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Zugewiesen wie bei Ryanair: Lufthansa Group verlangt 25 Euro für Sitzplatz-Änderungen

Billigflieger wie Ryanair und Wizz Air haben kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen schon lange als Einnahmequelle erschlossen. Bei der Lufthansa Group hat dies nie so richtig funktioniert, weil man in den meisten Fällen beim Check-in – nach Verfügbarkeit – die Wunschsitze kostenfrei aussuchen konnte. Das ändert sich nun auf der Kurz- und Mittelstrecke im Tarif Economy-Light. Die Kranich-Airline und in Kürze auch die Töchter Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines weisen künftig nach dem Vorbild von Ryanair und Wizz Air die Sitzplätze nach dem Zufallsprinzip zu. Wer damit nicht einverstanden ist, muss stolze 25 Euro pro Person und Strecke für die Änderung des Sessels auf den Tisch legen. Noch ist unklar, ob die Lufthansa Group Passagiere, die in einer Buchung gemeinsam reisen nach dem Vorbild der genannten Billigflieger “rein zufällig” auseinander setzen wird, so dass diese dafür bezahlen müssen, wenn man nebeneinander sitzen möchte. Unabhängig davon setzt man im Economy-Light-Tarif ganz offensichtlich das Kopieren von Praktiken der Lowcost-Konkurrenz fort. Über das Thema berichtete zunächst das Portal You Have Been Upgraded. Dieses stellt die Erklärungen von Lufthansa bezüglich Sitzplatzauswahl im Tarif Economy Light gegenüber. Aus diesen geht die nicht wirklich kundenfreundliche Änderung deutlich hervor:  “Selbstverständlich können alle noch verfügbaren Sitzplätze weiterhin kostenfrei ausgewählt werden, sobald der Check-in für den betreffenden Flug beginnt, in der Regel ab 23 Stunden vor Abflug. Bitte beachten Sie, dass die Auswahl dann unter Umständen eingeschränkt ist.” (“alte Bedingungen”) “Der Economy Light Tarif auf Europastrecken beinhaltet keine kostenlose Sitzplatzreservierung. Beim Check-in wird Ihnen automatisch ein Sitzplatz zugewiesen. Wenn Sie diesen

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Lufthansa-Crews müssen Maskenpflicht nicht mehr durchsetzen

Weil sich bei Lufthansa an Bord immer weniger Passagiere an die deutsche Maskenpflicht halten wollen und es deswegen vermehrt zu Diskussionen und verbalen Konflikten kommt, wurden die Crews angewiesen, dass diese das Tragen von Mund-Nasen-Schutz nicht mehr durchsetzen müssen. Noch vor wenigen Wochen konnten Fluggäste – besonders bei deutschen Airlines – gar den Rauswurf kassieren, wenn diese sich vor dem Start geweigert haben Maske zu tragen. Nun will Lufthansa aufgrund von Sicherheitsbedenken die deutsche Maskenpflicht nicht mehr durchsetzen lassen. Die Crews haben bereits eine entsprechende Anweisung erhalten, wobei die Letztentscheidung beim Kapitän liegt. Deutschland hält als einer von nur noch wenigen Staaten in Europa an der Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen fest. Österreich schafft diese per 1. Juni 2022 ab. Besonders Passagiere, die aus Ländern kommen, in denen keine Verpflichtung zum Bedecken von Mund und Nase gibt, sollen mit Unverständnis auf den „Maskenzwang“ bei Lufthansa reagieren. Das führt laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, der von einem Sprecher der Airline bestätigt wurde, vermehrt zu Konflikten an Bord. Aus Sicherheitsgründen müssen die Crews die Maskenpflicht nicht mehr durchsetzen, obwohl diese von der deutschen Regierung weiterhin angeordnet wird. Ein Lufthansa-Medienreferent: „Da Sicherheit höchste Priorität für Lufthansa hat, passt das Unternehmen seine Prozesse an“.

