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Analyse: Parkplatzkosten an Deutschlands Flughäfen stark gestiegen

Viele Deutsche Verkehrsflughäfen haben die Kosten für das Abstellen von Fahrzeugen auf den Parkplätzen im direkten Vergleich mit dem Vorjahr zum Teil saftig erhöht. Zu diesem Schluss kommt eine vom Verbraucherschutzverein Berlin/Brandenburg vorgenommene Analyse. Parken an Flughäfen war noch nie eine billige Angelegenheit. Es gab schon immer deutliche Preisunterschiede, denn an manchen Airports ist das Abstellen von Autos im direkten Vergleich mit anderen schon fast ein Schnäppchen. Anderenorts wird so richtig kräftig zur Kasse gebeten. Im Durchschnitt fallen laut Verbraucherschutzverein pro Woche 54 Euro für den jeweils günstigsten Parkplatz an. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 42 Euro wöchentlich. Auch bei den teuersten Abstellflächen, die sich im Regelfall dem Eingang sehr nahe befinden, sind die durchschnittlichen Kosten stark angehoben wurden. Im Vorjahr mussten Passagiere im Schnitt 143 Euro pro Woche berappen und nun sind es stolze 177 Euro. Wie bereits erwähnt: Die Unterschiede unter den deutschen Flughäfen sind enorm. Laut der Verbraucherschutzorganisation kann man in Dresden und Leipzig/Halle bereits ab 15 Euro pro Woche nahe am Terminal parken. Es handelt sich im das günstigste Angebot, das im Rahmen der Erhebung gefunden wurde. Zum Vergleich: In Dortmund fallen hierfür stolze 99 Euro pro Woche an. Ein wenig günstiger sind Hamburg mit 89 Euro und München mit 87 Euro. In Köln/Bonn kann man sparen, wenn man den Parkplatz vorab online bucht. Im günstigsten Fall kann man für 29 Euro pro Woche sein Fahrzeug abstellen. Richtig teuer wird es aber, wenn man eine Stunde im „Kiss&Fly-Bereich“ vor dem Terminal steht: Hierfür sind

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Düsseldorf: Qatar Airways nimmt Doha-Flüge am 15. November 2022 auf

Golfcarrier Qatar Airways hat nun den Starttermin für die schon länger angekündigte Route zwischen Düsseldorf und Doha festgelegt. Diese soll am 15. November 2022 aufgenommen werden. Derzeit ist vorgesehen, dass Boeing 787 „Dreamliner“ zum Einsatz kommen sollen. Qatar Airways steuert in Deutschland bereits Frankfurt, München und Berlin an. Erst kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass die Frequenzen auf den bestehenden Routen zum Teil deutlich aufgestockt werden. Düsseldorf sollte den ursprünglichen Planungen nach bereits im Juni 2022 aufgenommen werden. Nun soll es am 15. November 2022 losgehen. Die Fluggesellschaft will ab diesem Termin täglich mit Boeing 787 zwischen Düsseldorf und der Hauptstadt Katars pendeln. Qatar Airways kündigt an, dass die Maschinen mit 22 Business-Class- und 232 Economy-Class-Sitzen bestuhlt sein sollen.

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Bodenpersonal: Gehaltsvorstellungen von Verdi und Lufthansa liegen weit auseinander

