Deutschland

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Ein Flug von KLU nach FRA

Ein umstrittener Flughafen fand vor fünfzig Jahren Platz in der Literatur und gibt merkwürdige Einblicke in das damalige Reisen. Vor fast fünfzig Jahren, am 17.10.1973, starb die in Klagenfurt geborene Schriftstellerin Ingeborg Bachmann in ihrer Wahlheimat Rom. Immer wieder war sie bei ihren Eltern auf Besuch, gelegentlich nahm sie auch das Flugzeug. Bei den Reisen direkt aus Rom war diese Variante mangels Direktflüge wohl zu unwirtschaftlich, denn Austrian bot viele Jahre lang nur Frankfurt als einzige Flugverbindung ab Klagenfurt an. Bachmann war aber oft genug in Europa unterwegs, und da wird Frankfurt – Klagenfurt schon einmal gepasst haben. Nach dem Begräbnis Bachmanns in ihrer Heimatstadt begab sich der Schriftsteller und Freund Uwe Johnson (1934 Cammin, Pommern – 1984 Sheerness on Sea, GB) auf Spurensuche in die Geburtsstadt der berühmten Autorin, besuchte zahlreiche in ihren Werken erwähnte Orte, um im Jahr darauf die Recherchen in Buchform zu veröffentlichen („Eine Reise nach Klagenfurt“, 1974).Bachmann selber hatte ein eher distanziertes Verhältnis zu Klagenfurt: „Man müsste ja überhaupt ein Fremder sein, um einen Ort wie K(lagenfurt) länger als eine Stunde erträglich zu finden“ (aus einem Brief an Uwe Johnson vom 25.7.1970). Aber das ist hier nicht Thema. Am 1. November 1973 fliegt Johnson nach seinem Aufenthalt in Klagenfurt zurück nach Frankfurt und beschreibt diesen Flug recht genau. Dabei kommt sich der heutige Leser wie in eine weit entfernte Zeit zurückversetzt vor. Es ist Allerheiligen. In der Nähe des Flugplatzes liegt der städtische Friedhof, der an diesem Tag sehr gut besucht ist. Bachmann schrieb über

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Flughafen Hamburg kritisiert Bundespolizei und Frasec

Der Hamburger Flughafen ist mit der Arbeit von Bundespolizei und Subunternehmer Frasec unzufrieden. Man übt öffentliche Kritik und stört sich daran, dass die Wartezeiten für die Passagiere mitunter sehr lange ausfallen können. Unter anderem sagte eine Medienreferentin des norddeutschen Flughafens: „Die derzeitigen Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle entsprechen nicht den Erwartungen, die wir als Flughafen an den Service der Bundespolizei und deren Dienstleister Frasec haben. Trotz unserer seit Monaten wiederkehrenden Ansprache müssen wir heute leider feststellen, dass die notwendigen Ressourcen für die Sicherheitskontrolle in Hamburg nicht durchgängig zur Verfügung stehen“.

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Flyone verbindet Berlin mit der Republik Moldau

Die Billigfluggesellschaft Flyone hat in der vergangenen Woche eine Nonstopverbindung zwischen Chisinau und Berlin aufgenommen. Diese wird nun zweimal wöchentlich bedient. Die Durchführung der Nonstopflüge zwischen den beiden Hauptstädten erfolgt jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Freitag. Die Maschinen von Flyone starten jeweils um 13 Uhr 00 Lokalzeit in der Republik Moldau und erreichen den BER-Airport gegen 14 Uhr 30. Zurück geht es um 15 Uhr 30 mit Ankunft um 19 Uhr 00 Lokalzeit.

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Air Serbia hat Belgrad-Köln/Bonn aufgenommen

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat am Donnerstag, den 18. Mai 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Belgrad und Köln/Bonn aufgenommen. Diese wird nun dreimal wöchentlich mit Airbus A319 bedient. Die Durchführung der Flüge erfolgt an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die Flugzeuge nach Belgrad starten dienstags und donnerstags um 9:35 Uhr in Köln/Bonn und landen zwei Stunden später um 11:35 Uhr in der serbischen Hauptstadt. Samstags findet der Abflug um 20:40 Uhr statt. An diesen drei Wochentagen fliegt die Airline auch von Belgrad ins Rheinland zurück. „Dass Air Serbia nun mit Belgrad ein weiteres spannendes Ziel zu unserem Flugplan hinzufügt, freut uns sehr“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

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Finnair stockt Hamburg-Helsinki auf

Das Oneworld-Mitglied Finnair beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 wieder häufiger zwischen Hamburg und Helsinki zu fliegen. Mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 stockt man auf bis zu 17 Umläufe pro Woche auf. An den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag sollen drei Rotationen angeboten werden. Finnair will damit die Anbindung an das Drehkreuz Helsinki stärken. In einer Medienmitteilung des Unternehmens ist die Rede davon, dass die Nachfrage deutlich höher wäre als vor der Corona-Pandemie. Im Regelfall wird diese Route mit Regionaljets des Typs Embraer 190 bedient.

