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London-Heathrow lässt wohl Kapazitätsdeckel fallen

Der Flughafen London-Heathrow beabsichtig Medienberichten zufolge, noch in diesem Monat die Begrenzung des Passagieraufkommens aufzuheben. Über den Sommer verkraftete der Airport maximal 100.000 abfliegende Passagiere am Tag. Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ hat der Flughafenbetreiber Airlines jetzt eine Aufhebung des Tageslimits mit Ablauf des 29. Oktober 2022 in Aussicht gestellt. Die Maßnahme, die zunächst bereits am 11. September enden sollte, entschärfte ein Sommerchaos am Londoner Hauptdrehkreuz – traf bei vielen Airlines aber auf wenig Gegenliebe. Emirates kündigte Schadensersatzforderungen gegen den Flughafen an. Während mit dem Kapazitätsdeckel die größte Beschränkung Ende Oktober aller Voraussicht ausläuft, wird es dennoch weiterhin Beschränkungen geben. Diese sollen verhindern, dass Fluggesellschaften zu Stoßzeiten kurzfristig Änderungen oder Ergänzungen vornehmen. Eine gesonderte Notfallmaßnahme, mit der die Kapazität für kürzere Zeiträume eingeschränkt werden kann, wird dem Flughafen im Falle schwerwiegender Störungen während der Hauptreisezeiten ebenfalls weiterhin zur Verfügung stehen.

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Single-Pilot-Operations: Vereinigung Cockpit hat Bedenken

Die Vereinigung Cockpit kann dem Vorstoß der ICAO-Generalversammlung, die zur beschleunigten Einführung von Single-Pilot-Operations führen könnte, nur wenig abgewinnen. Man ist der Ansicht, dass eine vorschnelle Zulassung neuer Technologien die Flugsicherheit aufs Spiel setzen könnte. „Wir stehen technische Weiterentwicklungen in der Luftfahrt offen gegenüber“, so Matthais Baier, Pressesprecher und Vorstandsmitglied der Vereinigung Cockpit. „Aber Sie müssen die Sicherheit verbessern, nicht verschlechtern- und eine Verbesserung der Sicherheit durch Reduzierung der Cockpitbesatzung ist derzeit nicht erkennbar, im Gegenteil: Mit den aktuellen technischen Möglichkeiten würde das sehr hohe Sicherheitsniveau in der Luftfahrt dadurch gefährdet werden.“ Im Rahmen der 41. ICAO Generalversammlung werden neue Konzepte zur Reduzierung der Cockpitbesatzung (Reduced Crew Operation, RCO) erörtert, die aus Sicht der Vereinigung Cockpit (VC) und des Weltpilotenverbandes IFALPA Anlass zu großer Sorge darstellen: Die Verlängerung der maximalen Flugdienstzeiten durch Reduzierung der Mindestbesatzung im Flug und der Betrieb mit nur einem Piloten werden derzeit für eine kurz- und mittelfristige Umsetzung in Betracht gezogen. „Wir warnen dringend davor, solche Technologien vorschnell zuzulassen. Der weiteren Entwicklung und dem verstärkten Einsatz von Automatisierung muss eine gründliche Risikobewertung unter Einbeziehung aller Beteiligten auf allen Ebenen der Industrie sowie der Regulierungsbehörden, Regierungen usw. vorausgehen. Die Reduzierung der Cockpitbesatzung auf eine Person lehnen wir unabhängig von der Flugphase ab. Der Erhalt und die Erhöhung der Flugsicherheit müssen auch künftige Vorrang vor ökonomischen Interessen haben“, so Baier weiter. Auch eine Verlagerung eines Piloten aus dem Cockpit in eine Bodenkontrollstation bewertet die VC als sicherheitskritisch. Momentan ist eine entsprechende Datalink-Infrastruktur technisch in Bezug auf Cybersecurity und

