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Nach drei Jahren: Air Serbia ist zurück in Hamburg

Nach über drei Jahren Abwesenheit feierte die Fluggesellschaft Air Serbia am Montag, den 15. Mai 2023 ihr Comeback auf dem Hamburger Flughafen. Ab sofort werden wieder drei wöchentliche Umläufe von/nach Belgrad angeboten. Montags und freitags startet Air Serbia um 17:30 Uhr in Belgrad und landet rund zwei Stunden später in Hamburg. Der Rückflug startet um 20:30 Uhr in der Hansestadt. Der Flug am Mittwoch liegt in den Morgenstunden mit Start in Belgrad um 6:25 Uhr. Abflug in Hamburg ist um 9:25 Uhr. Bedient wird die Strecke mit einem Airbus A319. „Ich freue mich, dass Air Serbia wieder Flüge ab und nach Hamburg anbietet. Mit der neuen Direktverbindung nach Belgrad können unsere Passagiere noch flexibler wählen, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit sie dorthin reisen möchten. Neben Städtereisenden profitieren davon auch Menschen, die Familie und Freunde in Serbien haben. Besuche lassen sich mit viel Flexibilität und auch mal kurzfristig planen“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

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Play feiert Erstflug nach Hamburg

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hat am Dienstag, den 16. Mai 2023, eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Hamburg aufgenommen. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. „Play verbindet Island ab heute mit der weltoffenen Hansestadt und dem dazugehörigen großen Einzugsgebiet. Damit eröffnen wir Passagieren neue Reisemöglichkeiten – auch mit kleinem Budget“, erklärt Birgir Jónsson, CEO von Play. „Als zweitgrößte Stadt Deutschlands mit einer überdurchschnittlich hohen Kaufkraft passt die Metropole perfekt in unser kontinuierlich wachsendes Streckennetz. Wir freuen uns über die neue Partnerschaft und darauf, unseren norddeutschen Gästen ein erstklassiges Reiseerlebnis zu bieten.“

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Berlin: Lufthansa startet Gesichtserkennung für Vielflieger

Ab sofort bietet die Lufthansa Group auch am Flughafen Berlin-Brandenburg die biometrische Zugangskontrolle als Alternative zur klassischen Bordkarte an. Vorerst ist das Service des Anbieters Fast-ID Reisenden mit HON-Circle- und Senator-Status vorbehalten. Zunächst nehmen Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings an „BER Traveller“ teil. In einem nächsten Schritt sollen auch die Nutzung der BER Self Service Automaten, das Boarding am Gate und der Zutritt zur Lufthansa Group Lounge per Gesichtserkennung möglich sein. „Wir verbessern das Reiseerlebnis unserer Fluggäste nachhaltig durch biometrische, berührungslose Angebote, da sie vereinfachte und effizientere Abläufe an den Flughäfen ermöglichen. Ich freue mich, dass wir diesen innovativen Service nun auch unseren HON Circle Member und Senatoren in Berlin anbieten können. An allen Standorten, wo der biometrische Abgleich bereits eingeführt wurde, schätzen unsere Kunden dieses neue Angebot außerordentlich“, Heike Birlenbach, Head of Customer Experience Lufthansa Group.

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Leipzig/Halle: Spatenstich für Deutsche-Aircraft-Werk

