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EasyJet erweitert Flugangebot zwischen Italien und Deutschland

Ab März 2025 erweitert die Fluggesellschaft EasyJet ihr Streckennetz und wird häufiger zwischen Italien und Deutschland fliegen. Ab dem 30. März 2025 bietet EasyJet sechs neue Direktverbindungen an. Passagiere können sich auf neue Flugverbindungen zwischen Hamburg und Mailand sowie Frankfurt und Rom freuen. Zudem wird die Strecke Düsseldorf-Mailand und München-Rom ins Angebot aufgenommen. Die Erweiterung des Flugplans soll den Reiseverkehr zwischen beiden Ländern weiter ankurbeln. EasyJet reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen und ermöglicht Reisenden eine größere Flexibilität bei der Wahl ihrer Reiseroute. Die neuen Verbindungen bieten sowohl Geschäftsreisenden als auch Urlaubern eine bequeme Möglichkeit, von und nach Italien zu fliegen. EasyJet setzt auf diese neuen Routen, um ihre Präsenz in Deutschland und Italien weiter auszubauen. Insbesondere die beliebten Städte Mailand und Rom sind sowohl für Geschäftsreisende als auch Touristen attraktive Ziele, was die Erweiterung des Angebots noch bedeutender macht.

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Polen erwägt Einstieg bei Airbus: Tusk strebt Positionierung als Anteilseigner an

Polens Premierminister Donald Tusk prüft die Möglichkeit, dass Polen als Anteilseigner beim europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus positioniert wird. Medienberichten zufolge arbeitet Tusk in dieser Angelegenheit eng mit Außenminister Radosław Sikorski zusammen. Der Schritt soll dazu dienen, die europäische Verankerung Polens zu stärken. Derzeit gehören die staatlichen Aktionäre von Airbus Frankreich mit 10,83 Prozent, Deutschland mit 10,82 Prozent und Spanien mit 4,1 Prozent. Polen verfolgt mit dieser Initiative eine strategische Neupositionierung auf europäischer Ebene, indem es sich möglicherweise als bedeutender Anteilseigner in einem der weltweit größten Luftfahrtkonzerne etabliert. Airbus, das Unternehmen hinter bekannten Flugzeugtypen wie der A320 und A350, betreibt mehrere Standorte in Polen, an denen rund 800 Mitarbeitende beschäftigt sind. Die potenzielle Beteiligung Polens könnte das wirtschaftliche und politische Gewicht des Landes in der Luftfahrtindustrie weiter ausbauen. Es bleibt abzuwarten, ob und in welchem Umfang Polen tatsächlich in Airbus investieren wird. Derzeit sind noch keine konkreten Schritte oder ein Zeitrahmen für die Umsetzung dieses Vorhabens bekannt.

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Luftverkehrsverband ADV fordert Entlastungen und Wettbewerbsfähigkeit

Nach der jüngsten Wahl in Deutschland fordert die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) eine stärkere politische Unterstützung für den Luftverkehrsstandort Deutschland. ADV-Präsidentin Aletta von Massenbach betonte die Bedeutung wettbewerbsfähiger Rahmenbedingungen, um die wirtschaftliche Anbindung Deutschlands an internationale Märkte zu sichern. Der Verband sieht in hohen Steuern und Gebühren eine Belastung für Flughäfen und Airlines, die das Wachstum des Luftverkehrs hemme. Zu den zentralen Forderungen der ADV gehört die Abschaffung der Luftverkehrsteuer, eine Senkung der Gebühren für die Luftsicherheit sowie eine staatliche Kostenbeteiligung an pandemiebedingten Einnahmeausfällen der Flugsicherung. Insbesondere kleinere Flughäfen sollten durch eine Übernahme der Flugsicherungskosten entlastet werden. Zudem fordert der Verband eine staatliche Finanzierung von Maßnahmen zur Drohnendetektion und -abwehr. Ein weiteres Anliegen ist die Sicherung der Betriebszeiten von Flughäfen, insbesondere von Frachtdrehkreuzen, sowie der Ausbau internationaler Direktverbindungen. Neue Luftverkehrsabkommen mit Drittstaaten seien notwendig, um die globale Vernetzung deutscher Flughäfen zu verbessern. Zudem mahnt die ADV eine Vereinfachung bürokratischer Prozesse an, um Flughäfen finanziell unabhängiger zu machen.

