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Starker Preisanstieg bei Hotels in Griechenland

Laut der spanischen Datenanalyseplattform Mabrian sind die Preise in der griechischen Fünf-Sterne-Hotellerie gegenüber 2019 um 110 Prozent gestiegen. Auch in Ägypten (+48 Prozent) langen die Hotels im Topsegment kräftig zu. Günstiger geworden sind Aufenthalte im Fünf-Sterne-Hotel dagegen in der Türkei (-10 Prozent). Die Datenanalysten untersuchten Buchungen für Aufenthalte in der Zeit vom 25. Juli bis zum 7. August. Nicht nur in der Fünf-Sterne-Hotellerie zogen die griechischen Hoteliers gegenüber 2019 die Preise am stärksten an, sondern auch im Vier-Sterne-Segment (+63 Prozent). In der Drei-Sterne-Kategorie (+19 Prozent) gingen sie die Sache etwas vorsichtiger an. In Ägypten kletterten die Preise in der Fünf-Sterne-Sparte um 48, in der Vier-Sterne-Kategorie um 41 und im Drei-Sterne-Segment um 25 Prozent. In Tunesien lag der Preisauftrieb bei 27 Prozent für Fünf-Sterne-Häuser, 28 Prozent für Vier-Sterne-Hotels und elf Prozent für Drei-Sterne-Unterkünfte. Das berichtet das Online-Portal Reisevor9. Mäßiger Preisanstieg in Spanien Moderater sind die Aufschläge in Spanien mit 14 Prozent bei Fünf Sternen, fünf Prozent bei vier Sternen und sieben Prozent bei drei Sternen. Im Nachbarland Portugal kassierten die Hoteliers in der Fünf-Sterne-Kategorie 18 und in der Vier-Sterne-Sparte zehn Prozent mehr als 2019. Im Drei-Sterne-Segment blieben die Preise stabil. Der Preisrückgang um zehn Prozent in der türkische Fünf-Sterne-Hotellerie dürfte nicht zuletzt auf das Ausbleiben russischer und ukrainischer Gäste zurückzuführen sein. In Vier-Sterne-Unterkünften stiegen die Preise dagegen um neun und im Drei-Sterne-Bereich um acht Prozent. Insgesamt preisstabil präsentiert sich Italien mit um ein Prozent höheren Preisen in der Oberklasse. Im Vier-Sterne-Bereich sanken die Preise um fünf Prozent, während sie bei drei

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Tui verspricht trotz Flughafenchaos: „Ferien werden für Mehrheit reibungslos verlaufen“

Der Tourismuskonzern macht Reisenden trotz des Abfertigungschaos an Flughäfen Hoffnung auf einen entspannten Sommerurlaub. „Trotz aller Herausforderungen aufgrund von Personalengpässen in der Branche werden die Ferien für die überwiegende Mehrheit reibungslos verlaufen“, so der Deutschland-Chef des Reisekonzerns, Stefan Baumert. Anders als manche Airlines wie beispielsweise Lufthansa will die konzerneigene Fluggesellschaft Tuifly keine Flüge streichen. Der Flugplan bleibe bestehen, wie auch Planungen für zusätzliche Reserveflugzeuge zu Spitzenzeiten. Oft lohne sich auch ein Flughafenwechsel für den Start in den Urlaub aus einem Bundesland, in dem Ferien noch nicht begonnen haben, empfahl Baumert. Dem Manager zufolge stieg die Nachfrage nach Sommerreisen in den vergangenen Wochen deutlich und liegt „durchgängig über dem Niveau von 2019“. „Wir holen rasant auf und sind mehr als zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr ein Sommergeschäft sehen, das an 2019 herankommt“, bekräftigte Baumert frühere Erwartungen. Auch die Buchungen für die Monate September und Oktober zögen seit einigen Tagen kräftig an. Tui könne nicht feststellen, dass sich die Menschen wegen Problemen bei der Abfertigung an Flughäfen mit Buchungen zurückhielten. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass Kunden bei den sogenannten Flextarifen verstärkt die Option nutzten, kostenfrei bis 15 Tage vor Abreise umzubuchen oder zu stornieren. „Sie wollen alle in Urlaub“, sagte Baumert. „Aber wir verzeichnen Rekordwerte bei den Anrufen bei unseren Kundenhotlines.“ Besonders gefragt sind nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie klassische Reiseziele vor allem rund ums Mittelmeer, insbesondere die Türkei. Antalya hat demnach sich auf Platz zwei hinter Mallorca geschoben. Auch Griechenland werde weiterhin stark nachgefragt. „Kreta steuert auf eine Rekordsaison zu“,

