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Für Tui: Aegean hat Charterflüge ab Bremen aufgenommen

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines ist seit vergangenem Sonntag im Auftrag des Reiseveranstalters Tui Deutschland auch in Bremen präsent. Man bedient eine Charterstrecke auf die Insel Kreata. Diese wird einmal wöchentlich bedient und ergänzt damit die Sundair-Flüge, die dreimal pro Woche angeboten werden. Laut Flughafendirektor Marc Cezanne gibt es nun vier wöchentliche Umläufe, die von zwei Carriern bedient werden. „Wir sind sehr erfreut darüber, dass es uns als Marktführer in Griechenland gelungen ist, die Aegean Airlines auch ab Bremen erfolgreich zu etablieren. Die ersten Abflüge sind ausgebucht, was nicht selbstverständlich ist in einer Erstsaison und macht uns sehr optimistisch bis zum 5.11. stabil abfliegen zu können“, so Sven Winterstein, Leiter Flugeinkauf Tui Deutschland. Die Aegean-Charterflüge werden bis voraussichtlich 5. November 2023 jeweils an Sonntagen durchgeführt.

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Deutschlands Luftfahrterholung hinkt anderen EU-Staaten hinterher

Mit klaren Forderungen wenden sich die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Verkehrsflughäfen in Richtung Politik, denn die im Vergleich mit anderen EU-Staaten langsame Erholung der Branche gibt nicht ganz unberechtigt Sorge, dass sich Deutschland zunehmend „abhängen“ könnte.  Sowohl in Österreich als auch in der Bundesrepublik reagierten die jeweils amtierenden Regierungen auf das Auftreten von Greta Thunberg und ihrer Anhänger. Unter dem Motto „Fliegen muss fürs Klima teurer werden“ wurden die Ticketsteuern erhöht und das mitten in einer schwierigen Phase der Corona-Pandemie. Allerdings wurden nicht alle Vorhaben tatsächlich umgesetzt, denn die Ankündigung von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), dass ab September 2020 Mindestpreise von rund 40 Euro für Flugscheine eingeführt werden, hat man bis heute nicht umgesetzt und generell wurde es um das Vorhaben, das sich laut ihrem „Klimaschutzministerium“ seit vielen Monaten in der „finalen Phase“ befinden soll, sehr ruhig.   Selbst der damalige Staatssekretär und heutige Finanzminister, Magnus Brunner (ÖVP), äußerte von Anfang an Bedenken, dass Gewesslers Traum mit dem EU-Recht und internationalen Luftfahrtverträgen in Einklang gebracht werden kann. Die Ministerin, die Privatjets in Österreich verbieten will, jedoch selbst häufig mit Businessjets, die laut einem ihrer Sprecher gar keine sind, da es sich um Bedarfsfluggesellschaften handeln würde, unterwegs ist, hat sich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr zu den von ihr avisierten Mindestpreisen für Flugtickets geäußert.  In der Bundesrepublik Deutschland ist das „politische Klima“, das der Luftfahrt gegenüber an den Tag gelegt wird, weniger von populistischen Ankündigungen geprägt, jedoch auch nicht sonderlich freundlich. Im Gegensatz zu anderen EU-Staaten hat man nur wenige

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Eurowings hat Airbus A321 in den Liniendienst gestellt

Die Billigfluggesellschaft Eurowings hat am Samstag, den 3. Juni 2023 wieder einen Airbus A321 in den Liniendienst gestellt. Der Comeback-Flug wurde als EW9630 von Düsseldorf nach Rhodos durchgeführt. Noch im Juni 2023 sollen drei weitere Mittelstreckenjets dieses Typs eingeflottet werden. Im Juli 2023 sollen zwei weitere Exemplare folgen. Voraussichtlich im August 2023 wird Eurowings den ersten Airbus A321neo übernehmen. Die momentan größten Flottenmitglieder kommen hauptsächlich in Richtung Palma de Mallorca, Heraklion und auf die Kanaren zum Einsatz.

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Wizz Air hat Kutaisi-Hamburg aufgenommen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air bedient seit 2. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kutaisi und Hamburg. Geflogen wird an den Verkehrstagen Montag und Freitag. „Für unsere Passagiere bedeutet diese neue Verbindung viel Komfort und eine kurze Reisezeit“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Sowohl für Deutschland wie auch für Georgien wird die neue Route den Tourismus beleben und das Reisen deutlich erleichtern”, erklärt Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager bei Wizz Air. Der Carrier fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin und Bremen.

