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München: Lufthansa hat 3.000-Stück-Kofferberg angehäuft

Am Flughafen München ist es bei Lufthansa zu einem Rückstau von etwa 3.000 Gepäckstücken gekommen. Dies hat zur Folge, dass sowohl die Koffer von Point-to-Point-Passagieren als auch jene von Umsteigern nicht in die Flugzeuge verladen wurden. Besonders hart trifft es Reisende, die der Aufforderung von Lufthansa ihr Handgepäck kostenfrei am Schalter abzugeben, nachgekommen sind. Beispielsweise hob am Freitag ein Kranich-Flug mit Ziel Budapest gänzlich ohne Gepäckstücke ab. Zuvor hatte Lufthansa per SMS und E-Mail ihre Fluggäste zur kostenlosen Abgabe ihres Handgepäcks am Check-in-Schalter aufgefordert. Hintergrund: Wenn eine Maschine sehr stark gebucht ist, lädt die Lufthansa Group ihre Fluggäste zur Abgabe von Handgepäckstücken am Check-in-Schalter ein. Hierfür fallen dann keine Extrakosten an. Man will so das Boarding beschleunigen, denn wenn jeder Passagier die Handgepäckfreimenge voll ausreizen würde, könnte der Stauraum rasch knapp werden. In Budapest sind dann weder normale Check-in-Koffer noch die abgegebenen Handgepäckstücke angekommen. Die Lufthansa-Maschine hob komplett ohne die Gegenstände der Passagiere ab. Dieses exemplarische Beispiel war kein Einzelfall, denn in München häufen sich derartige Vorfälle. Auch Umsteiger sind davon betroffen, denn immer häufiger bleibt der Koffer in Bayern zurück. Lufthansa bestätigte, dass sich seit dem vergangenen Wochenende allein in München etwa 3.000 Gepäckstücke von Passagieren angesammelt haben. Dazu kommen noch jene von Reisenden, die mit anderen Fluggesellschaften geflogen sind. Der Kranich-Konzern will die Koffer so rasch wie möglich nachliefern.

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Swiss baut vorzeitig Krisenmaßnahmen ab

Swiss wird die vereinbarten Krisenmaßnahmen in der Schweiz vorzeitig schrittweise abbauen. Die Lufthansa-Tochter wird die vereinbarten Krisenmaßnahmen in der Schweiz vorzeitig ab 01.01.2023 schrittweise abbauen. Die finanzielle Lage des Unternehmens habe sich aufgrund der Restrukturierung stabilisiert und zudem sei bezüglich Flugreisen ein positiver Trend auszumachen. Die Modalitäten für die Umsetzung werden in den nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern finalisiert. Die 2021 eingeleitete Restrukturierung zeige Wirkung und hat das Unternehmen finanziell stabilisiert, so der Carrier in einer Aussendung. „Zwei Jahre Kurzarbeit, Krisenvereinbarungen, Restrukturierung, gepaart mit einem sehr herausfordernden Flugbetrieb haben allen Mitarbeitenden von Swiss viel abverlangt. Vor diesem Hintergrund und der allmählichen Erholung der Nachfrage halten wir es für richtig, die vereinbarten Krisenmassnahmen in der Schweiz vorzeitig ab 01.01.2023 schrittweise abzubauen“, so Swiss-CEO Dieter Vranckx.

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Airbus zieht Großauftrag an Land: China Southern Airlines bestellt 96 Jets

Die größte Fluggesellschaft Asiens kauft im großen Stil bei Airbus ein. Die chinesische Airline unterzeichnete einen Vertrag über 96 Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe. Laut Preisliste habe die Bestellung einen Gesamtwert von rund 12,2 Milliarden US-Dollar (umgerechnet circa 11,7 Milliarden Euro), allerdings sei der tatsächliche Preis niedriger, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Bei Flugzeugkäufen sind hohe Rabatte üblich. Airbus-Aktien legten nach der Nachricht um mehr als drei Prozent zu. Die ersten 30 Maschinen sollen den Angaben zufolge im Jahr 2024 ausgeliefert werden, 40 Jets sollen 2025 folgen, 19 im Jahr 2026 und die letzten 7 Maschinen 2027. 

