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Auch Azoren streichen CoV-Einreisebeschränkungen

Bei der Einreise auf die Azoren müssen Urlauber keinen Nachweis nach dem 3G-Prinzip mehr vorlegen. Ebenso wie das portugiesische Festland hat die Inselgruppe die Einreisebeschränkungen abgeschafft. Zum 1. Juli hat Portugal die für das Festland geltenden Einreiseregeln abgeschafft. Bis dahin hatte das beliebte Urlaubsland noch am verpflichtenden 3G-Nachweis für Ankommende aus dem Ausland festgehalten, wenn diese über den See- oder Luftweg einreisten. Die Nachweispflicht für Reisende zu Lande über die Grenze zu Spanien war bereits früher aufgehoben worden. Nun ziehen auch die zu Portugal gehörenden Azoren nach und erlauben die freie Einreise aus dem Ausland über alle Einreisewege. Auch zwischen den einzelnen Eilanden des Archipels kann ohne Nachweis gereist werden, je nach Risikoeinstufung des Abreiseortes sind dabei laut Auswärtigem Amt jedoch kurzfristige Änderungen möglich. Mit der erleichterten Einreise dürften sich in der Sommersaison auch wieder mehr internationale Touristen für einen Aufenthalt auf der Inselgruppe entscheiden. Bereits jetzt registrieren die Hoteliers der Azoren eine steigende Nachfrage, insbesondere Reisende aus Deutschland und den USA würden derzeit Unterkünfte buchen, wie Check24 berichtet. Über den Sommer rechnen die Betreiber mit einer Auslastung ihrer Häuser von etwa 80 Prozent.

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Griechenland: Infizierte Urlauber müssen sich nicht mehr isolieren

Griechenland hat die Regelungen für Urlauber angepasst, die sich vor Ort mit Corona infizieren. Seit der letzten Woche müssen sie sich nicht mehr verpflichtend in Quarantäne begeben, die speziellen Isolationsbereiche in den Hotels werden abgeschafft. Stattdessen wird die Isolationszeit freiwillig. Ende der vergangenen Woche haben die griechischen Behörden neue Gesundheitsprotokolle herausgegeben, die einen lockereren Umgang mit corona-infizierten Touristen erlauben. Stellt ein ausländischer Gast beim Aufenthalt in Griechenland eine CoV-Erkrankung fest, steht es ihm von jetzt an frei, sich für einige Tage oder den Rest des gebuchten Aufenthalts zu isolieren. Für Einheimische gelten weiterhin strengere Regeln, sie müssen sich obligatorisch fünf Tage lang in häusliche Isolation begeben. Hotels dürfen weiterhin spezielle Quarantänebereiche einrichten, sind gesetzlich aber nicht mehr dazu verpflichtet. Ausreise mit positivem Test erlaubt Neu ist auch, dass die Ausreise aus Griechenland auch mit positivem Testergebnis möglich ist, bisher war dies verboten. Infizierte ausländische Gäste dürfen jederzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Fähren, Zügen, Bussen und Flugzeugen reisen, solange sie dabei eine Maske nach FFP2- oder KN95-Standard tragen. Wer während einer Corona-Infektion ausreisen möchte, sollte jedoch auch die Einreisebedingungen des Ziellandes beachten. Deutsche Staatsbürger etwa dürfen auch mit Corona-Infektion in ihre Heimat zurückkehren. Das berichtet Check24.

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Flughäfen in Südrussland bleiben weiterhin geschlossen

Wegen des Kriegs in der Ukraine sind die Flugverbote im Süden des Landes abermals verlängert worden. Insgesamt elf Flughäfen bleiben bis zum 18. Juli 2022 gesperrt, wie das Luftfahrtportal Aero unter Berufung auf die russische Luftfahrtbehörde mitteilt. Betroffen seien viele beliebte Sommerferienorte der Russen, darunter der im Schwarzmeer-Kurort Anapa, in Rostow am Don und in der Großstadt Krasnodar. Auch die Flughäfen von Gelendschik, Woronesch sowie in Simferopol auf der 2014 annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind demnach weiter von Luftraumbeschränkungen betroffen. In der bei Touristen beliebten Stadt Sotschi am Schwarzen Meer läuft der Flugbetrieb nach offiziellen Angaben weiter. Die Behörden empfehlen, für Reisen in die südlichen Regionen neben Sotschi die Flughäfen in Wolgograd und Mineralnyje Wody oder auch Moskau zu nutzen. Von dort gibt es etwa Zug- und Busverbindungen in die Regionen mit den gesperrten Airports. Russland hatte nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine am 24. Februar die Flughäfen zeitweilig geschlossen und die Verbote immer wieder verlängert. Reisenden nach Südrussland wird empfohlen über Ausweichflughäfen in Sotschi oder Mineralnye Wody in die Region zu kommen.

