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Nachtzüge: Alpen-Sylt-Express stellt den Fahrbetrieb ein

Der private Nachtzugbetreiber Alpen-Sylt-Express stellt mit Ende Juli 2022 sämtliche Fahrten ein. Die RDC-Tochter begründet die Entscheidung damit, dass Waggons fehlen und die stark gestiegenen Betriebskosten den Nachtzug unwirtschaftlich gemacht haben sollen. Das Unternehmen bietet ab Salzburg und der Schweiz Fahrten nach Sylt an. Man ging erst im Jahr 2020 an den Start und ist eine Tochtergesellschaft der U.S.-amerikanischen Railroad Development Corporation. „Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir uns schweren Herzens entschlossen haben, die Saison des Alpen-Sylt-Nachtexpresses früher zu beenden und alle Fahrten ab dem 29. Juli 2022 zu streichen“, teilte das Unternehmen mit. „Alle bisherigen Fahrten, auch die Fahrt am 23. Juli, finden wie geplant statt Wir hätten uns sehr gefreut, Sie diesen Sommer wieder an Bord unseres Alpen-Sylt-Nachtexpresses begrüßen zu dürfen. Leider sind wir derzeit mit Umständen konfrontiert, die es uns nicht mehr erlauben, unseren Nachtzug in der Qualität und Zuverlässigkeit anzubieten, die Sie von uns erwarten dürfen“. Der saisonale Fahrbetrieb ab Basel und Salzburg wurde erst Ende Mai 2022 reaktiviert. Die Züge wurden bislang in der Nähe von Gemünden zusammengekoppelt und verkehrten gemeinsam bis Sylt. Angeboten wurden Fahrten an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag. Die Garnituren weisen Schlaf-, Liege- und Sitzwagen auf.

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Deutsche Flugsicherung sieht „rasante Erholung nach Corona“

Im ersten Halbjahr 2022 wurden in der Bundesrepublik Deutschland rund 1,2 Millionen Flugbewegungen nach Instrumentenregeln durchgeführt. Dies entspricht rund 76 Prozent des Aufkommens, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte, so die Deutsche Flugsicherung. Die DFS rechnet damit, dass der derzeit nachfragestarke Sommer zu einer weiteren Erholung führen wird. Derzeit geht man davon aus, dass im Gesamtjahr 2022 rund 85 Prozent des Werts, den man in 2019 hatte, erreicht werden können. Geschäftsführer Arndt Schoenemann sieht „einen rasanten Verkehrsanstieg nach der Coronakrise“. Punktuell liege man bereits jetzt über dem Vorkrisenniveau. Als Beispiel nennt die Deutsche Flugsicherung den vom Center Karlsruhe überwachten Luftraum oberhalb von 7.500 Metern. Dieser werde auch deshalb stärker genutzt, weil bei der französischen Flugsicherung aufgrund einer Systemumstellung die Kapazitäten reduziert sind. Auch betonte die DFS, dass immer wieder für Militärflüge Platz geschaffen werden muss. Das wirke sich negativ auf die Leistungsfähigkeit des Luftraums für zivile Flüge aus. Allerdings soll das noch kein Problem darstellen, da das aktuelle Aufkommen noch immer deutlich unter dem Niveau von 2019 liegt.

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Frankfurt: Asiana Airlines fliegt ab 2. August 2022 wieder täglich nach Seoul

Die Fluggesellschaft Asiana Airlines erhöht mit Wirksamkeit zum 2. August 2022 die Flugfrequenzen zwischen Frankfurt am Main und Seoul. Erstmals seit April 2020 wird man wieder siebenmal wöchentlich fliegen. Im Regelfall wird diese Route mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A350 bedient. Diese verfügen über drei Beförderungsklassen: Economy, Economy Smartium und Business Smartium. Ab der Hauptstadt Südkoreas werden unter anderem nach Tokio/Narita, Osaka/Kansai, Manila, Bangkok, Phnom Penh, Hanoi und Ho Chi Minh Anschlussflüge angeboten. Der Flugplan am 2. August 2022: OZ 542 Frankfurt (FRA) Seoul (ICN): 19:00 – 13:30(+1) Uhr (täglich) OZ 541 Seoul (ICN) Frankfurt (FRA): 10:10 – 17:00 Uhr (täglich)

