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Russland: Flughäfen im Süden bleiben weiterhin geschlossen

Wegen des Kriegs in der Ukraine sind die Flugverbote im Süden des Landes inzwischen schon zum zwölften Mal verlängert worden. Insgesamt elf Flughäfen bleiben bis zum 13. Mai gesperrt, wie das Luftfahrtportal Aero unter Berufung auf die russische Luftfahrtbehörde mitteilt. Betroffen seien unter anderem die Millionenstädte Rostow-am-Don, Woronesch und Krasnodar sowie die Schwarzmeer-Kurorte Anapa und Gelendschik. Die Verbote gelten auch für die westrussischen Städte Belgorod und Brjansk, aus denen in den vergangenen Wochen ukrainische Angriffe auf Infrastrukturobjekte gemeldet wurden. Auch die seit 2014 von Russland annektierte Krim ist von den Einschränkungen betroffen. Der Flughafen in Simferopol darf nicht angeflogen werden. Russland hatte nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine am 24. Februar die Flughäfen zeitweilig geschlossen und die Verbote immer wieder verlängert. Reisenden nach Südrussland wird empfohlen über Ausweichflughäfen in Sotschi oder Mineralnye Wody in die Region zu kommen.

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Flughafen Basel: Air Transat nimmt Flugverbindung nach Montreal wieder auf

Nach langen Monaten der Zwangspause wegen Covid-19 nimmt Air Transat am 5. Mai 2022 die Nonstopflügezwischen Basel-Mulhouse und Montreal mit einer Rotation pro Woche wieder auf. Bis Ende Oktober wird die Fluggesellschaft diesen wöchentlichen Flug donnerstags mit ihrem Flugzeug der neuen Generation, dem Airbus A321neoLR, durchführen. Damit kehrt die Ferienfluggesellschaft auf das Rollfeld des Euro Airport Basel-Mulhouse-Freiburg zurück, von wo aus sie seit vielen Jahren Flüge nach Kanada betreibt. Air Transat sei auch bestrebt, ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern, so das Schweizer Reiseportal About Travel. Die Fluggesellschaft hat ihre Flotte vollständig umgebaut und den Airbus A321neoLR integriert. Dieses Flugzeug verbrauche 15 Prozent weniger Treibstoff, dämpfe den Lärm um 50 Prozent und reduziere die Treibhausgasemissionen um 50 Prozent im Vergleich zur vorherigen Generation.

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MUC: Delta nimmt die Verbindung nach Detroit wieder auf

Der US-Carrier bietet ab dem 6. Mai wieder eine Nonstop-Verbindung von München nach Detroit an. Damit ergänzt die Fluggesellschaft die bereits bestehende Verbindung zwischen München und Atlanta.  Deltas Flüge von München nach Detroit werden mit Flugzeugen vom Typ Airbus A330-200 durchgeführt, während die Verbindung von München nach Atlanta mit Flugzeugen vom Typ Airbus Boeing 767-400 bedient wird. „Die Verbindungen zwischen Deutschland und den USA sind sehr gut, und wir verzeichnen eine starke Nachfrage nach unseren Flügen, da unsere Kunden wieder reisen“, so Nicolas Ferri, Deltas Vice President für Europa, den Nahen Osten, Afrika und Indien. „Mit unserem Nonstop-Service, der neue Produkte und Erlebnisse an Bord mit sich bringt, bietet Delta etwas für alle Kunden, die nach oder von Deutschland aus fliegen, und wir freuen uns darauf, zur weiteren Erholung der Wirtschaft und der Tourismusindustrie des Landes beizutragen.“ Deltas Flüge zwischen München und Detroit: Abflug München um 10:25 Uhr – Ankunft Detroit um 13:50 Uhr  Abflug Detroit um 18:00 Uhr – Ankunft München um 08:20 Uhr (nächster Tag) Deltas Flüge zwischen München und Atlanta: Abflug München um 11:20 Uhr – Ankunft Atlanta um 15:45 Uhr  Abflug Atlanta um 17:50 Uhr – Ankunft München um 9:00 Uhr (nächster Tag)

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Kommentar: BER – droht ein erneutes Chaos wie im vergangenen Jahr?

