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Flughafen Berlin setzt auf künstliche Intelligenz am Vorfeld

Am Flughafen Berlin-Brandenburg soll so genannte künstliche Intelligenz im Bereich der Abfertigung künftig eine große Rolle spielen. Als erster deutscher Airport setzt man auf eine spezielle Software, von der man sich Optimierungen erwartet. Der BER will mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz erreichen, dass die Servicequalität, Pünktlichkeit und Effizienz gesteigert werden können. Gleichzeitig sieht man sich als Vorreiter, da man sich als erster deutscher Flughafen für eine solche Software-Lösung entschieden hat. Ob diese sich dauerhaft bewährt, muss aber noch unter Beweis gestellt werden. „Mit stabilen Prozessen und verlässlichen Flugplänen trägt ein Flughafen als Infrastrukturbetreiber zu einem guten Reiseerlebnis der Fluggäste bei. Am BER setzen wir in Zukunft auf eine KI-basierte Lösung, um die Stabilität des Netzwerks und die Pünktlichkeitswerte weiter zu steigern. Wir versprechen uns durch das maschinelle Lernen der Software wertvolle Erkenntnisse, die uns zusätzliche Impulse für eine Weiterentwicklung der Prozesse im operativen Flughafenbetrieb ermöglichen“, erklärt Thomas Hoff Andersson, Chief Operations Officer Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Während sich die zuletzt eingeführten digitalen Produkte des BER primär auf den Terminalbetrieb fokussierten, stehen nun die 49 terminalnahen Vorfeldpositionen des Hauptstadtflughafens im Fokus. Zusammen mit dem Unternehmen Assaia implementiert die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH flächendeckend ein System – die digitale TurnaroundControl-Lösung – mit dem Abfertigungsprozesse auf dem Vorfeld mit Hilfe einer selbst lernenden Software analysiert und relevante Handlungsempfehlungen erteilt werden. Dadurch können die Arbeitsschritte am Flugzeug optimiert werden, was zu einer höheren Stabilität im Flugplan und einer gesteigerten Pünktlichkeit führt. Das Produkt wird in den kommenden Monaten stufenweise eingeführt. Auf dem Vorfeld

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Lufthansa verlegt Rio-de-Janeiro-Flüge nach Frankfurt

Im Sommerflugplan 2024 wird Lufthansa die Destination Rio de Janeiro nicht mehr ab München, sondern ab Frankfurt am Main anbieten. Gleichzeitig erhöht man die Anzahl der wöchentlichen Umläufe. Derzeit bietet man ab dem bayerischen Airport drei Rotationen pro Woche an. Im Sommer 2024 sollen es ab Frankfurt am Main sechs Umläufe wöchentlich sein. Auch will man die Route künftig nicht mehr mit Airbus A350-900, sondern mit Airbus A340 und Boeing 787-9 bedienen.

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Düsseldorf: Eurowings hat zweiten A321neo in Betrieb genommen

Unter der Flugnummer EW9592 hat Eurowings am 17. September 2023 ihren zweiten Airbus A321neo in den aktiven Liniendienst gestellt. Der Erstflug führte von Düsseldorf nach Palma de Mallorca. Seither wird die Maschine ab Düsseldorf überwiegend zu Zielen in Griechenland, Spanien und Portugal eingesetzt. Eurowings verfügt derzeit über zwei Airbus A321neo. Weitere Exemplare sollen folgen.

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Flix SE legt im ersten Halbjahr 2023 stark zu

Der Fernbus- und Bahnlinienanbieter Flix konnte in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres rund 36 Millionen Passagiere befördern. Damit hatte man rund 50 Prozent mehr als in der vorherigen Periode. Mit 24 Millionen Fahrgästen ist der Löwenanteil auf das europäische Geschäft entfallen. Unternehmensangaben nach hatte man in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo man unter anderem unter der Marke Greyhound tätig ist, etwa fünf Millionen Reisende. Der Umsatz des Konzerns steigerte sich um 54 Prozent auf 860 Millionen Euro. Der Gewinn lag zuletzt bei 26 Millionen Euro. Laut Firmenchef André Schwämmlein habe man in fast allen Märkten das Angebot bzw. die Frequenzen erhöht. Allerdings kam es in Deutschland zu einer Reduktion, die unter anderem mit dem Umstand, dass man nicht in das 49-Euro-Ticket einbezogen wurde, begründet wurde. Die Flix SE rechnet damit, dass man im laufenden Geschäftsjahr den Umsatz um etwa 25 Prozent steigern kann. Die Ebitda-Marge soll rund fünf Prozent betragen. Dieser Wert lag im ersten Halbjahr bei etwa drei Prozent. Im Vorjahr konnte man zwar schwarze Zahlen schreiben, jedoch waren die Finanzzahlen noch negativ von den Nachwirkungen der Corona-Pandemie, in der man in manchen Märkten immer wieder den Fahrbetrieb einstellen musste, beeinflusst.