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Triebwerksproblem: Boeing 757-300 von Condor absolviert Rücklandung auf Lanzarote

Am Dienstagabend erlitt die von Condor betriebene Boeing 757-300 mit der Registrierung D-ABOA kurz nach dem Start in Lanzarote ein Triebwerksproblem. Die Maschine hätte eigentlich als DE1439 nach Hamburg fliegen sollen, jedoch nahmen die Piloten eine sichere Rücklandung vor. Die Fluggesellschaft bestätigte, dass unmittelbar nach dem Abheben „ein Problem mit einem der beiden Triebwerke festgestellt“ wurde. Der Kapitän habe daher entschieden wieder zum Flughafen Lanzarote zurückzukehren. Techniker nehmen die betroffene Boeing 757-300 genau unter die Lupe und werden Reparaturarbeiten durchführen. Bislang befindet sich die D-ABOA weiterhin auf dem spanischen Airport. Condor erklärte zur Rücklandung auf Lanzarote: „Dabei handelt es sich um ein gängiges Manöver, bei dem auch in diesem Fall zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die 266 Gäste und die acht Crewmitglieder bestand“. Ein Spotter filmte rein zufällig den Start der D-ABOA und veröffentlichte das Video in YouTube. Die Fehlfunktion des Triebwerks ist nicht zu sehen, da die Kamera nicht mit der Bewegung des Flugzeugs mitgeführt wurde. Allerdings ist der Vorfall sehr deutlich zu hören.

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Leipzig: Air Moldova nimmt Chisinau auf

Mit Leipzig nimmt die Fluggesellschaft Air Moldova eine dritte Deutschland-Destination auf. Diese soll ab 16. August 2022 zunächst zweimal wöchentlich bedient werden. Laut Mitteilung des Carriers will man zunächst an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag fliegen. Bei entsprechender Nachfrage will man einen dritten Umlauf hinzufügen. Leipzig wird die dritte Stadt, die Air Moldova ab Chisinau ansteuert, sein. Bislang ist man in Frankfurt und Düsseldorf präsent. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus fünf Flugzeugen. Dabei handelt es sich um zwei Airbus A321, einen A320 und zwei A319. Gegründet wurde Air Moldova im Jahr 1993. Eigenen Angaben nach hat man Chisinau einen Marktanteil von 50 Prozent.

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Easyjet will stabil zwischen der Schweiz und Deutschland fliegen

Die Billigfluggesellschaft Easyjet will im Sommer 2022 keine weiteren Kürzungen im Verkehr zwischen der Schweiz und Deutschland vornehmen. Man wolle den bereits reduzierten Flugplan stabil durchführen, erklärte Deutschland-Chef Stephan Erler gegenüber dem „Tagesspiegel“. In mehreren Schritten hat Easyjet das Angebot für den Hochsommer 2022 ab Berlin-Brandenburg zurückgefahren. Zuvor ist es aufgrund von Personalmangel wiederholt zu kurzfristigen Streichungen und erheblichen Verspätungen gekommen. Auch gab es in einem zwischenzeitlich gelösten Tarifstreit mit der Gewerkschaft Verdi einen Warnstreik der Flugbegleiter. Ab Genf und Basel will Easyjet im Winterflugplan 2022/23 neue Strecken auflegen. Ab der zuerst genannten Stadt fliegt man zweimal wöchentlich nach Marseille. Die Route soll ab 31. Oktober 2022 bis vorerst 24. März 2023 an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Ab Genf nimmt Easyjet die Destination Venedig auf. Der Erstflug soll am 30. Oktober 2022 durchgeführt werden. Derzeit ist geplant, dass bis 22. März 2023 jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag geflogen werden soll.

