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Michael Kühne nun größter Lufthansa-Aktionär

Der Hamburger Logistikunternehmer hat seine Beteiligung auf 15,01 Prozent erhöht. Der Bund ist bei Lufthansa nur noch Nummer zwei: Michael Kühne kontrolliere inzwischen 15,01 Prozent der Lufthansa und damit rund ein Prozent mehr als der Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Anfang März hatte Kühne über eine private Beteiligungsgesellschaft die Meldeschwelle von fünf Prozent ausgelöst, wenige Wochen später hatte Kühne seinen Lufthansa-Anteil schon verdoppelt. Der Hamburger Logistikunternehmer verfolge mit dem Einstieg nach eigenen Angaben strategische Ziele. Kühne ist Mehrheitsaktionär des Logistikkonzerns Kühne + Nagel und Großaktionär der Hamburger Container-Reederei Hapag-Lloyd.

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BER: Rund zwei Millionen Passagiere nutzten im Juni den Flughafen

Im vergangenen Monat haben knapp zwei Millionen Passagiere den Flughafen Berlin Brandenburg genutzt und damit ebenso viele wie im Mai 2022. Insgesamt starteten und landeten 1,94 Millionen Menschen am BER. Das sind fast 1,3 Millionen mehr als im Coronajahr 2021 und rund 1,3 Millionen Menschen weniger als im Jahr 2019 an den Flughäfen Tegel und Schönefeld vor der Pandemie. Im ersten Halbjahr 2022 reisten insgesamt 8,7 Millionen Passagiere über den Flughafen BER. Im ersten Halbjahr des Vorjahres waren es in der Zeit von Januar bis Juni nur 1,9 Millionen Passagiere. Im vergangenen Monat starteten und landeten am BER 15.500 Flugzeuge. Das sind doppelt so viele wie im Juni 2021 und 10.000 weniger als im Juni 2019. Die Auslastung der Maschinen ist im Juni um 5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat gestiegen und lag bei 85,4 Prozent. Insgesamt wurden im Juni 2.400 Tonnen Luftfracht umgeschlagen, 200 Tonnen mehr als im Vorjahresmonat. Im Juni 2019 waren es knapp 3.000 Tonnen. 

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Air France bekommt zehnten A220-300

„Auvers-sur-Oise“ – so tauft die französische Fluggesellschaft ihren zehnten Airbus A220-300. Das Flugzeug mit der Registrierungsnummer F-HZUJ verließ das Airbus-Montageband in Mirabel und flog nach Paris-Charles de Gaulle, wo es Kurz- und Mittelstreckenflüge durchführen wird. Am 5. Juli 2022 führte sie ihren ersten kommerziellen Flug nach Venedig durch (Air-France-Flug 1126). Das Flugzeug verfügt über 148 Sitzplätze in einer 3-2-Sitzkonfiguration Der Sitz ist der breiteste auf dem Markt für Single-Aisle-Flugzeuge, neigbar und verfügt über eine verstellbare Kopfstütze, eine Lederpolsterung und ein ergonomisches Sitzkissen für erhöhten Komfort. Ein breiter stabiler Ablagetisch, Getränkehalter, eine Tasche zur Aufbewahrung von Zeitschriften und Büchern, einzelne USB-A- und -C-Anschlüsse und eine in die Rückenlehne integrierte Tablet- oder Smartphone-Halterung runden das Paket ab. Bis Ende 2025 werden insgesamt 60 A220-300 nach und nach einen Teil der Mittelstreckenflugzeuge von Air France ersetzen. Mit bis zu 15 geplanten Auslieferungen pro Jahr sei dies die schnellste Flottenintegration eines Flugzeugs in der Geschichte von Air France, so die Airline in einer Aussendung.

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Flughafen München zählt rund 13 Millionen Passagiere im ersten Halbjahr