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Flughafen Graz: Hohes Flugaufkommen wegen Formel 1

Der Grand Prix am vergangenen Wochenende hat am Flughafen Graz für ein ungewöhnlich hohes Flugaufkommen gesorgt. Die letzten Tage stand der Flughafen Graz besonders auf dem Prüfstand, da der Grand Prix am Red Bull Ring für mehr als 50 zusätzliche Starts und Landungen primär in der General Aviation gesorgt hat. Einige Maschinen haben den Flughafen nur für einen kurzen Boxenstopp besucht, andere benötigten für sich und ihre Passagiere ein spezielles Handling. “Ich bin sehr stolz auf unser Team, das die vergangenen Tage so gut gemeistert hat“, so Wolfgang Grimus Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir haben das stärkste Flugaufkommen im Rahmen eines Grand Prix am Red Bull Ring verzeichnet und das neben dem bereits erhöhten Flugverkehr im Zusammenhang mit dem Ferienbeginn. Unsere „fliegende Runde“, wie es in der Formel 1 heißt, kann kaum mehr verbessert werden.“  Mit rund 35 Starts und Landungen fand das Hauptflugaufkommen im Bereich der General Aviation / Allgemeine Luftfahrt mit verschiedenen Cessnas, Embraer Phenoms , Gulfstreams oder Falcons statt. Das größte Flugzeug in diesem Segment war eine Gulfstream 650. Auch Sonderflüge mit großen Maschinen wie einige Airbus, Boeing oder British Aerospace BAe146 wurden abgefertigt, wobei ein Airbus 319 der ITA Airways dem Flughafen Graz erstmalig einen Besuch abgestattet hat und das gleich vier Mal hintereinander.

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Wizz-Air-Flug überbucht: Polizei musste in Friedrichshafen einschreiten

Am Flughafen Friedrichshafen hat am Freitag die Überbuchung eines Wizz-Air-Fluges nach Tirana für einen Polizeieinsatz gesorgt. Für die 209 gebuchten Reisenden standen lediglich 186 Sitzplätze zur Verfügung. Die Folge daraus: Es kam zu tumultartigen Szenen und die Exekutive musste einschreiten. Üblicherweise wird die Flugverbindung W66620 mit Maschinen des Typs Airbus A321 bedient. Am Freitag flog aus Tirana kommend der A320neo mit der Registrierung HA-LJE ein. Dieser verfügt über weniger Sitzplätze als der zuvor genannte Typ. Dadurch ist es zu einer Überbuchung gekommen, so dass 39 Passagiere nicht mitfliegen konnten. Das Portal Schwäbische.de berichtet unter Berufung auf die Polizei Friedrichshafen, dass von den 39 Überbuchten lediglich 23 vor Ort waren. Die Exekutive spekuliert, dass die Differenz bereits vorab von Wizz Air informiert wurde. Es könnte sich aber auch um klassische „No-Shows“ handeln, denn ein gewisser Prozentsatz erscheint auf fast allen Flügen nicht. Allerdings wollten sich die 23 Personen, denen vor Ort am Airport eröffnet wurde, dass sie nicht nach Tirana fliegen dürfen, dies nicht gefallen lassen. Es soll zu lautstarkem Gebrüll gekommen sein, das zur Folge hatte, dass Beamte von Zoll und Polizei einschreiten mussten. Letztlich ist es der Exekutive gelungen die Situation zu beruhigen und die „Sitzengelassenen“ zum Verlassen des Terminals zu bewegen. Inwiefern Wizz Air die gesetzlich vorgeschriebenen Betreuungsleistungen, Ersatzbeförderungen und Entschädigungen angeboten bzw. geleistet hat, ist unklar. Der Umstand, dass die „Überbuchten“ aufgrund ihres Verhaltens das Terminal verlassen mussten lässt zumindest erahnen, dass es an Ort und Stelle keine kurzfristige Lösung gab.

