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Hamburg-Vorfall zeigt erneut fragwürdige Sicherheitslage an deutschen Airports auf

Das Eindringen einer türkischstämmigen Person samt Geisel in den Sicherheitsbereich des Hamburger Airports zeigt neuerlich die prekäre Sicherheitslage an deutschen Verkehrsflughäfen auf. Spätestens seit diese wiederholt von Klimaklebern heimgesucht wurden, sollte der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt sein, dass akuter Nachholbedarf besteht.  Ganz unabhängig von der Straftat, die seit Freitagabend begangen wird, liegt die Kernproblematik in einer gewissen Überheblichkeit, dass man sich in Deutschland in Sachen Luftfahrt und Sicherheit prinzipiell als Maß aller Dinge versteht. Wie einfach es ist auf das Vorfeld zu gelangen und dort Unfug zu stiften, haben die Klimakleber wiederholt aufgezeigt. Die Überwachung und damit Sicherung der Areale ist an vielen deutschen Airports mangelhaft. Dies liegt auch daran, dass hier über längere Zeit hinweg gespart wurde. Dies schließt sowohl die Infrastruktur als auch die Personalausstattung ein.  Dazu kommt, dass es je nach Klassifizierung des Airports unterschiedlich ist, ob der Betreiber selbst – zum Beispiel mit privaten Wachleuten – oder aber die Bundespolizei für die notwendige Absicherung zu sorgen hat. Manchmal kommt auch eine Kombination zum Einsatz, denn der Stundenlohn eines Security-Mitarbeiters ist eben niedriger als jener eines Polizisten. Die Areale sind groß und man kann nicht an jedem Zentimeter einen Aufpasser stehen haben, aber ist es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten.  Jener männliche Türke, der am Samstagabend kurz nach 20 Uhr 00 mit einem Kraftfahrzeug unrechtmäßig in den Sicherheitsbereich des Hamburger Flughafens eingedrungen ist, kam ja nicht ohne Vorwarnung. Seine Ehefrau, mit der im Streit ist, informierte die Polizei. Dazu kam, dass er laut lokalen Medienberichten ohne Kennzeichentafeln unterwegs war.

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Southwind Airlines fliegt nach Deutschland

Die Fluggesellschaft Southwind Airlines hat für die Wintersaison zahlreiche Flugangebote nach Deutschland vorbereitet. Die Flüge können ab dem 2. November 2023 gebucht werden. Die Fluggesellschaft Southwind Airlines hat ihre Pläne für die Wintersaison bestätigt. Die Airline plant zahlreiche Flüge nach Deutschland, konkret sollen die Städte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart angeflogen werden. Die Flüge sollen ab Antalya durchgeführt werden.

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Franconia startet Linienflüge mit DA42 und DA62

Das in Nürnberg ansässige Luftfahrtunternehmen Franconia Air Service GmbH nutzen richtet linienähnliche Flüge zwischen Mönchengladbach und Nürnberg ein. Weitere Routen ab dem bayerischen Airport führen nach Bremen und Hamburg. Mit den Kleinflugzeugen Diamond DA 42 (für drei Passagiere) und DA 62 (für sechs Passagiere) pendelt Franconia zwischen dem Flughafen Mönchengladbach (MGL) und dem Flughafen Nürnberg (NUE) drei Mal pro Woche (mittwochs und donnerstags). Das Luftfahrtunternehmen greift damit einen Business Case vorab auf, den auch künftige Flugtaxis – da Kapazität und Reichweite vergleichbar – bedienen werden. Zielgruppe sind vor allem Geschäftsreisende in Ballungsgebieten, in denen Straße und Schiene bereits stark frequentiert sind. Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer MGL: „Konnektivität und Flexibilität ist entscheidend für die Produktivität und die Wirtschaftskraft in Mönchengladbach und am Niederrhein.“ „Mönchengladbach ist die ideale Destination für die neue Flugverbindung aufgrund der Infrastruktur, der innovativen Ausrichtung und des Einzugsgebiets.“, so der Geschäftsführer der Franconia Air Service GmbH, Thomas Müller.