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IHG übernimmt deutsche Lifestyle-Marke Ruby für 110 Millionen Euro

Die Intercontinental Hotels Group (IHG) hat die deutsche Lifestyle-Marke Ruby für rund 110 Millionen Euro übernommen. Ruby wurde 2013 gegründet und gehört nun als 20. Marke zum Portfolio des weltweit agierenden Hotelkonzerns. Diese Akquisition stärkt die Präsenz von IHG im Lifestyle-Segment und eröffnet neue Wachstumsmöglichkeiten für die Marke. Ruby betreibt derzeit 20 Hotels, von denen neun in deutschen A-Städten wie Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart zu finden sind. Weitere Hotels gibt es in London und Wien sowie in der Schweiz, Italien, Irland und den Niederlanden. Zudem befinden sich zehn weitere Häuser in Städten wie Edinburgh, Marseille, Rom und Stockholm bereits in der Planungsphase. Mit dem Kauf verfolgt IHG das Ziel, die Expansion von Ruby weiter voranzutreiben, wobei künftig auch Standorte in Asien und den USA im Fokus stehen. Ruby hat sich durch ein modernes Design und ein einzigartiges Konzept im Hotelmarkt etabliert und soll nun im Rahmen von IHG weiter wachsen und von den Ressourcen und dem Netzwerk des globalen Unternehmens profitieren.

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Flughafen Lübeck startklar für Ryanair-Comeback

Ryanair wird ab Sommer 2025 Lübeck als neuen Flughafenstandort in Deutschland aufnehmen. Gleichzeitig reduziert Ryanair Kapazitäten an kostenintensiven Flughäfen wie Hamburg, Leipzig, Dresden und Dortmund. Nach Lübeck kehr der Billigflieger nach vielen Jahren Abwesenheit zurück. Ab Sommer 2025 plant Ryanair die Einführung von drei neuen Routen ab Lübeck zu den Zielen London, Málaga und Mallorca. Es wird erwartet, dass diese Verbindungen jährlich rund 82.500 Passagiere anziehen und etwa 60 indirekte Arbeitsplätze am Standort unterstützen. Marcel Pouchain Meyer, Country Manager und Kommunikationsleiter für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Ryanair, betonte: „Unsere Entscheidung für Lübeck ist kein Zufall. Der Flughafen Lübeck hat sich als attraktiver Standort mit großem Potenzial für uns herausgestellt.“ Der Flughafen Lübeck investiert derzeit rund 50 Millionen Euro in den Ausbau seiner Infrastruktur, um sich als moderner, effizienter und kostengünstiger Flughafen zu etablieren und seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Geschäftsführer Jürgen Friedel erklärte: „Es ist uns gelungen, Ryanair zurück nach Lübeck zu holen. Mit dieser Partnerschaft haben wir einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht und setzen auf nachhaltiges Wachstum. Die Anbindung an den internationalen Flugverkehr ist für die Wettbewerbsfähigkeit des Nordens von entscheidender Bedeutung. Wir haben intensiv daran gearbeitet, einen Flughafen zu schaffen, der sowohl Airlines als auch Passagieren hohen Komfort und schnelle Reisezeiten bietet.“ Ryanair verfügt europaweit über 95 Basen und verbindet 235 Flughäfen in 37 Ländern. Aktuell betreibt die Airline 600 Flugzeuge und hat 340 weitere Boeing-Maschinen bestellt. Bis zum Frühjahr 2026 sollen 30 neue Flugzeuge die Flotte verstärken. Die Entscheidung, Lübeck als neuen Standort aufzunehmen, steht

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Nürnberg: Tourismusboom mit Rekordübernachtungen

