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1. FC Nürnberg hat eigenes „Club-Gate“ bekommen

Der Flughafen Nürnberg hat ein Gate samt Fluggastbrücke im Design des Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg gestaltet. Am Mittwoch wurde dies von der Airport-Geschäftsleitern und Vertretern des Sportvereins offiziell eröffnet. Bereits seit etwa zwei Jahren ist die Fluggesellschaft Corendon mit einer Boeing 737-800, die für den 1. FCN wirbt, in der Luft. Nun zieht der Airport nach und widmet dem Bundesligisten ein eigenes Gate. Dieter Hecking, Vorstand Sport beim 1. FC Nürnberg, Niels Rossow, Kaufmännischer Vorstand beim 1. FC Nürnberg, und Flughafengeschäftsführer Michael Hupe eröffneten im Wartebereich des Terminals das „Club-Gate“ am Schalter A19 und spielten sich gegenseitig die Bälle zu. Clubfans können künftig in einem exklusiv im Club-Markenauftritt gestalteten Gate-Bereich im Warteraum u. a. auf einer originalen Trainerbank auf ihren Abflug warten. Die Fluggastbrücke am Gate A19 wurde innen aufwändig mit Club-Motiven gestaltet: Abfliegende und ankommende Fluggäste werden begrüßt. Beim Passieren der Brücke lässt sich die Vereinsgeschichte und das vielfältige Engagement des Club nachvollziehen. Im Gegenzug erhält der Airport Werbe- und Hospitality-Leistungen im Max-Morlock-Stadion und tritt verstärkt bei den Club-Heimspielen in Erscheinung. „Der 1. FC Nürnberg und der Albrecht Dürer Airport Nürnberg sind jeweils auf ihrem Gebiet bekannte Marken aus der Metropolregion Nürnberg – beide mit vielen Fans. Umso erfreulicher ist es, dass wir nun in die Verlängerung unserer seit Jahren bewährten Kooperation gehen und uns weiterhin die Bälle zuspielen können“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe, der dem Club die Daumen für die nächste Spielzeit drückt.

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Acht zusätzliche Flugzeuge: Sun Express erhöht Sommer-Kapazität

Das Gemeinschaftsunternehmen von Turkish Airlines und Lufthansa geht mit erhöhter Kapazität in die Sommersaison 2022. Damit wird auf die steigende Nachfrage reagiert. Sun Express wird die Flotte um acht Flugzeuge erweitern, von denen sechs A320-Jets für den Sommer 2022 im damp lease von Avion Express geleast werden, während zwei weitere Boeing 737-800 als operatives leasing für eine Laufzeit von sechs bis sieben Jahren zur Flotte hinzustoßen. Berücksichtigt man die jüngsten neun Boeing-Auslieferungen an Sun Express, wurden in den letzten sechs Monaten 17 Flugzeuge eingeflottet. „Wir sehen steigende Buchungszahlen und einen starken Nachfrage-Anstieg in unseren europäischen Kernmärkten. Die zusätzlichen Leasingkapazitäten werden unsere starke Marktposition in Europa unterstützen“, so Airline-CEO Max Kownatzki. „Wir freuen uns auf einen starken Sommer 2022 mit der größten Streckennetzerweiterung in der Geschichte unseres Unternehmens. Mit unserer Flotte von 67 Flugzeugen werden wir unser Ziel, in diesem Jahr 10 Millionen Passagiere zu befördern, erreichen.“ Sun Express hatte kürzlich die Einführung von 25 neuen Strecken und 16.250 zusätzlichen Frequenzen für die Sommersaison angekündigt. Im Jahr 2022 wird die Fluggesellschaft Non-Stop-Flüge auf mehr als 175 Strecken von der Türkei zu 60 Zielen in 30 Ländern anbieten.

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FRA: Condor nimmt Flüge nach Los Angeles auf

Der deutsche Ferienflieger Condor fliegt ab sofort zwischen Frankfurt und Los Angeles. Der erste Condor-Flug DE2080 hob gestern Mittag vom Flughafen Frankfurt ab. An Bord des Flugzeugs, mit der Registrierung D-ABUP, waren rund 200 Passagiere, die sich auf den Weg an die Westküste der USA machten. Die Ferienfluggesellschaft bietet Fluggästen ab sofort mit je einem Flug dienstags, freitags und sonntags drei wöchentliche Verbindungen zum Los Angeles International Airport an. Zum Einsatz kommt eine Boeing 767 in der gewohnten Dreiklassenkonfiguration. Los Angeles steht seit diesem Sommer als komplett neues Ziel im Flugplan und bildet mit 15 weiteren Zielen in Nordamerika das größte Condor Amerikaprogramm der vergangenen Jahre.

