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Frankfurt verpasst Landebahn Nordwest Anti-Skid-Belag

Der Flughafen Frankfurt am Main muss die Landebahn Nordwest in der Zeit von 16. bis 31. Mai 2023 zu Wartungszwecken temporär sperren. Von Flugzeugreifen hinterlassener Gummiabrieb wird entfernt. Gleichzeitig lässt man einen so genannten Anti-Skid-Belag auftragen. „Wir nutzen den Anti-Skid-Belag zum ersten Mal in unserem Bahnsystem“, so Axel Konrad, Bauprojektmanagement bei Fraport. „Mit dieser Beschichtungsart reduzieren wir die künftigen Wartungsintervalle und sparen, vor allem in den kalten Wintermonaten, bis zu 25 Prozent Enteisungsmittel ein.“

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Lufthansa: Staatshilfen wurden für nichtig erklärt

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa stand mit Eintritt der Corona-Pandemie in einem ausgesprochen ausgedehntem Tief, aus dem sie mithilfe von Staatshilfen herausgeholt werden konnten. Die beanstandeten Staatshilfen, die dem deutschen Carrier das weitere Erwirtschaften ermöglichten, wurden jedoch mit Stand 2023 von dem jeweiligen EU-Gericht für nichtig erklärt worden. Die Corona-Pandemie resultierte für jeden Global Player, auch in Hinsicht des Flugverkehrs, zu wirtschaftlichen und industriellen Krisen. Davon war auch die Lufthansa betroffen, für den die Pandemie ein Dorn im Auge darstellte. Als Resultat der Corona Krise erhielt die Lufthansa Staatshilfen in Höhe von 6 Milliarden Euro und der Bund beteiligte sich am Unternehmen mittels zahlreichen Käufen von Aktien, was im Nachverkauf zu einem enormen Gewinn für den Bund führen konnte. Wieso die Nichtigerklärung für die Staatshilfen gerechtfertigt ist, erklärt das EU-Gericht mit Feststellung einiger Fehler bei der Entscheidung der jeweiligen Kommission, die diese Staatshilfe ermöglichte. Die Behörde stellte fest, dass die Lufthansa die benötigen Finanzmittel nicht am Markt beschaffen kann, sie stellte ebenso für sich fest, dass eine Marktmacht der Lufthansa an einigen Flughäfen nicht gegeben ist. Darüber hinaus legte sie damals nicht genau fest, wie die Rückzahlung der Staatshilfen erfolgen soll, es wurde kein nennbarer Anreiz zur Rückzahlung in die Wege geleitet. Außerdem akzeptierte die EU-Kommission die Abtretung von Slots, die nicht den wirksamen Wettbewerb zur Folge haben können. Die Staatshilfen wurden zwar für nichtig erklärt, spezifische Konsequenzen für die Lufthansa kann es jedoch auch nicht mehr geben. Die Lufthansa konnte die Rückzahlung der Staatshilfen bereits im Jahr 2021 in die

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April 2022: Berlin weit vom Vorkrisenniveau entfernt

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte durchaus von den Osterferien im April 2023 profitieren, denn man hatte 1,9 Millionen Passagieren. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man somit um etwa 200.000 Reisende zulegen. Allerdings: Der BER kann bei weitem nicht an das Vorkrisenaufkommen, das Tegel und Schönefeld gemeinsam hatten, anknüpfen. Damals nutzten 3,1 Millionen Passagiere die damaligen Airports der deutschen Bundeshauptstadt. Auch war die Anzahl der Flugbewegungen mit 24.580 Starts und Landungen deutlich höher. Zuletzt hatte der Flughafen Berlin-Brandenburg lediglich 14.630 Movements. Im vergangenen Monat wurden am BER insgesamt rund 2.432 Tonnen Luftfracht verladen und damit etwa so viele Tonnen wie im April 2022 und rund 90 Tonnen weniger als im April 2019.

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Erste BER-Jobmesse mit 3.000 Besuchern

Am Flughafen Berlin-Brandenburg wurde am Samstag erstmals eine Jobmesse abgehalten. Diese fand am Willy-Brandt-Platz, der sich vor dem Terminal 1 befeindet, statt. Teilgenommen haben laut Veranstaltern rund 3.000 Personen. An den Ständen von 33 Unternehmen konnte man sich über Beschäftigungsmöglichkeiten informieren. Bei Interesse waren auch Bewerbungen an Ort und Stelle möglich. Auch sollen sich viele anschließend die Besucherterrasse des BER näher angesehen haben. Am Rand des Willy-Brandt-Platzes präsentierte die Flughafenfeuerwehr ihre Flotte und bot bei kleineren Vorführungen Einblicke in ihren Alltag. „Der BER zieht. Wir freuen uns, dass so viele Besucherinnen und Besucher zur Jobmesse am Flughafen gekommen sind. Zeitweise waren die Stände regelrecht umlagert. Das große Interesse spricht für die Attraktivität der Arbeitgeber am Flughafen BER“, so Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Nach über 17 Jahren: Lufthansa verliert Klage gegen Flughafen Frankfurt-Hahn

