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Lufthansa: Spohr stellt Ground-Handling-Comeback in Deutschland in Aussicht

Einst hatte Lufthansa auf vielen deutschen Flughäfen eigenes Bodenpersonal, das sich um die Abfertigung der Passagiere gekümmert hat. Vor einigen Jahren war man der Meinung, dass es billiger kommt, wenn man auf externe Dienstleister setzt. Nun könnte sich das wieder ändern. Konzernchef Carsten Spohr kritisiert, dass zahlreiche deutsche Ground-Handling-Anbieter noch immer ihre Personalprobleme in den Griff bekommen habe. Gegenüber der Zeitung „Tagesspiegel“ sagte er nun, dass man in Erwägung zieht die Verträge zu kündigen und das Handling wieder in den eigenen Konzern zu holen. Er deutete auch an, dass die Arbeitgeber möglicherweise nicht attraktiv genug wären.

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Ab 1. November 2023: Tuifly führt neue Handgepäckregeln ein

Bei der Ferienfluggesellschaft Tuifly macht es künftig einen großen Unterschied, ob man im Rahmen einer Pauschalreise oder als Nur-Flug-Passagier unterwegs ist. Wer über einen Veranstalter gebucht wurde, erhält künftig mehr inkludiertes Handgepäck und wer nur ein Flugticket gekauft hat, muss für die Mitnahme eines Trolleys extra bezahlen. Eigenen Angaben nach sind rund 80 Prozent der Tuifly-Fluggäste Urlauber, die im Rahmen von Pauschalreisen mit der deutschen Airline fliegen. Der Anteil der Nur-Flug-Reisenden soll bei etwa 20 Prozent liegen. Mit Wirksamkeit zum 1. November 2023 führt die Ferienfluggesellschaft neue Handgepäckregeln ein. Wer lediglich den Flug bucht, darf künftig nur noch eine kleine Tasche, die unter den Vordersitz passen muss, mitnehmen. Die Mitnahme eines Trolleys im IATA-Standardformat ist ab 1. November 2023 kostenpflichtig und wird mit 10 Euro pro Person und Strecke berechnet, sofern die Option vorab online gekauft wird. Direkt am Airport können höhere Preise anfallen. Damit kopiert Tuifly jene Handgepäckregeln, die Ryanair und Wizz Air schon seit einigen Jahren praktizieren. Auch Eurowings verlangt im Basic-Tarif für die Mitnahme von Trolleys einen Aufpreis. Die geringsten Dimensionen Handgepäck dürfen Fluggäste bei Condor in den günstigsten Flugtarifen mitnehmen. Tuifly unterscheidet künftig zwischen Passagieren, die im Rahmen von Pauschalreisen unterwegs sind und Nur-Flug-Fluggästen. Die zuerstgenannte Kundengruppe darf auch weiterhin ein Handgepäckstück im IATA-Standardformat mitnehmen. Dieses darf künftig sogar 10 Kilogramm statt bislang sechs Kilogramm wiegen. Nach Angaben der Fluggesellschaft bekommen Pauschalreisende automatisch und ohne Aufpreis das „große Handgepäckstück“ dazugebucht. Somit dürfen diese künftig einen Trolley im IATA-Standardformat sowie eine kleine Tasche mitnehmen. Die Kopie des

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EASA hat sich verrechnet: A321P2F-Anordnung wieder zurückgezogen