In den Tarifverhandlungen für das Lufthansa Bodenpersonal bahnt sich keine kurzfristige Lösung an. Die Gewerkschaft Verdi hat ein erstes Angebot als „unzureichend“ zurückgewiesen. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass diese „nicht annähernd die Inflation ausgleichen“ soll. Seitens der Lufthansa wurde eine Kombination aus Festbeträgen sowie ergebnisabhängigen Bestandteilen bei einer Laufzeit von 1,5 Jahren angeboten. Verdi fordert für die rund 20.000 Beschäftigten 9,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem Jahr. Damit liegen die Vorstellungen von Arbeitgeber und –nehmervertretern weit auseinander. „Dieses Angebot gleicht nicht annähernd die Inflation aus, angesichts der aktuellen Preissteigerungen würde das für die Beschäftigten einen deutlichen Reallohnverlust bedeuten“, so Verdi-Verhandlungsführerin Christine Behle in einer Medienmitteilung. „Die Beschäftigten brauchen dringend mehr Geld und sie brauchen Entlastung – für sich selber und für die Passagiere.“ Auch verweist man seitens Verdi darauf, dass im Hinblick auf den Verzicht von Teilen des Lohns nun deutliche Steigerungen gerechtfertigt sein sollen. Je nach Berufsgruppe sollen die Anhebungen mindestens 350 Euro betragen. Auch will man im Hinblick darauf, dass im Oktober 2022 der deutsche Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde angehoben wird, dass der niedrigste Stundenlohn deutlich höher ist als das gesetzliche Minimum. Die nächsten Verhandlungsrunden finden am 3. und 4. August 2022 in Frankfurt am Main statt.

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149 Touristik- und Linienflüge ab Dresden und Leipzig/Halle

Sommerferienstart in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen: Von Donnerstag bis Sonntag heben insgesamt 149 Passagiermaschinen von den Mitteldeutschen Flughäfen ab – davon 63 am Flughafen Dresden und 86 am Leipzig/Halle Airport. Neben deutschen und europäischen Metropolen stehen Sonnenziele am Mittelmeer, im Atlantik, am Schwarzen und Roten Meer auf der Abflugtafel. Ab Leipzig/Halle starten zum ersten Ferienwochenende 63 Urlaubsmaschinen sowie 23 Linienflüge Nach Antalya starten ab Leipzig/Halle 16 Maschinen, nach Palma de Mallorca 8, nach Heraklion 6, Burgas 5, Rhodos 4, Varna 3, Kos 3 und Korfu 2. Weitere Ferienflieger steuern die Kanarischen Inseln Gran Canaria (3), Fuerteventura (2) und Teneriffa (1) an. Fünf Maschinen bringen Passagiere nach Hurghada, zwei nach Marsa Alam, und je ein Flug geht nach Enfidha, Funchal auf Madeira und nach Monastir. Insgesamt heben zum Ferienstart vom Leipzig/Halle Airport 13 Airlines zu 16 Sonnenzielen ab. Erneut ist Condor die größte Urlaubs-Airline am Standort Leipzig/Halle. Sie bietet vom 14. bis 17. Juli mit bis zu 19 Abflügen die meisten Möglichkeiten, von Leipzig/Halle aus in den Sommerurlaub zu starten. Angeflogen werden Ziele in Spanien und Griechenland. Außerdem starten ab Flughafen Leipzig/Halle 23 Linienflüge zu Drehkreuzen, davon nach München 8, Frankfurt 6, Istanbul 4, Wien 4 und nach Paris Orly 1. Ab Dresden starten zum Ferienbeginn 27 Urlaubsmaschinen sowie 36 Linienflüge Nach Palma de Mallorca heben 8 Maschinen ab, nach Antalya 7 und nach Kos 3. Weitere Urlaubsflieger starten jeweils zweimal nach Burgas, Heraklion und Rhodos sowie je einmal nach Fuerteventura, Korfu und Hurghada. Mit insgesamt 13 Starts zum Ferienauftakt ist Sundair die führende

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Stuttgart zählt 2,8 Millionen Passagiere in der ersten Jahreshälfte

Am Flughafen Stuttgart sind von Januar bis Juni 2022 nach vorläufigen Zahlen 2.800.789 Fluggäste gestartet und gelandet. Das sind 338,5 Prozent mehr als im Vorjahr (638.667). Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 189,4 Prozentpunkte auf 26.623 Starts und Landungen. Im Vergleich zu den Passagierzahlen von 2019, dem Rekordjahr vor Beginn der Corona-Pandemie, liege das Aufkommen an Fluggästen aktuell bei etwa zwei Dritteln, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. „Ab Ostern ist nach der Aufhebung der Reisebeschränkungen die Nachfrage sprunghaft angestiegen – nach zwei Jahren Beinahe-Stillstand in der Pandemie ist das ein Kraftakt für die gesamte Luftfahrt. Wir haben diesen bislang gut bewältigt und sind Stand heute für die zweite Jahreshälfte ebenfalls aufgestellt. Langfristige Prognosen sind unverändert schwierig, bis zum Jahresende erwarten wir aber über sechs Millionen Fluggäste“, so Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH.

