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Qatar Airways fährt die Berlin-Präsenz hoch

Golfcarrier Qatar Airways macht vom neuen Luftfahrtabkommen zwischen Katar und der Europäischen Union bereits regen Gebrauch. Der Carrier wird die Verbindungen zwischen Berlin und Doha deutlich aufstocken. Ab 12. August 2022 wird man zehn Umläufe pro Woche anbieten. Mit Wirksamkeit zum 6. September 2022 kommt eine elfte Rotation dazu. Momentan bietet Qatar Airways sieben Flugverbindungen zwischen den beiden Hauptstädten an. Der Golfcarrier steuert in Deutschland momentan die Airports Frankfurt am Main, München und Berlin-Brandenburg an. Künftig will man 46 Umläufe pro Woche anbieten. Diese verteilen sich wie folgt: Bis zu dreimal täglich Frankfurt, 14 Mal wöchentlich München und elf Umläufe pro Woche in die deutsche Bundeshauptstadt.

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BER: AeroGround Berlin erhält abermals Lizenz zur Flugzeugabfertigung

Die Tochtergesellschaft der Münchner AeroGround, die wiederum eine 100prozentige Tochter der Flughafen München GmbH ist, abermals eine Lizenz zur vorfeldseitigen Flugzeug- und Gepäckabfertigung am Flughafen der Bundeshauptstadt erhalten. Vor sieben Jahren nahm die AeroGround Berlin ihre Arbeit in der Flugzeugabfertigung noch am damaligen Flughafen Berlin Schönefeld (BER) auf. Seit Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg im Oktober 2020 ist das Unternehmen mit derzeit mehr als 500 Mitarbeitern am BER im Einsatz. Die Lizenz zur vorfeldseitigen Flugzeug- und Gepäckabfertigung hat das Unternehmen abermals in der Tasche. Somit wird AeroGround auch weiterhin am Flughafen Berlin Brandenburg Bodenabfertigungsdienstleistungen für die Airlines übernehmen können. Die neue Lizenz beginnt ab 1. Dezember 2022 und gilt für sieben Jahre. „Dieser Lizenzgewinn ist ein toller Erfolg und Verdienst aller Kolleginnen und Kollegen der AeroGround Berlin. Wir konnten mit unserem Angebot die Vergabestelle und den Nutzerausschuss überzeugen“, so Eduard Tissen, Geschäftsführer der AeroGround Berlin.

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Einreise nach Portugal wieder ohne Test- und Impfpflicht

Portugal hat pünktlich zur Ferienzeit die Einreisebeschränkungen abgeschafft: Seit dem 1. Juli müssen Urlauber, die mit dem Flugzeug in das südwesteuropäische Land reisen, keinen negativen Corona-Test oder Impfnachweis mehr vorlegen. Die Kontrollpflicht der 3G-Regel werde für Airlines ausgesetzt, wie Check24 berichtet. Bisher hatte das beliebte Urlaubsland noch an den Corona-Nachweisen für Einreisende auf dem Luftweg festgehalten, für die Landgrenze zu Spanien wurden sie bereits seit Mitte Mai nicht mehr benötigt. Die zu Portugal gehörende Blumeninsel Madeira erlaubt ebenfalls die Einreise ohne Corona-Zertifikat, die Inselgruppe der Azoren fordert jedoch weiterhin einen Nachweis nach dem 3G-Prinzip. Die portugiesischen Behörden begründen die Lockerung mit der stabilen epidemiologischen Situation und der hohen Durchimpfungsrate. Die Fallzahlen im Land sinken seit mehreren Wochen, mit Stand zum 1. Juli wurde eine Sieben-Tage-Inzidenz von 608 angegeben.

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Alltours erwartet 25 Prozent mehr Urlaubsgäste im Winter

Der Reiseveranstalter Alltours erwartet für die Wintersaison 2022/23 ein Gästeplus von über 25 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenwinter 2019/20. „Die Reiselust unserer Kundinnen und Kunden ist ungebrochen. Nach zwei schwierigen Jahren spüren wir einen großen Nachholbedarf, der sich auch in der kommenden Wintersaison fortsetzen wird. Wir erwarten ein deutliches Buchungsplus bei allen Reisezielen, insbesondere bei den Fernreisen“, so Alltours-Inhaber Willi Verhuven. Im laufenden Geschäftsjahr habe der Reiseveranstalter bereits das Vorkrisenniveau von 2019/20 überschritten. In der aktuellen Sommersaison könne ein Anstieg von 10 Prozent bei den Gästen und ein Umsatzplus von über 20 Prozent verzeichnet werden. Die gestiegene Nachfrage zeichnet sich sowohl bei den Pauschalreisen als auch bei den Individualreisen mit eigener Anreise ab. Wer für den Winter bereits ein Reiseziel ins Auge gefasst hat, sollte unbedingt frühzeitig buchen. Trotz der erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien die Preise mit durchschnittlich 3 Prozent bisher nur moderat gestiegen. „Eine frühzeitige Buchung bei der zu erwartenden steigenden Nachfrage zahlt sich aus. Gleichzeitig profitiert man auch von attraktiven Frühbucherangeboten“, rät Verhuven. Dabei ist eine gebuchte Reise bis 14 Tage vor Abreise kostenlos stornierbar. Diesen Service bietet der Reiseveranstalter ohne Aufpreis an.