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Bis 2034: Ryanair will Marktpräsenz in Deutschland erheblich ausbauen

Die Ryanair Group will bis zum Geschäftsjahr 2034 die Flotte stark ausbauen. Derzeit verfügt man über 537 Maschinen. In rund zehn Jahren sollen es 800 Stück sein, wobei momentan geplant ist, dass diese allesamt vom Hersteller Boeing stammen sollen. Im Zuge des jüngsten Investorentages stellte Ryanair die Flottenstrategie, in der die Boeing 737-Max-10-Großbestellung berücksichtigt ist, vor. Im Geschäftsjahr 2034 will man 290 Boeing 737-800, 210 B737-Max-200 und 300 B737-Max-10 betreiben. Die schrittweise Reduktion des momentanen Rückgrats, der B737-800, soll im Geschäftsjahr 2028 beginnen. Ab diesem Zeitpunkt will man die derzeit 411 vorhandenen Exemplare auf 290 Stück, die man ab 2034 betreiben will, schrittweise zurückfahren. Die offensichtlichsten Auswirkungen wird die Strategie auf die Tochtergesellschaft Lauda Europe haben. Diese verfügt derzeit über 28 Airbus A320, die angesichts der starken Boeing-Dominanz in der Firmengruppe ein bisschen als „Exoten“ gelten. Die Airbus-Flotte soll im Geschäftsjahr 2027 auf 23 Exemplare, dann in 2028 auf 18 Stück, 2029 auf neun Stück und 2030 auf ein Exemplar zurückgefahren werden. Ab dem Geschäftsjahr 2031 wird Lauda Europe nicht mehr mit Airbus A320ceo fliegen. Lauda Europe trennt sich schrittweise von A320-Flotte Endgültig vom Tisch ist die Einflottung von Airbus A320neo noch nicht. Allerdings gibt es derzeit auch keine sonderlich intensiven Gespräche zwischen der Ryanair Group und dem europäischen Flugzeugbauer. Bereits vor einiger Zeit sagte Konzernchef Michael O’Leary, dass Lauda Europe auf Boeing 737 umgestellt wird, wenn man sich mit Airbus nicht einig werden soll. Die jüngste Flottenstrategie, die seitens der Firmengruppe vorgestellt wurde, deutet stark darauf hin, dass man

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Fraport AG: Vertragsverlängerung für Stefan Schulte

Der Aufsichtsrat der Fraport AG hat beschlossen, dass der Vertrag mit Vorstandsvorsitzendem Stefan Schulte vorzeitig verlängert wird. Das neue Mandat läuft von 1. September 2024 bis 31. August 2027. „Stefan Schulte hat Fraport mit einer nachhaltigen Strategie zu einem der weltweit führenden internationalen Flughafenbetreiber gemacht. Fraport ist erfolgreich und auf dem richtigen Weg“, sagte Michael Boddenberg, Hessischer Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzender der Fraport AG. „Trotz der erheblichen Turbulenzen während der Coronavirus-Pandemie hat sich Dr. Schulte für wichtige Zukunftsprojekte eingesetzt und deren Umsetzung deutlich vorangebracht.“

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Sommer 2024: Condor kündigt Frankfurt-San Antonio an

Im Sommerflugplan 2024 wird die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ab Frankfurt am Main auch Kurs auf San Antonio im U.S.-Bundesstaat Texas nehmen. Der Carrier behauptet, dass es sich um die bislang einzige Nonstopverbindung ab Europa handeln soll. Derzeit plant die Fluggesellschaft das neue Ziel saisonal zwischen Mai und September 2024 zu bedienen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Airbus A330-900 zum Einsatz kommen. Seit einiger Zeit ersetzt Condor die in die Jahre gekommenen Boeing 767 durch werksneue Airbus A330neo. Weiters verfügt man auch über einige A330-200. Angaben der Fluggesellschaft nach soll die Route Frankfurt-San Antonio im Sommer 2024 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag bedient werden. Neben San Antonio wurde auch Miami, Florida mit drei wöchentlichen Verbindungen neu in den Sommerflugplan 2024 aufgenommen. Außerdem kehrt Calgary, Alberta mit zwei wöchentlichen Flügen zurück. „Nordamerika steht bei Reisenden besonders hoch im Kurs, weshalb wir unseren Gästen gerne noch mehr Möglichkeiten für ihren Flug zur Verfügung stellen. So bieten wir im Sommer 2024 zusätzliche Destinationen sowie weitere Verbindungen zu den beliebtesten Zielen Nordamerikas an. Neu im Flugplan findet sich San Antonio in Texas, das wir als einzige Airline ab Europa direkt anfliegen“, erklärt Geschäftsführer Ralf Teckentrup.

