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Zubringerflüge für Condor: Lufthansa klagt gegen Entscheidung des Bundeskartellamts

Die Entscheidung des deutschen Bundeskartellamts, dass Lufthansa dem Mitbewerber Condor Zugang zu Zubringerflügen einräumen muss, will der Kranich-Konzern nicht auf sich sitzen lassen. Man klagt gegen den Bescheid der Wettbewerbsbehörde. Damit geht der Dauerstreit zwischen den beiden Unternehmen in die nächste Runde. Lufthansa hatte Condor den Zugang zu Zubringerflügen aufgekündigt. Der Ferienflieger wehrte sich dagegen und brachte unter anderem eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein. Der Kranich verlängerte daraufhin das Special-Pro-Rate-Agreement, jedoch nur befristet. Die deutschen Wettbewerbshüter haben entschieden, dass Lufthansa dem Mitbewerber Condor nicht nur Zugang zu den Zubringerflügen einräumen muss, sondern ordneten an, dass weitere Tarifklassen für den Ferienflieger geöffnet werden müssen. Lufthansa brachte mit Eurowings Discover einen Konkurrenten auf den Markt, der auf der Langstrecke ein mit Condor vergleichbares Geschäftsmodell verfolgt. Wie zunächst die Fachzeitung FVW berichtete, will Lufthansa die Entscheidung des Bundeskartellamts nicht zur Kenntnis nehmen. Da in Rechtsstaaten grundsätzlich Rechtsmittel gegen behördliche Entscheidungen offenstehen, ist das Erkenntnis der Wettbewerbshüter noch nicht rechtskräftig. Innerhalb offener Frist brachte der Kranich-Konzern eine Klage gegen die Entscheidung ein. Nun müssen Richter entscheiden, wobei damit zu rechnen ist, dass der Instanzenzug voll ausgeschöpft werden könnte bis endgültige Klarheit über die Zubringerflüge vorliegt.

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DTM: Wizz Air nimmt Flugverbindung nach Chisinau wieder auf

Der ungarische Low-Coster fliegt seit dem 6. September wieder auf der Strecke zwischen Chișinău (Republik Moldau) und Dortmund. Die Billigairline nimmt die Flugverbindung in das an Ukraine angrenzende Land wieder auf. Dreimal wöchentlich steht die Verbindung im Programm, dienstags, donnerstags und samstags. Aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und den damit einhergehenden Flugverboten konnten auch ab Dortmund vereinzelte Ziele nicht mehr angeflogen werden – dazu gehörte unter anderem die Hauptstadt der Republik Moldau.

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Flughafen Sarajevo knackt eine Million Passagiere

Der Flughafen Sarajevo hat letzte Woche den millionsten Passagier im Jahr 2022 abgefertigt und ist auf dem besten Weg, das verkehrsreichste Jahr aller Zeiten einzufliegen. Allein im August verzeichnete der Airport mit 217.253 abgefertigten Passagieren den verkehrsreichsten Monat aller Zeiten, was einem Anstieg von 21,4 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat vor der Pandemie entspricht. Im Zeitraum von Januar bis August begrüßte der Flughafen Sarajevo exakt 987.662 Reisende, um 20,8 Prozent mehr als 2019. Am vergangenen Samstag, dem 3. September, wurde der millionste Reisende des Jahres abgefertigt. „Die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina war noch nie so gut mit Europa und dem Rest der Welt verbunden, mit Flügen in das Vereinigte Königreich, nach Italien, Frankreich, Belgien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Saudi-Arabien, in die skandinavischen Märkte und andere“, so eine Flughafen-Sprecherin gegenüber dem Online-Portal Ex-Yu-Aviation. Dabei habe Wizz Air eine tragende Rolle gespielt, die ungarische Airline eröffnete letztes Jahr eine Basis in der bosnischen Hauptstadt und steuerte fortan zahlreiche Ziele in Westeuropa an.