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Weeze mit 25 Zielen im Winter 2023/24

Seit wenigen Tagen ist am Flughafen Weeze der Winterflugplan 2023/24 in Kraft. Seitens der vor Ort tätigen Airlines werden 25 Destinationen angeboten. Neu ist unter anderem eine Ryanair-Verbindung nach Tirana. Castellon bei Valencia sowie Girona bei Barcelona in Spanien und Oujda in Marokko werden ebenfalls erstmals bzw. erstmals wieder in der Wintersaison angeflogen. Ab November bietet die Ryanair zudem zwei wöchentliche Verbindungen nach Agadir, Fes (Marokko) und Faro (Portugal) an. Nach Mallorca, Teneriffa (Spanien) sowie Rabat (Marokko) geht es drei Mal wöchentlich, ins spanische Malaga sogar fünf Mal. Hinzu kommt, dass die marokkanische Fluggesellschaft Air Arabia Maroc ihre beiden wöchentlichen Flüge nach Fes im Herzen des Landes im Winter fortsetzt. Insgesamt finden in der Wintersaison bis zu 164 Abflüge und Ankünfte pro Woche statt. Die 25 Ziele werden ab Weeze meist mehrfach in der Woche angesteuert. „Die Zahl der Flüge und der angebotenen Sitzplätze in der Wintersaison haben sich zum Vorjahr fast verdoppelt. Nach einem hervorragenden Sommer rechnen wir nun auch mit einer sehr guten Wintersaison“, so Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze.

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Eurowings verzeichnet positive Zahlen

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings kann nach nunmehr neun Monaten mit positiven Zahlen ins Jahresende gehen. Im vergangenen Jahr hatte die deutsche Airline noch einen Millionenverlust gemeldet. Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings hat nach neun Monaten ein positives Ergebnis erzielt. Konkret erwirtschaftete die Airline ein EBIT von 147 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 136 Millionen Euro angefallen war. Diese jüngsten Entwicklungen sind vor allem auf die strategische Neuausrichtung zurückzuführen, die zu einer Umsatzsteigerung von 42 Prozent führte. Der Umsatz konnte auf über zwei Milliarden Euro gesteigert werden. Kai Duve, Eurowings Geschäftsführer Personal, Finanzen und IT, berichtet folgendes: „Unseren Teams gebührt höchste Anerkennung: Sie haben in der Krise jeden Stein umgedreht, Flotte und Flugplan grundlegend verändert – mit vielen neuen Impulsen insbesondere Richtung Touristik. So haben wir uns von einer stark innerdeutsch geprägten Airline zu einem führenden europäischen Ferienflieger entwickelt. Von dieser Neuausrichtung als ‚Value Airline für Europa‘ profitieren wir erheblich. Dieser Erfolg ist in erster Linie eine starke Teamleistung unserer Mitarbeitenden, die uns absehbar auch im Gesamtjahr 2023 in die Gewinnzone führen wird. Nach all den schweren Jahren ist das ein historischer Meilenstein für Eurowings.“

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Flughafen Münster/Osnabrück übertrifft Vorkrisenaufkommen

Der Flughafen Münster/Osnabrück konnte zwischen April und Oktober 2023 insgesamt 841.000 Passagiere abfertigen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um 16 Prozent zulegen und das Aufkommen, das man im Jahr 2019 hatte übertreffen.  Gründe für das deutliche Fluggastwachstum sind vor allem in einem enorm starken touristischen Flugplan mit Fokussierung auf eine hochfrequente Bedienung besonders aufkommensstarker Ziele und in einer sehr guten Auslastung der Flugzeuge zu sehen. Zu den beliebtesten Reisezielen gehörten während der Sommermonate die Ziele Palma de Mallorca mit 263.000 Passagieren, Antalya mit 239.000 und die Lufthansaziele München und Frankfurt mit insgesamt 161.000 Fluggästen.  Während der Herbstferien des Bundeslandds Nordrhein-Westfalen hatte der Airport 149.600 Passagiere. Der Oktober 2023 war eigenen Angaben nach das stärkste Monat seit dem Jahr 2011. Die zweite Oktoberwoche verzeichnete mehr als 35.000 Fluggäste und war damit die aufkommensstärkste Woche am FMO seit 12 Jahren. 

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United Airlines kürzt Deutschland-Flüge

Die U.S:-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines fährt im kommenden Jahr die Deutschland-Präsenz zurück. Die saisonalen Berlin-Flüge wird man im Sommerflugplan 2024 nicht mehr ab Washington anbieten. Auch in Frankfurt am Main kommt es zu einer Kürzung. Mit Wirksamkeit zum 10. Jänner 2024 halbiert United Airliens die Anzahl der wöchentlichen Newark-Flüge. Künftig wird man nicht mehr zweimal pro Tag, sondern nur noch täglich fliegen, geht aus vorliegenden Flugplandaten des Star-Alliance-Mitglieds hervor.