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Ab 1. August 2022: Deutsche Bahn kooperiert mit Star Alliance

Mit Wirksamkeit zum 1. August 2022 wird die Deutsche Bahn AG als erster so genannter „intermodularer Partner“ dem Luftfahrtbündnis Star Alliance beitreten. Die Zusammenarbeit basiert auf der bisherigen Kooperation, die Lufthansa und DB bereits heute praktizieren. Langfristig sollen Passagiere aller Star-Alliance-Mitglieder profitieren. Das Ziel der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bahn und der Star Alliance ist, dass man beispielsweise die Strecke Freiburg-Singapur auf einem Ticket kaufen kann. Man reist dann mit dem Zug bis zum Flughafen Frankfurt und steigt dann beim Star-Alliance-Mitglied Singapore Airlines ein. Die genannte Route ist ein exemplarisches Beispiel. Das Luftfahrtbündnis und der Eisenbahnbetreiber wollen die beiden Verkehrsträger sinnvoll miteinander verknüpfen, so dass beide Seiten, aber besonders die Passagiere profitieren. Anschlüsse bzw. Zubringer von/zu deutschen Flughäfen sollen einfacher ermöglicht werden. Das Kaufen einer Zugfahrtkarte soll entfallen, da Flug- und Bahnticket in einem Vorgang erworben werden können. „Von Freiburg nach Singapur: Dafür braucht es nur noch ein einziges Ticket. Durch attraktive innerdeutsche Verbindungen bei gleichzeitiger Verknüpfung mit internationalen Reiseketten leisten Deutsche Bahn und Star Alliance einen signifikanten Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Dies ergänzt unsere erfolgreiche Kooperation Lufthansa Express Rail, wo sich die Buchungszahlen seit 2010 mehr als verdoppelt haben. So bringen wir mehr Menschen vom Flugzeug auf die umweltfreundliche Schiene. Im gemeinsamen Schulterschluss mit den Airlines gehen wir die Mobilitätswende nun weiter an. Wir vernetzen unsere Angebote so, dass wir die jeweiligen Stärken unserer Verkehrsträger optimal nutzen können“, so Michael Peterson, Vorstand DB Personenfernverkehr. Die neue Partnerschaft von DB und Star Alliance baut auf dem Programm

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ZRH: Air Corsica fliegt wieder nach Ajaccio

Air Corsica hat am 2. Juli die saisonale Sommer-Verbindung nach Ajaccio wieder aufgenommen. Bereits im Januar war klar, dass die Hauptstadt der französischen Mittelmeerinsel Korsika wieder in den Flugplan des Zürich Airport zurückkehren wird. Am vergangenen Samstag war es dann soweit: Die ATR 42-500 von Air Corsica beförderte Passagiere aus Zürich nach Ajaccio.Die Strecke Zürich–Ajaccio wird wieder beflogen. Die Flugverbindung wird im Juli einmal pro Woche jeweils am Samstag bedient. Im August kommt dann ein zweiter Flug am Dienstag hinzu. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. Für die knapp 620 Kilometer Luftlinie wird eine Flugzeit von 2 Stunden und 25 Minuten angegeben.

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VIE: Erstes Ferienwochenende mit 175.000 Passagieren ohne Unregelmäßigkeiten

Gut verlaufen ist der Beginn der Hauptreisezeit am Flughafen Wien: Insgesamt rund 175.000 Passagiere verzeichnete der Airport am ersten Ferienwochenende, das sind etwa 85% des Vorkrisenniveaus. Nennenswerte Unregelmäßigkeiten gab es keine. „Der Sommerauftakt ist geglückt! Seit den frühen Morgenstunden am 2. Juli 2022 ist die gesamte Flughafen Wien-Mannschaft im Einsatz, um Reisenden einen guten und komfortablen Start in den Sommerurlaub zu ermöglichen. Das hat gut funktioniert, trotz hohem Passagieraufkommen konnte der Flughafenbetrieb am ersten Ferienwochenende weitgehend problemlos abgewickelt werden. Unser Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen im Terminal, an der Sicherheitskontrolle, beim Check-in, am Vorfeld sowie bei allen Systempartnern und Airlines für ihren großen und professionellen Einsatz. Wir wünschen unseren Passagieren eine gute Reise und einen schönen Sommer!“, freuen sich die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner.

