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Austrian Airlines hat Feuerwehrmänner in Hannover sitzengelassen

Für 14 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf hatte Austrian Airlines im Juni 2022 nach der Teilnahme an einer Messe in Hannover eine besondere Überraschung auf Lager: Der Rückflug nach Wien wurde gestrichen und um eine Ersatzbeförderung kümmerte sich der Carrier nicht. Auch vor Entschädigungen wollte man sich zunächst drücken. Die Reisegruppe organisierte sich schließlich auf eigene Faust Bahnfahrkarten und trat eine über neunstündige Zugfahrt an. Bei der Geltendmachung der Mehrkosten sowie dem gesetzlichen Anspruch auf Ausgleichsleistung in der Höhe von 250 Euro pro Person stießen die Florianis gleich auf die nächste Hürde. Nachdem man sich mit den Austrian Airlines nicht auf eine Entschädigung einigen konnte, wandte sich der Feuerwehrkommandant an die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte. Die kosten- und provisionsfreie Schlichtungsstelle stellte einen Anspruch der FF-Langenzersdorf von 3.500 Euro aufgrund der EU-Fahrgastrechtsverordnung fest. „Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Fall eine gütliche Einigung zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf und den Austrian Airlines erreichen konnten. Bei Flugannullierungen hat man grundsätzlich die Möglichkeit einer Erstattung des Ticketpreises oder einer alternativen Beförderung zum Zielflughafen zu vergleichbaren Bedingungen. Wenn keine solche Beförderung proaktiv angeboten wird, kann man sich selbst um eine Weiterreise kümmern. In diesem Fall empfiehlt die APF vor dem Kauf von alternativen Tickets unbedingt mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten und alle Rechnungen aufzubewahren. Die FF-Langenzersdorf hat in dieser Hinsicht vorbildlich agiert!“, so Maria-Theresia Röhsler, Geschäftsführerin der APF. „Es war schon sehr unangenehm, dass wir statt dem geplanten Rückflug eine fast 9-stündige Zugfahrt antreten mussten. Ich bin aber sehr

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Jörg Speri wird neuer CEO von Lufthansa Technik Puerto Rico

Jörg Speri übernimmt am 15. Oktober von Pat Foley die Aufgabe des Chief Executive Officers von Lufthansa Technik Puerto Rico. Speri war bislang in verschiedenen Management-Positionen in der Lufthansa Gruppe tätig, hauptsächlich außerhalb Deutschlands. Zuletzt war er Senior Director of Network Sales & Customer Service bei Aircraft Maintenance Services. Er hat zwei Master-Abschlüsse in Wirtschafts- und Luftfahrtmanagement von der Mid Sweden University und der Massey University. Pat Foley ist einer der Gründerväter von Lufthansa Technik Puerto Rico und war mehr als fünf Jahre als CEO für das Unternehmen verantwortlich. Foley übernimmt zum gleichen Zeitpunkt die neu geschaffene Position des Head of Business Development The Americas für Aircraft Maintenance Services

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Nürnberg stellt Winterflugplan vor

Die Herbstferien befinden sich bereits im Anflug. Ab dem Airport Nürnberg fliegen 16 Fluggesellschaften zu 40 Reisezielen, darunter so viel Spanienprogramm wie noch nie in der Wintersaison. Erstmals nonstop ab Nürnberg wird Sevilla ab Ende Oktober angeboten. Auf dem spanischen Festland werden damit fünf Ziele angeflogen – so viele wie noch nie zuvor in einem Winterflugplan. Neben Sevilla als neuem Ziel sind dies Alicante, Barcelona, Malaga und Valencia, die bislang nur im Sommer direkt erreichbar waren. Frühlingshafte Temperaturen mitten im Winter können Urlauber auf Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa erwarten. Natürlich darf Mallorca nicht fehlen, mit nahezu einer täglichen Flugverbindung. Hinzu kommen das portugiesische Faro und Madeira.  Ebenfalls zurück im Nürnberger Winterflugplan ist Ägypten: Neben Hurghada wird mit Marsa Alam ein zweites Taucherparadies am Roten Meer angeflogen. Stark vertreten ist die Türkei mit Antalya, Izmir und den beiden großen Istanbuler Flughäfen. Griechenlandfreunde dürfen sich auf Thessaloniki freuen, während Italien mit Bologna, Neapel und Venedig lockt. Ryanair hat einen Rekord-Winterflugplan im Gepäck. Im Winterflugplan wird Lufthansa ihren Hub in Frankfurt wieder bis zu fünfmal täglich mit Zubringerflügen anbinden. Austrian Airlines ergänzt das Angebot der Lufthansa Group mit zwei werktäglichen Tagesrandverbindungen nach Wien. Weiters bindet Turkish Airlines den Nürnberger Flughafen mindestens zweimal täglich an das Drehkreuz Istanbul an. Auch Air France und KLM stehen mit bis zu drei täglichen Verbindungen nach Paris Charles de Gaulle bzw. nach Amsterdam im Programm. Die erst im Frühjahr ab Nürnberg neu aufgenommene British Airways-Verbindung nach London Heathrow ist weiter mit dabei. Frankfurt einzige innerdeutsche Direktverbindung Im innerdeutschen Verkehr