Die dynamische Aufwärtsentwicklung am Münchner Flughafen spiegelt sich in den Verkehrsergebnissen des ersten Halbjahres 2022 wider: Mit rund 13 Millionen Passagieren wurde in den ersten sechs Monaten bereits das gesamte Jahresaufkommen von 2021 übertroffen. Gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres haben sich die Fluggastzahlen mehr als verfünffacht. Der steile Aufwärtstrend zeigt sich im Vergleich der beiden Quartale: Waren es im ersten Quartal 2022 lediglich rund vier Millionen Passagiere, konnten im zweiten Quartal mit rund neun Millionen bereits mehr als doppelt so viele Fluggäste in München abgefertigt werden. Im Juni erreichte der Münchner Flughafen bereits wieder drei Viertel seines Aufkommens aus dem Vergleichsmonat des Rekordjahres 2019. Dabei lag die Sitzplatzauslastung in München im Juni mit 84 Prozent auf Rekordniveau. Auf die große Nachfrage nach Flugreisen reagierten die Airlines mit einer deutlichen Ausweitung des Flugangebotes ab München: Wurden im ersten Halbjahr 2021 lediglich rund 40.000 Flugbewegungen registriert, waren es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mit über 129.000 Starts und Landungen mehr als dreimal so viele. Darüber hinaus stehen Reisenden in München wieder deutlich mehr Ziele zur Verfügung: Waren im letzten Jahr weltweit rund 100 Reiseziele ab München erreichbar, werden es in diesem Sommer bis zu 200 Destinationen sein. Vom anziehenden Luftverkehr in München profitiert auch das Frachtgeschäft am Airport: Mit einem Gesamtaufkommen von rund 127.000 Tonnen hat sich die Tonnage beim Frachtaufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt.

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Bundespräsident Steinmeier stattet Nürnberg einen Besuch ab

Der Flughafen Nürnberg hatte am Dienstag hohen Besuch, denn gleich zwei Regierungsflugzeuge sind auf dem Airport gelandet. An Bord des Airbus A340 befand sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der unter anderem von der bayerischen Ministerin Melanie Huml begrüßt wurde. Weiters ist ein Airbus A321 der Flugbereitschaft gelandet. Gemeinsam mit einer Delegation bestehend aus Botschafterinnen und Botschaftern sowie hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern internationaler Organisationen besucht das Staatsoberhaupt die Städte Nürnberg, Erlangen und Bamberg. Am Flughafen wurde der Bundespräsident unter anderem von Staatsministerin Melanie Huml, Flughafengeschäftsführer Michael Hupe und Leiter der Grenzpolizeiinspektion Nürnberg-Flughafen Gerd Lesko begrüßt.

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Basel: Prishtinajet verkauft Tickets für Flüge, von denen die „Operating Carrier“ nichts wissen

Mit Fotos von Flugzeugen von Air Malta und Malta MedAir sowie Flugnummern von Heston Airline geht das deutsche Unternehmen Prishtinajet UG (haftungsbeschränkt) im Internet auf Kundenfang. Schenkt man der Homepage des Anbieters Glauben so soll es wöchentlich viele Charterflüge ab Basel, Düsseldorf und Stuttgart nach Pristina geben. Allerdings scheinen diese bei den genannten Flughäfen auf den Anzeigetafeln gar nicht auf. Das hat auch seinen Grund, denn beispielsweise haben die Airports Basel und Pristina auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct erklärt, dass man mit einem Unternehmen namens Prishtinajet UG (haftungsbeschränkt) in keiner Geschäftsbeziehung steht. Auch sind deren angebliche Flüge nicht bekannt. Aus einem vorliegenden „Ticket“ geht hervor, dass der IATA-Twoletter-Code „HN“ vor den „Flugnummern“ verwendet wird. Die Abkürzung steht für Heston Airlines. Gleicht man die behaupteten Flugzeiten, die auf der Homepage von Prishtinajet angegeben werden ab, so zeigt sich schnell, dass es diese Heston-Airlines-Flüge schlichtweg nicht gibt. Die Airline bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass man mit Prishtinajet UG (haftungsbeschränkt) in keiner Geschäftsbeziehung steht, die Flugnummern nicht existieren und insbesondere kein Chartervertrag abgeschlossen wurde. Das „Problem“ ist der Airline mit Sitz in Vilnius bekannt und man arbeitet mit juristischen Mitteln daran die Verwendung des 2L-Codes durch Prishtinajet zu unterbinden. Air Malta und Malta MedAir fliegen nicht für Prishtinajet Da waren ja noch Fotos von Air Malta und Malta MedAir, mit denen in Sozialen Medien und Werbeanzeigen intensiv auf Kundenfang gegangen wird. Besonders wird ein „Erstflug“ zwischen Düsseldorf und Pristina mit Fotos eines A320 von Air Malta „dokumentiert“. Diesen gab es aber laut dem betroffenen Luftfahrtunternehmen

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Nürnberg: Aegean fliegt neu nach Athen