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Herbstferien: Dortmund rechnet mit Rekord-Aufkommen

Während der laufenden Herbstferien des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen rechnet der Dortmunder Flughafen mit rund 144.000 Passagieren. Im direkten Vergleich mit dem Vorkrisenzeitraum würde man um etwa fünf Prozent über dem damaligen Aufkommen liegen. Hinsichtlich des Angebots gibt es heuer um rund 30 Prozent mehr Destinationen zur Auswahl. Neue Ziele sind unter anderem Rom. „In unserem vielseitigen Flugangebot ist für jeden etwas dabei“, freut sich Flughafen-Chef Ludger van Bebber. „Wir gehen zudem davon aus, dass wir – wie schon in der Sommersaison – das Reiseaufkommen trotz hoher Fluggastzahlen wie gewohnt geordnet managen werden.“ Neustes Angebot: mit Wizz Air per Nonstopflug nach Rom. Diese Verbindung bietet die ungarische Airline mehrmals pro Woche seit Ende September an. Ebenfalls eine Reise wert: Unser Nachbarland Polen. Ab dem Dortmund Airport stehen dazu momentan fünf Ziele zur Auswahl: Kattowitz, Breslau, Danzig, Olsztyn-Mazury und Krakau.

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Marcus Schuhte ist neuer German-Airways-Geschäftsführer

Beim ACMI- und Charterprovider German Airways kommt es zu einer Änderung in der Geschäftsführung. Das Unternehmen wird nun von Marcus Schuhte und Maren Wolters geleitet. Zeitfracht-Vorstand Wolfram Simon-Schröter übernimmt andere Aufgaben innerhalb des Konzerns. Bislang war Marcus Schuhte Accountable Manager der zweitältesten Fluggesellschaft Deutschlands, die vor einiger Zeit von WDL in German Airways umbenannt wurde. Künftig leitet er den Carrier an der Seite von Maren Wolters. „Ich freue mich sehr, dass Marcus ab sofort noch mehr Verantwortung bei German Airways übernehmen will. Er kennt das Unternehmen seit Jahren sehr gut und steht für große Kontinuität im Unternehmen. Wir werden in den kommenden Monaten unserer Flotte auf neun Flugzeuge ausbauen können. In dieser Situation ist die Unterstützung von Marcus auch in der Geschäftsführung wichtig“, so Geschäftsführerin Maren Wolters.

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Austrian Airlines erweitert Premium Economy-Angebot in Boeing 777

2018 wurde die Premium Economy-Klasse bei Austrian Airlines eingeführt. Vier Jahre später wird die Sitzkategorie nun auch am größten Flugzeugtyp der rot-weiß-roten Airline, der Boeing B777, vergrößert. Von derzeit 24 Sitzen wird die Premium Economy Class in den sechs Austrian B777-Maschinen auf 40 Sitze pro Flugzeug erweitert. Der Umbau der Boeing-Maschinen wird mit Frühjahr 2023 beginnen. Mit Mai 2023 werden alle rot-weiß-roten B777 in der neuen Sitzplatzkonfiguration abheben. Neben dem exklusiv für die Lufthansa Group angefertigten Komfort-Sitz, können Premium Economy Fluggäste zwei Gepäcksstücke mit jeweils bis zu 23 Kilogramm kostenlos einchecken und genießen an Bord ein von Do&Co kreiertes mehrgängiges Menü. „Mit dem Umbau unserer Langstreckenflotte kommen wir der steigenden Nachfrage nach höherem Reisekomfort nach und freuen uns zukünftig noch mehr Gäste in der Austrian Premium Economy begrüßen zu dürfen“, so Austrian CCO Michael Trestl. Neben dem zusätzlichen Premium Economy Angebot wird das Sitzangebot der B777-Flotte von Austrian Airlines um jeweils 14 Economy Class Sitze pro Flugzeug vergrößert. Damit wird die Gesamtkapazität der Austrian Langstreckenflotte um 144 Sitze erweitert. Der von der AUA angekündigte Umbau auch eine Kehrseite. Der in Flugzeugkabinen zur Verfügung stehende Platz ist beschränkt. Das bedeutet konkret, dass zusätzliche Sitze in fast allen Fällen zu Lasten des Sitzabstands und damit der Beinfreiheit gehen. Mit rund 330 Plätzen in der Boeing 777-200 kommt man sehr nahe United Airlines, die im Inland noch mehr Passagiere mit diesem Maschinentyp befördern heran. Auch bei British Airways kann es auf Maschinen, die für den Leisure-Verkehr bestimmt sind, sehr eng werden. Austrian Airlines wird sich