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Lufthansa stellt Agent.com ein

Vor einigen Jahren hat Lufthansa eine Online-Plattform, die Agenturen ermöglichen sollte direkt und somit ohne GDS-Zuschlag zu buchen, ins Leben gerufen. Per 31. Mai 2023 wird diese eingestellt, da man die Produkte und Angebote der Lufthansa Group harmonisiere. Dies hat zur Folge, dass ab 31. Mai 2023 die Seite Agent.com nicht mehr aufgerufen werden kann. Auch Zugriffe auf PNRs von Fluggästen sind dann nicht mehr möglich. Als Ersatz dient ein neues Portal, das den Vertrieb von Tickets der gesamten Firmengruppe ermöglichen soll.

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München: Airbus A320 von Austrian Airlines wegen Brandgeruch evakuiert

Am Montag, den 22. Mai 2023 musste Austrian-Airlines-Flug OS112 auf dem Flughafen München evakuiert werden. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBW befand sich etwa eine halbe Stunde nach der geplanten Abflugzeit auf dem Weg zur Runway. Die Flugzeugführer haben einen Brandgeruch wahrgenommen. Aus Sicherheitsgründen wurde die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Diese traf rasch ein und anschließend wurde die Evakuierung des Mittelstreckenjets eingeleitet. Techniker haben die Maschine dann untersucht und rasch die Ursache gefunden. Laut Austrian Airlines soll eine Heizung im vorderen Bereich defekt gewesen sein. Die Instandsetzung der OE-LBW konnte auf dem Flughafen München durch Lufthansa Technik durchgeführt werden, so dass dieser Airbus A320 kurz vor 13 Uhr 00 Richtung Wien-Schwechat abheben konnte.

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Pfingstferien 2023: Nürnberg rechnet mit 240.000 Fluggästen

Der Nürnberger Flughafen erwartet während der bayerischen Pfingstferien, die traditionell als reisestark gelten, rund 240.000 Passagiere. Zwischen 26. Mai und 11. Juni 2023 sind 1.800 Starts bzw. Landungen angemeldet. Durchschnittlich werden während der Ferienzeit rund 14.100 Passagiere pro Tag bei rund 106 Starts und Landungen erwartet. Verkehrsstärkster Tag wird planmäßig der 28. Mai mit 15.600 Fluggästen bei voraussichtlich 113 Starts und Landungen. Generell zeichnet sich ein Trend zu größeren Flugzeugen bei gleichzeitig weniger Flugbewegungen ab. Auch ist die Auslastung der Flugzeuge tendenziell höher als in früheren Jahren. Die Top 10 der beliebtesten Ziele ab Nürnberg wird unangefochten von Antalya und Mallorca angeführt. Im Länder-Ranking rangieren die Türkei, Spanien, Griechenland und Italien ganz vorn. Zu den beliebtesten Städtezielen gehört neben Istanbul, Amsterdam oder Dublin auch London, wo mit Heathrow und Stansted gleich zwei Airports angeflogen werden. Im Flugplan stark vertreten sind zudem Ziele in Osteuropa.

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Lufthansa kauft vier weitere Airbus A350-900

Lufthansa hat am Dienstag, den 23. Mai 2023, bekanntgegeben, dass man vier weitere Airbus A350-900 erworben hat. Die Maschinen sollen noch in diesem Jahr an Deutschlands größten Luftfahrtkonzern ausgeliefert werden. Die betroffenen Langstreckenflugzeuge hat man nicht direkt bei Airbus gekauft, sondern bei Deucalion Aviation Limited. Derzeit setzt man 21 Airbus A350-900 ein. Im März 2023 wurden fünf A350-900 sowie zehn A350-1000 geordert. Derzeit hält man Fixbestellungen für 38 Langstreckenflugzeuge dieses Typs und ist damit der drittgrößte Kunde für dieses Muster.

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Deutsche Umwelthilfe klagt Eurowings wegen Greenwashing-Vorwurf

Die Organisation „Deutsche Umwelthilfe“ wirft zahlreichen Unternehmen, darunter auch die Lufthansa-Tochter Eurowings, so genanntes Greenwashing vor. Man vertritt die Ansicht, dass irreführende Werbeaussagen gemacht werden und hat daher eine Klage gegen die betroffenen Firmen eingereicht. „Eine Fluggesellschaft, die ihren Kundinnen und Kunden CO2-neutrale Flüge verkauft, handelt hochgradig irreführend. Ein in dickwandiges Plastik verpacktes Mineralwasser, das durch halb Europa zu uns in die Lebensmittelmärkte gekarrt wird, kann nicht klimaneutral sein. Anstatt ihre Produkte nachhaltiger zu gestalten, führen Danone, Eurowings, HelloFresh und Netto Verbraucherinnen und Verbraucher schamlos hinters Licht: Indem sie behaupten, die Klimawirkungen ihres Produktes durch fragwürdige Kompensationsprojekte auszugleichen. Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht darauf, die unmittelbaren Umweltauswirkungen zu erfahren, nur so können sie sich für die richtige Alternative entscheiden. Was wir hier erleben, ist ein regelrechter Wettbewerb mit immer dreisteren Behauptungen einer angeblichen Klimaneutralität durch einen unkontrollierten Ablasshandel“, so DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch.

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