Über viele Jahre hinweg stritt Lufthansa vor Gericht um Marketingzuschüsse, die in den Jahren 2002 bis 2005 rund um den Flughafen Frankfurt-Hahn an den Billigflieger Ryanair geflossen sind. Nun erlitt man eine endgültige juristische Schlappe, denn das Oberlandesgericht Koblenz hat die Berufung der größten Airline Deutschlands abgewiesen. Lufthansa waren die Aktivitäten des Mitbewerbers Ryanair am Flughafen Hahn lange ein Dorn im Auge. Man sah im Umstand, dass dieser beispielsweise Marketingzuschüsse erhalten hat, eine Wettbewerbsverzerrung. Auf verschiedenen Wegen versuchte man dies juristisch unterbinden zu lassen, jedoch war man mit dem Vorhaben nicht erfolgreich. Beispielsweise klagte man vergeblich die Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt-Hahn, legte gegen Beihilfen, die seitens der öffentlichen Hand an den Airport geflossen sind erfolglos Rechtsmittel ein und man klagte auch Ryanair, wobei man auch hier nicht erfolgreich war. Zum Beispiel stellte der EuGH fest, dass Lufthansa im Beihilfeverfahren keine Parteienstellung zukommt, da der Carrier gar nicht ab Frankfurt-Hahn fliegt. Im konkreten Fall, der nun vom Oberlandesgericht Koblenz entschieden wurde, ging es um so genannte Marketingzuschüsse, die zwischen 2002 und 2005 seitens des Flughafens Frankfurt-Hahn an Ryanair überwiesen wurden. Lufthansa war der Ansicht, dass der Carrier auch durch besonders günstige Flughafenentgelte begünstigt worden wäre. Man brachte im Jahr 2006 eine Klage gegen die damalige „Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH“ ein. Später klagte man vor dem Gericht der Europäischen Union gegen eine Reihe von Subventionen, die im Jahr 2014 seitens der EU-Kommission zu Gunsten des Flughafens Frankfurt-Hahn bewilligt wurden. Parallel ging man juristisch auch gegen Ryanair und den Airport vor. Im Vorjahr entschied

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Sonderborg: Air Alsie führt Charterflüge nach Friedrichshafen, Graz und Basel durch

Im Kundenauftrag wird die dänische Fluggesellschaft Air Alsie einzelne Charterflüge ab Sonderborg nach Friedrichshafen, Graz und Basel durchführen. Diese werden mit Fluggerät des Typs ATR72 bedient. Laut einem Bericht des Portals Aeroroutes.com sollen die Sonderflüge nach Friedrichshafen am 7. und 10. September 2023 durchgeführt werden. Nach Graz geht es am 18. und 21. Mai 2023 und Basel-Mulhouse hat man am 28. September und 1. Oktober 2023 im Programm.

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Croatia Airlines bietet neu DB-Rail&Fly-Fahrscheine an

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat das Angebot ab Deutschland im Sommerflugplan 2023 – besonders ab München – zum Teil stark ausgebaut. Nun will man mit Hilfe einer Kooperation mit der Deutschen Bahn zusätzliche Passagiere gewinnen. Konkret nimmt man am Rail&Fly-Programm der DB Teil. Dies ermöglicht Passagieren, dass diese ihre An- und Abreise zum/vom jeweiligen Airport zu einem Pauschalpreis erwerben können. Doch dabei soll es nicht bleiben, denn künftig soll es ein elektronisches Interlining geben. Künftig will man auch Zürich, Amsterdam und Brüssel einschließen, so der Carrier.

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Flughafen Köln/Bonn ist zurück in den schwarzen Zahlen