Lange Wartezeiten, verpasste Flüge, schimpfende Fluggäste – wo bleibt der Lerneffekt am Hauptstadtflughafen? Es ist Donnerstagabend, ein ganz normaler Maiabend, es sind keine Ferien in Berlin, nichts spezielles, als mein Telefon aufleuchtet. „Du glaubst es nicht, ich stehe schonwieder Ewigkeiten an der Sicherheitskontrolle und die machen hier noch Kontrollstellen zu“. Das „Ende vom Lied“ folgte keine 20 Minuten später, „das Boarding ist beendet, ich komme nicht mit“. 14 Stunden später, Freitagvormittag, 9 Uhr, ein ganz normaler Freitag im Mai. Das Terminal ist brechend voll, die Check-In-Schalter ebenfalls, doch viel mehr stellt sich mir die Frage, wofür die ganzen Menschen quer durch das Terminal 1 anstehen. Ein kurzer Blick um die Ecke, Schockstarre. Es sind die anstehende Mitreisenden, Passagiere die vor der Bordkartenkontrolle noch vor der Sicherheitskontrolle 4 anstehen. Es herrscht ein nahtloser Übergang zur „Priority“ Kontrollstelle 3. Ein kurzer Blick auf die Monitore verrät, alle Kontrollstellen sind maximal ausgelastet. Ich schaue auf der Homepage des Flughafens BER – dort macht man es sich einfach. Die Wartezeit wird nur in 3 Kategorien angegeben: ca. <10 Minuten ca. 10-20 Minuten ca. > 20 Minuten Alle Kontrollstellen liegen natürlich bei >20 Minuten. Ich habe einen Koffer dabei und muss mich eigentlich noch an den Check-In anstellen. Für einen kurzen Moment denke ich darüber nach zurück ins Parkhaus zu laufen und ohne Koffer zu fliegen. Doch die Schockstarre hält an, WAS IST HIER LOS??? – NOCHMAL zur Erinnerung: Es ist ein ganz normaler Freitagvormittag IM MAI, kein Feiertag, kein Brückentag, keine Ferien – nichts.

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Reisebranche für sofortige Aufhebung der 3G-Einreiseregeln

Das Festhalten an der 3-G-Regel schaffe Wettbewerbsnachteile für Reisebüros und Hotellerie. Zudem würde es auch keine sachliche Begründung für eine derartige harte Maßnahme geben. „Nach 2 Jahren massiver Einschränkungen muss der Tourismus endlich wieder Luft zum Atmen bekommen. Die 3-G Regel ist sowohl für ausländische Gäste, die in Österreich Urlaub machen wollen, als auch für österreichische Reiserückkehrer in der derzeitigen Situation nicht mehr akzeptabel“,  kritisiert Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Pandemie-Situation habe sich nicht nur in Österreich entspannt. Die meisten Herkunftsländer und Reiseländer weisen aktuell sogar noch niedrigere Inzidenzzahlen auf als Österreich, der Trend zeige jedenfalls überall klar nach unten. „Wo liegt also die sachliche Begründung für diese Einschränkung? Wir hoffen hier auf ein Einlenken des Gesundheitsministers, sonst bleibt uns als letzter Ausweg nur, eine Überprüfung der Verhältnismäßigkeit der Verordnung auf dem Rechtsweg in Erwägung zu ziehen“, so Kadanka weiter. In dieselbe Kerbe schlägt Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie. „Die Einreisebeschränkung durch die 3-G-Regel schafft aktiv einen Wettbewerbsnachteil für den Incoming-Tourismus und somit auch für alle österreichischen Hotels. Für eine so harte, weitreichende Beschränkung braucht es eine sachliche Rechtfertigung – die gibt es in diesem Falle nicht“, appelliert Kraus-Winkler eindringlich an den Gesundheitsminister, die 3G-Regel nun rechtzeitig vor dem Sommer abzuschaffen, um zu verhindern, dass der Incoming-Tourismus und die österreichische Hotellerie den nächsten, vermeidbaren Schaden davon tragen. 