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Weitere Streichungen folgen: Lufthansa schränkt Ticketverkauf ein

Der Lufthansa-Aufsichtsrat tritt außerplanmäßig zu einer Sondersitzung zusammen. Hintergrund ist, dass der Konzern im Juli und August 2022 weitere Flüge streichen wird und die Arbeitnehmervertreter laut Handelsblatt der Ansicht sind, dass der Vorstand den Aufsichtsrat nicht ausreichend über das komplette Ausmaß des Flugchaos informiert habe. Zwischenzeitlich hat Lufthansa den Vertrieb von Flugtickets stark eingeschränkt. Streckennetzweit wurden unter anderem die günstigsten Tarifklassen „ausgenullt“, also aus dem Verkauf genommen. Derzeit arbeite man intensiv daran von Streichungen betroffene Passagiere auf andere Verbindungen umzubuchen. Dieser Prozess soll dem aktuellen Informationsstand nach bis voraussichtlich 6. Juli 2022 dauern. Anschließend soll das Buchungssystem wieder regulär geöffnet werden. Von den momentanen Verkaufseinschränkungen sind in erster Linie die Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke sowie innerhalb Deutschlands betroffen. Flugscheine sind nur in den teuersten Buchungsklassen erhältlich. Lufthansa will damit „Platz“ für Passagiere, die man aufgrund weiterer bevorstehender Streichungen umbuchen muss, freihalten. Betroffen ist das komplette Kalendermonat Juli 2022 und teilweise auch der August 2022. Bereits fix ist, dass Lufthansa in diesen beiden Monaten zumindest 3.000 Flüge nicht durchführen kann. Angesichts der aktuellen Verkaufseinschränkung ist davon auszugehen, dass dies noch ausgeweitet wird. Es wird damit gerechnet, dass vor der Freigabe der günstigeren Tarifklassen für den Zeitraum bis inklusive September 2022 etwa 5.000 weitere Flüge abgesagt werden könnten. In den nächsten Tagen will sich die Firmengruppe dazu äußern und das vorläufig komplette Ausmaß kommunizieren.

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BER: Easyjet ermöglicht kostenfreie Gepäckaufgabe am Vorabend

Die Billigfluggesellschaft bietet ihren Passagieren, die am BER abfliegen, pünktlich zum Ferienbeginn einen neuen Service an: Ab dem 1. Juli können Reisende ihr Gepäck bereits am Vorabend des Fluges kostenfrei aufgeben. Das gilt jedoch nur für Abflüge am Morgen. Der sogenannte Vorabend Bag Drop kann ab dem 1. Juli jeden Tag zwischen 18 und 21 Uhr kostenlos von den Reisenden genutzt werden. Damit möchte die Airline lange Schlangen an der Gepäckaufgabe verhindern und ermöglicht ihren Kunden zudem, am Abflugtag Zeit zu sparen. Jedoch gilt das Angebot nur für etwa 30 Prozent der Easyjet-Flüge am Hauptstadtflughafen. Denn der Service kann nur von Reisenden in Anspruch genommen werden, deren Flug planmäßig bis 9:30 Uhr abheben soll. Der Flughafen Berlin Brandenburg ist der zweite Flughafen, an dem Easyjet die kostenfreie Gepäckaufgabe am Vorabend anbietet. Zuvor war sie am Airport London Gatwick getestet worden. In Zukunft sollen weitere Flughäfen nachziehen, wie Check24 berichtet.

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Kurz vor Sommerferien: An einigen französischen Flughäfen wird gestreikt

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Frankreich sind mehrere Flughäfen im Land durch Streiks beeinträchtigt. Auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle sollten heute etwa zehn Prozent der Flüge ausfallen, teilte die Luftfahrtbehörde mit. Mehrere Gewerkschaften hatten zu Streiks aufgerufen, um angesichts der Inflation höhere Gehälter zu erstreiten. In Frankreich beginnen in der kommenden Woche die Sommerferien. Der Streik sollte das Wochenende über anhalten. Es werde mit Verspätungen und weiteren Flugausfällen gerechnet, so der ORF. Auch die Gepäckausgabe könnte beeinträchtigt sein. Für den Flughafen von Marseille gibt es ebenfalls einen Streikaufruf, aber dort sollte es nicht zu Ausfällen kommen, da die Präfektur das Personal zum Dienst verpflichtet hat. Die Fluggesellschaft Air France teilte mit, dass nur Kurz- und Mittelstreckenflüge von Ausfällen betroffen seien. Die Gewerkschaften protestieren gegen geplante Sparmaßnahmen und verweisen darauf, dass der Flugverkehr in einigen Bereichen wieder das Niveau von 2019 vor der Coronavirus-Pandemie erreicht habe. Lediglich die Verbindungen nach Asien seien noch reduziert.

