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Spanisches Höchstgericht spricht Hinterbliebenen von Germanwings-Absturz mehr Geld zu

Das spanische Höchstgericht hat die Entschädigungsleistungen, die vierzehn Angehörigen von sieben Opfern des Germanwings-Absturzes, der sich vor einigen Jahren ereignet hat, erhöht. Diese hatten gegen die Herabsetzung, die zuvor vorgenommen wurde, geklagt. Bemerkenswert ist, dass man den Unfall mit einem Verkehrsunfall im Straßenverkehr verglichen hat. Man hat eine Erhöhung der Entschädigungsleistungen um 50 Prozent zugesprochen. Man urteilte, dass die Kürzung auch aufgrund des vorsätzlichen Handelns eines Crewmitglieds nicht angemessen wäre und das Leid der Angehörigen nur weiter verschärft habe. Die 14 Personen hatten die Vereinbarungen, die seitens Germanwings angeboten wurden, abgelehnt. Daraufhin landete der Fall vor Gericht. Das spanische Höchstgericht stellte auch fest, dass die bereits seitens des Carriers geleisteten 50.000 Euro lediglich eine Vorauszahlung auf künftige Entschädigungen sind, jedoch keinesfalls eine abschließende Zahlung.

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Wizz Air stockt Tirana-Hamburg deutlich auf

Die Route Tirana-Hamburg soll seitens der Billigfluggesellschaft Wizz Air künftig deutlich häufiger bedient werden. Derzeit bietet man lediglich zwei wöchentliche Umläufe an. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass Wizz Air im Winterflugplan 2023/24 täglich zwischen den beiden Städten fliegen wird. Man reagiert damit auf die hohe Nachfrage, denn ursprünglich plante man mit lediglich drei Umläufen pro Woche in der kalten Jahreszeit.

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Eurowings nimmt Stuttgart-Monastir auf

Ab Ende Mai 2023 bietet die Lufthansa-Tochter Eurowings ab Stuttgart-Echterdingen eine Nonstopverbindung nach Monastir an. Vorerst soll diese einmal wöchentlich bedient werden. Es handelt sich um eine saisonale Route, die zunächst auf die Sommerperiode 2023 befristet ist. Die tunesische Stadt gilt als touristisch interessant. Kernzielgruppe dürfte aber der so genannte ethnische Verkehr sein.

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Deutsche Bahn AG bestellt bei Talgo 56 weitere ICE-L

Beim spanischen Hersteller Talgo hat die Deusche Bahn AG 56 weitere Triebzüge, die man als ICE-L vermarkten wird, bestellt. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt rund 1,4 Milliarden Euro und ist die größte Einzelbestellung, die in der Firmengeschichte der DB AG getätigt wurde. Im Jahr 2019 haben Talgo und die staatliche Eisenbahngesellschaft Deutschlands einen Rahmenvertrag unterschrieben. Zunächst hat man 23 Einheiten fix bestellt. Nun stockte man die Order auf 79 Einheiten auf. Es handelt sich zum Züge, die auf der Taglo-230-Plattform basieren. Die Deutsche Bahn AG will diese als ICE-L vermarkten. Dies ist insofern auch eine Premiere, denn bislang stammten alle ICE-Generationen, inklusive dem so genannten Diesel-ICE, aus dem Hause Siemens. Erstmals setzt die Deutsche Bahn AG bei ihrem Flaggschiffprodukt auf einen anderen Hersteller. Dies dürfte auch einen anderen Grund haben, denn der ICE-L soll sich auch dadurch auszeichnen, dass dieser barrierefrei zugänglich ist. Das ist bei den momentan eingesetzten ICE-Triebwägen nicht der Fall, da diese nur über eine kleine Treppe zugänglich sind. Laut Deutscher Bahn AG soll derzeit nur Talgo die gewünschte Lösung anbieten können. Die 56 neuen ICE L sind identisch mit den 23 derzeit produzierten Zügen und werden ab Herbst 2024 schrittweise in Betrieb genommen: Es handelt sich um hochmoderne Züge mit mehr Platz und hohem Komfort, die aus einer Lokomotive bestehen, die 17 Personenwagen antreibt, von denen der letzte über einen Führerstand verfügt, um den Betrieb flexibler zu gestalten – eine Konfiguration, die in Spanien unbekannt, in Deutschland aber durchaus üblich ist. Die vollständig von Talgo entwickelte

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Lufthansa setzt im Juni 2023 Boeing 747-400 nach Mallorca ein

Aufgrund hoher Nachfrage wird Lufthansa im Juni 2023 erneut Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 747-400 auf der Strecke Frankfurt am Main-Palma de Mallorca einsetzen. Bereits in der Vergangenheit hat man immer wieder Großraumgerät auf dieser Route zum Einsatz gebracht. Aus dem Reservierungssystem von Lufthansa geht hervor, dass das Kurspaar LH1530/LH1531 am 9. Juni und 16. Juni 2023 mit Boeing 747-400 bedient werden soll. Am 3., 10., 12., 13., und 17. Juni 2023 will man mit diesem Muster auch LH1158/LH1559 durchführen.

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Sommer 2024: Tuifly mit zwei neuen Tunesien-Strecken

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly nimmt ab dem kommenden Jahr von zwei deutschen Airports aus Kurs auf den tunesischen Flughafen Enfidha Hammamet. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass den Auftakt die geplante Verbindung ab Hannover machen wird. Diese soll ab 1. Mai 2024 einmal wöchentlich bedient werden. Am 6. Mai 2024 folgt in selbiger Frequenz die Route Düsseldorf-Enfidha Hammamet. Im Regelfall sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 eingesetzt werden.