Eigentlich dienen so genannte Lufttüchtigkeitsanweisungen, die von Zivilluftfahrtbehörden herausgegeben, der Sicherheit. Der Easa ist aber ein schwerwiegender Berechnungsfehler in Sachen Airbus A321P2F unterlaufen. Dieser führte nun dazu, dass die Anweisung zurückgezogen werden musste. Eigentlich sollten die Betreiber von Umbaufrachtern des Typs Airbus A321P2F zu genauen Inspektionen der Rümpfe verpflichtet werden. Allerdings hat sich die Easa bei der Berechnung des Zeitrahmens gehörig verrechnet. Offiziellen Angaben nach hat man versehentlich eine falsche Formel verwendet. Um weitere Verwirrungen ausschließen zu können, hat man nun die gesamte Lufttüchtigkeitsanweisung ersatzlos zurückgezogen. Zur Entscheidung beigetragen haben auch Untersuchungen, die Airbus und die Elbe Flugzeugwerke durchgeführt haben. Diese haben gezeigt, dass der Zeitrahmen für Inspektionen aufgrund des Einsatzes als Frachtflugzeuge nur minimal von den Passagierflugzeugen abweicht. Es besteht keine Notwendigkeit dermaßen enge Intervalle, wie sie von der Easa ursprünglich angeordnet wurden, einzuhalten. Eine Lufttüchtigkeitsanweisung vom 7. Dezember 2022, die bereits umgesetzt wurde, ist daher völlig ausreichend. Die Easa sah das ursprünglich anders, denn mit AD von 12. September 2023 hatte man wesentlich strengere Inspektionen der Rümpfe der A321P2F angeordnet. Die Berechnungen hätten gezeigt, dass bei Verwendung als Frachter möglicherweise frühzeitig Risse entstehen könnten. Bei den Berechnungen hat man aber irrtümlich eine fehlerhafte Formel verwendet. Es zeigte sich nun, dass das Risiko von Ermüdungserscheinungen nicht nennenswert vom Einsatz als Passagierflugzeuge abweicht. Die Easa hat die Anordnung wieder zurückgezogen.

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Flughafen Leipzig will Vorreiter im Bereich SAF werden

Der Flughafen Leipzig/Halle soll künftig im Bereich so genannter nachhaltiger Luftfahrtkraftstoffe eine größere Rolle spielen. Gemeinsam mit Airbus, Condor, DHL, HH2E und Sasol hat man im Rahmen der dritten Luftfahrtkonferenz, die in Hamburg abgehalten wurde, eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Diese wurde an den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) übergeben. Das Projekt NetZeroLEJ wurde in den vergangenen Monaten von den Unterzeichnenden gemeinsam mit weiteren Partnern sowie mit Unterstützung des Bundes und der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt vorbereitet. Ziel von NetZeroLEJ ist es, die Produktion und den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) im industriellen Maßstab vorzubereiten und umzusetzen. Das Vorhaben soll die Transformation des Luftfahrtsektors zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz voranbringen. Dadurch soll es einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Industrie-, Technologie- und Innovationsstandorts Deutschland leisten. „Die Luftfahrtindustrie weltweit ist sich ihrer Verantwortung für mehr Klimaschutz bewusst. Die Nutzung von CO2-neutral produziertem Kerosin in großem Maßstab ist die Voraussetzung dafür, die Klimawirkung der Luftfahrt in den nächsten Jahren signifikant zu verbessern. Derzeit sind die klimaneutralen Treibstoffe für den Luftverkehr nur in Kleinstmengen verfügbar. Die Region rund um den Flughafen Leipzig/Halle verfügt über die Innovationskraft, Technologie und die Kapazitäten, um die erforderliche Produktion von mehreren Hunderttausend Tonnen CO2-neutraler Treibstoffe pro Jahr umzusetzen. Sie kann damit weltweit eine Vorreiterrolle im Bereich nachhaltiger Luftverkehr einnehmen“, so Götz Ahmelmann, Vorstandsvorsitzender der MDF AG.

