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Sri Lanka fehlt es an Kerosin

Sri Lanka leidet unter einer schweren Wirtschafts- und Währungskrise. Kerosin ist knapp – die Regierung bittet Airlines, nicht mehr vor Ort zu tanken. Wegen fehlender Tourismuseinnahmen in der Pandemie ist die Wirtschaft in Sri Lanka zusammengebrochen. Vor Ort ist alles knapp und teuer – die Währungskrise gefährdet zunehmend Ölimporte ins Land. Die Folge: Airlines sollen vorerst nicht mehr in Sri Lanka tanken. Die Regierung fordere Fluggesellschaften auf, bei Flügen nach Sri Lanka ausreichend Treibstoff für den Rückflug mitzuführen oder andernorts einen Tankstopp einzuplanen. Das berichtet das deutsche Luftfahrtportal Aero. Die Versorgungslage im Land stelle auch SriLankan Airlines vor Herausforderungen. Die Airline nimmt ihren Treibstoff für Langstreckenflüge derzeit vorwiegend in Indien und Dubai auf.

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MUC rechnet mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in den Pfingstferien

Der Flughafen München erwartet mit dem Beginn der bayerischen Pfingstferien eine der stärksten Reisewellen des Jahres. Für den Zeitraum vom 3. bis einschließlich 19. Juni sind nach den bisher vorliegenden Anmeldungen der Airlines knapp 15.000 Flüge von und zu rund 190 Destinationen geplant. Dies sind mehr als dreimal so viele Starts und Landungen wie in den Pfingstferien des vergangenen Jahres und entspricht drei Viertel des Aufkommens aus dem Vorkrisenjahr 2019. Angesichts der deutlichen Verkehrszuwächse sollten die Passagiere einen ausreichenden Zeitpuffer einplanen und circa zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal sein, so der Airport in einer Aussendung. Bei den Reisezielen steht Fluggästen ab München wieder die gesamte Palette an klassischen europäischen Feriendestinationen zur Auswahl. Die meisten Abflüge im Europaverkehr führen in den Pfingstferien mit 727 Starts nach Italien. Knapp dahinter folgt mit 694 Starts Spanien mit dem nach wie vor am häufigsten angeflogenen Urlaubsziel Palma de Mallorca (164 Starts). 441 Maschinen heben in den Pfingstferien in Richtung Griechenland ab. Richtung Frankreich starten 430 Maschinen, in die Türkei stehen 374 Abflüge auf dem Programm. 154 Mal starten Maschinen nach Portugal. Mittlerweile ist München auch wieder auf der Langstrecke gut angebunden. Insbesondere Ziele in den USA werden häufig bedient: Reisenden stehen in den Pfingstferien insgesamt 337 Abflüge zu 13 amerikanischen Zielen zur Auswahl. Weitere 66 Flüge führen zu drei kanadischen Destinationen. Auch in Süd- und -tMittelamerika stehen mit dem brasilianischen Rio de Janeiro, dem mexikanischen Cancun und  Punta Cana in der Dominikanischen Republik drei attraktive Reiseziele auf dem Flugplan. Insgesamt 34 Mal heben

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Deutsche Reisebüros verzeichnen hohe und kurzfristige Nachfrage

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass viele Reisebüros in Deutschland derzeit eine äußerst hohe Nachfrage verzeichnen. Gebucht wird aber weiterhin eher kurzfristig. Doch nicht alle Agenturen können vom aktuellen Boom profitieren. Das Portal Counter-vor-9 führte eine Umfrage unter 300 Reisebüros durch. 27 Prozent der Befragten gaben an, dass derzeit ein sehr hohes Buchungsaufkommen verzeichnet wird. 49 Prozent erklärten, dass es eher hoch sein soll. Doch nicht alle profitieren von der aktuell hohen Nachfrage, denn zahlreiche Agenturen gaben auch an, dass sie aufgrund gestiegener Preise bereits dämpfende Faktoren verspüren. 70 Prozent der Reisebüros gaben an, dass die Buchungen weiterhin eher kurzfristig erfolgen. Bei 12 Prozent der Umfrageteilnehmer soll sogar nur sehr kurz vor der Abreise gebucht werden. Längerfristige Buchungen soll es auch weiterhin nur eher selten geben. Die Faktoren hierfür sind unterschiedlich, jedoch vereinfacht ausgedrückt eine Mischung aus der unklaren Situation wie es mit Corona im Herbst 2022 weitergehen wird und dem Krieg in der Ukraine.