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Lufthansa Technik und Uzbekistan Airways feiern 30 Jahre Kooperation

Seit rund 30 Jahren arbeiten Lufthansa Technik und Uzbekistan Airways im Bereich der Flugzeugwartung zusammen. Nun wurde der partnerschaftliche Ausbau von Wartungskapazitäten für Flugzeuge in dem zentralasiatischen Land vereinbart. Seit die Fluggesellschaft 1993 ihren ersten Airbus A310-300 in ihre Flotte aufnahm, hat Lufthansa Technik Uzbekistan Airways kontinuierlich mit zuverlässigen technischen Dienstleistungen unterstützt. Parallel dazu hat Lufthansa Technik Uzbekistan Airways beim Ausbau von Wartungskapazitäten sowohl für eigene als auch für regionale Drittkunden zur Seite gestanden. „Die Zusammenarbeit mit der Lufthansa Technik ist von unbestrittener Bedeutung für Uzbekistan Airways. Die Tatsache, dass sie seit 30 Jahren besteht, spricht Bände“, sagte Shukhrat Khudaykulov, Vorstandsvorsitzender von Uzbekistan Airways. „Die grundlegendsten Wartungsarbeiten an Flugzeugen waren der Beginn dieser Reise. Unsere Spezialisten wurden geschult und führten Reparaturen an Flugzeugen westlicher Bauart durch, die für Usbekistan neu waren. Heute verfügt Uzbekistan Airways dank der gemeinsamen Anstrengungen über die größte eigene Reparaturbasis in der Region und ist in der Lage, fast alle Arbeiten an Airbus- und Boeing-Flugzeugen durchzuführen und hat einen zuverlässigen Partner, mit dem es den Luftfahrtsektor weiter ausbauen wird.“

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München: Lufthansa-Trachtencrews sind wieder unterwegs

Seit wenigen Tagen setzt Lufthansa ab München wieder so genannte Trachtencrews sein. Dabei tragen Flugbegleiter die in Bayern typischen traditionellen Kleidungsstücke. Beispielsweise ging es am 24. September 2023 in diesem Outfit nach Washington. Zur Wiesnzeit begrüßen zudem die Lufthansa Mitarbeiter der Fluggastbetreuung im Terminal 2 die Fluggäste in Tracht. Statt der klassischen Lufthansa Uniform tragen die Damen Dirndl, die Herren Trachtenanzüge. Auch auf zahlreichen europäischen und deutschen Strecken ist das Tragen der Tracht zum Oktoberfest ab München seit vielen Jahren Tradition.

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Sommer 2024: Delta nimmt New York-München auf

Das Skyteam-Mitglied Delta Air Lines baut im Sommerflugplan 2024 die Präsenz auf dem Flughafen München weiter aus. Der Carrier wird ab 11. April 2024 eine Nonstopverbindung nach New York-JFK anbieten. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. Derzeit bietet Delta ab München Nonstopflüge nach Atlanta und Detroit an. „Die Expansion unseres Streckennetzes, welches Passagiere bald von München nonstop zu drei Reisezielen in den USA bringt, ist ein bedeutender Schritt für uns. Mit dem Netzwerkausbau in Süddeutschland reagieren wir auf die hohe Nachfrage“, betont Matteo Curcio, Senior Vice President für Europa, den Nahen Osten, Afrika und Indien bei Delta. “Die Verbindung von München nach New York, der Finanzmetropole der Vereinigten Staaten, wird nicht nur den Handel und den Tourismus zwischen den beiden Städten fördern, sondern auch erweiterte Reisemöglichkeiten mit Nonstop-Komfort und Anschlussverbindungen zu rund 70 Zielen in ganz Amerika bieten.” Die JFK-Route soll im Regelfall mit dem Maschinentyp Boeing 767-400, die mit 238 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. An Bord bietet man die Reiseklassen Delta One, Delta Premium Select, Delta Comfort+ und die Main Cabin an. Im Flugpreis sind Getränke und Snacks inkludiert. Je nach Klasse steht auch (kostenpflichtiges) Wireless-LAN zur Verfügung. Jost Lammers, CEO Flughafen München GmbH (FMG) zur neuen Strecke: „Wir freuen uns sehr, dass unser treuer Kunde Delta Airlines nach Atlanta und Detroit nun die dritte Verbindung ab München über den Atlantik nach New York City aufnehmen will. Für den Sommerflugplan 2024 bietet Delta seinen Gästen ab München dann nicht nur einen neuen Nonstop-Flug in den Big Apple,

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