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Positiver Trend am Dortmund Airport setzt sich fort

Im dritten Quartal 2022 haben 796.663 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt – ein Plus von rund 10 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Im Vergleich zum bisherigen Spitzenjahr 2019 vor der Pandemie konnte ebenfalls ein Passagierzuwachs verzeichnet werden: Damals begrüßte der Dortmunder Flughafen 768.168 Fluggäste. Sowohl im Juli als auch im August und September konnten in diesem Jahr bisherige Passagierrekorde eingestellt werden. Allein im September nutzten 268.770 Fluggäste das Angebot am Dortmund Airport – mehr als 20.000 Passagiere mehr als 2019. Ein neuer Rekord in der Geschichte des Dortmunder Flughafens. Besonders beliebt waren im dritten Quartal unter anderem die Flugziele Kattowitz, Palma de Mallorca und Bukarest, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. „Wir freuen uns über die hohe Nachfrage der Fluggäste. Die Zahlen sprechen für sich: Unser Airport erfreut sich großer Beliebtheit und stellt unverzichtbare Infrastruktur im Land dar!“, resümiert Flughafen-Chef Ludger van Bebber.

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KLM verlängert Wetlease-Zusammenarbeit mit German Airways

Die niederländische Fluggesellschaft KLM verlängert die Wetlease-Zusammenarbeit mit German Airways. Bis vorerst 8. Jänner 2023 wird der deutsche Anbieter mit Regionaljets des Typs Embraer 190 ab Amsterdam im Einsatz sein. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen läuft bereits seit einiger Zeit. Nun wurde diese bis vorläufig 8. Jänner 2023 verlängert. Die von German Airways betriebenen Embraer 190 werden im Winterflugplan 2022/23 auf einigen KLM-Strecken, die nachstehend aufgezählt sind, zum Einsatz kommen. Von Amsterdam aus wird German Airways für die niederländische Fluggesellschaft nach Stuttgart, Stavanger, Nürnberg, Hannover, Düsseldorf und Basel-Mulhouse fliegen. Je nach Destination wird der deutsche Carrier bis zu zwei tägliche Umläufe für KLM durchführen. Der deutsche Embraer-190-Operator plant bis zum Sommerflugplan 2023 die Flotte weiter auszubauen.

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Eurowings: Vereinigung Cockpit ruft zum Pilotenstreik auf