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Westbahn stichelt gegen ÖBB und schließt Reservierungspflicht aus

Ganz und gar nicht überrascht zeigt sich Westbahn-Chef Thomas Posch, dass das Klimaticket sowie das Abklingen der Corona-Pandemie zu einer steigenden Nachfrage im Bahnverkehr geführt haben. Es wäre „wahrlich keine Raketenwissenschaft“, dass die Nutzung der Öffis ordentlich anzieht. In den letzten Wochen ist es unter anderem bei den Österreichischen Bundesbahnen immer wieder zu Kapazitätsengpässen gekommen. Immer wieder mussten Züge aufgrund von Überfüllung geräumt werden. Die ÖBB empfehlen eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung zu kaufen, denn nur dann ist die Beförderung mit dem gewünschten Zug garantiert. Mittlerweile denkt die staatliche Eisenbahngesellschaft auch laut über eine mögliche Reservierungspflicht im Fernverkehr nach. In anderen Ländern, beispielsweise in der Slowakei, in Tschechien und Ungarn, ist dies schon seit vielen Jahren üblich. Umgangssprachlich: Wer in diesen Staaten im Fernverkehr reisen möchte, benötigt eine so genannte Platzkarte. Diese kann, falls nicht vorhanden, auch beim Zugbegleiter gekauft werden. Die Westbahn will auf der Stammstrecke zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg sowie weiter nach München die Kapazität weiter aufstocken. Man spart dabei auch nicht mit indirekter Kritik am Mitbewerber ÖBB, denn in einer Aussendung hebt das private Bahnunternehmen hervor, dass man in den letzten Monaten „eine vorausschauende Flottenpolitik betrieben und das Fahrplanangebot in den vergangenen Monaten stufenweise ausgeweitet hat“. „Vorauszusehen, dass mit dem vorläufigen Abklingen von Corona und dem günstigen KlimaTicket Ö die Nachfrage spürbar steigen wird, das war nun wahrlich keine Raketenwissenschaft. Darum verdichten wir unseren Fahrplan am 12. Juni auch noch ein weiteres Mal“, so Westbahn-GeschäftsführerThomas Posch. „Die Gefahr von Zugräumungen bei unserem Mitbewerber verunsichert die Reisenden massiv. Dies

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Lufthansa: Testzertifikat am Check-in Okay, am Gate wertlos, zum neuen Test geschickt und Flug verpasst

Der Umstand, dass Lufthansa die jüngst gelockerten Einreisebestimmungen Südkoreas nicht so ganz mitbekommen hatte, führte am 25. Mai 2022 zu Chaos im Vorfeld von Flug LH718. Das Bodenpersonal anerkannte gültige Antigen-Schnelltest-Zertifikate nicht und forderte die Passagiere auf nochmals einen Test zu absolvieren. Allerdings räumte der Kranich-Konzern zwischenzeitlich ein, dass man vor dem Flug von München nach Seoul-Incheon falsch gehandelt habe. Südkorea hat mit Wirksamkeit zum 23. Mai 2022 die Einreisbestimmungen gelockert. Anerkannt werden auch Antigen-Ergebnisse, die am Tag der Flugreise, jedenfalls nach Mitternacht, im Ausland vorgenommen wurden. Für die Gültigkeit zieht Südkorea neu nicht mehr den Zeitpunkt des Vorsprechens bei der Einreisekontrolle, sondern den Zeitpunkt des Abflugs heran. Dem Lufthansa-Bodenpersonal in München waren die gelockerten Regeln nicht bekannt. Man meinte stur ein zu müssen und wandte dann auch noch ein südkoreanisches Regelwerk an, das längst überholt war. Nicht weniger als 30 Passagiere wurden von den Agents dazu aufgefordert, dass diese neuerlich einen Schnelltest am Airport München vornehmen lassen müssen oder aber der Mitflug wird verweigert. Pikant: Die Antigen-Befunde der betroffenen Passagiere waren taggleich und berechtigten nicht nur zur Einreise nach Südkorea, sondern hätten die Fluggäste auch von den Tests, die nach der Ankunft vorgesehen sind, entbunden. Südkorea verlangt die Vorlage negativer PCR-Tests, die maximal 48 Stunden alt sein dürfen. Antigen-Schnelltests dürfen höchstens 24 Stunden alt sein. Neu ist, dass man Testungen, die nach der Ankunft vorgesehen kann, umgehen kann, in dem man sich am Tag des Abflugs – jedenfalls nach Mitternacht – einem Antigen-Schnelltest unterzieht. Am Check-in-Schalter in Ordnung, am