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Kap Verde: Nur geboosterte Personen gelten als vollständig geimpft

Ab dem 1. Juli erkennen die kapverdischen Behörden nur Reisende, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, als vollständig geimpft an. Somit dürfen nur geboosterte Urlauber ohne einen vorherigen Test auf das Coronavirus einreisen. Mit der neuen Regelung gelten für Personen, die nur eine Grundimmunisierung erhalten haben, dieselben Testpflichten wie für nicht oder nicht vollständig geimpfte Reisende. So ist auch für diese Personen für die Einreise ein negativer CoV-Test erforderlich. Akzeptiert werden bei Abflug maximal 72 Stunden alte PCR- oder höchstens 48 Stunden alte Antigentests. Die neue Regelung gilt nicht nur für die Einreise in den afrikanischen Inselstaat, sondern auch für Reisen zwischen den einzelnen Inseln. Mit einer Auffrischungsimpfung entfällt die Testpflicht für Urlauber, als Impfnachweis kann dabei das digitale COVID-Zertifikat der EU vorgelegt werden. Dieselben Regeln gelten auch für Reisen zwischen den Inseln per Flugzeug oder Schiff. Für die Einreise wird zusätzlich ein Online-Formular zur Reiseregistrierung gefordert, das bestenfalls fünf Tage vor der Ankunft bearbeitet werden sollte. Zudem muss eine Gesundheitserklärung ausgefüllt werden.

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Airbus-Flieger sollen Jet Airways wieder in die Luft bringen

Jet Airways bringt sich mit neuen Investoren für eine Rückkehr in Stellung – und will nach einem Medienbericht bei Airbus neue A220 und A320 bestellen. Vor drei Jahren drehte Etihad Airways der indischen Beteiligung den Geldhahn zu – die Airline stellte den Flugbetrieb ein, Boeing stornierte Aufträge über 200 737 MAX und zehn 787. Das Investorengespann Murari Lal Jalan und Florian Fritsch will Jet Airways wieder in die Luft bringen. Nach Informationen der Luftfahrtportals „Aero“ tendiert Jet Airways beim Neustart erstmals auch im Single-Aisle-Segment zu einer Airbus-Flotte. Die Airline soll an mehr als 50 Flugzeugen der Modellserien A220 und A320neo im Listenwert von 5,5 Milliarden US-Dollar dran sein. Der vom Staat gerade an den Industrieriesen Tata abgestoßene Konkurrent Air India befindet sich ebenfalls auf Einkaufstour: Air India will nach Medieninformationen 50 A350 und 100 A321neo bestellen.

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Feuerwehr musste Kofferchaos in Düsseldorf „löschen“

Eigentlich ist die Hauptaufgabe der Feuerwehren an Verkehrsflughäfen, dass im Falle des Falles Brände gelöscht werden. In Düsseldorf mussten die Feuerwehrmänner und -frauen aber beim Gepäcksortieren helfen, weil das sprichwörtliche „totale Chaos“ ausgebrochen ist. Nicht nur, dass abfliegende Passagiere am Düsseldorfer Airport seit einigen Tagen enorm lange Warteschlangen an den Check-in-Schaltern sowie vor der Sicherheitskontrolle bewältigen müssen, traf es nun auch ankommende Reisende. Viele haben ihre Koffer nicht ausgeliefert bekommen, denn bereits seit Freitag kommt es immer wieder zu Ausfällen der Gepäckförderanlage. Offiziellen Angaben nach soll es sich um ein Computerproblem handeln. Es blieben allein am Freitag und Samstag rund 1.000 Gepäckstücke liegen, so dass hunderte ankommende Passagiere ohne ihre Habseligkeiten den Airport verlassen mussten. Da man nicht mehr wusste wohin mit den ganzen Koffern wurden diese einfach neben den Gepäckbändern aufgeschlichtet. Es entstand also ein riesiger „Gepäckberg“, der abgearbeitet werden musste. Weil Düsseldorf ohnehin unter akutem Personalmangel leidet, zog man die Feuerwehr zur Mithilfe heran. Zusätzlich sollen auch Mitarbeiter aus der Flughafenverwaltung mitangepackt haben. Der Airport betont, dass die Sicherheit zu jedem Zeitpunkt gewährleistet war. Wenig überraschend sieht die Gewerkschaft Verdi in diesem ungewöhnlichen Feuerwehreinsatz einen neuen Tiefpunkt. Ein Arbeitnehmervertreter sagte unter anderem, dass dem Flughafen Düsseldorf wegen dem Debakel rund um den NRW-Ferienbeginn ein schwerer Imageschaden entstanden ist. Die Betriebsräte und Verdi hätten wiederholt den Flughafen, die Airlines, die Politik und die Arbeitgeber vor dem akuten Personalmangel und dem bevorstehenden Chaos gewarnt. Es wäre nur beschwichtigt worden, so dass die Passagiere quasi in ein „Chaos mit Ansage geflogen

