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Indonesien streicht Corona-Versicherung

Der südostasiatische Inselstaat hat seine Einreisebedingungen gelockert. Ab sofort wird bei der Ankunft kein Nachweis über eine Corona-Versicherung mehr verlangt. Für die Einreise nach Indonesien hatten die Behörden bis zuletzt eine Krankenversicherung verlangt, die COVID-19-Behandlungen abdeckte. Diese wird ab sofort nicht mehr benötigt. Somit müssen vollständig geimpfte Urlauber bei der Einreise lediglich ihren Impfnachweis vorlegen, eine Testpflicht besteht seit Mitte Mai nicht mehr. Wer nicht oder nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist, kann zwar ebenfalls ohne vorherigen Test in den Inselstaat einreisen, muss sich jedoch für fünf Tage in einem von der Regierung vorgegebenen Quarantänehotel auf eigene Kosten isolieren. Am vierten Tag wird ein PCR-Test auf Selbstkostenbasis durchgeführt, ist dieser negativ, dürfen sich auch Ungeimpfte frei im Land bewegen. Bei der Ankunft wird Reisenden gegen Vorlage des Reisepasses für umgerechnet etwa 30 Euro ein Touristenvisum ausgestellt. Das berichtet Check24.

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Flughafen Zagreb zählte im Juni fast 300.000 Fluggäste

Der Flughafen Zagreb fertigte im Juni exakt 292.761 Passagiere ab – das entspricht einem Rückgang von knapp 13 Prozent gegenüber dem gleichen Monat vor der Pandemie. Wesentlich zu der Erholung beigetragen habe Medienberichten zufolge besonders Ryanair. Die irische Fluggesellschaft habe zwar ursprünglich vorgehabt, im Juni deutlich öfter zu fliegen. Trotzdem hoben im vergangenen Monat deutlich mehr Maschinen des Lowcosters ab als im selben Monat des vergangenen Jahres. Damals hatte man gerade die Flüge nach Zagreb aufgenommen und noch keine Basis in der kroatischen Hauptstadt eröffnet. In der ersten Jahreshälfte begrüßte der Airport insgesamt fast 1,3 Millionen Reisende, um 15,3 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation.

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Thailand: Touristen sollen höhere Hotelpreise bezahlen

Geht es nach den Plänen der thailändischen Regierung, so sollen Hotels im Land künftig mit einem Doppeltarifsystem ausgestattet werden. Ausländische Reisende sollen dabei tiefer in die Tasche greifen müssen als Einheimische. Während der Corona-Krise haben viele Hotels in Thailand ihre Preise gesenkt, um so viele Gäste wie möglich zu einem Aufenthalt zu locken. Insbesondere in den klassischen Urlauberhochburgen wie Krabi, Phuket und Koh Samui gewährten Unterkunftsbetreiber hohe Rabatte. An diesen reduzierten Tarifen hat sich auch nach der Wiederöffnung des Landes für den internationalen Tourismus bislang meist nichts geändert. Nach dem Willen der Tourismusbehörde sollen sie nun jedoch wieder angepasst werden: Während für Einwohner Thailands weiterhin die niedrigen Hotelpreise gelten sollen, müssten ausländische Reisende künftig mehr Geld aufbringen. Bislang handle es sich allerdings nur um einen Vorstoß des Ministeriums, auf den die Antwort der Hotelverbände noch aussteht, wie Check24 berichtet. Ein ähnliches Modell wird bereits seit Jahren in den Nationalparks von Thailand angewendet, welche von einheimischen Besuchern ein geringeres Eintrittsgeld erheben als von ausländischen Gästen. Zum jetzigen Zeitpunkt müssen Urlauber keine Einreiseregistrierung mehr vornehmen, die Beantragung des Thailand Pass ist damit ebenfalls entfallen. Für vollständig geimpfte Reisende genügt das Vorzeigen des Impfpasses, Personen ohne Impfschutz benötigen einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR- oder Antigentest. Nach der Einreise besteht keine Quarantäne- oder Testpflicht mehr.