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Tus Airways schraubt Deutschland-Präsenz deutlich zurück

Eigentlich wollte die zypriotische Tus Airways in der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 von Nürnberg, Hamburg und Düsseldorf aus nach Paphos fliegen. Eigentlich, denn dem aktuellen Stand der Dinge nach hat man das Projekt aufgrund schwacher Buchungszahlen zurückgestellt. Für den Flughafen Nürnberg wäre die neue Paphos-Route durchaus spannend gewesen, denn erstmals hätte man neben Larnaka auch Nonstop-Flüge zum zweiten aktiven Zivilflughafen in der Republik Zypern gehabt. Daraus wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts werden, denn der Carrier bestätigte auf Anfrage, dass man die ab Hamburg, Düsseldorf und Nürnberg geplanten Paphos-Flüge vorläufig zurückgestellt hat. Von einer endgültigen Aufgabe will man aber noch nicht sprechen. Man evaluiert die weitere Entwicklung und kann sich vorstellen diese Routen oder einzelne Strecken zu einem späteren Zeitpunkt neu aufzulegen. Den Verkauf hat man zwischenzeitlich eingestellt.  Für die insolvente Tel Aviv Air flog man ein paar Umläufe von Hamburg nach Tel Aviv. Man bot auch Tickets auf eigene Rechnung an, wobei man den Vertrieb von Flugscheinen auf dieser Route ebenfalls eingestellt hat. Derzeit gibt es keine kurzfristigen Pläne diese Strecke auf eigene Rechnung zu reaktivieren. Auch hier beobachtet und evaluiert man. Völlig unabhängig davon: Die Strecke Düsseldorf-Tel Aviv ist von den Veränderungen nicht betroffen und soll weiterhin laut Flugplan bedient werden.

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Langstrecke: Condor hat einen „Wiederaufnahme-Lauf“

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat in den letzten Tagen und Wochen eine ganze Reihe von Erst- bzw. Comebackflügen auf der Langstrecke durchgeführt. So geht es zum Beispiel nach Halifax, Boston, Los Angeles, Phoenix, Anchorage, New York und Toronto. Die Verbindung von Frankfurt am Main nach Halifax (Nova Scotia) wurde am 26. Mai 2022 reaktiviert. Die Route wird dreimal wöchentlich bedient. Flug DE2414 geht dienstags, donnerstags und samstags in die kanadische Stadt. An Bord des ersten Fluges, der am Donnerstag um 17:25 Uhr gestartet ist befanden sich rund 240 Passagiere. Durchgeführt werden die Flüge mit einer B767 in einer Dreiklassenkonfiguration. Condor hat in den letzten Wochen das Nordamerika-Netzwerk hochgefahren. Nebst Halifax fliegt man wieder nach Los Angeles, Phoenix und Anchorage, Toronto, New York und Boston. Der Carrier reaktivierte die Routen im direkten Vergleich mit Mitbewerbern vergleichsweise spät. Auf manchen Routen kommen auch Airbus A330-200, die von Etihad Airways übernommen wurden, zum Einsatz. Ein ausführliches Portrait über diesem Maschinentyp bei Condor findet sich unter diesem Link.

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Tel Aviv Air: Geschäftsbetrieb endgültig eingestellt

Zunächst hieß es seitens der insolventen Tel Aviv Air GmbH, dass man aus “technischen Gründen” bis 21. Mai 2022 keine Flüge mehr anbieten könne. Das Datum ist verstrichen und nun musste man bekanntgeben, dass der Geschäftsbetrieb aufgrund der Insolvenz endgültig eingestellt werden musste. Zunächst gab man sich noch zuversichtlich, dass neue Geldgeber gefunden werden können. Das scheint sich nun zerschlagen zu haben, denn der vorläufige Masseverwalter hat die Einstellung des Geschäftsbetriebs verfügt. Tel Aviv Air teilt dazu unter anderem mit: “Wir bedauern sehr, dass wir keine weiteren Flüge durchführen können. Alle Flugbuchungen wurden storniert. Wir können Ihnen für den Flugausfall keine Alternativen anbieten. Wir können auf Kundenanfragen nicht mehr antworten”. Das Unternehmen musste im Mai 2022 nach nur wenigen gecharterten Flügen Insolvenz anmelden. Für sämtliche Anfragen wird auf den vom Amtsgericht eingesetzten Insolvenzverwalter verwiesen. Kunden, die bei Tel Aviv Air Tickets für deren Charterflüge gekauft haben, können diese anmelden, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es mehr als eine mickrige Quote gibt, gering. Auch fallen für die Anmeldung von Forderungen staatlich festgelegte Gebühren an. Der Masseverwalter will alle Gläubiger, so auch Kunden mit nun wertlosen Flugscheinen, in den nächsten Wochen anschreiben. Im Brief sind dann alle Informationen sowie ein Formular, mit dem die Forderungsanmeldung getätigt werden kann, enthalten. Erst dann kann man dies rechtswirksam tun, weshalb das Anschreiben des Insolvenzverwalters abzuwarten ist. Sollte man der Ansicht sein, dass der Pleite-Firma die Kontaktdaten nicht bekannt sind, kann man diese beim Masseverwalter bekanntgeben.