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Eurowings-Discover-Wetlease: Finnair hofft auf Verlängerung

Die Wetlease-Zusammenarbeit zwischen Finnair und Eurowings Discover ist vorerst für die laufende Sommerflugplanperiode 2022 befristet. Allerdings hofft man in Helsinki, dass man auch im Winter 2022/23 für die Lufthansa-Tochter fliegen kann. „Zunächst läuft die Abmachung bis Ende Oktober, wir hoffen aber, darüber hinaus auch im Winter Flugzeuge an Eurowings Discover zu verleasen“, erklärte Finnair-Chef Topi Manner gegenüber Aero.de. Der Manager verwies auch darauf, dass ein Teil der Besatzungen deutsch spricht und die Rückmeldungen seitens Eurowings Discover positiv sein sollen. Zwei Airbus A350 kommen ab Frankfurt am Main für den Kranich-Ableger zum Einsatz. Ein weiterer fliegt ab München für Eurowings Discover. Die von Finnair betriebenen Langstreckenflugzeuge fliegen überwiegend auf USA-Strecken. Weiters ist man mit dem Maschinentyp Airbus A321 im Auftrag des Oneworld-Partners British Airways in dessen Europa-Netz unterwegs. Derzeit generiert Finnair eigenen Angaben nach rund zehn Prozent des Umsatzes aus der Erbringung von ACMI-Dienstleistungen.

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Über das Verkehrsministerium: Slowenien klopft erneut bei Lufthansa an

Die Verkehrsministerien von Deutschland und Slowenien haben Gespräche über die Verbesserung der Luftverkehrsanbindung von Ljubljana geführt. Dabei machte die slowenische Delegation deutlich, dass man einer Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group interessiert ist. Im ersten Quartal des laufenden Jahres sind rund 20.566 Reisende mit Airlines der Kranich-Gruppe ab der Hauptstadt Sloweniens geflogen. Rund 30 Prozent sind an einem Lufthansa-Drehkreuz umgestiegen. Die Regierung hofft nun, dass man den Ausbau bestehender Verbindungen bewirken kann. Im Vorjahr gab es Gespräche mit der italienischen Tochter Air Dolomiti. Slowenien hoffte, dass man die Stationierung von Embraer 195 erreichen kann. Allerdings haben die Verhandlungen zu keinem Erfolg geführt. Nach Angaben des Verkehrsministeriums sollen die Kosten hierfür zu hoch gewesen sein. Air Dolomiti bestätigte, dass es im Vorjahr ein Treffen mit Vertretern der slowenischen Regierung gegeben hat. Eine kurzfristige Kapazitätsaufstockung wird es per 1. Juli 2022 geben. Anstatt der Bombardier CRJ900 setzt Lufthansa auf der Frankfurt-Strecke künftig Airbus A319 ein. Diese Route wird im Regelfall zweimal täglich bedient. Vorerst ist der Einsatz von größerem Fluggerät bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 befristet.

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Emirates fliegt wieder dreimal täglich ab Frankfurt

