt von Skyexpress sind bei Aviation.Direct unter diesem Link im Rahmen der Rubrik „Tripreports“ bereitgestellt.

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Sommer 2024: Austrian Airlines stockt Wien-Hannover auf

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wird Austrian Airlines die Nonstopverbindung zwischen Wien und Hannover häufiger bedienen. Aus vorliegenden Flugplandaten des Carriers geht hervor, dass man gegenüber dem aktuellen Stand sechs Umläufe pro Woche hinzufügt. Somit wird es bis zu 27 Rotationen zwischen Wien und Hannover geben. Neu ist auch, dass am Abend ein Jet im Nightstop in der deutschen Stadt verbleibt. Mit diesem wird dann der Frühflug in die österreichische Bundeshauptstadt bedient. Dadurch sollen die Passagiere die Anschlüsse am Drehkreuz Wien einfacher erreichen können.

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ADV: PRM-Services werden immer häufiger genutzt

Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen hat festgestellt, dass im ersten Halbjahr des laufenden Jahres so genannte PRM-Services deutlich häufiger genutzt wurden. Knapp 914.000 Passagiere nutzten dieses Service und damit mehr Reisende als vor der Pandemie. Die Nutzung des PRM-Service an den deutschen Flughäfen steigt im ersten Halbjahr 2023.  Im Vergleich liegt das Gesamtpassagieraufkommen zwischen Januar und Juni 2023 noch 26,4 Prozent unter dem Niveau von 2019, während das PRM-Aufkommen im gleichen Zeitraum nur noch 7,7 Prozent unter 2019 liegt. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel kommentiert die Entwicklung: „Wir möchten den Passagieren mit eingeschränkter Mobilität das Reisen so angenehm wie möglich gestalten. Menschen mit Handicap dürfen in ihrer Mobilität und Reisefreude nicht benachteiligt werden. Daran halten die Flughäfen auch in Zukunft fest und bleiben im Verbund mit den nationalen Behörden und lokalen Behindertenverbänden im Austausch.“

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Hamburg-Vorfall: Polizeigewerkschaft kritisiert Sicherheit an deutschen Flughäfen

Im Nachgang der Geiselnahme am Flughafen Hamburg, die sich am Wochenende ereignet hat, übt die deutsche Polizeigewerkschaft Kritik und fordert signifikante Nachbesserungen, die zum besseren Schutz der deutschen Airports führen sollen. Das unrechtmäßige Eindringen der Klimakleber an verschiedenen deutschen Flughäfen hat eklatante Sicherheitsmängel aufgezeigt. Diese wurden von den Betreibern und punktuell auch von der Bundespolizei regelrecht heruntergespielt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass hinsichtlich der Geiselnahme, bei der eine türkischstämmige Person mit einem Kraftfahrzeug in den Sicherheitsbereich des Hamburger Flughafens eingedrungen ist, zunächst so dargestellt wurde, dass es keine Probleme geben würde. Man könne nicht jeden Quadratzentimeter ständig überwachen und auf das Eindringen mit brachialer Gewalt wäre man nicht vorbereitet. Wohlaber hätten danach die Sicherheitsketten gegriffen. Eigentlich sollten Verkehrsflughäfen gerade vor Gewaltakten bzw. dem Eindringen mit brachialer Gewalt geschützt werden. Insofern zeigt der Vorfall in Hamburg neuerlich auf, dass eklatante Mängel bestehen. In dieses Horn bläst auch Heiko Teggatz, Vorsitzender der deutschen Polizeigewerkschaft, denn er kritisiert, dass mittlerweile Weihnachtsmärkte mit Betonbarrieren gesichert werden müssen, jedoch gäbe es für die Betreiber von Airports kaum Auflagen. Gegenüber der DPA sagte er unter anderem, dass dies unverständlich wäre. Auch verweist er darauf, dass das Eindringen der Klimakleber bereits geigt habe, dass die Absicherung unzureichend ist. Geschehen wäre danach aber nichts. Die Forderung, die in Richtung Politik lautet, dass diese die gesetzlichen Regelungen verschärfen müsse. Dies würde zu einer besseren Absicherung der Airports führen.