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Lufthansa setzt Streichkonzert vor: Weitere 2.000 Flüge nicht mehr im Flugprogramm

In einer dritten Welle hat die Lufthansa erneut zahlreiche Flüge abgesagt: Wegen Personalmangel streicht die Airline weitere 2000 Verbindungen.  Wegen der aktuellen Abfertigungsprobleme streicht die AUA-Muttergesellschaft weitere Flüge. Betroffen seien rund 2000 Verbindungen an den Drehkreuzen Frankfurt und München bis Ende August, wie ein Unternehmenssprecher erklärt. Man habe in der vergangenen Woche gesehen, dass man mit gezielten Streichungen den verbleibenden Flugplan stabilisieren könne. Dies habe man nun für die nächsten Wochen analysiert und umgesetzt. Abgesagt würden vor allem kurze Verbindungen zu Zielen innerhalb Deutschlands oder des nahen Auslands, für die es gute Alternativen gebe, erklärte der Sprecher. Bei innerdeutschen Flügen seien Umbuchungen auf Fernzüge der Deutschen Bahn möglich. Flüge in ausgesprochene Ferienziele würden nur in absoluten Ausnahmefällen gestrichen.  Es handelt sich bereits um die dritte Welle von Flugabsagen der Lufthansa in diesem Sommer. Zunächst hatte die Airline gut 3000 Flüge für die Monate Juli und August abgesagt und dann für die Woche bis einschließlich den 14. Juli 770 weitere Verbindungen gestrichen. Nun kommen für einen Zeitraum von sechs Wochen noch einmal 2000 Absagen hinzu. Vor allem die Verkehrsspitzen am Morgen und am Abend sollten entlastet werden, erläuterte der Sprecher. Zu diesen Zeiten sind die Bodenverkehrsdienste an den Drehkreuzen überlastet, so dass Maschinen warten müssen und Gepäck liegen bleibt.

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Lufthansa Group differenziert GDS-Gebühren

Vor einigen Jahren hat die Lufthansa Group unter großem Protest von Reisebüros einen Zuschlag für die Buchung über GDS-Systeme eingeführt. Derzeit verlangt man 19 Euro extra pro Flugschein, der über Systeme wie Amadeus, Galileo oder Sabre verkauft wird. Viele Agenturen greifen auf diese globalen Distributionssysteme zurück. Der Kranich-Konzern will mit dem Zuschlag erreichen, dass Vermittler die firmeneigene Plattform nutzen. Durchgesetzt hat sich das bislang nur in geringem Umfang. Nun passt die Lufthansa Group die so genannte Distribution Cost Charge“ an. Für Buchungen, die über Travelport getätigt werden, erhöht sich der Zuschlag auf 23 Euro. Über Sabre verlangt man neu 19,50 Euro. Lediglich über Amadeus wird es günstiger, denn die DCC fällt auf 17,50 Euro. Unverändert werden die Zuschläge automatisiert über den YR-Tax-Code automatisiert erhoben. In einem Vertriebsrundschreiben der Lufthansa werden die Änderungen unter anderem damit begründet, dass man mit den GDS-Kosten transparent umgehen will und diese „verursachungsgerecht weitergeben“ will. Gleichzeitig weist man darauf hin, dass bei Nutzung der eigenen Kranich-Vertriebsplattformen keine GDS-Gebühr anfällt.