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Geisterflüge: Air Dolomiti fliegt öfters leer nach Innsbruck

In letzter Zeit führen Lufthansa und ihre deutschen Töchter besonders häufig Leerflüge durch. Offiziell erklärt das Unternehmen, dass man die Maschinen zu anderen Einsatzorten positionieren würde, um Verspätungen zu vermeiden, jedoch fliegen die Flugzeuge auffällig oft auf der ursprünglich geplanten Route, aber die Passagiere bleiben zurück. Dieses Phänomen zeigt sich derzeit auch gehäuft auf der von Air Dolomiti bedienten Strecke Frankfurt-Innsbruck. In den letzten Tagen ist die italienische Lufthansa-Tochter wiederholt leer vom Lufthansa-Drehkreuz aus in die Tiroler Landeshauptstadt geflogen. Die Passagierflüge wurden jeweils gestrichen, aber die Embraer-Regionaljets sind dennoch nach Innsbruck ferry nach Innsbruck geflogen. Von den Anzeigetafeln in Frankfurt und Innsbruck wurden diese „Geisterflüge“ vorsorglich entfernt. Womöglich auch, um der Lobby der Umweltschützer kein zusätzliches Argumentationsmaterial zu geben, denn eine rationale Erklärung dafür, dass zahlende Fluggäste sitzen gelassen werden, leer nach Innsbruck geflogen wird, um dann mit Passagieren wieder zurück nach Frankfurt zu fliegen, gibt es nicht. Auch in den nächsten Tagen stehen wieder „Air-Dolomiti-Geisterflüge“ in die Tiroler Landeshauptstadt an. Das italienische Luftfahrtunternehmen wollte diese Thematik übrigens nicht kommentieren. In nachstehender Tabelle sind die für Innsbruck geplanten Flüge der Lufthansa-Tochter ersichtlich. Jene, bei denen bereits feststeht, dass sie ferry durchgeführt werden, sind gekennzeichnet. Flugnummer Destination Abflug Bemerkung EN8057 INN – FRA 06:35 EN8050 FRA – INN 08:55 EN8051 INN – FRA 10:40 EN8052 FRA – INN 12:40 Geisterflug/ferry EN8053 INN – FRA 14:35 EN8056 FRA – INN 21:00 Geisterflug/ferry

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Berlin: Norwegischer Vertrauensvorschuss

Norse öffnet den USA Winterflugplan 2022/23 ab Berlin noch vor dem Erstflug Der oftmals in den Medien gebeutelte Berliner Hauptstadtflughafen BER erhält einen ordentlichen Vertrauensvorschuss. Obwohl ab dem Flughafen der deutschen Hauptstadtregion noch kein einziger Linienflug der neuen Transatlantischen Low Cost Airline „Norse“ aus Norwegen abgehoben ist, wurde dieses Wochenende bereits der Winterflugplan zur Buchung freigegeben. Die Boeing 787-9 Dreamliner fliegen dabei jeweils 3x wöchentlich ab dem BER in Richtung New York – (JFK) sowie nach Los Angeles. Die im Schnitt erst 4 Jahre jungen Flugzeuge, welche ursprünglich allesamt an Norwegian ausgeliefert worden waren operieren dabei in einer 2-Klassen-Bestuhlung mit Platz für insgesamt rund 330 Passagiere. Da die 787-9 unterschiedlich bestuhlt sind, kann die Anzahl an Sitze dabei auf dem eingesetzten Flieger variieren. Während der „Premium“ Bereich dabei in einer 2-3-2 Bestuhlung und bis zu 56 Sitzen daherkommt, wird in der regulären Economy-Class eine 3-3-3 Konfiguration mit, im Normalfall, 282 Sitzen verbaut sein, je nach Konfiguration sind aber auch über 300 Economy Sitze verbaut, was mit einem kleineren Premium Bereich einherkommt. Norse startet dabei mit Einstiegspreisen nach New York ab 160€ (One-Way) und ohne Gepäck, während nach Los Angeles ab 189€ (One-Way) ohne Gepäck in der günstigsten verfügbaren Tarifklasse verlangt werden. Während nach New York zusätzlich noch das amerikanische Star Alliance Mitglied „United“ ab Berlin unterwegs ist, hier wird allerdings der United Hub Newark/EWR bedient, wird die US-Westküste mit dem Ziel Los Angeles dabei konkurrenzlos durch Norse bedient. Wie eingangs erwähnt wird New Yorks John F. Kennedy Airport dabei nach