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Lufthansa Technik: Sören Stark hat Vorstandsvorsitz übernommen

Sören Stark hat heute den Vorstandsvorsitz der Lufthansa Technik von Johannes Bußmann übernommen, der die Lufthansa Group nach 23 Jahren auf eigenen Wunsch verlässt. Gleichzeitig hat Harald Gloy Starks Nachfolge als COO (Chief Operations Officer) des Unternehmens angetreten. Damit trägt Gloy als „Accountable Manager“ gemäß EASA Part 145 Verantwortung und ist Ansprechpartner für dieLuftfahrtbehörden im Hinblick auf den Instandhaltungsbetrieb der Lufthansa Technik AG.  Als Finanzvorstand fungiert weiterhin William Willms im dreiköpfigen Vorstand. Stark ist seit 2019 Mitglied im Vorstand von Lufthansa Technik. Zuvor leitete er drei Jahre das Vorstandsressort Operations der Lufthansa Cargo AG. Seine Karriere bei Lufthansa Technik hat er 2004 als  Geschäftsführer von Lufthansa Technik Logistik in Hamburg begonnen. Von 2011 bis 2016 leitete der Wirtschaftsingenieur die Flugzeugüberholung der Lufthansa Technik. Harald Gloy leitet ab sofort auch als Chief Human Resources Officer (CHRO) und Arbeitsdirektor das Vorstandsressort Personal, das bislang in den Zuständigkeitsbereich von Johannes Bußmann fiel. Gloy war zuletzt Mitglied des Vorstands sowie Arbeitsdirektor der Lufthansa Cargo AG, wo er ebenfalls den Bereich Operations verantwortete. Zuvor war der Diplom-Ingenieur in unterschiedlichen leitenden Positionen bei der Lufthansa Technik im Einsatz. 

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Edelweiss flottet speziellen Airbus A320 ein

Der neuste Flottenzuwachs von Edelweiss zeigt sich in einem ungewohnten Design. Die bekannte rote Nase und der rote Hintergrund auf der Heckflosse wurden durch unzählige rote Hände ersetzt. Sie symbolisieren die helfenden Hände der Lufthansa Group-Hilfsorganisation Help Alliance und von Edelweiss.  Beide Organisationen pflegen seit fünf Jahren eine enge Partnerschaft: „Help Alliance und Edelweiss unterstützen zusammen soziale Projekte an Edelweiss Ferienzielen. Durch unser gemeinsames Engagement konnten wir in den letzten Jahren vor allem jungen Menschen in Costa Rica, Vietnam, Südafrika oder Sri Lanka mit diversen Projekten ein besseres Leben ermöglichen“, so Edelweiss-CEO Bernd Bauer. Der Edelweiss Airbus A320 HB-JLT ist das erste Flugzeug einer Lufthansa Group-Airline, welches in einem dedizierten Design im Zusammenhang mit der Help Alliance unterwegs ist. „Das Flugzeug soll auf unser weltweites soziales Engagement aufmerksam machen und dazu beitragen, dass unsere gemeinnützige Organisation noch bekannter wird. Die Zukunft junger Menschen, die in Armut leben, ist unsere wichtigste Destination“, so Andrea Pernkopf, Geschäftsführerin der Help Alliance. HB-JLT wird auf den Namen „Madrisa“ getauft  Seit sechs Jahren benennt die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft ihre Flugzeuge gemäß dem Motto ‘Wo Edelweiss zuhause ist’ nach Regionen, wo die Königin der Alpenblumen heimisch ist. Das Flugzeug wird auf den Namen ‘Madrisa’ getauft und ist bereits die dritte Maschine, welche nach einer Region im Kanton Graubünden benannt wird. In den nächsten Tagen wird ein weiteres Flugzeug zu Edelweiss stossen; dieses werde allerdings die gewohnte Bemalung aufweisen, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. Damit hat Edelweiss 12 Airbus A320 in der Flotte.

