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Geschäftszahlen: Zeitfracht mit deutlichem Umsatz-Plus

Der Zeitfracht-Konzern, dem auch die Fluggesellschaft German Airways sowie der Airport Rostock-Laage angehören, konnte im Vorjahr den Umsatz von 556,5 Millionen Euro auf 817,8 Millionen Euro steigern. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg von 23,3 Millionen Euro auf 62,1 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge stieg von 4,2 Prozent auf 7,6 Prozent. Die von Wolfram Simon-Schröter geleitete Firmengruppe begründet die Verbesserung der Zahlen unter anderem mit organischem Wachstum, aber auch dem Zukauf der Adler Modemärkte AG. „2021 war für uns ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr, in dem wir von unserer soliden und breit diversifizierten Marktpositionierung in allen Geschäftsfeldern profitieren konnten. Unser gutes Ergebnis ist insbesondere auf das große Engagement unserer Mitarbeiter zurückzuführen, die sich intensiv weitergeführt haben unsere internen Abläufe und Prozesse optimieren“, sagt Wolfram Simon-Schröter, Geschäftsführer der Zeitfracht Logistik Holding. „Für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus werden wir weiter an der konsequenten Umsetzung unserer strategischen Ziele arbeiten, insbesondere der Digitalisierung der Verlade- und Tourenplanung sowie der stetigen horizontalen und vertikalen Integration aller Geschäftsbereiche. Beides erfordert Investitionen mit die wir unser gewachsenes Unternehmen in seinen Strukturen weiterentwickeln können, dabei ist es uns wichtig, unsere Mitarbeiter einzubeziehen”. Zur Umsetzung der strategischen Wachstumspläne prüft das Management der Zeitfracht Logistik kontinuierlich Finanzierungsmöglichkeiten, die auch die Aufnahme von Fremdkapital wie die Begebung einer weiteren Anleihe beinhalten.

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European Sleeper: Nachtzug-Projekt in die Warteschleife geschickt

Auf unbestimmte Zeit befindet sich der vom Startup European Sleeper angekündigte Nachtzug zwischen Brüssel/Amsterdam und Prag über Berlin in der Warteschleife. Das Unternehmen wollte eigentlich im Sommer 2022 in Kooperation mit dem tschechischen Eisenbahnunternehmen Regiojet an den Start gehen. Der neue Nachtzug soll von Brüssel über Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam, Hannover, Berlin, Dresden, Bad Schandau, Decin und Usti nad Labem nach Prag führen. Da European Sleeper selbst kein Eisenbahnverkehrsunternehmen ist, kooperiert man mit dem tschechischen Bahn- und Busunternehmer Regiojet. Allerdings kann man das Angebot nicht wie ursprünglich angekündigt aufnehmen. Der niederländische Anbieter teilte ohne Nennung eines neuen Starttermins mit, dass man im Sommer 2022 vorerst nicht starten wird. Auch der Verkauf von Fahrkarten wurde bereits eingestellt. Man nannte auch keine näheren Gründe warum das ambitionierte Nachtzugprojekt vorerst in der Warteschleife ist. Das operative Bahnunternehmen Regiojet wollte sich auch nicht näher äußern und verwies auf den Kunden European Sleeper, der sich schweigsam zeigte.

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Berlin legt Welcome-Card für Neun-Euro-Ticket-Inhaber auf

Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin rechnet unter anderem aufgrund der Einführung des “Neun-Euro-Tickets”, das ab 1. Juni 2022 in ganz Deutschland im Regionalverkehr gilt, mit einem verstärkten Touristenansturm. Aus diesem Grund legt man eine spezielle “Berlin Welcome Card” auf. Der Vorverkauf des so genannten “Neun-Euro-Tickets” hat bereits begonnen. Es ist unter anderem Online und an Fahrkartenautomaten erhältlich. In den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 sollen die öffentlichen Verkehrsmittel im Regionalverkehr bundesweit für je neun Euro pro Monat genutzt werden können. Fernverkehre wie Intercity, Eurocity, IntercityExpress, Flixbus und Flixtrain sind allerdings nicht enthalten. Eigentlich ist der von der öffentlichen Hand subventionierte Fahrschein gedacht, um Pendlern den Umstieg auf die Öffis günstiger zu machen. Es wird aber damit gerechnet, dass viele Deutsche trotz längerer Reisezeiten, da die Fahrkarte nur für den Regionalverkehr, jedoch bundesweit, gilt, auch touristische Fahrten unternehmen werden. Verboten ist das ausdrücklich nicht. Das Touristikmanagement der deutschen Bundeshauptstadt Berlin legt für die Kalendermonate Juni, Juli und August 2022 eine spezielle Summer-Edition der Welcome-Card auf. Diese richtet sich an Gäste, die bereits ein Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr, also beispielsweise das Neun-Euro-Ticket, haben und Attraktionen in Berlin und Potsdam besuchen wollen. Laut Mitteilung soll man in den beiden Städten Vergünstigungen bei 180 Teilnehmern erhalten. Die Ermäßigungskarte kostet neun Euro und gilt 72 Stunden. Einige Attraktionen sind in der Karte sogar inkludiert. Wer freien Eintritt in diverse Museen, beispielsweise der Berliner Museumsinsel haben möchte, muss zur teureren Variante greifen. Diese kostet 25 Euro. In der für 69 Euro erhältlichen Premium-Version sind die