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Flughafen Stuttgart muss 2,4 Milliarden Euro in den Klimaschutz investieren

Um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen muss der Stuttgarter Flughafen bis 2040 rund 2,4 Milliarden Euro investieren. Man arbeitet daran, dass die Kohlenstoffdioxid-Emissionen der Infrastruktur innerhalb der nächsten 1,5 Jahre auf null gebracht werden, kündigt Geschäftsführer Walter Schoefer an. Der Airport hatte sich im Dezember 2021 dazu verpflichtet, sein ursprüngliches Net-Zero-Ziel um zehn Jahre auf 2040 vorzuziehen – analog zum Klimaschutzziel des Landes Baden-Württemberg. „Die Landesregierung hat im Koalitionsvertrag festgelegt, den STR zum ersten klimaneutralen Flughafen Deutschlands weiterzuentwickeln“, so Winfried Hermann MdL, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg und Vorsitzender des FSG-Aufsichtsrats. „Allen Beteiligten ist wichtig, dass dies mit klimafreundlichen Maßnahmen erreicht wird und nicht durch Kompensationszertifikate. Der Stuttgarter Flughafen plant deshalb nahezu alle seine Emissionen zu vermeiden oder sie zu reduzieren. Unser ganzheitliches Klimaschutzkonzept sieht vor, dass vor allem Gebäude energetisch ertüchtigt oder Solaranlagen errichtet werden. Dieses Sanierungs- und Modernisierungskonzept erfordert allerdings erhebliche Investitionsmittel in den kommenden 18 Jahren.“ FSG-Geschäftsführer Ulrich Heppe ergänzt: „Wir erarbeiten derzeit mit Hochdruck ein Finanzierungskonzept. Wir wissen nun, was uns der Weg zum Klimaziel kostet und wann wir welche Investitionen bringen müssen.“ Ein wesentlicher Bestandteil zur Erreichung dieser Ziele ist, dass man verstärkt auf die Stromerzeugung aus Sonnenkraft setzen will. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE begleitete diesen Prozess. Der Masterplan umfasst die Bereiche Energieeffizienz und -erzeugung, Smart Grids, sowie Mobilität und Verkehr. Der nach den Berechnungen wichtigste Hebel, um die Treibhausgasemissionen zu senken, ist die konsequente energetische Sanierung der Betriebsgebäude. Schwerpunkt sind hier die teilweise über 30 Jahre alten Terminals.  „Wir werden zum

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SkyUp gründet Tochter-Airline auf Malta und will mit 19 Maschinen den EU-Markt aufmischen

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines will sich dauerhaft im ACMI- und Chartergeschäft in der Europäischen Union etablieren. Dazu gründet man eine neue Tochtergesellschaft, die ein EU-AOC erhalten soll. Diese soll auch ab März 2023 ins Liniengeschäft einsteigen. Großaktionär Alexander Alba kündigte an, dass man zunächst ab der Slowakei, Tschechien, Rumänien, Polen, Moldawien und den baltischen Staaten aus Charterflüge für Reiseveranstalter durchführen wird. Gleichzeitig wurde auch betont, dass die bestehenden ACMI-Kooperationen auf das neue AOC übertragen werden. Beispielsweise Smartwings hat derzeit eine Boeing 737-800 von SkyUp im Wetlease. Damit dürfte auch klar sein warum man beispielsweise die Slowakei und Tschechien explizit genannt hat. Linienflüge ab Österreich und Deutschland „wahrscheinlich“ Der SkyUp-Teilhaber sagte auch, dass die Neugründung auch ab Österreich und Deutschland aktiv werden könnte. Damit sind nicht bestehende ACMI-Aufträge, beispielsweise für Corendon, sondern Charterflüge sowie Linienstrecken. Nähere Einzelheiten wurden noch nicht genannt. Zunächst will man mit dem ACMI- und Chartergeschäft starten. In diesem ist die ukrainische SkyUp bereits tätig. Die künftige Konzernschwester SkyUp Europe soll die bestehenden Kunden in der EU „übernehmen“ und für diese weiterhin im ACMI bzw. Charter fliegen. Zusätzlich will man eigene Linienflüge ab den im zweiten Absatz genannten Staaten aufnehmen. Linienaktivitäten ab Österreich und Deutschland hält man für wahrscheinlich, befinden sich jedoch derzeit noch in Prüfung. Bedienen will man klassische Urlaubsländer, darunter die Türkei, Ägypten und auch Tansania. Konzernschwester Join Up soll für Grundauslastung sorgen Mit der Join-Up-Group, die Niederlassungen in den baltischen Staaten, Rumänien und Polen hat, hat man laut SkyUp-Commercial-Director Liudmyla Slobodyaniuk bereits den ersten