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Bodenverkehrslizenz: Wisag kann sich am BER behaupten

Am Flughafen Berlin-Brandenburg wurde eine der Bodenverkehrslizenzen neu vergeben. Der bisherige Dienstleister Wisag konnte sich dabei behaupten und wird auch weiterhin an diesem Airport tätig sein. Der Beginn der neuen Lizenz ist der 1. Dezember 2022. Allerdings ist die Vergabe noch nicht final, da unterlegene Bewerber noch innerhalb von vier Wochen ein Rechtsmittel einlegen können. Eigenen Angaben nach hat Wisag am Standort BER derzeit 900 Mitarbeiter. Man bietet sowohl Passage- als auch Vorfelddienstleistungen an. Weitere Standbeine an diesem Standort sind Cargo- und Reinigungsservices. Der Wisag-Konzern befindet sich im Eigentum der Familie Wisser und gilt als einer der größten Luftfahrtdienstleister in der Bundesrepublik Deutschlands. Bodenverkehrslizenzen müssen in periodischen Abständen neu ausgeschrieben werden.

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Kommentar: Mit Lufthansa fünfsternemäßig selbst um Hotels und Ersatzflüge kümmern

In sozialen Medien sorgen derzeit am Flughafen Frankfurt am Main aufgenommen Screens, die Lufthansa-Passagiere, deren Flüge gestrichen wurden, darüber informieren, dass sie sich selbst um Ersatzbeförderung bzw. Hotels kümmern müssen, für Aufsehen. Eine Airline, die sich selbst als 5-Sterne-Premium-Anbieter betrachtet, sollte wohl mehr Kundenservice an den Tag legen. Die Werbung von Lufthansa suggeriert schon seit Jahrzehnten, dass Fliegen mit diesem Carrier das Maß aller Dinge ist. In Deutschland hat es durchaus Prestige Freunden und Bekannten zu erzählen, dass man mit Lufthansa in den Urlaub fliegen wird. Doch vom einstigen „Luxus über den Wolken“, den es in den 1950er und 1960er Jahren gab ist – abgesehen von der teuren First-Class – nicht mehr viel übrig. In Sachen Kundenservice war Lufthansa noch nie sonderlich stark. Selbst in den 1990er-Jahren, in denen Billigflieger noch eine absolute Randerscheinung waren und der Kranich bis 1997 schrittweise privatisiert wurde, konnte es für Passagiere unangenehm werden, wenn Flüge ausgefallen sind. Damals hatte Lufthansa auf vielen Strecken, besonders innerhalb Deutschlands, ein Monopol und in der Ära als Staatscarrier hat man das Fluggäste auch spüren lassen. Der Kranich bestimmte was pünktlich ist und was nicht. Lufthansa ist seit 1997 ein privates Unternehmen, jedoch ist in Sachen Kundenservice der „Mief“ einer fliegenden Eisenbahngesellschaft nie gänzlich beseitigt worden. Wenn etwas schiefgeht und Lufthansa an Passagiere bezahlen muss, so zieht man alle Register um die Bearbeitung zu verzögern, behauptet unter anderem Flightright. Zeitweise hat man auch besondere Bürokratie aufgebaut und von Fluggästen verlangt, dass diese eine Ausweiskopie übermitteln, andernfalls werde man den

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Deutsche Ministerin droht Airlines mit Verbot von Vorauskasse

Das momentane Flugchaos, von dem die Bundesrepublik Deutschland besonders stark betroffen ist, führt nun dazu, dass Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) die Vorauszahlungspraxis der Fluggesellschaften in Frage stellt. Bei den nunmehrigen Überlegungen spielt auch eine Rolle, dass zu Beginn der Corona-Pandemie die meisten Airlines, darunter auch die deutschen Unternehmen Lufthansa, Eurowings und Condor die gesetzliche Verpflichtung der Erstattung binnen sieben Tagen missachtet haben. Man hat nicht nur automatische Funktionen deaktiviert, sondern mit purer Absicht die Rückzahlungen verschleppt. Condor handelte sich sogar eine Klage der Verbraucherzentrale ein, da man anfangs behauptet hatte, dass man nur Gutscheine bekommen könnte. Auch Lufthansa, Eurowings und viele andere Fluggesellschaften haben versucht mit „Zwangsgutscheinen“ abzuspeisen. Teilweise wurden diese einfach per E-Mail zugeschickt anstatt das Geld zu erstatten. Der Verbraucherschutz hatte vor einigen Jahren gegen die Vorkassepraxis vieler Airlines geklagt, jedoch unterlag man vor Gericht. Die Branche konnte die Richter davon überzeugen, dass man im Gegenzug einen wesentlich günstigeren Preis anbieten könne. Dennoch vertritt die Verbraucherzentrale weiterhin die Rechtsansicht, dass die Vertriebspraxis bei Flugtickets dem Grundprinzip Ware gegen Geld widerspricht. Dazu kommt, dass es keinerlei Insolvenzabsicherung gibt, so dass die Passagiere auch das Risiko einer Airline-Pleite tragen. Bislang hielt man sich seitens der deutschen Bundesregierung aus dieser Diskussion heraus, jedoch dürfte nun die Performance des „nationalen Champion“, wie ein ehemaliger Verkehrsminister die Lufthansa nannte, das Fass zum Überlaufen gebracht haben. Die Problematik ist, dass derzeit enorm viele Flüge gestrichen werden bzw. massiv verspätet sind. Sowohl bei der Auszahlung der Ausgleichsleistungen als auch bei der Erstattung der Ticketgelder ziehen

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