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„Fernweh“: Neue Fotoausstellung am Flughafen München

Die neue „Open-Air“ Foto-Ausstellung am Gehweg zwischen S-Bahn-Haltestelle „Besucherpark“ und dem Besucherpark dürfte bei vielen Gästen Sehnsucht nach der Ferne wecken: „Fernweh“ lautet auch der Titel der Ausstellung mit 20 großformatigen Fotografien des renommierten Luftfahrt-Journalisten Dietmar Plath. Rund 10.000 Stunden hat der viel- und weitgereiste Norddeutsche Dietmar Plath in der Luft zugebracht. Rund 600 Flughäfen in über 130 Ländern hat er besucht, die meisten davon porträtiert. Er fotografierte auf der Osterinsel und in Bhutan, in Tibet, in Sri Lanka, in der Antarktis, in Papua-Neuguinea, China und Afrika. So hat Dietmar Plath in den vier Jahrzehnten seines Berufslebens faszinierende Bilder geschaffen. Seine Fotos wurden in zahlreichen Luftfahrtbüchern und Bildbänden sowie in bekannten Magazinen veröffentlicht.

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Volotea und Eurowings starten Verkaufskooperation offiziell

Vor einiger Zeit haben die Fluggesellschaften Volotea und Eurowings eine wechselseitige Vertriebspartnerschaft angekündigt. Diese wurde nun offiziell besiegelt, denn der Absichtserklärung, die im März 2023 unterschrieben wurde, folgte nun ein formeller Kooperationsvertrag. Betroffen sind insgesamt 150 Flugstrecken, die künftig bei der jeweils anderen Airline buchbar gemacht werden sollen. Es handelt sich um 104 Routen von Eurowings und 46 von Volotea. Laut gemeinsamer Erklärung soll es im Streckennetz keine Überschneidungen geben, so dass die Auswahl auf beiden Homepages wachsen soll. „Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit Eurowings offiziell zu machen und unsere Reichweite auf den deutschen Markt auszudehnen – ein wichtiger Schritt in Bezug auf unsere größeren Wachstumspläne in Europa. Diese Vereinbarung ist eine spannende Gelegenheit für Volotea, noch mehr Kund:innen preisgünstige Non-Stop-Flüge anzubieten, so dass sie neue Ziele in unserem umfangreichen Streckennetz entdecken können“, erklärt Carlos Muñoz, Gründer und CEO von Volotea. Auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Lufthansa-Tochter nimmt der spanische Billigflieger ab Ende Mai bzw. Anfang Oktober acht neue Routen ab Deutschland auf. Man bietet ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart künftig Flüge in Richtung Frankreich und Italien an. So werden über Volotea künftig auch Bordeaux, Lyon, Nantes, Florenz und Verona nonstop von Deutschland aus erreicht. „Die Partnerschaft mit Volotea ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg, das ‚Euro‘ im Markennamen Eurowings zu stärken. Unsere Kund:innen profitieren ab sofort von einer noch viel größeren Bandbreite an preiswerten Direktflügen innerhalb Europas. Darüber hinaus stärken wir unsere Vertriebskraft insbesondere im Süden Europas signifikant“, so Eurowings-Chef Jens Bischof.

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Konvertierung: USC Aero wird Erstkunde für Navis-PTF

Das deutsche Startup USC Aero hat mit der britischen Avensis Aviation einen Vertrag über die Umrüstung von Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A340 getroffen. Man ist Erstkunde für die angebotene Dienstleistung. Es handelt sich laut Avensis um die Modifikation, die unter dem Namen „Navis PTF“ vermarktet wird. Eigenen Angaben nach baut man die erste steckerfertige Tür sowie einen Frachtraum der Klasse E ein. Weiters sollen die Flugzeuge ein Frachtladesystem und eine starre 9G-Barriere erhalten. Für die Besatzung wird eine spezielle Kabine eingebaut. Allerdings werden die ersten Frachter noch mit der Medius-PTF-Lösung ausgerüstet werden. Das soll es ermöglichen, dass USC Aero früher an den Start gehen kann, denn für Navis-PTF müssen laut Avensis noch einige Teile hergestellt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann auf das zuletzt genannte Produkt umgerüstet werden. Sinn und Zweck ist, dass USC Aero früher an den Start gehen kann. Das zuletzt genannte Unternehmen ist ein deutsches Startup, das unter anderem ab Frankfurt am Main an den Start gehen will. Eigenen Angaben nach will man im Passagierbereich Charter- und ACMI-Dienstleistungen anbieten. Ein starkes Standbein will man sich im Bereich der Fracht aufbauen. Dazu sicherte man sich Airbus A340 aus den Beständen von South African. Diese sollen nun in Cargoflugzeuge konvertiert werden. Wann USC Aero an den Start gehen wird ist aber noch nicht bekannt.

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Ab Hahn und Hamburg: Wizz Air nimmt Catania auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt im Winterflugplan 2023/24 Nonstopverbindungen ab Hamburg und Frankfurt-Hahn nach Catania auf. Die beiden Routen sollen ab 18. Dezember 2023 je dreimal wöchentlich bedient werden. Catania, das sich nahe dem berühmten Vulkan Ätna auf der italienischen Insel Sizilien befindet, soll vorerst in der Winterperiode 2023/24 ab Hahn und Hamburg angeboten werden. Die Flugzeuge sind dabei in Sizilien stationiert. Im Regelfall wird Fluggerät, das von Wizz Air Malta betrieben wird, zum Einsatz kommen.

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