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Orkan „Ciaran“: Flughafen Düsseldorf meldet zahlreiche Ausfälle

Der Luftverkehr in Nordrhein-Westfalen leidet unter den Auswirkungen des Orkans „Ciaran“. Besonders betroffen ist der Flughafen Düsseldorf. Der Orkan „Ciaran“ führt zu zahlreichen Ausfällen im Flugbetrieb in Nordrhein-Westfalen, meldet das Portal Aero.de. Besonders betroffen ist der Flughafen Düsseldorf, der zehn Flüge streichen musste. Zudem musste der Airport 14 Flüge umleiten und drei Flüge verschieben. Hervorgehoben werden diese Probleme bei der Betrachtung des Fluges von Zürich nach Düsseldorf. Trotz Start des Fluges wurde entschieden, nach Zürich zurückzukehren. Vor der Rückkehr nach Zürich wurde viermal erfolglos versucht zu landen.

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Air Baltic: Nach vier Landeversuchen in Düsseldorf ging es zurück nach Zürich

Am vergangenen Donnerstag musste Air Baltic einen im Auftrag von Swiss durchgeführten Linienflug, der von Zürich nach Düsseldorf hätte führen sollen, nach vier Landeversuchen abbrechen und zum Ausgangsort zurückkehren. Im Einsatz war der Airbus A220-300 mit der Registrierung YL-ABJ unter der Flugnummer LX1018. Eigentlich sollte dieser Flug nur knapp über eine Stunde dauern, jedoch waren vier Landeversuche in Düsseldorf aufgrund von starkem Wind nicht erfolgreich. Der Kapitän entschied sich dann nach Zürich zurückzukehren, wo die Maschine nach knapp 3,5 Stunden sicher gelandet ist.

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Görlitz als familienfreundlicher Urlaubsort zertifiziert

Die Europastadt an der Neiße hat eine besondere Auszeichnung erhalten: Ab sofort gehört Görlitz zu den „familienfreundlichen Urlaubsorten“ in Sachsen. Das Zertifikat wurde am Donnerstag, 26. Oktober 2023, im Sonnenlandpark von der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) verliehen, die die Qualitätsmarke „Familienurlaub in Sachsen“ ins Leben gerufen hat. Die Marke wird sowohl an Orte als auch an Unterkünfte und Freizeiteinrichtungen vergeben, die hohe Standards für Familien erfüllen. Görlitz ist seit gestern einer von 14 zertifizierten Orten in Sachsen. „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung“, sagt Eva Wittig, Geschäftsführerin der Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH (EGZ), die sich um den Titel beworben hat. „Görlitz ist eine Stadt mit viel Charme und Geschichte, aber auch mit vielen spannenden Erlebnissen für Familien.“ Grundvoraussetzung für eine Bewerbung ist ein zertifizierter Übernachtungs- und Freizeitbetrieb im Ort. Für Görlitz erfüllten dies bereits der Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec und der Jugendherberge Altstadt-Görlitz. Darüber hinaus hat die hat Stadt in der Oberlausitz einiges im Angebot: Neben einer bereits vorhandenen kinderfreundlichen Infrastruktur mit Sport- und Spielplätzen sowie Berzdorfer See u.v.m. tragen zahlreiche Akteure dazu bei, dass sich Familien hier wohlfühlen. So veranstalten das Senckenberg Museum für Naturkunde und die Hochschule Zittau/Görlitz regelmäßig eine Kinderakademie, alle zwei Jahre organisiert der Meetingpoint Memory Messiaen e.V. mit vielen Freiwilligen die deutsch-polnische KinderMiasto. Der Verein Görlitz für Familien ist ein weiterer starker Partner, wenn es um die Familienfreundlichkeit in der Stadt geht. Mit Initiativen wie Elchstark, dem Kinderstadtplan oder dem Familienbüro als zentraler Anlaufstelle im Stadtzentrum hat er wichtige Strukturen geschaffen. „Die Ausgangslage für die

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Nicht-Kunde Ryanair poltert über hohe Gebühren in Stuttgart