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DTM: Ferienbilanz übertrifft Vorkrisen-Niveau

Im zweiten Quartal, also von April bis Juni, sind knapp 694.000 Passagiere über den Flughafen Dortmund gereist. 391.900 Fluggäste nutzten den Flughafen – so viel wie noch nie in den Sommerferien. Das Passagieraufkommen liege sogar noch zwei Prozent über dem des Top-Jahres 2019 und vier Prozent höher als 2021, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Spitzenreiter bei den Destinationen waren Kattowitz, Palma de Mallorca, Bukarest, Sofia, Wien und das türkische Antalya, das SunExpress auch im kommenden Winter anfliegen wird.  „Wir freuen uns sehr über die äußerst positive Entwicklung“, so Guido Miletic, Leiter Services & Marketing am Dortmund Airport. „Die Vielfalt an Destinationen bietet jedem etwas – sowohl für berufliche, als auch für private Reisen.“  Bereits das zweite Quartal 2022 war von hohen Wachstumsraten geprägt. In den Monaten April, Mai und Juni konnte der Airport 693.798 Reisende begrüßen. Das sind 130 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2021 mit gut 302.000 Fluggästen – und fast wieder so viele wie im Vor-Corona-Jahres 2019 entfernt. Damals waren es knapp 715.000 Passagiere. Weitere Spitzenwerte erzielte der Dortmund Airport im Juni, Juli und August. Allein im Juni zählte der Flughafen mehr als eine Viertelmillion Passagiere – und 4.000 mehr als im selben Monat 2019. Es war der passagierstärkste Juni in der Geschichte des Dortmunder Flughafens. Dessen Werte wurden im Juli sogar getoppt: 263.374 Fluggäste hoben von der Dortmunder Startbahn ab. Im August stiegen die Fluggastzahlen dann noch weiter: Der Dortmund Airport begrüßte 264.416 Passagiere – das ist ein neuer Rekord.

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Finnair leitet Sparmaßnahmen ein

Die in Vantaa bei Helsinki ansässige Airline will ihre Kosten um schätzungsweise 15 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 verringern. Davon werden auch die Personalkosten betroffen sein, wie veröffentlichten Mitteilung des Unternehmens hervorging. Um die Kosten zu drücken, will Finnair demnach seine Flugzeugflotte reduzieren und auch sein Streckennetz auf den Prüfstand stellen. „Die Veränderungen in unserem Betriebsumfeld erfordern eine neue Strategie und eine erhebliche Erneuerung von Finnair, besonders im Hinblick auf die Kosten“, erklärte Finnair-Chef Topi Manner. Ziel sei es, eine schlankere Fluglinie aufzubauen, die wieder so profitabel wie vor der Corona-Pandemie sein könne. Der Carrier setzt bislang vor allem auf Langstreckenflüge aus Europa nach Asien, das allerdings in der Pandemie stark von Lockdowns etwa in China betroffen war. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat zudem dafür gesorgt, dass die Fluglinie nicht mehr über eine kürzere nördliche Route durch russischen Luftraum fliegen konnte, was die Flugzeit und auch die Treibstoffkosten in die Höhe getrieben hatte.

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August 2022: Karlsruhe/Baden-Baden übertrifft Vorkrisen-Aufkommen

Der deutsche Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden konnte von der hohen Nachfrage im Sommer 2022 stark profitieren. Zuletzt konnte man das Aufkommen von August 2019 gar übertreffen. Im August 2022 hatte der Airport 160.163 Passagiere und damit um 1.430 Reisende mehr als im Vergleichsmonat des Jahres 2019. Bereits seit April 2022 zeichnet sich in Karlsruhe/Baden-Baden eine deutliche Erholung der Fluggastzahlen ab. „Durch die Anstrengungen und die gute Arbeit unserer Mitarbeiter und Partner konnten alle Aufgaben mit hohem Servicegrad erfüllt werden. Dies ist besonders bemerkenswert, da einige Flüge auf Grund der bekannten Probleme an anderen Flughäfen und im Luftraum nicht immer pünktlich am FKB landeten“, so Uwe Kotzan, Geschäftsführer Baden-Airpark. Am 10. August 2022 konnte der Airport ein besonderes Jubiläum feiern. Man begrüßte den 20-millionsten Fluggast. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden ist seit dem Jahr 1997 ein ziviler Verkehrsflughafen. Zuvor wurde das Areal jahrzehntelang militärisch genutzt.