Die Fluggesellschaft wird ab Juli einen dritten täglichen Flug aufnehmen und ab Frankfurt wieder Frequenzen anbieten wie vor der Pandemie. Der Golf-Carrier fliegt ab dem 1. Juli 2022 wieder dreimal täglich aus Dubai nach Frankfurt. Momentan wird die Strecke noch zweimal pro Tag bedient. Mit drei täglichen Flügen kehrt die größte internationale Fluggesellschaft der Welt zu ihren Flugfrequenzen von vor der Pandemie am Frankfurter Flughafen zurück, rechtzeitig zum 35-jährigen Jubiläum der Flugstrecke Frankfurt-Dubai. Für die Verbindung setzt Emirates eine Boeing 777-300ER ein. „Wir freuen uns sehr, dass Emirates ab Juli wieder drei tägliche Verbindungen nach Dubai anbietet. Das ist nicht nur ein positives Signal für den Flughafen Frankfurt und die gesamte Region, es unterstreicht auch Emirates wichtige Rolle an Deutschlands zentralen Luftverkehrsdrehkreuz. Wir wünschen Emirates auch weiterhin „Always Happy Landings“ am Frankfurt Airport“, so Alexander Laukenmann, Executive Senior Vice President, Aviation, Fraport AG. Der zusätzliche Flug vom Flughafen Frankfurt zum Dubai International Airport wird unter der Emirates-Flugnummer EK44 durchgeführt, startet um 11:00 Uhr in Frankfurt und landet um 19:15 Uhr in Dubai. Der zusätzliche Rückflug wird unter der Flugnummer EK43 durchgeführt, der um 03:45 Uhr in Dubai startet und um 08:50 Uhr in Frankfurt ankommt. Alle Zeiten sind Ortszeiten.

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Die Würfel sind gefallen: Lufthansa mottet den Airbus A380 aus

Schon seit einigen Wochen wird spekuliert und jetzt ist es fix: Lufthansa wird einen Teil ihrer Airbus-A380-Flotte reaktivieren. Derzeit prüft der Konzern noch wie viele es werden und zu welchen Destinationen diese eingesetzt werden. Sonderlich überraschend kam die Medienmitteilung der Lufthansa, dass man die Superjumbos – entgegen wiederholter Aussagen von Konzernchef Carsten Spohr – wieder in die Luft bringen wird, nicht. Seit einigen Wochen machte auch der Kranich-Chef Hoffnung darauf, dass man doch wieder mit Airbus A380 fliegen könnte. Die Teilflotte bestand ursprünglich aus 14 Exemplaren. Sechs hat man bereits verkauft. Die übrigen acht Stück sollen weiterhin Bestandteil der Lufthansa-Flotte bleiben. Derzeit diese in Spanien und Frankreich im so genannten Long-Time-Storage. Voraussichtlich ab Sommer 2023 sollen die Superjumbos wieder fliegen. Die genaue Stückzahl wird der Lufthansa-Vorstand zu einem späteren Zeitpunkt festlegen. „Im Sommer 2023 erwarten wir dann rund um den Globus nicht nur ein deutlich verlässlicheres Luftverkehrssystem, sondern werden Sie auch wieder an Bord unserer Airbus A380 begrüßen dürfen. Wir haben heute entschieden, dieses nach wie vor sehr beliebte Flugzeug ab Sommer 2023 bei Lufthansa wieder in Betrieb zu nehmen. Darüber hinaus verstärken und modernisieren wir unsere Flotten allein in den kommenden drei Jahren mit rund 50 neuen Langstreckenflugzeugen vom Typ Airbus A350, Boeing 787 und Boeing 777-9 sowie über 60 neuen Airbus A320/321“, so Lufthansa. Der Airbus A380 ist beim Kranich mit 509 Sitzplätzen bestuhlt.

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Airbus Helicopters: Zypern bestellt sechs H145M

Die zypriotische Regierung hat bei Airbus Helicopters sechs leichte Mehrzweckhubschrauber H145M für den Einsatz bei der Nationalgarde bestellt. Als Option sei die Lieferung weiterer sechs Maschinen vereinbart, so Airbus Helicopters in einer Mitteilung. Für die Beschaffung der Helikopter zusammen mit der Munition wie Kanonen, Raketenwerfern und Lenkflugkörpern werden laut Medienberichten 140 Millionen Euro notwendig sein, die zum Teil über ein Sonderbudget aufgebracht werden. Zypern erhält die neueste Version der H145M mit Fünfblattrotor und der Möglichkeit zur Bewaffnung mit dem HForce-Waffenträger. Mit HForce steht das gesamte Spektrum an Waffen vom Maschinengewehr bis zu ungelenkten und gelenkten Raketen zur Verfügung mit der Feuerleitung über integrierte Beobachtungsmittel. Zypern wird nach Ungarn, Deutschland, Serbien und Luxemburg der fünfte H145M-Betreiber in Europa. Weitere H145 werden in Thailand und den USA genutzt.

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