Der Flughafen Köln/Bonn hat im Vorjahr einen Gewinn in der Höhe von 17,2 Millionen Euro geschrieben. Es handelt sich um das beste Ergebnis der 2000er-Jahre, so die Geschäftsleitung. Im Jahr 2021 hatte man einen Verlust von 14,5 Millionen Euro. „Unsere sehr erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung verdanken wir unserem Geschäftsmodell, das aus zwei zentralen Säulen besteht: dem Passagierverkehr, der sich in Köln/Bonn im vergangenen Jahr schneller als gedacht erholt hat, und der Fracht, die wir auf sehr hohem Niveau stabilisieren konnten“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Das gute Ergebnis ist ein Verdienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die trotz all der Erschwernisse des vergangenen Jahres herausragende Arbeit geleistet haben. Der Gewinn ermöglicht es uns, wichtige Investitionen zum Beispiel in Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu tätigen und den Airport weiterzuentwickeln.“ Mit dem Jahr 2022 ist der Flughafen nach den von Corona geprägten Jahren wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt, nachdem es 2021 noch ein Minus von 14,5 Millionen Euro gegeben hatte. Die Umsatzerlöse stiegen 2022 um rund 70 Millionen auf 317,4 Millionen Euro (2021: 246,3 Mio. Euro). Mit 73,7 Millionen Euro konnte das EBITDA des Vorjahres mehr als verdoppelt werden (2021: 32,6 Mio. Euro).

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Fraport AG konnte Umsatz auf 765,6 Millionen Euro steigern

Die Fraport AG konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres ein operatives Ergebnis in der Höhe von 158,3 Millionen Euro erwirtschaften. Der Konzern ist der Ansicht, dass die Erholung der Passagierzahlen auch das wirtschaftliche Ergebnis stärkt. Der Umsatz des internationalen Flughafenbetreibers stieg um 41,9 Prozent auf 765,6 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag mehr als 100 Prozent im Plus bei 158,3 Millionen Euro. Im traditionell aufkommensschwächsten Quartal des Jahres kletterte das Konzern-Ergebnis auf minus 32,6 Millionen (Q1 2022: minus 118,2 Millionen Euro). „Die Richtung stimmt: Die zum Start in das neue Geschäftsjahr fortschreitende Erholung der Fluggastzahlen stärkt unser wirtschaftliches Ergebnis im ersten Quartal“, sagt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Für den Sommer erwarten wir in Frankfurt ein Wachstum von 15 bis 25 Prozent. Darauf bereiten wir uns intensiv vor. Die stabile Performance während der Osterferien stimmt uns vorsichtig optimistisch. An unseren touristisch geprägten internationalen Beteiligungsflughäfen ist die Erholung weiter fortgeschritten. Neben Griechenland werden auf Jahressicht weitere Airports nah an das Vorkrisenniveau herankommen. Für das Gesamtjahr erwarten wir eine anhaltend positive Geschäftsentwicklung im Rahmen des gegebenen Ausblicks.“

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Westbahn inkludiert Sitzplatzreservierungen im Fahrscheinpreis

Immer wieder haben es überfüllte ÖBB-Züge, die gar mit Hilfe der österreichischen Polizei geräumt werden mussten, in die Schlagzeilen geschafft. Der private Konkurrent Westbahn gab gar eine Mitfahrgarantie ab. Nun legt man nach und führt mit „Westfixplatz“ eine kostenlose Sitzplatzreservierung, die bei Fahrscheinen, die bis drei Stunden vor planmäßiger Abfahrt gekauft werden, ein. Bei den meisten Bahngesellschaften ist es üblich, dass Sitzplatzreservierungen gesondert zu bezahlen sind. Davon ausgenommen sind so genannte Integrated-Reservation-Tickets, die seitens der ÖBB beispielsweise auf den Nightjet-Verbindungen angeboten werden. In manchen Ländern, zum Beispiel in der Slowakei und Tschechien, besteht im Fernverkehr gar Reservierungspflicht. Unter anderem deshalb inkludieren private Anbieter wie Regiojet die Sitzplatzreservierung, umgangssprachlich auch „Platzkarte“ genannt, gleich im Ticketpreis. Innerhalb Österreichs sind inkludierte Reservierungen – abgesehen von Nightjet-Sitzwägen – bislang eher die absolute Ausnahme. Das will die Westbahn nun ändern, denn ab sofort ist laut Mitteilung des Unternehmens bei jeder Onlinebuchung für die Standard-Klasse diese automatisch mit drin, wenn sie bis spätestens drei Stunden vor der gewählten Abfahrtszeit durchgeführt wird. Rein ohne Eigennutz ist diese Maßnahme natürlich nicht, denn für die private Bahngesellschaft bietet dies operative Vorteile, da sich die Auslastung der Stadler-Kiss-III-Triebwägen leichter steuern lässt. „Mit dem Westfixplatz bieten wir jetzt allen Reisenden mit WESTbahn-Ticket das, was es für Besitzerinnen und Besitzer des KlimaTickets Ö seit dessen erstem Gültigkeitstag gibt: Die kostenlose Sitzplatzreservierung bei jeder Fahrt mit der Westbahn“, so Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn. „Wir sind überzeugt, dass wir damit Planungssicherheit schaffen – besonders für alle, die nicht täglich mit dem Zug unterwegs

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