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Air Baltic erhält weiteren Airbus A220-300

Vor wenigen Tagen nahm die lettische Fluggesellschaft ihren 36. Airbus A220-300 Jet, registriert als YL-ABJ, in Riga in Empfang. Dies ist die vierte von acht geplanten Auslieferungen im Jahr 2022. Seit Mai 2020 führt Air Baltic alle seine Flüge mit einem einzigen Flugzeugtyp durch – dem Airbus A220-300. Bisher hat die Airline fast 8.000.000 Passagiere mit dem Flugzeug Airbus A220-300 befördert. Airbus A220-300 haben mehr als 92.000 Flüge absolviert und über 200.000 Blockstunden geflogen. Dieses Flugzeug ist Teil der 50 Airbus A220-300, die Air Baltic bei Airbus bestellt hat. Darüber hinaus hält der Carrier 30 Optionen und Kaufrechte für denselben Flugzeugtyp. „Der Airbus A220-300 hat die Erwartungen des Unternehmens übertroffen und sowohl für die Passagiere als auch für das Personal eine bessere Gesamtleistung, Kraftstoffeffizienz und Komfort geboten. Dieses Flugzeug bietet ein hervorragendes Flugerlebnis mit Vorteilen für Passagiere wie breitere Sitze, größere Fenster, mehr Platz für Handgepäck in der Kabine, verbesserte Toiletten und vieles mehr“, so das Unternehmen in einer Aussendung.

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Flughäfen in Südrussland bleiben weiterhin geschlossen

Wegen des Kriegs in der Ukraine bleiben die Flugverbote im Süden des Landes weiterhin bestehen. Insgesamt elf Flughäfen bleiben bis zum 25. Juni gesperrt, wie das Luftfahrtportal Aero unter Berufung auf die russische Luftfahrtbehörde mitteilt. Betroffen seien unter anderem die Millionenstädte Rostow-am-Don, Woronesch und Krasnodar sowie die Schwarzmeer-Kurorte Anapa und Gelendschik. Die Verbote gelten auch für die westrussischen Städte Belgorod und Brjansk, aus denen in den vergangenen Wochen ukrainische Angriffe auf Infrastrukturobjekte gemeldet wurden. Auch die seit 2014 von Russland annektierte Krim ist von den Einschränkungen betroffen. Der Flughafen in Simferopol darf nicht angeflogen werden. Russland hatte nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine am 24. Februar die Flughäfen zeitweilig geschlossen und die Verbote immer wieder verlängert. Reisenden nach Südrussland wird empfohlen über Ausweichflughäfen in Sotschi oder Mineralnye Wody in die Region zu kommen.

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Singapore Airlines und Johann Lafer stellen neue Bordmenüs vor