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Eurowings Discover vergibt More-Legroom-Sitze bevorzugt beim Vorabend-Check-in

Angesichts langer Wartezeiten an den Check-In-Schaltern deutscher Flughäfen sowie dem Umstand, dass es vielerorts auch an der Sicherheitskontrolle länger dauern kann, könnte für viele Reisende, die Gepäck dabei haben, der so genannte Vorabend-Check-in interessant werden. Beispielsweise bietet Eurowings Discover diesen in Frankfurt und München kostenlos an. Konkret bedeutet das, dass man am Abend vor dem Abflug die Gepäckstücke am Schalter abgeben kann und die Bordkarte für den Flug am Folgetag ausgehändigt bekommt. Man kann sich dann am Abflugtag direkt durch die Sicherheitskontrolle zum Gate begeben. Die Koffer werden dann am Zielflughafen am Band ausgegeben. Eurowings Discover empfiehlt den Passagieren während den Sommermonaten, in denen man mit besonders starker Nachfrage rechnet, die Möglichkeit in Anspruch zu nehmen. Für die Nutzung des Vorabend-Check-ins fallen bei dieser Fluggesellschaft keine Mehrkosten an, bestätigte eine Sprecherin auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct. „Der Vorabend Check-In ist von 17–20 Uhr für alle Gäste geöffnet, deren Abflüge bis 14 Uhr des Folgetages stattfinden und befindet sich in Frankfurt und München jeweils neben den regulären Eurowings Discover Check-In Schaltern. Reisende, die den Vorabend Check-In nutzen, kommen in den bevorzugten und kostenlosen Genuss von den sogenannten More Legroom-Sitzen, die je nach Verfügbarkeit sowohl auf der Kurz- und Mittelstrecke als auch auf allen Langstreckenflügen angeboten werden. Allen Gästen, die den Vorabend Check-In nicht nutzen, empfiehlt Eurowings Discover aktuell deutlich mehr Zeit als die sonst üblichen mindestens zwei Stunden vor Abflug für Check-In und den Weg zum Abfluggate miteinzuplanen“, so eine Sprecherin.

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Bedenklicher Trend: Immer mehr Unruly-PAX unterwegs

Immer mehr Flughafen- und Airlinemitarbeiter berichten, dass das Verhalten von Passagieren immer aggressiver wird. Mittlerweile häufen sich auch Meldungen, dass besonders das Bodenpersonal bedroht wird und zum Teil sogar körperlicher Gewalt ausgesetzt ist. So genannte „unruly PAX“ hat es schon immer gegeben, jedoch ist die Anzahl der aggressiven und teilweise sogar gewaltbereiten Fluggäste drastisch gestiegen. Während auf Deutschland-Flügen an Bord zumeist um das Thema Masken geht, scheinen einige Passagiere, die sich nicht beherrschen können, ihre Wut über Verspätungen und Streichungen direkt beim Bodenpersonal „abzuladen“. Allerdings geht es nicht nur um Flugunregelmäßigkeiten, sondern auch um Themen wie Gepäckgebühren oder Nachzahlungen für zu großes Handgepäck. Agents erklärten gegenüber Aviation.Direct, dass immer mehr Passagiere, die Tarife ohne inkludiertes Gepäck gebucht haben, am Check-in-Schalter aggressives Verhalten an den Tag legen, wenn diese mit Nachzahlungen konfrontiert werden. Die Gewerkschaft Verdi sieht in dieser Entwicklung ein Problem. So sagte beispielsweise Sekretär Sven Bergelin gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe: „Wir sehen, dass der Frust der Fluggäste immer häufiger an Beschäftigten ausgelassen wird, die gar nichts für die Probleme können. Es gibt eine drastische Zunahme an psychischer und physischer Gewalt“. Der Arbeitnehmervertreter geht davon aus, dass sich diese Thematik aufgrund des akuten Personalmangels während der Sommerferien weiter verschärfen wird. Mittlerweile haben auch viele Arbeitgeber das Problem erkannt und haben Security-Firmen angeheuert, um die eigenen Mitarbeiter zu schützen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr sagte am Dienstag im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung, dass er schockiert ist, dass erstmals in der Firmengeschichte die Beschäftigten mit Hilfe von Sicherheitsmitarbeitern vor aggressiven Passagieren geschützt werden

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