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LOT bekommt sechs weitere Boeing 737 MAX

LOT Polish Airlines übernimmt kurzfristig sechs Flugzeuge vom Typ Boeing 737 MAX 8 und verstärkt damit die Flotte für Kurz- und Mittelstreckenflüge. Die Indienststellung erfolgt schon in diesem Monat, wobei ein Flugzeug direkt von der Fabrik in Seattle ausgeliefert wird. Die kurzfristige Übernahme wurde möglich, weil die rumänische Airline Blue Air den Flugbetrieb eingestellt hat, wie die Airline in einer Aussendung mitteilt. LOT Polish Airlines erhält die Maschinen als operatives Leasing von der in den USA beheimateten Air Lease Corporation (ALC). Zwischen den beiden Partnern bestehen bereits Leasingverträge über fünf Boeing 737 MAX 8 und einen Dreamliner.  Erste zusätzliche 737 MAX 8 geht bereits Mitte des Monats in den Linienbetrieb Die polnische Fluggesellschaft wird die zusätzlichen Boeing 737 MAX 8 vornehmlich ab Warschau auf stark nachgefragten Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas einsetzen. Die erste Maschine wird bereits Mitte des Monats in den Linienbetrieb integriert. Mit der Indienststellung der sechs zusätzlichen Flugzeuge wächst bei LOT Polish Airlines die Flotte der B737 MAX 8 auf insgesamt elf Jets. Das Flugzeug ist mit zwei CFM LEAP-1B Triebwerken der neuesten Generation ausgestattet und besitzt eine Reichweite von bis zu 5.750 Kilometern – 2.250 Kilometer mehr als die B737-400. Ihr Treibstoffverbrauch ist um 15 Prozent geringer als bei der B737-800 NG. Jede der sechs B737 MAX 8 verfügt über 189 Sitze, die alle mit USB-Anschlüssen ausgestattet sind. Die Kabine wurde nach dem Vorbild der Dreamliner mit dem Boeing Sky Interior gestaltet. So stehen den Fluggästen neue, ergonomisch geformte Fächer für die Gepäckablage zur Verfügung, während

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Pauschalreisen: Alltours gibt Sommer 2023 zur Buchung frei

Der deutsche Tour Operator Alltours hat das Reiseprogramm für den Sommer 2023 zur Buchung freigegeben. Man hat bereits den größten Teil der für das kommende Jahr geplanten Pauschalreisen in die Systeme eingepflegt. Mehr Kapazität wird das Unternehmen aus Düsseldorf in Richtung Ägypten, Griechenland, Spanien und Türkei anbieten. Derzeit lockt man potentielle Kunden mit Frühbucherrabatten. Dabei will man Preisnachlässe im Ausmaß von bis zu 35 Prozent bieten. Auch im kommenden Sommer 2023 wird es wieder die Möglichkeit eines Storno-Pakets geben. Dieses soll es ermöglichen, dass bis zu 14 Tage vor dem Abflug umgebucht oder storniert werden kann. Je nach Angebot kann dieses Paket inkludiert sein oder aber als optionales Extra angeboten werden. Die klassischen Reisekataloge sollen noch im Laufe des Oktobers 2022 in den Reisebüros verfügbar sein. Der Versand dieser läuft derzeit auf Hochtouren. Im Internet können sich potentielle Urlauber bereits jetzt auf der Homepage von Alltours informieren und dort oder alternativ im Reisebüro buchen.