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Nürnberg: Global Airways fliegt für Corendon Europe

Die neugegründete Fluggesellschaft Global Airways mit Sitz in Vilnius hat am 21. Mai 2022 den kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen. Bislang ist nur ein Airbus A320-200 auf dem AOC des neuen Anbieters registriert. Mit dem genannten Fluggerät fliegt man im Rahmen eines Wetlease-Vertrags im Auftrag der maltesischen Corendon Europe. Zuvor wurde die LY-LGA im zypriotischen Larnaka gewartet. Der Mittelstreckenjet ist auf dem bayerischen Flughafen Nürnberg stationiert und bedient von dort aus für Corendon Europe diverse Ferienstrecken. Global Airways ist eine Tochtergesellschaft der südafrikanischen Global Aviation. Die Muttergesellschaft arbeitet bereits seit einigen Jahren mit der türkischen Corendon Airlines zusammen. Um einen besseren Zugang zum EU-Markt zu bekommen hat man in Litauen einen Ableger ins Leben gerufen. Mit der LY-LGB und der LY-LGD sollen in Kürze zwei weitere Airbus A320, die ebenfalls für Corendon Europe fliegen werden, eingeflottet werden. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Vilnius hat erst kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen.

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Sommer 2023: Condor plant einige neue Ferienstrecken ab Deutschland

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat bereits mit den Planungen für den Sommerflugplan 2023 begonnen. Ab Deutschland beabsichtigt der Carrier auf der Kurz- und Mittelstrecke einige neue Routen aufzulegen und auf bestehenden Strecken die Frequenzen zu erhöhen. Neu soll es von München und Hamburg aus nach Malaga gehen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass von der Hansestadt aus voraussichtlich ab 1. April 2023 zweimal pro Woche geflogen werden soll. Ab dem bayerischen Airport will man die spanische Stadt ab 1. Mai 2023 dreimal wöchentlich bedienen. Ebenso neu ins Programm aufnehmen will Condor ab München die Ziele Jerez de la Frontera (ab 12. Mai 2023 dreimal pro Woche), Faro und Alicante (jeweils ab 13. Mai 2023 dreimal wöchentlich). Von Stuttgart aus soll es ab 4. Mai 2023 einmal wöchentlich nach Funchal gehen. Ab Düsseldorf will Condor neu nach Alicante (ab 12. Mai 2023 dreimal pro Woche) sowie Faro (ab 13. Mai 2023 dreimal wöchentlich) fliegen. Das zuletzt genannte Ziel soll auch ab Hamburg in selbiger Frequenz angeboten werden.  Den aktuellen Flugplandaten nach will Condor in der Sommerflugplanperiode 2023 ab München häufiger nach Hurghada, Funchal, Teneriffa Süd, Lanzarote, Las Palmas, Ibiza, Split und Kefalonia fliegen. Ab Frankfurt am Main will man die Destinationen Hurghada, Alicante und Faro häufiger ansteuern. Von Hamburg aus beabsichtigt die Ferienfluggesellschaft die Frequenzen nach Hurghada, Funchal und Rhodos zu erhöhen. Da bis zum Beginn des Sommerflugplans 2023 noch viel Zeit vergeht, ist damit zu rechnen, dass Condor noch einige Veränderungen und Justierungen vornehmen wird. Daher sind die jüngsten Flugplandaten noch