Auf dem Areal des Flughafens Leipzig/Halle will Deutsche Aircraft künftig eine modernisierte Variante des Turbopropflugzeuges Dornier 328 montieren. Mitte dieser Woche wurde der symbolische Spatenstich für das künftige Werk vorgenommen. „Wir bei der Deutschen Aircraft sind sehr stolz auf unsere hochmoderne, papierlose und klimafreundliche neue Endmontagelinie“, so Nico Neumann (COO, DeutscheAircraft). Die Linie wird nach den besten Praktiken der Branche und den Grundsätzen der Nachhaltigkeit konstruiert, gebaut und betrieben, verspricht das Unternehmen. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein in unserem D328eco-Programm, und wir freuen uns, dass wir mit diesem Schritt unsere Programmziele einhalten“, fügt Dave Jackson (CEO, Deutsche Aircraft) hinzu. Die Dornier 328 ist das letzte Verkehrsflugzeug, das rein in Deutschland entwickelt wurde. Es wurde sowohl als Jet als auch als Turboprop verkauft. Seinerzeits galt es als „Mercedes der Lüfte“, was auch am Umstand lag, dass die DASA einst Eigentümer von Dornier war. Unter anderem aufgrund hoher Anschaffungskosten und ineffizientem Treibstoffverbrauch war die Do 328 eher ein Ladenhüter, der sich jedoch in Nischensegmenten etablieren konnte. Die nunmehrige Weiterentwicklung D328eco steht nicht in der historischen Tradition von Dornier, denn als Fairchild-Dornier ist man pleitegegangen. Die Neugründung will das Muster so auf den Markt bringen, dass es auch mit 100 Prozent SAF betrieben werden kann. „Mit der neuen Produktionslinie von Deutsche Aircraft am Flughafen Leipzig/Halle wird unser Airport zu einem der Leuchttürme des nachhaltigen Luftverkehrs. Die D328eco setzt Maßstäbe in puncto klimafreundliche Produktion und umweltfreundlichem Fliegen“, so MDF-AG-Chef Götz Ahmelmann.

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Lufthansa Group sucht 8.000 neue Mitarbeiter

In Deutschland befindet sich die Lufthansa Group auf der Suche nach rund 8.000 neuen Mitarbeitern, die bis Ende dieses Jahres eingestellt werden sollen. Dabei fokussiert man sich auf die Berufsgruppen Techniker, Piloten und Juristen sowie IT-Spezialisten. Diese sollen ihren Dienst in Frankfurt am Main, München, Zürich, Wien oder Brüssel versehen. Ebenso ist Lufthansa Technik für den Standort Hamburg auf der suche nach neuen Beschäftigten. Auch soll es bei Eurowings zahlreiche freie Stellen geben. Gruppenweit habe man seit Anfang 2023 rund 6.000 Jobs vergeben.

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VC-Mitglieder winken Satzungsänderung durch

Die Mitglieder der Vereinigung Cockpit haben einer Satzungsänderung, die zu einer umfangreichen Umstrukturierung der Gewerkschaft führen wird, zugestimmt. Nun ist es möglich, dass einheitliche Tarifkommissionen gebildet werden können. Diese besitzen damit künftig die tarifpolitische Zuständigkeit für alle gegenwärtigen und künftigen Flugbetriebe innerhalb eines Airline-Konzerns. „Diese Änderung ist ein wichtiger Schritt, um unsere Verhandlungsposition zu verstärken“, so Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir können in Tarifverhandlungen mit einer Stimme auftreten, weil alle Verhandlungen für sämtliche AOCs innerhalb einer Airline-Gruppe immer von denselben Personen geführt werden. Davon werden alle Beteiligten profitieren. Der durch die Gründung immer neuer Flugbetriebe geschaffene interne Tarifkonkurrenz innerhalb eines Konzerns wird die VC nun wirksam entgegentreten. Egal, auf wie viele Flugbetriebe AOCs uns ein Konzern aufteilt: Die Pilotinnen und Piloten stehen zusammen und verhandeln gemeinsam.“

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Lebensmittelverschwendung: Lufthansa verkauft Restbestände nun günstiger

Vor rund zwei Jahren haben Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines das so genannte Paid-Catering auf der Kurz- und Mittelstrecke in der Economy-Class eingeführt. Man versprach damals qualitativ hochwertige Speisen. Allerdings geriet der Konzern auch in die Kritik, denn das Preisniveau ist zum Teil äußerst hoch. Die Nachfrage ist auf manchen Routen durchaus verhalten, denn viele Passagiere sind nicht bereit für Essen und Trinken zusätzlich die Zahlungskarte zu zücken. Nun startet Lufthansa eine neue Initiative: Fluggäste haben die Möglichkeit, auf allen Flügen nach Frankfurt und München, auf denen Onboard Delights angeboten werden, kurz vor der Landung Frischeprodukte, die bis dahin nicht verkauft wurden, zum günstigeren Preis von einheitlich 3,50 Euro zu erwerben und mitzunehmen. Ein weiterer Schritt zur Verringerung von Lebensmittelabfällen, nachdem Lufthansa im Februar dieses Jahres bereits die Möglichkeit zur Vorbestellung dieser Produkte eingeführt hat.