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Qatar Airways hat Berlin-Flüge aufgestockt

Das Oneworld-Mitglied Qatar Airways hat die Nonstopverbindung zwischen Berlin und Doha aufgestockt. Man bietet seit 2. Oktober 2022 bis zu elf wöchentliche Umläufe an. Eingesetzt werden Langstreckenjets der Typen Boeing 787-8 und 787-9. An bis zu vier Tagen pro Woche wird die Strecke zweimal täglich ab Berlin-Brandenburg angeboten. Derzeit verzeichnet man aufgrund der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft eine gesteigerte Nachfrage. Rund um das Event gelten besondere Einreisebestimmungen. In der Zeit vom 1. November bis zum 23. Dezember ist die Einreise ins Land nur mit der sogenannten Hayya-Card möglich. „Die signifikante Aufstockung des Flugangebotes nach Doha durch Qatar Airways stärkt die Konnektivität des BER. Wichtige Reiseziele und Märkte in Asien, Australien und Afrika sind jetzt via Doha noch besser zu erreichen. Das ist ein starkes Signal für die Langstrecken am BER sowie die Anbindung der Region“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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Easyjet stellt Berlin-Innsbruck ein

Der Billigflieger Easyjet wird entgegen vormaliger Ankündigungen die Nonstop-Strecke zwischen Berlin und Innsbruck nicht reaktivieren. Der Verkauf von Flugscheinen für den Sommerflugplan 2023 wurde bereits eingestellt. Damit wird man im Sommer 2023 nicht von Berlin aus in Tirol präsent sein. Der Lowcoster reduziert die Präsenz auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg deutlich. Im Sommer 2023 wird man dem aktuellen Stand der Dinge nach nebst Innsbruck auch die Ziele Athen, Bastia, Cagliari, Kefalonia, Köln/Bonn, Göteborg, Helsinki, Mykonos, Santorin, Mailand-Malpensa, Marseille, La Palma, Lamezia Terme und Marrakesch nicht mehr anbieten. Man wird ab dem BER mit elf stationierten Flugzeugen tätig sein. Weiters werden zahlreiche Umläufe „out of Base“ bedient. Die österreichischen Ziele Wien und Innsbruck werden gestrichen. Derzeit gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Wiederaufnahme der beiden Routen in absehbarer Zukunft erfolgen könnte. Easyjet wird im Sommerflugplan 2023 dem heutigen Informationsstand nach von Berlin aus weder in Wien noch in Innsbruck präsent sein. Während der Winterflugplanperiode 2022/23 wird Austrian Airlines einzelne Umläufe zwischen Berlin und Innsbruck durchführen.

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Wizz Air schließt Sarajevo-Basis: Zahlreiche Deutschland-Strecken fallen weg