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Düsseldorf: Eurowings führte ersten A320neo-Flug durch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat am Donnerstag mit der D-AENA den ersten Airbus A320neo offiziell in den Liniendienst gestellt. Der Erstflug wurde als EW9584 auf der Strecke Düsseldorf-Palma de Mallorca durchgeführt. Vorerst soll dieser Maschinentyp ab dem größten Airport des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalens nach Málaga, Athen, Barcelona, Berlin, Budapest, Dresden, Genf, Hamburg, Lissabon, Lyon, München, Mailand, Palma de Mallorca, Prag, Wien und Zürich eingesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die Airbus A320neo auch ab Hamburg fliegen. „Gemeinsam mit der Lufthansa Group wollen wir in allen Bereichen an der Spitze des Wettbewerbs fliegen, auch und gerade beim Thema Nachhaltigkeit“, sagte Eurowings CEO Jens Bischof. Die D-AENA trägt ein besonderes Logo, das auf die Umweltschutzbemühungen der Lufthansa Group aufmerksam machen soll.  Eurowings erhält insgesamt 13 A320neo, davon acht mit 180 Sitzen und fünf A321neo mit 232 Sitzen. Nach der Indienststellung der ersten A320neo werden in 2022 noch sechs weitere Maschinen eingeflottet, sowie eine weitere in 2024. Fünf Airbus A321neo erhält Eurowings im Laufe des Jahres 2023. Die Gepäckfächer der neuen Airspace Cabin haben ein um 40 Prozent größeres Volumen und fassen um 60 Prozent mehr Koffer, da diese vertikal in den Fächern verstaut werden können. Ein weiteres Highlight ist das neue flexible Lichtsystem, das sich abhängig von Flugphase und Tageszeit am Biorhythmus der Passagiere orientiert und die Kabine entweder in warmen Orange- oder kühleren Blautönen beleuchtet.

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Vereinigung Cockpit: „Easyjet darf Berlin nicht weiter ausbluten lassen“

Am Dienstag wurde bekannt, dass die Billigfluggesellschaft Easyjet ihre Basis Berlin-Brandenburg weiter verkleinern wird und auch zahlreiche Stellen vor dem Aus stehen. Das stößt der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit sauer auf. Derzeit plant die Geschäftsleitung des Lowcosters in der deutschen Bundeshauptstadt bis zu 275 Jobs zu streichen. Aus internen Quellen, die jedoch offiziell nicht kommentiert bzw. bestätigt wurden, ist gar zu hören, dass noch mehr Mitarbeiter um ihre Jobs bangen müssen. Easyjet wurde durch die Übernahme zahlreicher Flugzeuge von Strecken aus der Insolvenzmasse von Air Berlin zum größten Anbieter in Berlin. Die Vereinigung Cockpit ist der Ansicht, dass Easyjet seither “regelmäßig mit Einschnitten für Verunsicherung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern” gesorgt habe. Nun fordert man, dass den Beschäftigten “endlich mehr Sicherheit und langfristige Perspektiven” gegeben werden sollen. Dazu Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit: „Das Unternehmen muss jetzt seiner sozialen Verantwortung gerecht werden. Nachdem die Belegschaft in den zurückliegenden Jahren schon so viele Einschnitte verkraften musste, darf Easyjet den Standort Berlin jetzt nicht noch weiter ausbluten lassen.“

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Kündigungsfristen im Tourismus: „Wirtschaftskammer ist schlechter Verlierer“

Der Oberste Gerichtshof hat eine Anfrage der österreichischen Wirtschaftskammer, ob der Tourismus eine Saisonbranche sei, mit Nein beantwortet. Damit ist klar: Die gesetzliche Angleichung der Kündigungsfristen von Angestellten (seit Oktober 2021) gilt auch im Hotel- und Gastgewerbe. „Endlich haben die Kolleginnen und Kollegen Rechtssicherheit. Die Ungerechtigkeit gehört der Vergangenheit an. Der jahrelange gewerkschaftliche Druck hat sich ausgezahlt“, so Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus der Gewerkschaft Vida, und schmettert damit ein Schreiben der Wirtschaftskammer an ihre Betriebe ab, aus dem hervorgeht, dass es weiterhin keine Rechtssicherheit gäbe. Seit Oktober gilt bei der Arbeitgeberkündigung sechs Wochen zum nächsten Quartal, bei der Arbeitnehmerkündigung vier Wochen zum Monatsletzten.  Im Schreiben rät die Wirtschaftskammer ihren Betrieben zwar dazu, tendenziell die neuen längeren Kündigungsfristen für Arbeiter anzuwenden, empfiehlt aber, sich eine mögliche Geld-Rückforderung – nach WKÖ-Sicht könnte auch die 14-tägige Kündigungsfrist angewendet werden, da keine Rechtssicherheit besteht – in der Endabrechnung vorzubehalten. „Das heißt, die Wirtschaftskammer erkennt die Bewertung des Gerichtshofes nicht an“, ist Tusch empört: „Es ist also so weit, die WKÖ sieht sich über dem Gesetz.“ Dabei sei die Entscheidung des OGH selbstverständlich zu akzeptieren, ortet Tusch absichtliches Stiften von Verwirrung seitens der WKÖ. Gewerkschafter Tusch sieht die Wirtschaftskammer viel mehr als schlechten Verlierer: „Die WKÖ hat mit der Anfrage die Absage des OGH provoziert – hoch gepokert, hoch verloren.“ Der Fachbereichsvorsitzende fordert WKÖ-Sprecher Spreitzhofer und Pulker auf, den verbreiteten Unsinn umgehend richtigzustellen. Dabei seien die Ausführungen nicht nur falsch, sondern würden auch die Gesinnung der Wirtschaftskammer-Vertreter offenbaren. „Die Rückforderung in angegebener Form