Nürnberg verzeichnete im Jahr 2024 einen neuen Tourismusrekord mit über 3,8 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einem Plus von 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt deutlich über dem deutschlandweiten Trend von 1,9 Prozent. Die Zahl der Gästeankünfte stieg ebenfalls um 9,8 Prozent auf über zwei Millionen. Die positive Entwicklung ist laut Yvonne Coulin, Geschäftsführerin der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg (CTZ), auf die vielfältigen Sehenswürdigkeiten, die breit gefächerte Hotellerie und Gastronomie sowie die erfolgreichen Messen zurückzuführen. Nürnberg punktet als attraktives Reiseziel für Touristen und Geschäftsreisende. Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin Dr. Andrea Heilmaier betont die Kombination aus historischem Erbe, kulturellen Highlights und moderner Infrastruktur als Erfolgsfaktoren. Alle Monate des Jahres 2024 zeigten positive Zuwachsraten bei den Übernachtungen. Besonders stark waren der Juli und Dezember, die mit jeweils über 387.000 Übernachtungen neue Rekorde aufstellten und den bisherigen Spitzenwert aus dem Jahr 2019 übertrafen. Deutschland bleibt mit 66 Prozent der wichtigste Quellmarkt, aber auch die Übernachtungen ausländischer Gäste stiegen deutlich an. Die USA sind weiterhin stärkster Auslandsmarkt, gefolgt von Italien und Österreich. China verzeichnete mit einem Plus von 48,2 Prozent die höchsten Zuwächse und ist zurück in den Top 10 der internationalen Märkte. Die CTZ wurde für ihre Kampagne „Nürnberger Quartiere – Liebe auf den ersten Schritt“ mit dem ADAC Tourismuspreis Bayern ausgezeichnet. Für 2025 plant die CTZ eine Kampagne rund um die Musikfestivals der Stadt.

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Griechischer Tourismus verzeichnet Rekordzahlen für 2024

Der griechische Tourismussektor erlebte im Jahr 2024 ein Rekordjahr mit 35,9 Millionen ausländischen Besuchern und Einnahmen von 21,7 Milliarden Euro. Trotz eines Rückgangs der durchschnittlichen Ausgaben pro Reise stiegen die Gesamteinnahmen aufgrund eines deutlichen Anstiegs der Besucherzahlen. Besonders hervorzuheben ist das Wachstum der Besucherzahlen aus Deutschland, Italien und den USA. Laut Daten der Bank von Griechenland stieg der Reiseüberschuss auf 18,9 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus dem Reiseverkehr stiegen um 5,4 Prozent, während die Ausgaben für Reisen um 14,5 Prozent zunahmen. Die Haupttreiber für das Wachstum der Einnahmen waren Besucher aus EU-Ländern, deren Ausgaben um 7 Prozent stiegen. Deutschland und Grossbritannien blieben wichtige Einnahmequellen, obwohl die Ausgaben britischer Reisender leicht zurückgingen. Die Zahl der US-amerikanischen Besucher stieg signifikant. Die Zahl der Touristenankünfte stieg um 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark war das Wachstum bei den Ankünften aus Deutschland, Italien und den USA. Die Zahlen der französischen Touristen stiegen ebenfalls, während die Zahl der russischen Touristen deutlich zurückging. Der Tourismus verzeichnete auch im Winter ein starkes Wachstum, wobei die Einnahmen im Dezember um 33,3 Prozent stiegen.

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Lufthansa Gruppe erweitert NDC-Angebot für Sabre-Reisebüros in der DACH-Region

Gute Nachrichten für Reisebüros in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Ab sofort können diese die Tarife der Lufthansa Gruppe, einschließlich der Ferienfluggesellschaft Discover Airlines, über den Datenstandard NDC buchen. Dies ermöglicht eine nahtlose Suche, Buchung und Verwaltung von Flügen der Lufthansa Gruppe über den Sabre-Reisemarktplatz. Der IT-Dienstleister Sabre hat das NDC-Angebot der Lufthansa Gruppe in seine Systeme integriert. Reisebüros, die mit Sabre arbeiten und das NDC-Angebot der Lufthansa Gruppe aktiviert haben, können nun auf die Flüge von Lufthansa, Discover Airlines, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Swiss und Air Dolomiti zugreifen. Der Content ist über die Offer and Order APIs, die Buchungslösungen Sabre Red 360 und Sabre Red Launchpad sowie verschiedene Online-Buchungstools wie SAP Concur, Get There, Zeno by Serko und Atriis verfügbar. Diese Erweiterung des NDC-Angebots der Lufthansa Gruppe stellt einen wichtigen Schritt für die Reisebranche dar. Reisebüros erhalten dadurch einen einfacheren und effizienteren Zugang zu den Tarifen der Lufthansa Gruppe und können ihren Kunden somit ein breiteres Angebot an Flugoptionen bieten.