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Übung: Dortmund simulierte einen Flugunfall

Am Samstagmorgen fand im Sicherheitsbereich des Dortmund Airport eine turnusmäßige Flugunfallübung statt. Flughafenfeuerwehr, Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Dortmund, Spezialeinheiten der Bundespolizei sowie ein Team für Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) übten gemeinsam, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Schwerpunkt der Übung war die Flugzeugbrandbekämpfung, die Menschenrettung sowie die Abstimmung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einsatzkräften und Instanzen. Um dies zu trainieren, wurde die Kollision eines Kleinflugzeuges mit einem Besucherbus simuliert. „Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte hat gut funktioniert“, freute sich Dietmar Stange, Leiter der Flughafen-Feuerwehr, am Ende der Übung. „Das kann im Ernstfall entscheidend sein.“ Ein weiteres Übungsziel war die erfolgreiche Deaktivierung eines raketenbetriebenen Rettungssystems (engl.: Balistic Recovery Systems, BRS) für Luftfahrzeuge und die Bergung des verunglückten Kleinflugzeuges. Bei dem BRS handelt es sich um einen im Luftfahrzeug eingebauten Fallschirm, der im Falle einer Notlage vom Piloten ausgelöst werden kann und durch einen Raketenantrieb aus dem Flugzeug „geschossen“ wird. Nach der Öffnung des Fallschirms schwebt das Luftfahrzeug sanft zu Boden. „Am Flughafen Dortmund gibt es im Bereich der Allgemeinen Luftfahrt Flugzeugmuster, die über raketenbetriebene Rettungssysteme verfügen, daher macht die Übung der Deaktivierung solcher Systeme Sinn“, so Stange. Insgesamt zeigte sich der Leiter der Flughafenfeuerwehr sehr zufrieden mit der Übung: „Glücklicherweise haben wir nur selten ernsthafte reale Lagen am Flughafen, dennoch müssen wir auf den Ernstfall vorbereitet sein und das bedeutet eben vor allem: Üben.“

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Lauda Europe hat Zadar-Münster/Osnabrück aufgenommen

Im Auftrag von Ryanair bedient Lauda Europe seit letztem Samstag eine Nonstopverbindung zwischen Zadar und Münster/Osnabrück. Bis Ende August 2023 wird an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag geflogen. Ryanair fliegt zudem ab Münster/Osnabrück zehnmal wöchentlich nach Palma de Mallorca sowie zweimal pro Woche auf die griechische Insel Korfu.

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Westerland: Klimakleber beschädigen österreichischen Businessjet

Der im österreichischen Luftfahrtregister als OE-FMD eingetragener Businessjet des Typs Cessna 525 CitationJet CJ1 Plus wurde auf dem deutschen Flughafen Westerland das jüngste Opfer der Klimakleber der letzten Generation. Die Maschine wurde von diesen mit oranger Farbe beschädigt. Auch klebten sich vier Personen dieser Gruppierung, die sich illegal Zutritt zum Vorfeld verschafft haben, auf den Tragflächen fest.  Der betroffene Businessjet ist auf eine Privatperson mit Wohnsitz im deutschen Grevenbroich zugelassen. Die Klimakleber der „letzten Generation“ hatten sich unrechtmäßig Zutritt zum Vorfeld, das Teil des Sicherheitsbereichs ist, verschafft und anschließend das Flugzeug mit einer großen Menge orangener Farbe beschmutzt. Dabei schreckten diese auch nicht davor zurück die Abdeckungen der Triebwerke zu entfernen, um auch diese kräftig zu verunstalten. Anschließend klebten sich zumindest vier Personen mit je einer Hand auf den Tragflächen fest und hielten ein für diese Gruppierung typisches Transparent in die Höhe. Auf diesen war wie folgt zu lesen: „Euer Luxus = Unsere Dürre“ und „Euer Luxus Unsere Ernteausfälle“.  Polizeiangaben nach sollen sich insgesamt fünf Personen illegal Zutritt zum Vorfeld verschafft haben. Davon klebten nach der Verschandelung des Privatjets vier an den Tragflächen. Die fünfte dürfte wohl das Foto, das anschließend regelrecht stolz über die Social-Media-Kanäle der Gruppierung verbreitet wurde, aufgenommen haben.  Die Exekutive bestätigte, dass man nach Rücksprache mit der lokal zuständigen Luftfahrt-Aufsichtsbehörde, dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen verschiedener mutmaßlicher Delikte gegen die fünf Personen eingeleitet hat. Die Höhe des Sachschadens, der sowohl am Zaun des Flughafens Westerland als auch an der OE-FMD entstanden

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Rasenmähen: Flughafen Nürnberg setzt wieder auf Schafe

Auch in diesem Jahr setzt der Flughafen Nürnberg wieder eine Schafherde als „Rasenmäher“ ein. Damit will man die Nachhaltigkeit des Airports unterstreichen, denn die Tiere ernähren sich ganz natürlich von Gras und benötigen keinen Antrieb. Wie schon 2022 wurden die Wiesen nahe dem renaturierten Bucher Landgraben mehrere Tage lang von rund 700 Schafen eines benachbarten Schäfereibetriebes beweidet. Im August soll die Herde erneut kommen. Der tierische Einsatz fördert die Biodiversität: Durch Verbiss und Tritt entsteht ein Mosaik an vielfältigen Lebensräumen. Diese locken Insekten an, die wiederum Nahrung für Vögel oder Fledermäuse sind.