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Deutschland will Einreiseregeln über den Sommer aussetzen

Angesichts sinkender CoV-Fallzahlen will Deutschlands Gesundheitsminister Karl Lauterbach die Regeln für die Einreise in die Bundesrepublik über die Sommermonate lockern. „Bis Ende August setzen wir die 3-G-Regel bei der Einreise aus“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwoch-Ausgaben). Vom 1. Juni an müssen Reiserückkehrer und andere Einreisende damit nicht mehr nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Die aktuell gültige CoV-Einreiseverordnung schreibt noch bis zum 31. Mai für alle Personen über zwölf Jahre einen 3-G-Nachweis vor. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gelten noch strengere Regeln: Sie müssen sich in Deutschland in eine 14-tägige Quarantäne begeben, auch wenn sie geimpft oder genesen sind. Diese Regelung soll auch in den kommenden Monaten fortbestehen. „Wenn solche Gebiete definiert werden, müssen Einreisende in Quarantäne“, sagte Lauterbach. „Auch bei niedrigeren Inzidenzen im Sommer müssen wir bei einer globalen Pandemie vorsichtig bleiben.“ Derzeit ist allerdings kein Land als Virusvariantengebiet ausgewiesen. Die Änderung der CoV-Einreiseverordnung soll nach Informationen der Funke-Zeitungen heute vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Sie sieht darüber hinaus vor, dass künftig nicht nur die von der EU zugelassenen Impfstoffe, sondern alle von der WHO zugelassenen Vakzine bei einer Einreise anerkannt werden.

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Tuifly hat Sommerflugplan 2023 freigegeben

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly hat den Verkauf von Flugscheinen für den Sommerflugplan 2023 teilweise freigegeben. Man plant derzeit rund 500 Flüge zu 23 Destinationen in der Türkei, Nordafrika und Europa. Die angekündigte Neuaufnahme nach Dakar (Senegal) soll auch im Sommerflugplan 2023 angeboten werden. Erst kürzlich gab die Tui-Tochter bekannt, dass man ab Winter 2022/23 dieses Ziel ab Düsseldorf anbieten wird. Hintergrund ist auch, dass die Hotel-Schwester einige Häuser im Senegal eröffnet hat bzw. eröffnen wird. Tuifly wird im Sommerflugplan 2023 rund drei Millionen Sitzplätze anbieten. In etwa die Hälfte davon wird auf Flüge von/nach Griechenland entfallen. Man rechnet damit, dass auch im Sommer des nächsten Jahres die Nachfrage hoch sein wird. Der Fokus liegt dabei auf Kreta und anderen Inseln. Palma de Mallorca wird auch im kommenden Jahr eine große Rolle in den Planungen spielen. So bietet man wöchentlich etwa 70 Flüge auf die Balearen-Inseln an. In etwa 700.000 Sitzplätze werden allein ab Düsseldorf angeboten. Insgesamt wird dieser Standort der angebotsstärkste Airport im Streckennetz der Tuifly sein.  Frühbuchern will man noch bis zum 30. Mai 2022 einen Preisnachlass in der Höhe von 20 Prozent gewähren. Nach Angaben des Reisekonzerns soll der Rabatt streckennetzweit gelten. Es wird sich allerdings zeigen, ob das Vertrauen der Passagiere in Fluggesellschaften und die Politik mittlerweile so groß ist, dass schon Urlaubsflüge für den Sommer 2023 gebucht werden.