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FRA: Condor fliegt wieder nach Halifax

Der deutsche Ferienflieger fliegt wieder von Frankfurt nach Halifax in Kanada. Condor hat in den letzten Tagen und Wochen bereits einige Flugverbindungen ab Frankfurt wieder aufgenommen. Nun ist Halifax an der Reihe: Dreimal wöchentlich steht die Verbindung in die ostkanadische Atlantikprovinz Nova Scotia im Flugplan. Immer dienstags, donnerstags und samstags hebt ein Boeing 767-Flieger mit einer Dreiklassenkonfiguration ab. An Bord des ersten Flugzeugs, das gestern am frühen Abend gestartet ist, wurden rund 240 Gäste gezählt, wie Condor in einer Aussendung mitteilt.

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Martinique streicht Quarantänepflicht für Ungeimpfte

Ungeimpfte Reisende, die die französische Karibikinsel Martinique besuchen möchten, müssen sich nicht mehr in Quarantäne begeben. Die Regelung gilt nur für Einreisen aus grün eingestuften Ländern, zu denen auch Österreich und Deutschland gehören. Neben der Aufhebung der siebentägigen Quarantänepflicht für Ungeimpfte müssen nicht oder nicht vollständig immunisierte Reisende zudem keinen triftigen Grund mehr für eine Reise nach Martinique vorweisen können. Die Behörden begründeten die Entscheidung, die auch für andere französische Überseegebiete mit Ausnahme von Wallis und Futuna gilt, mit einer deutlich verbesserten pandemischen Lage und einem Rückgang der Neueinweisungen von Corona-Patienten in Krankenhäuser. Dennoch müssen Ungeimpfte einen bei Reiseantritt maximal 24 Stunden alten PCR- oder Antigentest vorlegen. Für vollständig geimpfte oder genesene Reisende wurde die Testpflicht beim Boarding jedoch abgeschafft. Martinique gehört zu den Kleinen Antillen und liegt in der Karibik. Als Übersee-Département Frankreichs gehört die Insel zur Europäischen Union, ihre offizielle Währung ist der Euro. Martinique lässt sich vom europäischen Kontinent aus in acht bis neun Stunden erreichen.

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Japan lässt Reisegruppen wieder ins Land

Japan lässt Touristen wieder ins Land: allerdings nur, wenn es sich um eine Gruppenreise handelt. Das kündigte Japans Premierminister Fumio Kishida in einer Rede an. Das Land hatte kürzlich in einer Testphase Reisende aus vier Ländern – Australien, Thailand, Singapur und USA – für vorab gebuchte Touren wieder einreisen lassen. Ab dem 10. Juni soll eine Einreise auch für rund 100 weitere Nationen wieder möglich sein, wie das Schweizer Reiseportal About Travel berichtet. Im Juni werde auch die tägliche Obergrenze der Menschen, die pro Tag in das Land einreisen dürfen, auf 20.000 angehoben und die Quarantäne-Regelung bei der Einreise gelockert. Besucher, die aus einem blauen Land mit einer Reisegruppe einreisen, seien von der Testpflicht und Quarantäne bei Ankunft ausgenommen, unabhängig vom Impftstatus. Auf der Liste der blauen Länder stehen unter anderem die Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich. Reisen in der Gruppe werden in einer ‘Travel Bubble’ durchgeführt, je nach Veranstalterrichtlinien kann eine Impfung für die Teilnahme an einer Reise Pflicht sein. Je nach Entwicklung der Pandemie sollen die Zahlen nach und nach ausgeweitet werden. Bis jedoch Individualreisende wieder nach Japan dürften, wird es noch eine Weile dauern, sagte das japanische Kabinett.