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Fotogalerie: European Air Charter neu mit MD-82 von Erfurt nach Burgas

Die bulgarische Fluggesellschaft European Air Charter bietet ab sofort Nonstop-Flüge von Erfurt nach Burgas an. An Bord des Erstfluges, der mit einer McDonnell Douglas MD-82 durchgeführt wurde, befanden sich laut Flughafen 155 Fluggäste. Tickets können über die aufraggebenden Reiseveranstalter gebucht werden. Dabei sind sowohl Pauschalreisen als auch Nur-Flug erhältlich. „Flüge nach Bulgarien erfreuen sich bei unseren Passagieren großer Beliebtheit. Wir sind sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, diesen Bedarf zu decken und mit European Air Charter einen zuverlässigen Partner zu finden“, so Erfurt-Pressesprecher Hans-Holm Bühl. Weitere Ziele im Sommerflugplan 2022 ab Erfurt-Weimar sind Antalya, Hurghada, Kreta, Mallorca und Rhodos. Hinzu kommen Sonderreisen nach Italien, Kroatien, Cornwall, Ungarn, Albanien und Montenegro.

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Wizz Air setzt alle Kukes-Flüge über den Winter 2022/23 aus

Die Präsenz am albanischen Flughafen Kukes scheint für den Billigflieger Wizz Air nicht gerade von großer Nachfrage gekrönt zu sein, denn der Carrier wird dem aktuellen Informationsstand nach sämtliche Ziele ab diesem Airport im Winterflugplan 2022/23 pausieren. Zunächst hieß es noch, dass Memmingen-Kukes durchgehend angeboten werden soll und ab Wien, Basel und Karlsruhe/Baden-Baden nur einige Wochen pausiert werden soll. So erklärte es eine Sprecherin von Wizz Air gegenüber Aviation.Direct noch vor wenigen Tagen. Zwischenzeitlich hat der ungarische Billigflieger aber die „Flugpause“ mit „Open End“ über die gesamte Winterflugplanperiode 2022/23 verlängert. Kukes ist ein junger Flughafen in Albanien, der sich nahe der Grenze zum Kosovo befindet. Die Verantwortlichen haben die Hoffnung, dass man sich im VFR-Verkehr als preisgünstige Alternative zu Pristina etablieren kann. Allerdings räumte Wizz Air zuletzt ein, dass die Nachfrage unter den Erwartungen liegt. Gegenüber Aviation.Direct betonte eine Medienreferentin aber, dass es sich um vorrübergehende Aussetzungen handeln soll und man Kukes weiterhin im Streckennetz halten wird. Ab Wien wird Wizz Air – vorbehaltlich weiterer Änderungen – den albanischen Airport ab 18. September 2022 vorläufig letztmalig ansteuern. Bereits einen Tag zuvor wird die Basel-Strecke in eine unbefristete Pause geschickt. Von Karlsruhe/Baden-Baden aus wird man Kukes bis zum 28. September 2022 ansteuern. Ab Memmingen ist dieser Airport noch bis 28. Oktober 2022 im Programm. Ob und und wann die vier Kukes-Strecken reaktiviert werden, ist derzeit noch offen. Wizz Air betont jedenfalls, dass es sich um keine dauerhaften Einstellungen handeln soll.

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