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Bis Sommer 2026: Bayern stellt auf 3D-CT-Scanner um

Das deutsche Bundesland Bayern rüstet die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen auf neue 3D-CT-Scanner auf. Bereits mit dem Beginn der Pfingstferien sind in München in den Terminals 1 und 2 fünf Geräte in Betrieb genommen worden. Bis zum Beginn der Sommerferien 2026 werden in zehn weiteren Bauabschnitten alle weiteren Kontrollstellen ausgerüstet, sodass am Ende bis zu 48 Spuren und 60 CT-Geräte im Einsatz sein sollen. Auch der Flughafen Nürnberg soll in diesem Zeitraum vollständig umgerüstet werden, ein erstes Gerät ist seit Ende Februar im Einsatz. Bayerns dritter Flughafen Memmingen wird die Technologie bei der nächsten baulichen Erweiterung erhalten. Verantwortlich für die Sicherheitskontrollen an den drei bayerischen Verkehrsflughäfen sind die dem Bayerischen Verkehrsministerium nachgeordneten Luftämter Süd- und Nordbayern an den Bezirksregierungen.

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Ita Airways: Gewerkschaften sehen Lufthansa-Einstieg kritisch

Einen besonders langen Atem hat Lufthansa bei Ita Airways gezeigt, denn man blieb trotz des Umstands, dass man im ersten Anlauf – damals noch in Kooperation mit MSC – den Kürzeren gezogen hat, hartnäckig bis alle anderen Interessenten die Lust verloren haben. Ganz gewiss ist der Alitalia-Nachfolger aber keine sprudelnde Einnahmequelle, denn die Italiener stecken tief in den roten Zahlen. An der Vorgänger-Airline haben sich schon viele Konzerne „die Finger verbrannt“. Als Beispiele wären da die italienische Post, Air France-KLM und Etihad Airways zu nennen. Den Steuerzahler haben sowohl Alitalia als auch Ita Airways schon unzählige Milliarden Euro gekostet. Lufthansa ist offensichtlich der Ansicht, dass man den italienischen Carrier in ein profitables Luftfahrtunternehmen verwandeln kann und kündigt in einer Medienmitteilung gar schon Neueinstellungen und Expansion an. Der „Deal“, den die italienische Regierung und Lufthansa vereinbart haben, muss jedoch noch wettbewerbsrechtlich geprüft werden. Ob die EU-Kommission dies durchwinken wird oder aber später ein Gericht alles ins Wanken bringen könnte, ist derzeit reine Spekulation. Erst kürzlich erklärte das EU-Gericht die Staatshilfe, die Deutschland gewährt hatte, für rechtswidrig. Der EuGH entschied, dass die seitens Italien an Carrier mit lokaler Betriebsgenehmigung aufgrund der Corona-Pandemie gewährten Beihilfen illegal waren, da Diskriminierung aufgrund der Herkunft vorlag. Gänzlich auszuschließen ist also nicht, dass es zu kartellrechtlichen Problemen kommen könnte, jedoch ist der italienische Markt gegenüber dem deutschen erheblich wettbewerbsintensiver. Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Unabhängige Flugbegleiter Organisation sehen den Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways zweigeteilt. Einerseits hofft man, dass im Wachstum der Firmengruppe Chancen liegen und

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Delta, United und Volotea mit Erstflügen ab Berlin