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Vida kann Jubelmeldungen über Sommerflugpläne nicht nachvollziehen

Vida-Liebhart fordert als Mittel gegen Personalmangel in der Luftfahrt bessere Arbeitsbedingungen und gute Löhne ein. „Die derzeitigen Jubelmeldungen einzelner Unternehmen aus der Luftfahrt oder etwa jene Meldung der Austro Control, dass sie genügend Personal zur Bewältigung der Sommerflugpläne hätten, sorgen bei den Beschäftigten selbst und auch bei uns für großes Erstaunen“, sagt Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida. Denn in ganz Europa würden Airports und Flugsicherungen warnen, dass es im Sommer zu gravierenden Verspätungen kommen könnte, da sie viel zu wenig Personal finden bzw. ausbilden können, um den üblichen Luftverkehr in der Hauptreisezeit im Sommer abarbeiten zu können. „In Österreich ist die Personalsituation ebenso drastisch. Hier werden wir, wenn überhaupt, nur mit Ach und Krach über die Sommermonate kommen. Dass in Österreich so vieles besser läuft, ist schlichtweg falsch. Es wäre ein völliger Unfug zu glauben, dass die Manager in Österreich klügere Entscheidungen getroffen hätten“, so Liebhart. Beschäftigte und Unternehmen in der Luftfahrtbranche haben in den Pandemie-Jahren große Einschnitte hinnehmen müssen. Angesichts der abrupt steigenden Verkehrszahlen müssten sich die Managements darüber im Klaren sein, dass die jetzigen Herausforderungen nur gemeinsam zu bewältigen seien, unterstreicht Liebhart. „Das Engagement der Managements in allen Ehren, aber es ist jetzt vollkommen verkehrt, wenn ein Bild gezeichnet wird, dass in Österreich der Flugverkehr in den kommenden Monaten reibungslos laufen würde. Nicht nur bei den Lotsinnen und Lotsen der Austro Control, sondern auch bei den Bodendiensten am Flughafen herrsche Personalmangel. „Es braucht daher jetzt kein Schönreden, sondern vielmehr gute Löhne und Arbeitsbedingungen,

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Insolventer Flughafen Hahn stellt neues Personal ein

Der insolvente Hunsrück-Flughafen Hahn sucht neue Mitarbeiter. Im Betriebs- und im Bodenverkehrsdienst sollen jeweils mehrere Beschäftigte eingestellt werden, teilte der Airport der Deutschen Presse-Agentur mit. Gesucht würden auch etwa ein Fluglotse und ein Controller sowie weitere Experten. Zudem seien zwei Ausbildungsplätze zu besetzen. Der Sprecher des Insolvenzverwalters Jan Markus Plathner erklärte, dass seit Jahresbeginn schon sechs neue Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen eingestellt worden seien. „Der Flugbetrieb am Flughafen Frankfurt-Hahn hat sich sowohl in der Passage als auch in der Fracht positiv entwickelt“, teilte der Sprecher weiter mit. In Flughafenkreisen hieß es, das in der Corona-Entspannung und im Frühling anziehende Geschäft ermögliche die Neueinstellungen trotz der Insolvenz. Laut dem Flughafenverband ADV ging der Hahn-Frachtumschlag im ersten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch zurück. Die Zahl der Passagiere nahm nach der Aufhebung von Corona-Beschränkungen extrem zu, lag aber noch merklich unter dem Wert des ersten Quartals 2019 vor der Pandemie. Gegenwärtig hat der ehemalige Militär-Airport rund 430 Mitarbeiter. Zu Namen und Konzepten von Kaufinteressenten für den Flughafen Hahn äußerte sich der Insolvenzverwalter nach wie vor nicht. Er machte auch keine Angaben zu den Mitarbeitern, die als Beschuldigte bei den schon länger laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Koblenz geführt werden. Dabei geht es um den Verdacht auf bandenmäßige Untreue, Subventionsbetrug und Insolvenzverschleppung. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben „gegen sechs Beschuldigte, nämlich fünf Verantwortliche von sechs am Hahn tätigen Firmen und einen Geschäftspartner“. Die Dauer des Verfahrens sei noch unklar. Der Airport im Hunsrück, der aus Marketinggründen Flughafen Frankfurt-Hahn heißt, hatte im

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