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SAS holt „gestrandete“ Urlauber zurück

Bis zum Sonntag wollen die streikenden Piloten der skandinavischen Fluglinie SAS mit zunächst rund 100 Flügen gestrandete Urlauber nach Hause befördern. Bereits heute will SAS zunächst 18 leere Maschinen in Urlaubsziele schicken. Über das Wochenende sollten dann insgesamt 80 Flüge Touristen zurückholen. Trotz des Ausstands nach gescheiterten Schlichtungsgesprächen hatten die SAS-Piloten zuvor angeboten, gestrandete Charter-Reisende nach Hause zu fliegen. Das berichtet der ORF unter Bezugnahme auf die norwegische Nachrichtenagentur NTB. Die Ausnahme soll einige Wochen lang für abgelegenere Reiseziele gelten, von denen aus es keine alternative Rückreise gibt. Im Gegenzug fordern die Piloten SAS auf, die „Aussperrung“ aufzugeben, die die Fluggesellschaft gegen sie gerichtet habe. Die schwedische Pilotenvereinigung wirft dem Unternehmen vor, die Pandemie genutzt zu haben, um fast die Hälfte der Piloten mit einem vereinbarten Recht auf Wiedereinstellung zu entlassen und dieses Recht dann außer Kraft zu setzen.

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Passagierzahlen: DTM verzeichnet stärksten Juni der Flughafengeschichte

Die Passagierzahlen am Dortmunder Flughafen sind im Aufwind: im zweiten Quartal 2022 sind 693.798 Reisende ab Dortmund Airport geflogen. Verglichen mit gut 302.000 Fluggästen im Jahr zuvor bedeutet das ein Wachstum von fast 130 Prozent. Somit befinden sich die Flugbewegungen beinahe wieder auf dem Niveau vom Vor-Corona-Jahr 2019, als fast 715.000 Menschen den Flughafen nutzten. Der vergangene Monat war sogar der stärkste Juni in der Geschichte des Flughafens. Mit über 250.000 Reisenden übertraf der letzte Quartalsmonat die Werte aus 2019 um mehr als 4.000 Fluggäste. Ein Grund für das hohe Fluggastaufkommen ist neben der großen Reiselaune auch die Auswahl an Reisezielen am Dortmund Airport: Der laufende Sommerflugplan bietet mit 54 Destinationen 30 Prozent mehr Auswahl als das Jahr 2019. Die beliebtesten Ziele im zweiten Quartal waren Kattowitz, Palma de Mallorca, Bukarest, Antalya und Sofia. Die Hauptreisezeit des Jahres begann mit dem Start der Sommerferien am 27. Juni 2022. Dank einer guten Vorbereitung und dem Engagement aller Beteiligten konnte das Passagieraufkommen auch an den stark frequentierten Tagen zum Ferienbeginn gut bewältigt werden.

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Grünes Licht: Gläubiger stimmen Hahn-Verkauf zu

Der Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn rückt deutlich näher. Laut Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner hat der Gläubigerausschuss einstimmig grünes Licht gegeben. Dies gilt auch für vier Schwestergesellschaften des Airports. Vor wenigen Tagen teilte der Jurist in seiner Funktion als Masseverwalter mit, dass ein Kaufvertrag mit Swift Conjoy abgeschlossen wurde. Die übernehmende Gesellschaft sagte zu, dass sämtliche Mitarbeiter ihre Jobs behalten werden und in die neuen Firmen überführt werden. Dies bewertet Plathner positiv. Die Gläubigerversammlungen haben für die Transaktionen grünes Licht gegeben, so dass der Verkauf einen entscheidenden Schritt näher gerückt ist. Derzeit arbeiten am Hunsrück-Flughafen in etwa 430 Menschen. Auch ist man auf der Suche nach Personal, denn auch der Hahn ist vom Mitarbeitermangel nicht verschont geblieben. Plathner ist zuversichtlich, dass mit dem neuen Eigentümer der Flugbetrieb dauerhaft gesichert ist. In den nächsten Wochen soll der Verkauf juristisch über die Bühne gehen, so dass der Hahn-Airport dann demnächst unter neuer Eigentümerschaft stehen wird.