Die Billigfluggesellschaft Ryanair steuert den Flughafen Stuttgart-Echterdingen schon länger nicht mehr an. Der Carrier übt dennoch erhebliche Kritik an der Gebührenstruktur des größten Airports von Baden-Württemberg. Diese soll dafür verantwortlich sein, dass die Passagierzahlen noch immer erheblich niedriger sind als vor der Corona-Pandemie. Am Flughafen Stuttgart hatte man schon immer ein etwas differenziertes Verhältnis zu Billigfluggesellschaften. Zwar waren in der Vergangenheit Germanwings, Tuifly, Germania Express und einige kleinere Anbieter präsent, jedoch machten besonders Ryanair und Easyjet über viele Jahre hinweg einen Bogen um den größten Airport Baden-Württembergs. Wizz Air hatte Stuttgart noch nie planmäßig im Streckennetz. Vor wenigen Jahren nahmen Easyjet und Ryanair ihre Dienstleistungen ab diesem Flughafen auf. Der orangefarbene Anbieter hatte einige Routen, darunter auch die innerdeutsche Route nach Berlin-Tegel. Der irische Mitbewerber war zunächst unter eigener Marke aktiv, dann in einer Übergangszeit gemeinsam mit Laudamotion ehe im Zuge der Basiserrichtung alles auf Lauda umgestellt wurde. Zu Beginn der Corona-Pandemie wurden die Lauda-Stützpunkte in Stuttgart und Düsseldorf geschlossen. In Baden-Württemberg lautete der Vorwand, dass die Beschäftigten Lohnkürzungen abgelehnt hätten. In Düsseldorf wurden diese angenommen, jedoch wurde die Base geschlossen, weil angeblich der Airport bzw. die vor Ort tätigen Dienstleister keine Preisnachlässe gewähren wollten. Seit Herbst 2020 ist die Ryanair Group weder in Düsseldorf noch in Stuttgart präsent. Die jüngste Medienmitteilung des Lowcosters impliziert aber, dass Ryanair offenbar großes Interesse daran hat wieder ab dem Landesflughafen von Baden-Württemberg zu fliegen. Man wirft aber dem Airport-Management vor, dass dieses nicht dazu bereit wäre die Gebühren zu senken, um den Verkehr

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Hamburg-Vorfall zeigt erneut fragwürdige Sicherheitslage an deutschen Airports auf

Das Eindringen einer türkischstämmigen Person samt Geisel in den Sicherheitsbereich des Hamburger Airports zeigt neuerlich die prekäre Sicherheitslage an deutschen Verkehrsflughäfen auf. Spätestens seit diese wiederholt von Klimaklebern heimgesucht wurden, sollte der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt sein, dass akuter Nachholbedarf besteht.  Ganz unabhängig von der Straftat, die seit Freitagabend begangen wird, liegt die Kernproblematik in einer gewissen Überheblichkeit, dass man sich in Deutschland in Sachen Luftfahrt und Sicherheit prinzipiell als Maß aller Dinge versteht. Wie einfach es ist auf das Vorfeld zu gelangen und dort Unfug zu stiften, haben die Klimakleber wiederholt aufgezeigt. Die Überwachung und damit Sicherung der Areale ist an vielen deutschen Airports mangelhaft. Dies liegt auch daran, dass hier über längere Zeit hinweg gespart wurde. Dies schließt sowohl die Infrastruktur als auch die Personalausstattung ein.  Dazu kommt, dass es je nach Klassifizierung des Airports unterschiedlich ist, ob der Betreiber selbst – zum Beispiel mit privaten Wachleuten – oder aber die Bundespolizei für die notwendige Absicherung zu sorgen hat. Manchmal kommt auch eine Kombination zum Einsatz, denn der Stundenlohn eines Security-Mitarbeiters ist eben niedriger als jener eines Polizisten. Die Areale sind groß und man kann nicht an jedem Zentimeter einen Aufpasser stehen haben, aber ist es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten.  Jener männliche Türke, der am Samstagabend kurz nach 20 Uhr 00 mit einem Kraftfahrzeug unrechtmäßig in den Sicherheitsbereich des Hamburger Flughafens eingedrungen ist, kam ja nicht ohne Vorwarnung. Seine Ehefrau, mit der im Streit ist, informierte die Polizei. Dazu kam, dass er laut lokalen Medienberichten ohne Kennzeichentafeln unterwegs war.

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