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Juni 2022: Airbus konnte mehr Flugzeuge ausliefern

Der Flugzeugbauer Airbus konnte im Juni 2022 insgesamt 60 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausliefern. Damit lag man um 13 Einheiten über dem Wert, den man im Mai 2022 erreichen konnte. Innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Jahres lieferte Airbus 297 Maschinen aus. Damit ist man vom selbstgesteckten Ziel, dass man heuer 720 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben will, noch weit entfernt. Traditionell ziehen die Auslieferungen im Schlussquartal stark an. Neubestellungen konnte Airbus im Juni 2022 insgesamt 78 Stück an Land ziehen. Gleichzeitig kassierte man aber auch zehn Stornierungen. Erst kürzlich konnte man eine Großbestellung aus China vermelden: Mehrere Carrier haben gemeinsam 292 Maschinen der A320neo-Reihe geordert. Auch befindet man sich in Gesprächen über eine größere Bestellung für den Maschinentyp A220.

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Zika-Virus bei Thailand-Urlaubern festgestellt

Ein Virus, das bereits seit 1947 bekannt ist, beschäftigt nun das CRM Centrum für Reisemedizin. Bei einigen Reiserückkehrern aus Thailand wurde dieses festgestellt. Übertragen wird es fast ausschließlich durch Stiche von tagaktiven Mücken. Selten, aber auch möglich: Durch sexuelle Kontakte. Erstmals wurde dieses Virus im Jahr 1947 in Uganda gefunden. Es breitete sich seither in verschiedene tropische und subtropische Regionen aus. Laut CRM wird es überwiegend durch die Stechmücken Aedes aegypti und Aedes albopictus übertragen. Das Institut erklärt, dass sich im Zeitraum zwischen Mai und Juni 2022 insgesamt fünf Reiserückkehrer, die zuvor in Thailand im Urlaub waren, aufgrund von Symptomen in ärztliche Behandlung gegeben haben. Diese sollen typische Merkmale aufgewiesen haben und mit einer Ausnahme soll auch hohes Fieber aufgetreten sein. CRM weist aber darauf hin, dass Zika-Virus-Infektionen meist mild verlaufen und bei rund 80 Prozent der Betroffenen überhaupt keine Symptome auftreten. Daher müsse man generell von einer sehr hohen Dunkelziffer ausgehen. Gefährdet sind aber junge Kinder und Schwangere, denn die Gehirnentwicklung kann durch das Virus beeinträchtigt werden. Derzeit gibt es keinen Impfschutz gegen Zika, so dass als einziger Schutz die Vermeidung von Stichen durch die Überträger-Stechmücken dienen kann. Dies gelte auch für andere Krankheiten, die über Insekten übertragen werden können.

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Carl Ahlgrimm bleibt Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm

Carl Ahlgrimm bleibt auch weiterhin Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF). Die Mitgliederversammlung hat am 1. Juli den 65-Jährigen einstimmig als Präsidenten bestätigt. Ahlgrimm ist seit 2019 Präsident der Bundesvereinigung. „Mit dem Ende der Beschränkungen des Luftverkehrs während der Corona-Pandemie, offenbaren sich mit großer Vehemenz die bestehenden Probleme. Während der Luftverkehr versucht auf den Wachstumspfad der Jahre bis 2019 zurückzukehren, verschlechtert sich die Lage der von Fluglärm Betroffenen deutlich. Insbesondere die systematische Missachtung der bestehenden Regeln zum Schutz der Bevölkerung vor vermeidbaren Fluglärm in der Zeit der gesetzlichen Nachtruhe bereitet uns große Sorgen. An den meisten Flughafenstandorten übertrifft bereits heute die Belastung durch Fluglärm in der regulären Nachtzeit das Niveau von 2019 zum Teil deutlich. Die Bundesvereinigung wird sich auch weiterhin konsequent für den Lärmschutz einsetzen und dabei das Nachtflugverbot besonders im Fokus behalten. Aktiver und passiver Lärmschutz allein lösen das Problem nicht mehr“, so Carl Ahlgrimm zu seiner Wiederwahl.

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