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Vereinigung Cockpit warnt vor vielen Streichungen im Sommer 2022

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ist der Ansicht, dass die Geschäftsleitungen von Fluggesellschaften im Zuge der Coronapandemie zu viel Personal abgebaut haben. Die “mangelnde Sozialpartnerschaft” würde sich nun bei der Rückkehr zum Normalbetrieb rächen, so die VC. An vielen Flughäfen und bei zahlreichen Airlines herrscht akuter Personalmangel. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass viele Beschäftigte im Zuge der Pandemie abgebaut wurden. Teilweise haben zahlreiche Mitarbeiter von Fluggesellschaften und Airports auch aufgrund der niedrigen Einkommen während der Kurzarbeit ihre Jobs an den Nagel gehängt und sich in anderen Branchen neu orientiert. Die Vereinigung Cockpit ist der Ansicht, dass die Geschäftsleitungen Fehlplanungen vollzogen haben, die im Sommer 2022 aufgrund von Personalmangel zu zahlreichen Flugausfällen führen könnten. Weiters: “Durch diese Fehlplanungen werden massive Flugausfälle provoziert, die den Unternehmen und deren Anteilseignern Schäden in Millionenhöhe zufügen werden. Insgesamt ist die Stabilität des Luftverkehrs in Deutschland und Europa gefährdet. Passagiere müssen sich für den Sommer auf lange Wartezeiten und Flugausfälle gefasst machen”. „Dass der radikale Stellenabbau in vielen Bereichen der Luftfahrt sich bei der Erholung negativ auswirken würde, war seit langem klar“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Jetzt zeigt sich, dass eine vorausschauende Personalpolitik und eine starke Sozialpartnerschaft nicht nur den Arbeitnehmern helfen, sondern dass auch die Unternehmen selbst direkt profitieren.“ Herth kritisiert hierbei auch den Einsatz von Kurzarbeitergeld mit gleichzeitigem Stellenabbau und Kündigungsdrohungen: „Das Ziel der Politik ist immer, mit dem Kurzarbeitergeld Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmen zu halten. Die Messlatte für die Unternehmen, die in der Krise vom Staat unterstützt wurden, lag

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Turkish kehrt nach Leipzig zurück – nach Graz aber nicht

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird am 30. Juni 2022 ab Leipzig/Halle die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Istanbul reaktivieren. Es handelt sich um eine der letzten Routen in der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region, die ein Comeback feiert. Der Carrier kündigt an, dass man ab Ende Juni 2022 wieder täglich zwischen Istanbul und Leipzig/Halle v.v. fliegen wird. Damit ist der ostdeutsche Airport wieder an das Hauptdrehkreuz des türkischen Star-Alliance-Mitglieds angebunden. Verglichen mit den Wiederaufnahmen der Verbindungen zu anderen Airports hat sich Turkish Airlines recht spät für Leipzig/Halle entschieden. Bislang wurden jedoch noch nicht alle Verbindungen, die man vor der Pandemie hatte, reaktiviert. Beispielsweise liegt die Strecke Graz-Istanbul weiterhin brach. Derzeit gibt es seitens Turkish Airlines zumindest keine kurzfristigen Wiederaufnahmepläne. Man evaluiert die Lage laufend, aber eine Rückkehr im Sommerflugplan 2022 ist eher unwahrscheinlich. In Österreich fokussiert man sich im Bereich der Passagierflüge auf Wien und Salzburg. Der Flughafen Linz wird im Rahmen von Cargo-Verbindungen angesteuert.

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Easyjet Europe verkleinert Präsenz am BER deutlich

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird eigenen Angaben nach die Präsenz auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg um rund ein Drittel reduzieren. Hatte man vor der Pandemie in Tegel und Schönefeld noch 34 Flugzeuge stationiert, sollen es künftig nur noch elf Stück am BER sein. Die Gewerkschaft Verdi ist mit der Verkleinerung des bislang größten deutschen Easyjet-Standorts naturgemäß nicht glücklich. Man spricht von einem “Schlag ins Gesicht der Beschäftigten”. Auch für den defizitären Flughafen Berlin-Brandenburg ist die Entscheidung von Easyjet durchaus problematisch, denn bislang ist Easyjet der größte Anbieter an diesem Airport. Derzeit hat man 18 Airbus-Jets ab dem BER im Einsatz. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 soll auf elf Maschinen reduziert werden. Die Folge daraus ist, dass auch Jobs abgebaut werden. Derzeit geht man davon aus, dass etwa 275 Vollzeitstellen in den Bereichen Cockpit und Kabine wegfallen könnten. Entsprechende Gespräche mit der Personalvertretung laufen bereits. Easyjet wuchs im Zuge der Übernahme von ehemaligen Air-Berlin-Slots am Flughafen Berlin-Tegel stark. Bereits zuvor war man mit einer zweistelligen Anzahl von Flugzeugen in Berlin-Schönefeld tätig. Klammheimlich fuhr man die Anzahl der stationierten Maschinen von einst 34 Stück auf nur noch 18 zurück. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist die schleichende Verkleinerung kaum aufgefallen, denn der Carrier hat nie wieder die volle Kapazität, die man vor Corona ab der deutschen Bundeshauptstadt hatte, angeboten. Viele Strecken, darunter unter anderem Wien und Stuttgart, sind bereits weggefallen. Vom zuletzt genannten Airport hat man sich nach dem Vorbild des Mitbewerbers Ryanair Group gänzlich zurückgezogen. Bei Easyjet ist seit einiger Zeit offensichtlich, dass man