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Smartlynx beauftragt LH Technik mit Total Component Support

Die auf ACMI- und Charterdienstleistungen sowie Frachtflüge spezialisierte Firmengruppe Smartlynx hat mit Lufthansa Technik einen siebenjährigen Vertrag, der so genannten Total Component Support umfasst, abgeschlossen. Der kürzlich unterzeichnete Vertrag umfasst mehr als 60 Flugzeuge, darunter 53 Airbus A320, zehn A330 und vier Boeing 737 Max. SmartLynx Airlines ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und legt den Fokus nun auf Qualität und Zuverlässigkeit für ihre Kunden. Durch die Partnerschaft mit Lufthansa Technik will SmartLynx Airlines ihren Service optimieren und eine bessere Performance erzielen. Der TCS-Vertrag ist am 1. Mai in Kraft getreten und umfasst Dienstleistungen wie Ersatzteilpooling sowie die Wartung, Reparatur und Überholung der benötigten Komponenten. SmartLynx Airlines profitiert von einem individuellen Versorgungskonzept, das kurze und schnelle Transportwege innerhalb der globalen Versorgungskette von Lufthansa Technik ermöglicht, einschließlich AOG (Aircraft On Ground)-Support für zeitkritische Komponenten.

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Nach weniger als einem Jahr: Pinkbus hat München-Zürich aufgegeben

Das war’s wohl nicht: Erst im Frühjahr 2022 hat der deutsche Flixbus-Herausforderer Pinkbus eine Nonstopverbindung zwischen München und Zürich aufgenommen. Zeitweise kooperierte man auch mit der Westbahn und bot durchgehende Tickets ab Wien an. Damit ist nach weniger als einem Jahr schon wieder Schluss. Die vom österreichischen Buskonzern Dr. Richard im Auftrag von Pinkbus bediente Verbindung zwischen München und Zürich wurde eingestellt. Zu den Gründen macht der Flixbus-Herausforderer keine näheren Angaben. Die Folge daraus: Das Kooperationsangebot mit der Westbahn (Zug von Wien bis München, Umstieg auf den Bus nach Zürich) ist ebenfalls Geschichte. Das Pinkbus-Streckennetz ist damit auf nur eine einzige Strecke geschrumpft: Berlin-Hamburg.

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Nor(se)-wegian 2.0: Voller Flieger, überteuertes Essen an Bord und fast 1,5 Stunden früher in New York

New York, If you can make it there, you make it anywhere. Diese Weisheit die bereits einst der große Frank Sinatra in seiner Hymne an eine der wohl spannendsten Metropolen der Welt besang, lässt sich auch fantastisch auf diese norwegische Neugründung mit dem Namen „Norse“ übertragen. Schaffst du es auf Berlin – New York, dann schaffst du es überall. Wie ein Ausblick auf den kommenden Winterflugplan zeigt, scheint Norse es, zumindest ab Berlin, nicht geschafft zu haben. Inmitten der Corona Pandemie, mit einem Low-Cost-Konzept auf der Langstrecke an den Start gegangen, ist der einzige Schnittpunkt derzeit der Berliner Hauptstadtflughafen BER. Startete die Airline mit täglichen 787-9 Dreamliner Flügen ab Berlin nach New York JFK, sind davon derzeit nur noch 4 wöchentliche Flüge übrig geblieben. Die groß angekündigte L.A (LAX) Verbindung, zu deren Erstflug ich im August ebenfalls geladen war, erübrigte sich binnen weniger Wochen. Die dritte Berlin Route nach Florida, welche zunächst am Tag der Veröffentlichung, auf den Social Media Kanälen der Norse kurzzeitig als „Miami“ beworben und sich dann als Fort Lauderdale herausstellte, dürfte nach derzeitigem Kenntnisstand nach einer kurzen Wintersaison 2022/23 wieder Geschichte sein. Wie der Flurfunk berichtet, sind die Auslastungszahlen zwar gar nicht schlecht und auch die Preise haben sich seit der Ankündigung vor einem Jahr von seinerzeit ab 149€ One-Way nach New York auf ab rund 250€ verteuert, dennoch muss Norse dringend Geld verdienen und dafür reicht der Markt ab Berlin ganz offenbar nicht aus. Nachdem ich zunächst einen Flug ab Berlin nach Fort Lauderdale geplant

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