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Flughafen Dortmund übertrifft Vorjahresaufkommen um 25 Prozent

Bis inklusive Ende August 2023 hatte der Flughafen Dortmund 2.041.622 Passagiere und damit um etwa ein Viertel mehr als in den ersten acht Monaten des Vorjahres. Allerdings liegt das Aufkommen noch immer unter dem Wert, den man in 2019 erreicht hatte. Generell zeigt sich, dass – abgesehen von wenigen Ausnahmen – fast alle deutschen Flughäfen das Passagiervolumen, das man im Jahr 2019 hatte, noch nicht erreichen konnten. In vielen EU-Staaten konnte man es bereits übertreffen. Unter den kleineren deutschen Airports ist sehr auffällig, dass jene, die über viel Lowcoster-Verkehr verfügen, besser dastehen als jene, von denen sich Billigflieger weitgehend fernhalten. Bezogen auf Dortmund: Obgleich der gesamte Luftverkehr noch dem Niveau des Rekordjahres 2019 unterliegt, ist der Dortmunder Flughafen auf der Überholspur. Wiederholt gelangen dem Airport neue Passagierrekorde, welche die Werte aus 2019 weit übertrafen. In einer bemerkenswerten Sommersaison bilanzierte der Flughafen im Juli 2023 mit 307.377 Fluggästen den erfolgreichsten Monat seiner Geschichte. Diese Entwicklung bestätigte sich im August mit einem vergleichbar hohen Fluggastvolumen (306.960 Passagiere). Die Zahlen des ADV-Flughafenverbandes bekräftigen dies: Auf Bundesebene hebt sich der Airport durch steilere Wachstumsraten wesentlich von anderen deutschen Flughäfen ab. Der Aufsichtsrat des Airports gab in der jüngsten Sitzung auch grünes Licht für die Anschaffung eines zusätzlichen elektrobetriebenen Flugzeugschleppers (Pusher). Bereits vorhandene Geräte mit Elektroantrieb überzeugen im täglichen Einsatz und untermauern das Vorhaben, den gesamten Fuhrpark perspektivisch auf umweltfreundliche Antriebssysteme umzustellen. Weiters soll der Flughafen Dortmund vier neue Bodenstromanlagen bekommen. Nach dem bereits erfolgten Umbau an der ersten Abstellposition sollen nun vier weitere Positionen

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Eurowings mit einigen neuen Routen im Winter 2023/24

Im Winterflugplan 2023/24 wird Eurowings einige neue Routen aufnehmen. Insgesamt umfasst das Angebot 105 Destinationen. Neu im Programm sind unter anderem Dubai und Tel Aviv, aber auch einige Ziele in Skandinavien. Ab der Basis Berlin-Brandenburg hat man fünf zusätzliche Ziele im Portfolio. Dabei handelt es sich um Dubai, Tiflis, Rovaniemi, Tromsø und Innsbruck. Von Düsseldorf aus nimmt man Tel Aviv, Ivalo und Kuusamo neu auf. Ganzjährig bedient man nun Eriwan. Tromsø wird die Lufthansa-Tochter auch ab Hamburg ansteuern. In Hannover errichtet Eurowings eine neue Basis. Von dort aus werden unter anderem Hurghada, Teneriffa und Gran Canaria neu angeboten. Ab Köln/Bonn geht es künftig ganzjährig nach Edinburgh. In Nürnberg errichtet man ebenfalls eine neue Base und nimmt Marsa Alam, Gran Canaria sowie Hurghada auf. Nach Dubai geht es neu ab Stuttgart. Ganzjährig angeboten werden nun Tirana und Bukarest. Weitere Neuaufnahmen:

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Sommer 2024: Sunexpress mit zahlreichen neuen Türkei-Strecken ab Deutschland