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Deutschland will Luftsicherheitsgebühr um 50 Prozent erhöhen

In Deutschland könnten Flugtickets schon bald abermals teurer werden, denn die Bundesregierung plant die Luftsicherheitsgebühren zu erhöhen und zwar um stolze 50 Prozent. Künftig sollen bis zu 15 Euro pro Passagier verlangt werden dürfen.  Zuständig ist nicht das Verkehrs-, sondern das Innenministerium, denn an den meisten Airports erfolgen die Sicherheitskontrollen unter der Regie der Bundespolizei. Derzeit sieht die Verordnung vor, dass maximal zehn Euro an Gebühren verlangt werden dürfen. Eine Beschlussvorlage, die vom Bundeskabinett bereits ohne Aussprache angenommen wurde, sieht vor, dass künftig der Deckel bei 15 Euro eingezogen wird. Mit anderen Worten: Künftig könnten um bis zu 50 Prozent mehr pro durchgeführter Sicherheitskontrolle verlangt werden.  Der Posten findet sich auf den Rechnungen für Flugtickets ab Deutschland unter dem Punkt „Steuern und Gebühren“. Schuldner gegenüber dem Staat ist nicht der Passagier direkt, sondern die Fluggesellschaft. Diese muss aber nur dann zahlen, wenn der Reisende tatsächlich geflogen wird. Andernfalls können Reisende die Rückerstattung direkt bei ihrer Airline anfordern. Genau hier versuchen Billigflieger wie Ryanair und Wizz Air zu tricksen, denn man schlüsselt den Flugpreis einfach nicht auf und behauptet, dass man ja keine Steuern und Gebühren bezahlt habe. Vor Gericht hat diese Argumentation in Deutschland noch nie gehalten.  Das Bundesinnenministerium behauptet, dass die Gebührenerhöhung notwendig wäre, um kostendeckende Amtshandlungen zu ermöglichen. Dies wäre gesetzlich vorgeschrieben und es führe kein Weg daran vorbei. Branchenvertreter sehen das anders und werten den Vorstoß als völlig falsches Signal. Es wird darauf verwiesen, dass Deutschland bereits jetzt enorm hohe „Nebenkosten“ habe und immer mehr Airlines ihre

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Flughafen Frankfurt öffnet Gesichtserkennung für alle Airlines

Der Flughafen Frankfurt am Main ermöglicht nun allen Airports die Nutzung der Gesichtserkennung für die Zwecke Check-in, Identitätsfeststellung und Boarding. Eigenen Angaben nach ist man der erste Airport Europas, der diesen Schritt setzt. Bislang stand das System exklusiv den Airlines der Lufthansa Group sowie ausgewählten Star-Alliance-Partner zur Verfügung. Vor der Inanspruchnahme des Services, das datenschutzrechtlich umstritten ist, müssen sich Passagiere einmal an einem Automaten oder über ihr Smartphone registrieren.

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Lufthansa schließt LSG-Verkauf ab

Lufthansa hat mit Ende Oktober den Verkauf jenes Teils der LSG, den man noch hatte, abschlossen. Neuer Eigentümer ist die Aurelius Group. Anfang April 2023 wurde ein entsprechender Kaufvertrag, der nun vollzogen wurde, unterschrieben.  Vor einiger Zeit hat Lufthansa mit dem Verkauf von Tafelsilber wie der Catering-Tochter LSG begonnen. Im Jahr 2019 hat man das Europageschäft des Teilkonzerns an den Mitbewerber Gategroup verkauft. Nun hat man auch den Rest abgestoßen. Die außereuropäischen Aktivitäten sind an Aurelius gegangen.  „Ich bedanke mich im Namen der gesamten Lufthansa Group bei allen Mitarbeitern der LSG Group. Sie waren in den vergangenen Jahrzehnten ein wesentlicher Teil der Erfolgsgeschichte unseres Konzerns. Die Lufthansa Group ist die Nummer Eins in Europa geworden – auch dank der stets hervorragenden Arbeit und der Leidenschaft der Kolleginnen und Kollegen der LSG Group. Mit der Aurelius Group wurde jetzt ein neuer Eigentümer gefunden, der neue Impulse setzen kann und in das Geschäftsfeld Catering weiter investieren wird. Umso mehr freue ich mich, dass die LSG Group als Partner für Bordprodukt und Servicekonzepte auch in Zukunft eine wichtige Rolle für die Gäste unserer Konzern-Airlines hat“, sagt Remco Steenbergen, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG.  Offiziell heißt es seitens Lufthansa, dass der Verkauf von LSG und Airplus dazu beitragen soll, dass man sich stärker auf das Airline-Geschäft konzentrieren könne. „Nach der bereits in diesem Jahr erfolgten Vereinbarung zum Verkauf von Airplus und der Einigung zur Übernahme eines Anteils an ITA ist das Closing zum Verkauf der LSG Group ein weiterer Beleg dafür, dass wir unsere

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