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Eurowings will Ticketpreise um „mindestens zehn Prozent“ erhöhen

Die Fluggesellschaft Eurowings will die Ticketpreise um „mindestens zehn Prozent“ anheben. Diese Ankündigung wird von Geschäftsführer Jens Bischof damit begründet, dass die Treibstoffpreise stark gestiegen sind und man bereits jetzt Mehrkosten von etwa 100 Millionen Euro pro Jahr hatte. Im Gespräch mit der Rheinischen Post erklärt der Manager, dass der Schritt unausweichlich ist und vertritt die Ansicht: „Fliegen wird teurer und muss auch teurer werden – da reicht ein Blick auf die Rekordstände des Ölpreises jenseits der 100-Dollar-Marke. Entsprechend werden wir unsere Tarife, die bereits etwa zehn Prozent teurer sind als 2019, um mindestens weitere zehn Prozent nach oben anpassen müssen. Anders sind die Belastungen des Ölpreis-Schocks nicht zu schultern“. Auf vielen Strecken sind die durchschnittlichen Ticketpreise, die von den Passagieren bezahlt werden, wesentlich stärker angezogen worden als von Bischof beschrieben. Eurowings hat vor einiger Zeit das „Ryanair/Wizz-Air-Handgepäcksystem“ kopiert und verlangt beispielsweise zwischen Wien und Stuttgart für die Mitnahme eines normalen Handgepäckstücks („Trolley“) etwa 18 Euro pro Richtung extra. Unter Berücksichtigung, dass vor der Umstellung dies noch inkludiert war, jedoch die Ticketpreise im Basic-Tarif nicht um die neue „Extraleistung“, so man diese nicht benötigt, gesenkt wurden, fällt die tatsächliche Preiserhöhung deutlich höher aus. Die reinen Flugpreise hat man zwar auch erhöht, jedoch das wahre Ausmaß bislang in neuen „optionalen Leistungen“, die jedoch gleichzeitig „Bestseller“ sind, „versteckt“. Auch zeigt sich, dass die bislang vollzogenen Preissteigerungen auf Strecken, auf denen man allenfalls eine Konzernschwester wie Austrian Airlines als Konkurrenten hat, wesentlich stärker ausgefallen sind, als auf Routen, wo man sich mit Billigfliegern

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Lufthansa setzt das „Streichkonzert“ fort

Die größte Fluggesellschaft Deutschlands steckt tief im Chaos. In vielen Bereichen, besonders im Flugbetrieb herrscht akuter Personalmangel. Lufthansa muss nun abermals viele Flüge streichen. Allein in der Woche von 8. Juli bis 14. Juli 2022 fallen etwa 19 Prozent aller geplanten Verbindungen aus. Zuvor hatte der Kranich-Konzern in mehreren Schritten das Sommerangebot um tausende Verbindungen reduziert. Temporär hat man gar nur die teuersten Buchungsklassen im Verkauf gehabt. Die offizielle Begründung war, dass man für die vielen Umbuchungen Platz freihalten musste. Dabei bleibt es aber nicht, denn das Unternehmen informierte die Belegschaft darüber, dass es zu weiteren Anpassungen kommt. Allein zwischen 8. Juli und 14. Juli 2022 sagt man 19 Prozent aller geplanten Lufthansa-Flüge ab. Der Carrier beziffert das Ausmaß der Streichungen mit etwa 57 bis 76 Verbindungen pro Tag. Die Mehrheit dieser fällt in die Wellen, denn während dieser ist an den von Lufthansa angesteuerten Flughäfen besonders viel los. Dies würde laut einem Unternehmenssprecher dazu führen, dass sich die Maschinen Verspätungen einfangen würden, die über den Tag nicht mehr aufgeholt werden können. Man wolle daher diese Zeiträume „entzerren“ und wochenweise je nach aktueller Lage Streichungen vornehmen. Bereits jetzt sind besonders häufig Flüge am Abend betroffen und es kommt öfters vor, dass die Maschinen komplett ohne Passagiere abheben und ferry zu anderen Airports fliegen. Mit Hilfe dieser Positionierungsflüge will man Stabilität in den Flugplan bringen, jedoch gibt es auch groteske Fälle: Teilweise fliegen die Flugzeuge exakt die gleiche Strecke wie ursprünglich geplant, jedoch bleiben die Passagiere zurück.