Der Billigflieger Wizz Air macht die erst im Vorjahr eröffnete Basis Sarajevo mit Ende Oktober 2022 dicht. Die Schließung hat zur Folge, dass einzige Routen zwischen Deutschland und der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina eingestellt werden. Auch Basel-Mulhouse ist betroffen. Im Mai 2021 eröffnete Wizz Air in Sarajevo eine Basis. Nach Tuzla handelte es sich um die zweite Station in Bosnien-Herzegowina. Ende Oktober 2022 ist schon wieder Schluss, denn man zieht sich aus der Hauptstadt weitgehend zurück. Lediglich zwei Strecken werden verbleiben. Man verlagert die bislang ab Sarajevo vorgehaltene Kapazität zumindest teilweise nach Tuzla, jedoch bekommt man dort mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 Konkurrenz von Erzrivale Ryanair. Dortmund, Memmingen, Hahn, Hamburg und Saarbrücken in Deutschland betroffen Mit Ausnahme der Verbindungen nach Abu Dhabi und London-Luton wird man alle anderen Strecken einstellen. Die beiden genannten Routen werden nicht von Wizz Air Hungary, sondern von Wizz Air Abu Dhabi bzw. Wizz Air UK bedient. Von der Basis-Schließung betroffen sind folgende Ziele in Deutschland, die nicht mehr angesteuert werden: Dortmund, Memmingen, Frankfurt-Hahn, Köln/Bonn, Hamburg und Saarbrücken. Die zuletzt genannte Destination hat man erst am 14. Juni 2022 aufgenommen. Weiters fallen die Flüge zwischen Sarajevo und Basel, Kopenhagen, Eindhoven, Göteborg, Charleroi, Beauvais, Skavsta, Malmö, Billund, Sandefjord und Treviso weg. Die Schließung der Basis Sarajevo zeichnete sich bereits seit einigen Monaten ab. Wizz Air hat in mehreren Schritten das Angebot stark zurückgefahren und einige Routen bereits ausgesetzt. Auch hat man einen der stationierten Airbus A320 bereits abgezogen. Passagiere sollten bei der Buchung von Wizz-Air-Tickets nach Bosnien-Herzegowina nun

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Condor übernimmt ersten A330neo im Spätherbst 2022

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird in Kürze den ersten Airbus A330neo übernehmen. Der exakte Termin steht noch nicht fest, jedoch soll es laut einer Sprecherin definitiv noch im Spätherbst 2022 so weit sein. Auch die ersten Strecken, auf denen die Airline den Neuzugang einsetzen wird, stehen bereits fest. Condor ersetzt die in die Jahre gekommene Boeing 767-Flotte sukzessive durch werksneue Airbus A330neo. Übergangsweise hat man einige A330-200 geleast, um die Crews auf das neue Muster vorbereiten zu können. Ursprünglich war angekündigt, dass im Herbst 2022 der erste A330neo in die Flotte aufgenommen wird. Dabei bleibt es laut einer Sprecherin: „Wir erwarten das erste Flugzeug im Herbst, wenn auch erst im Spätherbst, sodass der Erstflug noch in diesem Jahr stattfinden soll“. Unmittelbar nach der Übernahme wird man den Neuzugang noch nicht auf die Linie schicken. Branchenüblich werden noch Checks und Vorbereitungen gemacht und dann geht es auch schon los. Die ersten Strecken, auf denen Condor planmäßig mit A330neo fliegen wird, stehen schon fest. Lediglich die Termine für die ersten Einsätze sind noch nicht final, so dass das Unternehmen dazu auch noch keine näheren Details erklären möchte. „Die ersten Flüge des A330neo werden in Richtung Dominikanische Republik (Punta Cana), USA (Seattle) und Indischer Ozean (Mauritius) starten“, so die Condor-Medienreferentin. Nähere Einzelheiten, beispielsweise Ankunft der ersten Maschine auf der Homebase Frankfurt am Main oder exakte Termine der Streckenersteinsätze, sind noch nicht final, jedoch wird es nicht mehr sonderlich lange dauern. Bereits vor ein paar Wochen hat man damit begonnen im Winterflugplan 2022/23 den Maschinentyp

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Sun Express wird bis Ende des Jahres mehr als zehn Millionen Fluggäste befördern

Gegenüber 2021 erzielt Sun Express, das Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, im aktuellen Jahr eine Verdoppelung der Passagierzahlen. Alleine auf den Routen von Deutschland in die Türkei transportierte der Carrier seit Beginn 2022 zwei Millionen Passagiere und wird, aufgrund der aktuellen Prognosen, das Jahresziel von zehn Millionen Passagieren übertreffen. „Wir sind stolz darauf, dass wir ohne Flugplan-Streichungen aufgrund des Mangels an Bodenpersonal an Flughäfen in Europa durch die Hochphase dieses Sommers gekommen sind. Wir konnten eine Rekordzahl von Passagieren in ihren wohlverdienten Urlaub oder zu ihren Freunden und Familien fliegen“, so Max Kownatzki, CEO von Sun Express. Sun Express wurde kürzlich bei den Skytrax World Airline Awards 2022 zum ersten Mal als beste Ferienfluggesellschaft weltweit ausgezeichnet.

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