Singapore Airlines und der Star- und Sternekoch Johann Lafer erneuern nach der Pandemie ihre Zusammenarbeit und bieten mit neuen Gourmet-Bordmenüs für Reisende in der First Class und Business Class auf allen Flügen ab Deutschland besondere kulinarische Erlebnisse über den Wolken. In den neuen Menüs sind Highlights enthalten, die erstmals an Bord serviert werden, beispielsweise die Frankfurter Grüne Soße zu gebratenem Rindfleisch, Terrine aus Räucherforelle und Meerrettich oder Krokantblätterteig mit Mascarpone Mocca-Likör-Creme. Premiere an Bord haben unter anderem auch die steirischen Schweinerippchen mit Kümmeljus. „In gewohnter Weise kombiniert Johann Lafer in den neuen Gerichten exotische Zutaten mit alpenländischer Kulinarik und sorgt so für eine ganz besondere geschmackliche Finesse“, so das Unternehmen in einer Aussendung. Ab dem 1. Juni können Reisende die neuen Speisen in den A380 Suites, der First Class und der Business Class auf allen Flügen ab Deutschland genießen. „Wir freuen uns sehr, unsere Zusammenarbeit mit Johann Lafer zu erneuern. Mit den neuen Menüs werden unsere Gäste ein noch besseres kulinarisches Erlebnis haben“, sagt Alastair Hay-Campbell, General Manager für die DACH-Region bei Singapore Airlines. „Wir waren schon immer stolz auf unseren Service an Bord. Mit neuen, verbesserten Menüs, nicht nur in der First und Business Class, sondern auch in der Economy Class, werden unsere Kunden eine wirklich unvergessliche Reise erleben.“ Auch Johann Lafer äußert sich erfreut über die erneute Zusammenarbeit mit der asiatischen Airline: „Für eine internationale Fluggesellschaft Mahlzeiten zu kreieren und zusammenzustellen, ist eine spannende Herausforderung. Ich war schon seit meinem ersten Flug mit Singapore Airlines begeistert von den

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AUA ermöglicht CO2-neutrales Fliegen „mit einem Klick“

Austrian Airlines Fluggäste können ab sofort bei jeder Buchung mit nur einem Klick CO2-neutral fliegen. Wer umweltfreundlich fliegen will, kann nun bei der AUA mit einem Aufpreis auf das Ticket den Kauf von nachhaltigem Flugbenzin mitfinanzieren. Bisher war es nur möglich, beim Kauf des Tickets Geld für CO2-Kompensationsprojekte zu leisten. Der neue Zuschlag ist allerdings deutlich höher: Wer seinen CO2-Ausstoß für einen Flug nach Frankfurt mit Klimaschutzprojekten kompensieren will, muss dafür 1,71 Euro zahlen – für nachhaltiges Flugbenzin werden 53,55 Euro verrechnet. Drei Optionen bieten nun direkt vor Abschluss einer Flugbuchung die Möglichkeit, die CO2-Emissionen des Fluges zu reduzieren oder zu kompensieren. Für eine unmittelbare Reduzierung der CO2-Emissionen können Fluggäste den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) unterstützen. Eine zweite Variante ist die Kompensation der CO2-Emissionen über Klimaschutzprojekte von Climate Austria. Diese fördern den messbaren Klimaschutz, indem sie durch die Förderung erneuerbarer Energien langfristig CO2 einsparen. Als dritte Möglichkeit steht eine Kombination beider Optionen zur Auswahl. „Durch die Integration der Möglichkeiten für CO2-neutrales Fliegen im Buchungsprozess soll es unseren Gästen vereinfacht werden, zu nachhaltigem Reisen beizutragen und schon heute CO2-neutral die Welt zu entdecken. Als einzige österreichische Airline setzen wir bereits nachhaltigen Treibstoff im Flugbetrieb ein und machen CO2-neutrales Fliegen für unsere Gäste möglich“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Austrian Airlines will ihre Netto-CO2-Emissionen im Vergleich zu 2019 bis 2030 halbieren und bis 2050 zur Gänze CO2-neutral wirtschaften. Neben der österreichischen Lufthansa-Tochter integrieren auch Swiss und Brussels die Möglichkeit zur Kompensation direkt in den Flugbuchungsprozess.

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Norwegian ordert 50 Boeing 737 Max

Die Fluggesellschaft Norwegian Air hat beim US-Flugzeugbauer Boeing 50 Flugzeuge des Typs 737 MAX geordert. Das finale Vertragspapier soll bis Ende Juni unterschrieben werden. Die Grundsatzvereinbarung beinhalte außerdem eine Option zum Kauf von weiteren 30 Flugzeugen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Der Deal führe langfristig zu niedrigeren Kosten und einer robusteren Finanzlage bei der Airline. Die 50 Flieger sollen zwischen 2025 und 2028 ausgeliefert werden. Für Norwegian Air ist die Bestellung eine Kehrtwende. Denn damit wird der Konzern seine Flotte wieder selbst besitzen. Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens war das Unternehmen zuvor gezwungen gewesen, Maschinen nur noch zu leasen. Nach einem Einbruch wegen der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach den Maschinen von Airbus und Boeing zuletzt wieder stark angezogen.

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