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American Airlines mit Umsatzplus

Die US-Fluggesellschaft American Airlines konnte ihren Umsatz im zweiten Quartal trotz vieler Engpässe und Verspätungen steigern. Die Erlöse dürften um etwa 12 Prozent höher liegen als im entsprechenden Zeitraum des Vor-Corona-Jahres 2019. Damit liegt die Steigerung in der Mitte der prognostizierten Spanne von 11 bis 13 Prozent. Das in Sitzplatzmeilen gemessene Flugangebot habe dabei noch 8,5 Prozent unter dem Vorkrisen-Niveau gelegen, wie trend.at berichtet. Zuvor war das Management von 7 bis 8 Prozent ausgegangen. Unterdessen mussten die Passagiere noch tiefer in die Tasche greifen: Je angebotener Sitzplatzmeile nahm American Airlines rund 22,5 Prozent mehr ein als im zweiten Quartal 2019. Damit fiel der Anstieg noch höher aus als prognostiziert. Die endgültigen Quartalszahlen sollen am 21. Juli veröffentlicht werden. Ähnlich wie in Europa ist die starke Erholung der Ticketnachfrage von der Pandemie auch für Fluggesellschaften in den USA nur schwer zu bewältigen. Während die Menschen wieder reisen wollen und die Ticketpreise steigen, fehlen der Branche an vielen Stellen Mitarbeiter.

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FRA: Condor fliegt erstmals nach Island

Der deutsche Ferienflieger bringt erstmals Reisende nach Island: Im nächsten Jahr möchte Condor zwei Ziele auf Island ab dem Flughafen Frankfurt anfliegen. Ab Mai 2023 bietet Condor einen wöchentlichen Nachtflug ab Frankfurt nach Akureyri im Norden und nach Egilsstaðir im Osten Islands an. Damit steht der Inselstaat zum ersten Mal auf dem Flugplan der Airline. Bisher sind Akureyri und Egilsstaðir über Inlandsflüge sowie mit Auto und Bus erreichbar. Die beiden Städte liegen auf der Ringstraße, die einmal um die Insel führt und sind damit beliebte Ausgangspunkte für Rundreisen. „Island ist eines der beliebtesten Reiseziele im Norden. Wir freuen uns darauf, unseren Gästen die Möglichkeit zu bieten, dieses abwechslungsreiche und naturgewaltige Reiseziel für sich zu entdecken. Mit den Verbindungen nach Akureyri und Egilsstaðir reagieren wir außerdem auch auf die große Nachfrage zahlreicher Reiseveranstalter, die im Norden und Osten Islands Rundreisen anbieten“, so Condor-CEO Ralf Teckentrup.

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Lübeck Air hat AOC und Betriebsgenehmigung beantragt

Die Hausmarke des Lübecker Flughafens, Lübeck Air, beabsichtigt eine echte Fluggesellschaft zu werden. Derzeit befindet man sich im Zulassungsverfahren und erwartet die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung Anfang kommenden Jahres. Gegründet wurde der momentan noch virtuelle Anbieter bereits in 2016. Seit August 2020 lässt man eine von der dänischen Air Alsie betriebene ATR72-500 unter anderem innerdeutsch verkehren. Das Streckennetz wurde seither ausgebaut und man hat auch internationale Ziele wie Bern und Salzburg im Programm. In der laufenden Sommersaison 2022 fliegt ein von German Airways betriebener Embraer 190 für die Lübecker, wobei es sich formell um einen Wetlease für Air Alsie handelt. Diese Maschine kommt auch ab Bern und Salzburg für Charterflüge zum Einsatz. Gemäß einem Bericht von Aero International hat man kürzlich die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung beantragt. Man plant im kommenden Jahr jene ATR72-500, die momentan von Air Alsie betrieben wird, selbst mit eigenen Mitarbeitern zu bereedern.  Mittelfristig will man sowohl die Flotte als auch die Anzahl der Flugziele ausbauen. Das von Lübeck Air im Sommer 2022 angebotene Streckennetz ist nachstehend grafisch dargestellt. Einige Routen, die exklusiv über Veranstalter buchbar sind, sind nicht enthalten. Der aktuelle Sommerflugplan 2022 ist unter diesem Link als PDF bereitgestellt.

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