Seit 5. Juli 2022 fliegt das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines zweimal wöchentlich zwischen Athen und dem deutschen Nürnberg. Von der neuen Strecke profitiert auch die starke griechische Community in der Metropolregion und die NürnbergMesse, die ihre größte Auslandsvertretung in Athen unterhält. Weit mehr als 10.000 Menschen mit griechischen Wurzeln leben allein in der Stadt Nürnberg. Um Freunde und Verwandte in der alten Heimat zu besuchen, kommt die neue Strecke wie gerufen. Touristisch hat das Zentrum des antiken Griechenlands, das zu seiner Zeit eine der einflussreichsten Kulturen darstellte und reich an Architekturdenkmäler ist, ohnehin viel zu bieten. „Athen stand weit oben auf unserer Wunschliste neuer Flugziele“, begrüßt der Geschäftsführer des Airport Nürnberg Dr. Michael Hupe die Verbindung. Diese sei auch für die Wirtschaft von wesentlicher Bedeutung: „Wir sind mit unseren Partnern in der Wirtschaft und bei der NürnbergMesse in einem permanenten Austausch, wenn es um den Ausbau unseres Streckennetzes geht. Athen ist hier ein weiterer wichtiger Meilenstein.“ Aegean Airlines ist die größte Fluggesellschaft Griechenlands mit Sitz in Kifisia und Basis auf dem Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos. Sie ist Mitglied der Luftfahrtallianz Star Alliance. Neben Athen fliegt die Airline bereits seit mehreren Jahren von Thessaloniki nach Nürnberg.

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ZRH: Sky Alps fliegt nach Bozen

Am 1. Juli 2022 hat der Erstflug der Sky Alps vom Flughafen Zürich nach Bozen in Südtirol stattgefunden. Statt einer Autofahrt von mindestens 5 Stunden ist die deutschsprachige Provinz Italiens neu auch in gut einer Stunde Flug zu erreichen. Bis im Oktober wird die Strecke mit einer DeHavilland Canada Dash 8 zweimal wöchentlich bedient, jeweils freitags und sonntags. Geflogen wird mit einem Turboprop-Flugzeug des Modells De Havilland of Canada (DHC) 8/Q400. Das gemeinhin „Dash 8“ genannte Flugzeug gibt es im Prinzip seit 1984; SkyAlps besitzt drei davon – zwei wurden im Jahr 2009 neu an die inzwischen konkursite Flybe ausgeliefert und werden von Sky Alps von der Eigentümerin Chorus Aviation Services geleast. Das dritte solche Flugzeug wurde ursprünglich 2010 an die Tyrolean Airways ausgeliefert und nun von Austrian Airlines übernommen; Die Dash-8 haben allesamt 78 Sitzplätze in einer Ein-Kabinen-Konfiguration.

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LOT ist zurück in Stuttgart: Warschau wieder täglich erreichbar

Nach der pandemiebedingten Unterbrechung ist LOT Polish Airlines rechtzeitig zur Sommersaison wieder zurück in Stuttgart. Täglich hebt ein Flieger der Airline nach Warschau ab. Jeden Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag starten die Flüge um 10:35 Uhr und erreichen Warschau nach 1:45 Stunden Flugzeit um 12:20 Uhr. An den übrigen Wochentagen, also jeweils mittwochs, freitags und sonntags, erfolgt der Abflug in Stuttgart am Abend um 19:50 Uhr. Diese Flüge landen in Warschau um 21:35 Uhr. Über den Flughafen Warschau haben Fluggäste zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, etwa nach Kanada, Indien oder ins Baltikum. „Wir freuen uns sehr, LOT Polish Airlines wieder in Stuttgart begrüßen zu dürfen. Das Drehkreuz in Warschau ist eine wichtige Ergänzung für unser Streckennetz und bietet komfortable Anschlussflüge in internationale Metropolen wie z.B. Toronto oder Mumbai. Mit der täglichen Verbindung ab Stuttgart profitieren sowohl Geschäfts- als auch Ferienreisende von den attraktiven Flugverbindungen“, so Ulrich Heppe, Geschäftsführer Stuttgart Airport.

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SAS: Auch Flugzeug-Techniker streiken

200 Flugzeug-Mechaniker in Dänemark wollen sich am Donnerstag dem Streik der Piloten bei der angeschlagenen Fluglinie SAS anschließen. Die Mechaniker in der Gewerkschaft Dansk Metal kündigten an, SAS-Flugzeuge während des Streiks nicht zu warten. Das Unternehmen wolle versuchen, die Flugzeuge in anderen Ländern warten zu lassen. „Aber es ist klar, dass uns das in Bezug auf die Flugzeuge, die gerade am Boden sind und regelmäßige Instandhaltung benötigen, trifft“, so eine dänische SAS-Sprecherin gegenüber dem Sender DR. „Wenn die Piloten zurückkommen, können wir nicht sofort mit ihnen fliegen.“ Der Pilotenstreik legte am Mittwoch in Kopenhagen 34 von 100 SAS-Abflügen lahm. Insgesamt sind von dem Ausstand nach gescheiterten Tarifverhandlungen nach SAS-Angaben täglich 30.000 Passagiere betroffen.

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