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Deutschland: Die türkischen Leiharbeiter kommen zu spät

In Deutschland werden große Hoffnungen darin gesetzt, dass Mithilfe von Leiharbeitern aus der Türkei das momentane Chaos, das an vielen Airports herrscht, behoben werden kann. Allerdings können nur sehr wenige während der Hauptreisezeit eingesetzt werden, denn Schulungen und Sicherheitsüberprüfungen müssen absolviert werden. Bereits die erste Ankündigung, dass man eine türkische Leiharbeitsfirma an der Hand habe, die quasi sofort rund 2.000 Flughafen-Facharbeiter, die über alle notwendigen Ausbildungen und Bescheinigungen verfügen, sorgte bei Brancheninsidern für Kopfschütteln. Woher will denn eine türkische Zeitarbeitsfirma so viele Menschen hernehmen, die quasi „schlüsselfertig“ an deutsche Airports vermittelt werden können? Und logische Folgefrage: Warum arbeiten diese nicht in ihrer Heimat? Es ist ja nicht so, dass die türkischen Flughäfen Personal im Überfluss haben. Das Gegenteil ist der Fall, denn auch in diesem Staat werden händeringend Luftfahrt-Mitarbeiter gesucht. Nach und nach kommt ans Licht, dass es tatsächlich um viele Leiharbeiter aus der Türkei geht, jedoch stimmen die Realität und die ursprünglichen Ankündigungen nicht so ganz überein. Dazu kommen auch rechtliche und bürokratische Umstände: Auch wenn man entsprechende Schulungen bzw. Sicherheitsüberprüfungen in der Türkei hat, so sind diese in Deutschland nur wenig wert, da insbesondere letztere neu gemacht werden muss. Vorschrift ist Vorschrift und daran ändert auch nichts, dass sich die deutsche Bundesregierung nach anfänglichem Zögern für den Einsatz des Leihpersonals aus der Türkei ausspricht. Arbeitgeber müssen mindestens 14,25 Euro pro Stunde bezahlen Die deutsche Bundesagentur für Arbeit hat nun grundsätzlich grünes Licht gegeben, aber gleichzeitig auch verfügt, dass mindestens 14,25 Euro pro Arbeitsstunde bezahlt werden müssen. Weiters müssen

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Flughafen Sarajevo zählt im Juni mehr als 150.000 Passagiere

Der Flughafen Sarajevo erzielt weiterhin Rekordergebnisse: Im letzten Monat registrierte der Airport 154.887 Fluggäste und hat somit den verkehrsreichsten Monat aller Zeiten hinter sich. Dies entspreche einer Steigerung von knapp 30 Prozent gegenüber dem Vorkrisen-Niveau, wie das Luftfahrtportal Ex-Yu-Aviation. In der ersten Jahreshälfte fertigte der Flughafen Sarajevo 559.455 Passagiere ab, um 22,2 Prozent mehr als vor Covid 2019. Wesentlich dazu beigetragen hätte die Eröffnung der neuen Wizz Air-Basis und auch die Nonstop-Flüge nach Hurghada, die von Air Cairo durchgeführt werden.

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