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ADV: Osterfeiertage und Sommerflugpläne bringen fast zwei Drittel der Reisenden zurück

Im April 2022 erholte sich das Passagieraufkommen an den Flughäfen: Gegenüber dem Vorkrisenniveau konnten bereits rund zwei Drittel der Reisenden aus 2019 (-35,8 Prozent) registriert werden. 13,6 Millionen Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen. Im Vergleich zum April 2021 hat sich das Aufkommen fast versechsfacht (+499,1 Prozent). Mit 1,64 Millionen innerdeutschen Passagieren (+372,7 Prozent ggü 2021) lag die Nachfrage im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 bei nur 41,9 Prozent. Im Europa-Verkehr konnte das Aufkommen gegenüber 2021 mehr als versechsfacht werden: Die 9,68 Millionen Passagiere bedeuten ein Plus von +555,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 sind dies fast wieder drei Viertel der Reisenden (71,3 Prozent). Die Interkont-Nachfrage wuchs zum Vorjahr um +423,7 Prozent auf über 2,24 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum April 2019 werden damit fast zwei Drittel der Reisenden befördert (61,6 Prozent). „Im April 2022 hat das Aufkommen gegenüber den Vormonaten in allen Verkehrssegmenten deutlich zulegen können. Wegfallende Corona-Beschränkungen, erleichterte Einreisebestimmungen, das wesentlich erweiterte Flugangebot des Sommerflugplans und zwei Wochen intensiver Osterreiseverkehr stimulierten die Passagiernachfrage. Im europäischen und außereuropäischen Verkehr konnten wieder weit mehr als die Hälfte der Reisenden begrüßt werden. Insbesondere der Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass sich der Luftverkehr erholt. Die fehlenden Verkehrsangebote nach Russland und in die Ukraine fallen aufgrund des geringen Aufkommens dieser Zielgebiete nicht sonderlich ins Gewicht“, heißt es in der Aussendung des Flughafenverbandes ADV. Cargo-Aufkommen: Vorjahres-Dynamik wird nicht erreich Die Luftfrachtnachfrage war auch im April auf hohem Niveau, hat aber an Dynamik eingebüßt. Mit 423.701 Tonnen wurden im Vergleich zum März 50.000

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Pfingstferien: Flughafen Stuttgart erwartet Reisewelle

Zum Start der Pfingstferien in Baden-Württemberg erwartet der Flughafen Stuttgart wieder deutlich mehr Fluggäste. Nach vorläufigem Stand stehen für die beiden Ferienwochen nach Pfingsten knapp 4.000 Flüge im Plan (Zeitraum Freitag, 03.06.2022 – Sonntag, 19.06.2022). Verkehrsreichster Tag zum Auftakt ist Freitag vor Ferienbeginn mit rund 260 Starts und Landungen. Mit rund 370 Verbindungen sei die türkische Küstenstadt Antalya in diesem Jahr die Nummer Eins bei den gefragtesten Zielen, gefolgt von Palma de Mallorca mit knapp 300 Flügen, so der Airport in einer Aussendung. Gute Vorbereitung wichtig für einen entspannten Start Reisenden wird empfohlen, alle vorgeschriebenen Reisedokumente am Airport stets griffbereit zu haben. Zu Spitzenzeiten am frühen Morgen und am Nachmittag ist mit mehr Zeitbedarf bei Check-in oder an den Sicherheitskontrollen zu rechnen. Fluggäste sollten deshalb mindestens zwei Stunden vor Abflug am Airport sein, um möglichst entspannt in die Ferien zu starten. Reisende sollten sich informieren, ob auf ihrem Flug oder in ihrem Urlaubsland eine Maskenpflicht gilt. In den Terminals wird das Tragen einer FFP2-Maske weiterhin dringend empfohlen. Der Landesflughafen ist mit dem ÖPNV gut zu erreichen. Wer sich mit dem Auto zum Abflug bringen lässt, sollte die neue Kiss & Fly-Regelung vor dem Terminal beachten: Dort darf maximal 8 Minuten gratis gehalten werden. Alternativ kann in direkter Terminalnähe zum Preis von EUR 2,50 für 30 Minuten geparkt werden. Auf Parkplatz P0 ist die erste Stunde weiterhin kostenfrei.

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