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress legt im Sommerflugplan 2024 zahlreiche zusätzliche Verbindungen ab Deutschland und sekundären Airports im Heimatland des Carriers auf. Die meisten Routen bedient man temporär rund um den Hochsommer 2024. Die Destination Hatay bietet Sunexpress laut vorliegenden Flugplandaten im Zeitraum von 21. Mai bis 10. September 2024 ab Stuttgart an. Am 3. Juni 2024 folgt diese Route auch ab Düsseldorf. Aus dem Reservierungssystem ist ersichtlich, dass man den Einsatz von Boeing 737-800 plant. Samsun soll zwischen 23. Mai und 13. September 2024 ab München angeboten werden. Von Köln/Bonn aus geht es zwischen 26. Juni und 11. September 2024 ebenso mit Boeing 737-800 in diese türkische Stadt. Ab Frankfurt am Main will Sunexpress von 2. Juni bis 23. September 2024 mit Boeing 737-Max-8 Kurs auf Malatya nehmen. Diese Route soll ab 7. Juni 2024 auch ab Düsseldorf mit B737-800 angeboten werden. Nach Kayseri geht es ab 22. Juni 2024 mit Boeing 737-Max-8 ab Düsseldorf. Ebenso bietet man ab der deutschen Bundeshauptstadt von 24. Juni 2024 das Ziel Diyarbakir. Gaziantep wird Sunexpress mit B737-800 zwischen 24. Juni und 16. September 2024 auch ab München anbieten. Alle genannten Neuaufnahmen sollen einmal pro Woche bedient werden.

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Schauinsland-Reisen sammelt bereits Buchungen für den Sommer 2024

Der deutsche Tour Operator hat bereits damit begonnen die Reisekataloge für den Sommer 2024 an Reisebüros und Kunden zu schicken. Eigenen Angaben nach hat man bereits den Großteil des Portfolios zur Buchung freigegeben. Die Nachfrage nach Urlaub mit Schauinsland-reisen ist auch für das kommende Jahr ungebrochen hoch. Der Reiseveranstalter verzeichnet für den kommenden Sommer bereits eine hohe Zahl an Vorausbuchungen, die in einigen Zielgebieten deutlich über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liegt. Zu den beliebtesten Reisezielen der Gäste gehört erneut die Türkei. Um die hohe Nachfrage zu bedienen, haben die Duisburger dort ab dem kommenden Jahr unter anderem mehrere attraktive 5-Sterne-Familienhotels exklusiv unter Vertrag genommen, beispielsweise das Asia Beach Resort & Spa Hotel in Alanya. Auch das Tearrace Beach Resort, das sich in bester Lage direkt am Sandstrand von Side-Kumköy befindet, ist ab dem Sommer exklusiv über Schauinsland-reisen buchbar, genauso wie das neuerbaute Eftalia Blue in Alanya, das im Sommer 2024 erstmals seine Türen öffnet. „Da wir gesehen haben, dass die Familienhotels sehr stark und früh nachgefragt werden, sind diese Hotels bereits vor Erscheinen des Katalogs buchbar“, so Andreas Rüttgers. „Wir führen damit den Trend aus dem vergangenen Jahr, dass wir beliebte Häuser in der Türkei für unsere Kunden exklusiv anbieten, weiter.“ Im vergangenen Jahr hatte schauinsland-reisen bereits Häuser wie das Miramare Queen oder mehrere Arcanus-Hotels für seine Gäste exklusiv eingekauft.

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Vistara nimmt Mumbai-Frankfurt auf

Die indische Fluggesellschaft Vistara wird ab 15. November 2023 sechs wöchentliche Nonstopflüge zwischen Mumbai und Frankfurt am Main bedienen. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag mit Boeing 787-9 angeboten werden. Die Flugnummern der neuen Route lauten UK27 bzw. UK28. Eine weitere Route, die Vistara ab Frankfurt anbietet, ist Delhi.

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Etihad und Oman Air stocken München-Flüge auf

Die Golfcarrier Etihad Airways und Oman Air planen ihre Präsenz auf dem Flughafen München zu erhöhen. Den Auftakt macht das in Abu Dhabi ansässige Unternehmen, das ab 21. November 2023 bis zu zehnmal wöchentlich Kurs auf den bayerischen Airport nehmen will. Oman Air wird mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 die momentan fünfmal wöchentlich bediente Muscat-Strecke auf tägliche Bedienung erhöhen. Etihad Airways fliegt München derzeit täglich an, künftig bietet man zehn Umläufe an.

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