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Deutschland: Maskenpflicht in Flugzeugen vor dem Aus

Eigentlich wollte Deutschlands Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Maskenpflicht an Bord von Verkehrsflugzeugen verschärfen, jedoch scheint es nun anders zu kommen. Die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase in Flugzeugkabinen steht vor dem Aus. Fast alle europäischen Länder haben die Maskenpflicht an Bord schon längst abgeschafft. Deutschland geht allerdings einen einsamen Sonderweg. Karl Lauterbach wollte gar auf FFP2-Masken verschärfen, jedoch hegte sich seitens Koalitionspartner FDP, aber auch seitens der Lufthansa, Widerstand gegen das Vorhaben. Wie zuerst das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete wurde die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase in Flugzeugkabinen aus dem Entwurf des Infektionsschutzgesetzes gestrichen. Lauterbach soll diese jedoch bei ungünstigen Zahlen mittels Verordnung anordnen können. Hierzu ist jedoch dann die Zustimmung aller Ressorts, also auch der FDP-Ministerien notwendig. Damit gilt die Maskenpflicht als defacto abgeschafft. In den letzten Wochen ist das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ wiederholt mit Berichten, die ausländischen Fluggesellschaften die Missachtung deutschen Rechts vorwerfen, aufgefallen. Dabei wurde ausgeklammert, dass aufgrund zum Teil jahrzehntealter internationaler Luftfahrtabkommen bei grenzüberschreitenden Flügen an Bord das Recht des Registerstaats gilt. Zunächst prangerte man an, dass Swiss bei Deutschland-Flügen keine Masken mehr verlangt und kurze Zeit später traf es die österreichische Eurowings Europe. Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, war schon vor einigen Monaten nicht mehr bereit die deutsche Maskenpflicht auf Biegen und Brechen durchzusetzen. In den letzten Wochen positionierte man sich – auch unter Verweis auf die internationale Praxis – klar gegen die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase. Man appelliert in Richtung Freiwilligkeit und sieht beim Zwang war wirtschaftliche Nachteile,

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Taiwan erleichtert die Einreise

Nach Japan und Korea erleichtert ein weiteres fernöstliches Land die Einreise für Touristen: Ab dem 12. September 2022 hebt Taiwan die zu Corona eingeführte Visumpflicht wieder auf.  Diesen Schritt gab gemäß dem Online-Portal fvw das Seuchenbekämpfungszentrum Central Epidemic Command Center (CECC) bekannt. Die Visumbefreiung gilt für Staatsangehörige der europäischen Länder, der Vereinigten Staaten, Kanadas, Neuseelands, Australiens und der diplomatischen Verbündeten Taiwans. Damit sind die Staaten gemeint, welche Taiwan als unabhängigen Staat anerkennen und offizielle diplomatische Kontakte pflegen. Wie es von Seiten des CECC verlautet, will man auf diese Weise „den internationalen Trends gerecht werden und ein Gleichgewicht zwischen den Erfordernissen der Seuchenvorbeugung und der Förderung wirtschaftlicher und sozialer Aktivitäten herstellen“.  Keinesfalls sei der Schritt jedoch in Stein gemeisselt. Alle Grenzmaßnahmen und einschlägigen Maßnahmen zur Epidemie-Prävention würden je nach Entwicklung der Pandemiesituation laufend angepasst. Touristische Gruppenreisen seien allerdings nach wie vor nicht möglich.  Weiterhin gilt, dass alle Taiwan-Reisenden sich ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit oder Herkunftsland nach Einreise drei Tage in Isolation zu begeben haben mit anschliessenden vier Tagen verschärfter Selbstkontrolle. Hier ist bei notwendigem Verlassen der Unterkunft ein Schnelltest erforderlich, Kontakte sollen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Ansonsten hat die Quarantäne in einer von der Regierung bestimmten Quarantäneunterkunft (Hotel) zu erfolgen. Die Isolation im Quarantänehotel muss in einem Einzelzimmer erfolgen. Die Kosten sowohl für anfallende Covid-19-Tests als auch einer eventuellen Covid-19-Behandlung muss der Reisende tragen.Direkt nach der Einreise am Flughafen ist zwingend ein weiterer PCR-Test erforderlich. Der Test wird durch das Flughafenpersonal organisiert.