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Airbus A350 D-AIVB wird in Luqa auf Lufthansa-Einsatz vorbereitet

Lufthansa hat am Vergangenen Freitag den Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AIVB von München nach Luqa überstellt. Dort werden bei Lufthansa Technik Wartungsarbeiten vorgenommen. Auch erhält das Langstreckenflugzeug die Livery des Carriers. Derzeit trägt die Maschine auf dem Leitwerk noch das Design des vormaligen Betreibers Philippine Airlines. Dieser hat das Leasingflugzeug im September 2018 fabrikneu übernommen und bislang als RP-C3504 eingesetzt. An Bord wird die Bestuhlung, die seitens Lufthansa als „neu“ dargestellt wird, verbleiben. Es handelt sich um das Kabineninnenleben, das bislang von Philippine Airlines eingesetzt wurde. Eigentümer der D-AIVB ist das Leasingunternehmen Avolon.

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Frankfurt: Warnstreik bei Lufthansa-Cargo-Tochter

Die Frankfurter Mitarbeiter der Lufthansa-Cargo Tochter Handling Counts befinden sind seit Mittwochvormittag seitens der Gewerkschaft Verdi zu einem dreitägigen Warnstreik aufgerufen. Die Arbeitnehmervertreter willen damit den Druck auf die Geschäftsleitung erhöhen. Das bestreikte Unternehmen ist ein Cargo-Dienstleister, so dass es zu keinen Auswirkungen auf die Passagierflüge kommt. Bei der Fracht kommt es aber zu Verzögerungen. Am letzten Warnstreik sollen sich etwa 80 Prozent der Belegschaft beteiligt haben. Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahme ist, dass die Verhandlungen über einen Vergütungstarifvertrag festgefahren sind. Verdi fordert für die rund 200 Mitarbeiter unter anderem mehr Lohn.

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HAM: Eurowings plant bis zu 350 Abflüge pro Woche

Viele Norddeutsche buchen ihre erste Flugreise nach mehr als zwei Jahren, und als Reaktion auf die hohe Nachfrage bauen die Fluggesellschaften ihr Angebot ab Hamburg weiter aus. Allen voran Eurowings: Von insgesamt 115 Direktzielen, die im Sommer ab Hamburg Airport angeboten werden, hat Eurowings 60 Ziele im Programm – das sind mehr als je zuvor. Mit bis zu 350 Abflügen pro Woche möchte Eurowings im Sommer der gestiegenen Nachfrage am Hamburg Airport nachkommen. Auch der Flughafen blickt mit bis zu 280.000 erwarteten Passagieren pro Woche zuversichtlich in den Sommer. Dabei erschweren hohe Auslastungsspitzen die Planung für alle Systempartner im Luftverkehr. „Viele Norddeutsche fiebern ihrer ersten Flugreise nach mehr als zwei Jahren entgegen. Die sehr lange Durststrecke scheint überwunden zu sein, wir können wieder mit Zuversicht nach vorne schauen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Eurowings einen starken und verlässlichen Partner an unserer Seite wissen. Das Angebot von Eurowings ist in diesem Sommer noch stärker als vor der Krise – unsere Passagiere haben also eine große Auswahl für ihre lang ersehnte Urlaubsreise“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburger Flughafen. Seit Wochen verzeichnet Eurowings eigenen Angaben zufolge Buchungen auf einem konstant hohen Niveau. Dabei legt die deutsche Fluggesellschaft ihren Fokus auf Urlaubsreisende und setzt auf beliebte Sonnenregionen in Spanien, Griechenland und der Türkei. Hinzu kommen Städte in Europa wie Paris oder Prag. Neben Bilbao, Verona, Chania, Lissabon und Porto erweitert die deutsche Fluggesellschaft ihr Sommer-Portfolio ab Hamburg um weitere Ziele, darunter beliebte Urlaubsziele wie Alicante, aber auch Göteborg in Schweden.