Die Vereinigung Cockpit ruft ihre bei Eurowings fliegenden Mitglieder für den 6. Oktober 2022 zum ganztägigen Streik auf. Die Gewerkschaft teilte mit, dass die aktuellen Verhandlungen über den Manteltarifvertrag nach zehn Verhandlungsrunden „zu keiner nennenswerten Annäherung geführt“ hätten. „Die Arbeitsbelastung ist erheblich gestiegen. Der Arbeitgeber schöpft regelmäßig die Einsatzzeit der Kolleginnen und Kollegen bis zum zulässigen Maximum aus, das kann kein Dauerzustand sein“, so Matthias Baier, Pressesprecher und Vorstandsmitglied der Vereinigung Cockpit. „Wir bedauern die Einschränkungen für die Fluggäste, doch aufgrund des mangelnden Entgegenkommens des Eurowingsmanagements bleibt uns derzeit nur die Option, unseren Forderungen mit einem Arbeitskampf Nachdruck zu verleihen.“ Die Vereinigung Cockpit fordert unter anderem, dass die Piloten durch eine Reduktion der maximalen Flugdienstzeiten bei gleichzeitiger Erhöhung der Ruhezeiten entlastet werden. Der aktuelle Manteltarifvertrag wurde seit dem Jahr 2015 nicht angepasst. „Wir sind offen für Gespräche darüber, wie wir langfristig zumutbare Arbeitszeiten für die Mitarbeiter bei Eurowings erreichen können“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarif der Vereinigung Cockpit. „Bisher war es aber nicht möglich, sich mit dem Arbeitgeber auf einen gemeinsamen Weg zu verständigen. Es reicht nicht, am Verhandlungstisch zu sitzen – man muss auch Lösungswillen mitbringen und Gegenforderungen nicht als Angebot präsentieren.“ Die Gewerkschaft ruft ihre Cockpit-Mitglieder, die für Eurowings fliegen, am 6. Oktober 2022 im Zeitraum von 00 Uhr 00 bis 23 Uhr 59 zum Streik auf. Es ist mit erheblichen Auswirkungen auf den Flugbetrieb zu rechnen. Passagiere sollten sich daher regelmäßig über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren. Aus heutiger Sicht sind Flüge, die von Eurowings Europe,

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Marokko lässt (fast) alle CoV-Einreisebeschränkungen fallen

Marokko erlaubt seit dem 1. Oktober wieder die Einreise ohne Corona-Nachweise. Bisher mussten Einreisende noch entweder einen Impfpass oder den Bescheid über einen negativen Corona-Test vorlegen. Ab sofort gelten in Marokko die gelockerten Einreiseregeln, an der Grenze muss kein Impfnachweis oder Beleg über einen Negativtest mehr erbracht werden. Lediglich das Gesundheitsformular muss weiterhin ordnungsgemäß ausgefüllt und mitgeführt werden. Deutsche Reisende benötigen für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen in Marokko kein Visum, müssen jedoch einen gültigen Reisepass vorlegen. Das berichtet Check24. Das Gesundheitsformular muss vor dem Reiseantritt auf der Website der Behörde Onda ausgefüllt und eingereicht werden. Anschließend erhalten Passagiere per E-Mail ein Dokument, das ausgedruckt und unterschrieben mitzuführen ist. Bei der Einreise muss es vorgezeigt werden. Besitzen Reisende kein solches Formular, wird ihnen die Einreise in der Regel verweigert. Das Online-Formular fragt die persönlichen Kontaktdaten, das An- und Abreisedatum sowie die Flug- und Passnummern ab. Nach Angaben von Onda dient die Datenerhebung ausschließlich zur Kontaktaufnahme im Fall einer festgestellten Corona-Infektion auf dem genutzten Flug oder Schifftransfer, die persönlichen Daten sollen vertraulich behandelt und nach drei Monaten zerstört werden.

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Skopje: Pegasus Airlines fliegt auch im Winter nach Izmir

Pegasus Airlines stellt die im Juni dieses Jahres aufgenommenen Flüge zwischen Izmir und Skopje auf einen ganzjährigen Betrieb um. Ursprünglich als saisonale Verbindung geplant, wird die Low-Cost-Airline die Strecke den ganzen Winter über zweimal wöchentlich mit ihrem Airbus A320neo-Flugzeug bedienen. Die zweitgrößte Fluggesellschaft der Türkei plante ursprünglich, die Verbindung zwischen Izmir und Skopje bereits 2019 ganzjährig aufzunehmen, entschied sich dann aber doch dagegen. Die Verbindung nach Izmir ergänzt die Pegasus-Flüge zwischen dem Istanbuler Flughafen Sabiha Gökcen und Skopje.

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