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Debatte um mögliche Einschränkung der Fluggastrechte in Europa

Im Jahr 2024 waren über 287 Millionen Passagiere in Europa von Flugausfällen und Verspätungen betroffen. Trotz der bestehenden EU-Verordnung EG 261, die seit mehr als 20 Jahren Fluggastrechte regelt, gibt es Bestrebungen, diese Rechte zu überarbeiten. Industrielobbys drängen auf eine Revision, die möglicherweise zu einer Einschränkung der Verbraucherrechte führen könnte. Tomasz Pawliszyn, CEO des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp, äußerte sich besorgt über diese Entwicklungen. Er betont, dass die EG 261-Verordnung ein großer Erfolg für Verbraucher und die europäische Reisebranche sei. Während der Corona-Pandemie erhielten europäische Fluggesellschaften Milliarden Euro an Steuergeldern und melden derzeit Rekordgewinne. Dennoch könnten die Rechte der europäischen Verbraucher durch die geplante Revision eingeschränkt werden. AirHelp schlägt vor, die Fluggastrechte zu stärken, indem Entschädigungszahlungen an die Inflation angepasst und auf bis zu 900 Euro erhöht werden. Zudem sollten verlorenes oder beschädigtes Gepäck sowie Zusatzleistungen in die Verordnung aufgenommen werden. Aktuell belaufen sich die Kosten für Entschädigungen gemäß EG 261 auf lediglich 0,58 bis 1,17 Euro pro Passagier, was im Vergleich zu den geschätzten Gewinnen pro Passagier von 6,24 Euro im Jahr 2024 eine geringe finanzielle Belastung für die Fluggesellschaften darstellt. Seit seiner Gründung im Jahr 2013 hat AirHelp für insgesamt 2,7 Millionen Fluggäste Entschädigungen durchgesetzt, darunter 228.000 in Deutschland. Angesichts der steigenden Zahl von Flugausfällen und Verspätungen gewinnen Fluggastrechte zunehmend an Bedeutung. Die geplante Revision der EG 261-Verordnung könnte jedoch die Rechte der Passagiere einschränken und wird daher kritisch betrachtet.

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Nouvelair expandiert in Deutschland und plant weitere Strecken

Die tunesische Fluggesellschaft Nouvelair hat im vergangenen Jahr ihr Angebot von Tunesien nach Deutschland deutlich ausgebaut. Die Zahl der Passagiere stieg um 45 Prozent auf fast 437.000. Insgesamt beförderte die Airline 2024 mehr als 2,4 Millionen Passagiere. Nouvelair-CEO Chokri Zarrad betonte die Bedeutung des deutschen Marktes, der nach Frankreich der zweitgrößte für das Unternehmen ist. Ein wichtiger Wachstumstreiber in Deutschland ist das im Mai 2023 eingeführte Angebot von 14 wöchentlichen Linienflügen in die tunesische Hauptstadt Tunis. Diese Flüge werden ganzjährig von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München angeboten und ergänzen das bestehende Ferienfluggeschäft. Besonders Düsseldorf spielt für Nouvelair eine wichtige Rolle, da von dort aus auch Städte in Deutschland und den Niederlanden erreicht werden können, die keine direkten Verbindungen nach Tunesien haben. Zudem gibt es in Düsseldorf eine große tunesische Community. Für die Zukunft plant Nouvelair weiteres Wachstum in Deutschland und Österreich. Während saisonale Flüge nach Hannover, Leipzig/Halle und Stuttgart angeboten werden, könnten Hamburg und Nürnberg in Zukunft wieder ins Streckennetz aufgenommen werden. Auch eine ganzjährige Verbindung zwischen Wien und Tunis wird geprüft. Die Flotte von Nouvelair soll in den kommenden Jahren modernisiert und erweitert werden. Bis 2030 will die Airline rund 25 Flugzeuge der A320-Familie betreiben, darunter auch den Airbus A320neo.

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