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Airport Nürnberg rechnet in diesem Jahr mit drei Millionen Fluggästen

Mit rund 1,1 Millionen Fluggästen im Jahr 2021 steigerte der Airport Nürnberg sein Passagieraufkommen im Vorjahresvergleich um 16 Prozent. Vor Corona waren es noch mehr als 4,1 Millionen gewesen.  Der Konzern schloss das Jahr 2021 pandemiebedingt mit einem Verlust in Höhe von 14,9 Millionen Euro ab. Im ersten Pandemiejahr waren es noch minus 41,2 Millionen Euro gewesen. Im Berichtsjahr konnten auf Konzernebene Umsatzerlöse von 42,6 Millionen Euro (im Vorjahr 39,8 Millionen) erzielt werden, dies entspricht einer Erhöhung von 7 Prozent. Insgesamt sieht sich der Flughafen inzwischen aber wieder im Aufwind: „Die Menschen wollen reisen“, so Hupe. Der Osterreiseverkehr sei mit 251.000 Passagieren allein im April gut bis sehr gut verlaufen und habe die Erwartungen übertroffen. Für den Sommer erwartet der Airport Nürnberg erstmals wieder ähnliche Passagierzahlen wie im Vor-Pandemiejahr 2019 und geht davon aus, im Gesamtjahr die 3-Millionen-Marke bei den Fluggastzahlen zu knacken. Frachtaufkommen konnte gesteigert werden Bei der direkt ab bzw. nach Nürnberg geflogenen Luftfracht war eine deutliche Steigerung feststellbar, die sogar über das Vorkrisen-Niveau 2019 (+11 Prozent) hinausging. Sowohl regelmäßig verkehrende Expressdienste, wie auch die ab Nürnberg als Beiladung oder per Fracht-Charter transportierte Luftfracht konnten von dieser Entwicklung profitieren. Auch bei der in Nürnberg abgefertigten, aber nicht ab/bis Nürnberg geflogenen Luftfracht (Trucking) war eine positive Entwicklung feststellbar (+18 Prozent). 

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Urteil: Airlines haften für mangelnde Informationsweitergabe von Reisevermittlern

Fluggesellschaften kann es teuer zu stehen kommen, wenn Ticketvermittler Informationen über die Streichung von Flügen nicht an die Kunden weitergeben. Mit der bloßen Informierung der Agentur kommen Airlines ihrer Informationspflicht nicht nach, stellte der Europäische Gerichtshof bereits im Jahr 2017 fest. Dennoch halten – insbesondere Netzwerkcarrier – noch immer an veralteten Gepflogenheiten fest, denn man schickt Informationen an Reisebüros und Buchungsplattformen, jedoch nicht direkt an die Fluggäste. Auch für Erstattungen verweist man an den Vermittler und das obwohl der EuGH auch festgestellt hat, dass Fluggesellschaften direkt an ihre Passagiere rückzahlen müssen. Seriöse Reisebüros geben natürlich alle Informationen, die sie von Airlines erhalten, unverzüglich an ihre Kunden weiter. Bei vielen Online-Portalen ist das aber nicht der Fall, so dass es dazu kommen kann, dass eine Absage, die außerhalb der Zwei-Wochen-Frist erfolge, nie bei den Fluggästen angekommen ist. Dafür haften Fluggesellschaften, stellte jüngst das Amtsgericht Erding fest. Die Fachzeitschrift “Reiserecht aktuell” berichtet, dass das Gericht die Ansicht vertritt, dass die Fluggesellschaft nachweisen muss, dass die Information über die Stornierung außerhalb der Zwei-Wochen-Frist auch tatsächlich die Passagiere erreicht hat. Wenn ein Reisebüro diese nicht weitergibt, ist es das Problem der Airline und nicht der Fluggäste.  Im konkreten Fall war es so, dass ein Flug von München nach Split 15 Tage vorher abgesagt wurde. Die Fluggesellschaft informierte den Reisevermittler also außerhalb der entschädigungspflichtigen 14-Tage-Frist. Dieses hielt es aber nicht für notwendig die Information sofort weiterzuleiten, sondern die Klägerin erhielt die Info erst vier Tage vor dem geplanten Abflug. Dafür haftet die Fluggesellschaft und muss

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