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Passagierzahl am BER auf konstantem Niveau

Die Zahl der Passagiere am Flughafen Berlin Brandenburg ist weiterhin konstant. Im vergangenen August starteten und landeten 1,94 Millionen Fluggäste am BER. Damit ist die Zahl der monatlich abgefertigten Passagiere seit Mai 2022 nahezu gleichgeblieben. Im August 2021 nutzten 1,4 Millionen Menschen den BER. Im August des Vor-Corona-Jahres 2019 zählten die damaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld 3,2 Millionen Passagiere und damit etwa 40 Prozent mehr als im August 2022. Insgesamt nutzten in den ersten acht Monaten dieses Jahres 12,6 Millionen Menschen den BER, wie der Hauptstadtflughafen in einer Aussendung mitteilt. Im vergangenen Monat starteten und landeten 14.800 Flugzeuge in der Hauptstadtregion und damit 400 weniger als im Juli 2022. Im August 2021 wurden 12.600 Starts und Landungen gezählt, im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es 25.000.  Insgesamt wurden im vergangenen Monat rund 2.600 Tonnen Luftfracht umgeschlagen und damit 400 Tonnen mehr als im Vorjahresmonat 2021. Im August 2019 waren es 3.100 Tonnen Luftfracht. „Die Zahl unserer Passagiere bewegt sich weiterhin auf einem stabilen Niveau. Allein während der Ferien haben wir drei Millionen Fluggäste am BER begrüßt. Für den gesamten Sommerreiseverkehr bis Ende August galt: Die Abläufe an unserem Flughafen waren geordnet und weitgehend reibungslos. Die langen und gründlichen Vorbereitungen der Flughafengesellschaft zusammen mit allen ihren Partnern haben sich gelohnt. Für alle Anstrengungen und die hohe Motivation der Mitarbeitenden möchte ich mich herzlich bedanken“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. 

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Zeitfracht Gruppe: Eine Embraer E190 der German Airways wird Markenbotschafter der neuen Feinkostmarke

Leysieffer, ein Pralinenhersteller mit Sitz in Osnabrück, bekommt im November mit einem German Airways Jet einen neuen Markenbotschafter. Das Flugzeug wird dann im Pralinen-Design an Flughäfen in ganz Europa präsent sein. Das Unternehmen ist seit kurzem Teil der Zeitfracht Gruppe. Die auffällige Bemalung ist möglich, weil die Flotte von German Airways noch in diesem Jahr um zwei Flugzeuge wächst. Die meisten der 100-sitzigen Embraer E190 der zweitältesten deutschen Fluggesellschaft sind derzeit für andere Airlines in Europa unterwegs und fliegen im sogenannten Wetlease in deren Auftrag. Welches der Flugzeuge genau künftig als süßer Botschafter der Osnabrücker Pralinen- und Feinkostmanufaktur unterwegs sein wird, entscheide sich kurzfristig, so das Unternehmen in einer Aussendung. Die Gestaltung sei nicht so einfach, denn die Produkte von Leysieffer müssen auch aus der Ferne gut erkennbar sein. Daher haben die Gestalter der Zeitfracht-eigenen eCommerce- und Werbeagentur coconad sich schließlich für wenige, dafür größere Produkte entschieden. Die Motive werden auf eigens dafür zugelassenen Folien aufgeklebt. „Wir werden mit unserem neuen Design für Leysieffer rechtzeitig zum Start des Weihnachtsgeschäfts sichtbar sein. Und wir freuen uns schon sehr auf unsere schokoladige Embraer, die hoffentlich vielen Menschen Lust auf Süßes von Leysieffer macht“, so Maren Wolters, Geschäftsführerin von German Airways. Leysieffer gehört seit Mitte September dieses Jahres zur Zeitfracht Gruppe. Das Produktportfolio des Unternehmens umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Pralinen, Schokoladen, Kuchen, Torten, Fruchtaufstrichen und Marzipan. Darüber hinaus zählen auch Produkte wie Kaffee, Tee oder alkoholische Getränke zum Sortiment.

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