Gleich mehrfach durfte das Management des Flughafens Berlin-Brandenburg zu Erstflugzeremonien antreten, denn Delta Air Lines, United Airlines und Volotea haben Verbindungen zum deutschen Hauptstadt-Airport aufgenommen. United Airlines verbindet seit 26. Mai 2023 Berlin mit Washington D.C. und bietet somit nebst New York-Newark eine zweite Route an. Die neue Langstreckenverbindung soll vorerst saisonal bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2023 angeboten werden. Über eine mögliche Fortführung im Winter 2023/24 wurde noch nicht endgültig entschieden. Washington-Berlin wird mit Boeing 767-400, die mit 240 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient. „Durch die neue Nonstop-Verbindung vom BER nach Washington, D.C. sind die beiden Hauptstadtregionen nur noch rund 9 Stunden voneinander entfernt. Mit dieser zweiten Verbindung an die Ostküste der USA baut United Airlines ihr Engagement am BER deutlich aus. Die Verbindung BER – Washington trägt dazu bei, die Zusammenarbeit und den Tourismus zwischen Deutschland und den USA weiter zu stärken und festigt die Attraktivität der Boom-Region Berlin-Brandenburg als Wirtschaftsstandort. Ich wünsche allen Passagieren einen guten Flug“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach. Das Comeback feierte Delta Air Lines, denn der U.S.-amerikanische Carrier nimmt nach längerer Abwesenheit wieder ab New York-JFK Kurs auf die deutsche Bundeshauptstadt. Diese Route wird täglich bedient. Dazu von Massenbach: „Für viele Menschen aus Kunst, Kultur und Wirtschaft ist es ein Bedürfnis, sich schnell, direkt und jederzeit zwischen New York und Berlin bewegen zu können. Ich freue mich deshalb, Delta Air Lines als langjährige Partnerin der Flughafengesellschaft in Tegel mit dieser wichtigen Verbindung jetzt am BER begrüßen zu können. Die gute Zusammenarbeit mit Delta am

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Lufthansa wird Frankfurt mit Hyderabad verbinden

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa wird künftig die Verbindung zwischen Frankfurt und Hyderabad aufnehmen. Die Flüge dieser Strecke werden ab dem 16. Jänner 2024 durchgeführt. Lufthansa plant künftig die Wiederaufnahme der Flugverbindung zwischen Frankfurt und Hyderabad. Die Flüge dieser Strecke werden ab dem 16. Jänner 2024 dreimal wöchentlich durchgeführt.

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Winter 2023/24: Swiss reaktiviert Zürich-Bremen

Nach längerer Pause wird die Fluggesellschaft Swiss ab 29. Oktober 2023 wieder zwischen Zürich und Bremen fliegen. Zunächst sollen vier Umläufe pro Woche angeboten werden. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 reaktiviert Swiss die Bremer Hubanbindung an Zürich. Unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie hat man diese Route einige Jahre lang nicht bedient. Künftig soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag geflogen werden. Im Regelfall sollen Airbus A220 eingesetzt werden.

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Flughafen Münster/Osnabrück mit neuer Duty-Free-Zone

Der Flughafen Münster/Osnabrück hat diese Woche einen neugestalteten Duty-Free- und Gastronomiebereich eröffnet. Dieser ist rund 600 Quadratmeter groß und befindet sich unmittelbar nach der Sicherheitskontrolle. Die bislang getrennten Bereiche von Duty-Free und Gastronomie wurden in einem offenen und integrierten Konzept mit attraktivem Blick auf das Vorfeld zusammengefasst. Ein besonderes Augenmerk wurde neben dem klassischen Reisebedarf, Sonnenbrillen, Schmuck, Spirituosen, Süßwaren sowie Buch- und Presseartikel auch auf die Präsentation von Produkten aus der westfälischen Region gelegt. Dazu gibt es ein reichhaltiges gastronomisches Angebot inkl. Salaten und warmen Speisen wie Burger, Pasta und Pizza. Gleichzeitig mit der Inbetriebnahme des neuen Areals erfolgte auch die Wiedereröffnung der beliebten Vielflieger-Lounge. Zudem gibt es jetzt auch einen eigenen neuen „Smoke & Vape Bereich“ in der Wartezone.

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Nachtzüge: European Sleeper in den Startlöchern

Mit European Sleeper geht in Kürze ein neuer Nachtzug-Anbieter an den Start. Im ersten Schritt soll eine Verbindung zwischen Berlin und Brüssel aufgenommen werden. Die Verlängerung über Dresden nach Prag ist bereits angekündigt. Am 25. bzw. 26. Mai 2023 sollen die ersten Züge zwischen den Hauptstädten von Deutschland und Belgien rollen. European Sleeper ist kein Eisenbahnverkehrsunternehmen, sondern lässt die Fahren von konzessionierten EVUs mit angemietetem Wagenmaterial durchführen. Die Verlängerung bis Prag hat auch zur Folge, dass man mit Regiojet zusammenarbeiten möchte, um weitere Anschlüsse anbieten zu können. Auf dem Weg nach Brüssel wird man unter anderem in Amsterdam einen Zwischenstopp einlegen.