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ÖBB liebäugelt mit Reservierungspflicht in Zügen

Zuletzt häuften sich Berichte über überfüllte Züge und Passagiere, die wieder aussteigen mussten. Bei den ÖBB möchte man deshalb alle Optionen prüfen, dieses Problem zu lösen. Die Auslastung der Zuggarnituren der ÖBB steigt kontinuierlich an – vor allem im Fernverkehr. Nicht zuletzt deshalb prüfe die Staatsbahn weitere Optionen – darunter die verpflichtende Sitzplatzreservierung: „Wir schauen uns alle Möglichkeiten an“, sagte ein ÖBB-Sprecher im „Kurier“ (Dienstagsausgabe). Zuletzt seien verschiedene internationale Modelle analysiert und eigene Fahrgäste zum Thema Reservierungen befragt worden. In den nächsten Wochen werde alles zusammengeführt und dann entschieden, wie es weitergeht. Von einer Reservierungspflicht bis zu Maßnahmen, um Kurzstreckenreisende von Fern- in Nahverkehrszüge zu bringen und dadurch Kapazitäten freizumachen, liegen alle Optionen auf dem Tisch. Fest steht schon jetzt: Die Echtzeit-Information über die Belegung von Zügen wird ausgebaut. Hier geht es beispielsweise auch um konkrete Informationen über Alternativzüge mit geringerer Auslastung. Immer mehr Menschen fahren mit der Bahn Das Abflauen der Pandemie, hohe Spritpreise und die Klimaticket-Jahreskarte haben die Zahl der Bahnreisenden nach dem Einbruch 2020 und 2021 heuer wieder kräftig steigen lassen. Im Fernverkehr lag die Auslastung in den vergangenen Wochen bereits leicht über dem Vorkrisenniveau. Vor allem im grenzüberschreitenden Fernverkehr – sowohl in den Tag- als auch in den Nachtzügen – gebe es eine „besonders starke Nachfrage“, hieß es dieser Tage von den ÖBB zur APA. An den starken Reisewochenenden wie nun zu Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam stellen die ÖBB mit mehr Garnituren und Extrazügen bis zu 10.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Mehr soll laut Sprecher aus

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Belgien lässt CoV-Einreiseregeln fallen

Belgien hat zum 23. Mai alle verbliebenen Einreisebeschränkungen aufgehoben, damit entfällt auch die 3G-Regel für Einreisen aus Österreich. Nur für Reisende aus Ländern mit besonders hohem Corona-Risiko gibt es weiterhin Beschränkungen – derzeit hat Belgien aber keinen Staat in diese Kategorie eingestuft. Darüber hinaus sei innerhalb des Landes die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln entfallen, wie Check24 berichtet. In Belgien muss die Schutzmaske künftig nur noch in medizinischen Einrichtungen angelegt werden, dazu zählen neben Krankenhäusern und Arztpraxen auch Apotheken. Für Pflegeheime und sehr belebte Orte gilt nur noch die Empfehlung zum Masketragen. Für Einreisende aus Ländern außerhalb der EU hatte Belgien bislang noch das Verbot nicht unbedingt erforderlicher Reisen aufrechterhalten. Dieses ist seit gestern ebenfalls entfallen, Urlauber beispielsweise aus den USA dürfen somit wieder nach Belgien kommen. Hierfür sind weder eine Quarantäne noch ein Test oder das Ausfüllen des Passenger Locator Form notwendig.

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