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Mönchengladbach schreibt Aviation-Stipendium aus

In Mönchengladbach kann man sich derzeit um ein Startup-Stipendium für Aviation bewerben. Damit will man die Rolle des lokalen Airports als Kompetenzzentrum für alternative Antriebsformen und Forschungszentrum stärken. Als „Zuckel“ gibt es eine mietkostenfreie Wohnung dazu. Voraussetzungen für die Bewerbung für vorzugsweise zwei- bis dreiköpfige Gründungsteams sind ein aussagekräftiges Pitchdeck (max. 10 Seiten), eine erfolgte bzw. unmittelbar bevorstehende Gründung (innerhalb der nächsten drei Monate) sowie die Bereitschaft, für die Dauer des geförderten Jahres nach Mönchengladbach zu ziehen. Liegt ein fertiger Businessplan vor, kann dieser mit eingereicht werden. Angesprochen sind sowohl lokale und regionale als auch nationale oder internationale Startups. Gesucht werden im Bereich Aviation innovative Geschäftsmodelle mit Bezug zu Drohnentechnologie, Designforschung und -entwicklung zukünftiger Flugverkehrsmittel, alternativen Antrieben oder anderen innovativen Feldern. Im Bereich Cyber-Security kann es etwa um IT-Monitoring, Risikomanagement, Datenschutz, Datensicherung oder Schutz vor Cyberangriffen gehen. Im Bereich Textiltechnik wiederum werden Innovationen unter anderem aus den Themenfeldern Neue Werkstoffe und Materialien, Technische/Smarte Textilien, Lieferketten/Logistik, Kreislaufwirtschaft/Recycling, Textiler Maschinenbau oder Digitale Märkte/Geschäftsmodelle bevorzugt. Die Bewerbungsphase ist ab sofort eröffnet und läuft bis 15. Juli 2023. Bewerbungen sind an [email protected] zu richten, Stichwort „Startup-Stipendium“. Wer es in die jeweilige Endauswahl schafft, wird im Sommer zur Jurysitzung in Mönchengladbach eingeladen. Dort gilt es dann, die Jury im Pitchformat final zu überzeugen und sich das Startup.Starterkit.MG zu sichern. Das geförderte Jahr für die drei Gewinner-Startups startet frühestens zum 1. August 2023 (Aviation) bzw. zum 1. Oktober 2023 (Textiltechnik und Cyber-Security). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Informationen auch unter www.startupmg.de.

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Nach zehn Jahren: Münster/Osnabrück wieder in den schwarzen Zahlen

Nach über zehn Jahren hat der deutsche Flughafen Münster/Osnabrück den Turnaround geschafft und kann für das Geschäftsjahr 2022 ein positives Betriebsergebnis in der Höhe von 324.000 Euro präsentieren. Genutzt wurde der Airport von 834.000 Reisenden. Zuletzt konnte Münster/Osnabrück im Jahr 2021 ein positives EBITDA verkünden. Laut Medienerklärung kann man die Ausgaben, die für den Betrieb des Flughafens notwendig sind, wieder vollständig aus eigenen Umsatzerlösen decken. „Wir haben die Corona-Zeit für einen intensiven Transformationsprozess genutzt. Es wurde gezielt in Infrastruktur investiert, um Betriebskosten zu senken. So konnte z.B. der Stromverbrauch um 40 Prozent gegenüber 2019 reduziert werden. Außerdem haben wir mit verschlankten Personalstrukturen unsere Produktivität erhöht. Zum Dritten haben wir das sog. „Non-Aviation-Geschäft“ ausgebaut durch neue Mieter, neue Werbekonzepte und neue Passagierangebote“, erklärt Geschäftsführer Rainer Schwarz. Im Mai 2023 hatte der Flughafen Münster/Osnabrück 105.000 Passagiere. Damit hat man den höchsten Wert seit Mai 2011 erreicht. Airport-Direktor Schwarz geht davon aus, dass man auch im laufenden Jahr ein positives Betriebsergebnis erreichen wird. „Jetzt zahlt sich aus, dass die Gesellschafter in der Vergangenheit und der Corona-Zeit immer zum FMO gestanden haben. Der Airport leistet eine wichtige Funktion für unsere Region“, so Aufsichtsratsvorsitzender Martin Sommer.

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