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Flughafen BER meldet schwarze Zahlen

Erstmals seit dem Start des Flughafens Berlin-Brandenburg will die Betreibergesellschaft im Jahr 2022 einen Gewinn geschrieben haben. Das Geschäftsergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen lag bei 57 Millionen Euro. In den Jahren zuvor war man tief in den roten Zahlen. Wesentliche Grundlage für das gute Jahresergebnis war die Verdoppelung des Fluggastaufkommens gegenüber 2021 auf fast 20 Mio. Passagiere, die die Erlöse aus dem Flughafenbetrieb um rund 40 Prozent ansteigen ließ. Zusammen mit den Erlösen aus Grundstücksverkäufen in Höhe von fast 180 Mio. Euro entstand so ein Umsatz von 594 Mio. Euro. „Im Geschäftsjahr 2022 ist uns ein wichtiger Schritt zur finanziellen Stabilisierung der Flughafengesellschaft gelungen. In einem kontinuierlichen operativen Optimierungsprozess haben wir 20 Mio. Passagieren einen gegenüber dem Vorjahr weiter verbesserten Service anbieten können und unsere operativen Umsatzerlöse gesteigert. Trotz der weiter bestehenden wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen erwarten wir in diesem Jahr ein Passagierwachstum von 10 bis 15 Prozent und damit insgesamt rund 23 Mio. Fluggäste“, so Geschäftsführerin Aletta von Massenbach.

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LOI: Private Wings will fünf D328eco kaufen

Die deutsche Bedarfsfluggesellschaft Private Wings zeigt großes Interesse am Kauf von fünf Dornier D328eco, die von der Deutsche Aircraft produziert werden soll. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde im Zuge des Spatenstichs für das Werk in Leipzig bekanntgegben. Private Wings ist bereits Dornier-328-Operator. Es handelt sich allerdings um das aktuelle Modell, das noch vom nicht mehr existierenden Flugzeugbauer Fairchild-Dornier hergestellt wurde. Die Deutsche Aircraft beabsichtigt unter dem Markennamen D328eco eine modernisierte Variante auf den Markt zu bringen. Der potentielle Erstkunde soll nun Private Wings werden.

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Pfingstferien: München erwartet zwei Millionen Fluggäste

Die ab dem Flughafen München tätigen Fluggesellschaften haben für die bayerischen Pfingstferien rund 15.000 Starts und Landungen angemeldet. Angeboten werden Flüge zu etwa 200 Destinationen. Der Airport erwartet rund zwei Millionen Reisende. Über 1.700 Mal starten in den Pfingstferien Flugzeuge zu insgesamt 43 Destinationen in Italien, Spanien und Frankreich. Warme Temperaturen versprechen auch Ägypten, Griechenland und die Türkei. Insgesamt 826 Maschinen steuern diese Länder von München aus an. Die am häufigsten angeflogenen europäischen Hauptstädte sind London, Paris und Amsterdam, die in den Pfingstferien insgesamt 583 Mal bedient werden. Zu den beiden Urlauberhochburgen Mallorca sowie Antalya starten in den Ferien ab München insgesamt 173 Maschinen bzw. 155 Flugzeuge. Sehr gefragt sind Flüge vom Münchner Airport Richtung Nordamerika: Allein 384 Maschinen heben während der Ferien zu insgesamt 16 Zielen in den USA und in Kanada ab. Nach Rio de Janeiro in Brasilien führen während der Ferien sieben Flüge. 150 Flüge heben in Richtung China, Indien, Japan, Singapur, Südkorea, Taiwan und Thailand ab. 108 Starts führen zu Zielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Katar, im Oman und in Saudi-Arabien.

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