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Flughafen Münster/Osnabrück erreicht über Ostern bereits Vor-Krisen-Niveau

Während der Osterferien in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen erreichte der FMO bereits wieder das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 mit insgesamt 60.000 Fluggästen. Besonders begehrt waren während der Osterferien Flüge nach Mallorca. Nach Mallorca gibt es im aktuellen Flugplan sogar das höchste Sitzplatzangebot der vergangenen zehn Jahre. Ebenfalls beliebt waren die Reiseziele Antalya an der türkischen Riviera sowie die Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa. Für das gesamte Jahr 2022 erwartet der Flughafen Münster/Osnabrück aufgrund der angemeldeten und buchbaren Flüge deutlich mehr als 700.000 Fluggäste. Damit würde sich die Passagierzahl gegenüber dem Vorjahr verdoppeln. Das prognostizierte Wachstum resultiere aus einem besonders starken touristischen Programm mit den Schwerpunkten Mallorca, griechische Inseln und Türkei. Auch die wichtigen Lufthansa-Verbindungen nach Frankfurt und München werden aufgrund der Nachfrage von Geschäftsreisenden schneller aufgestockt als ursprünglich erwartet. „Die Osterferien haben eindrucksvoll gezeigt, dass das Reisebedürfnis der Menschen ungebrochen ist“, sagte FMO-Geschäftsführer Rainer Schwarz. „Unser starker Sommerflugplan ist die Grundlage für ausgesprochen positive Aussichten in diesem Jahr“, so Schwarz weiter.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Deutschland: Oneway-Maskenpflicht bei U.S.-amerikanischen Airlines

Die Anzahl der europäischen Staaten, die auf das Tragen und Mund-Nasen-Bedeckungen an Bord von Verkehrsflugzeugen pochen, wird Woche für Woche kleiner. Österreich ist mit der weltweit einzigartigen FFP2-Maskenpflicht ohnehin ein Unikum. In Deutschland gibt es tatsächlich auch „Oneway-Maskenpflicht“. Während Lufthansa derzeit auf das Tragen von MNS auf allen Flügen pocht, sieht man das bei U.S.-amerikanischen Carriern lockerer. Fliegt man beispielsweise mit United Airlines oder Delta von Deutschland aus über den großen Teich muss man keine Masken tragen. In die andere Richtung allerdings schon. Für Passagiere, die von Deutschland in die USA reisen, dürfte wohl wenig verständlich sein warum auf dem Hinflug keine Maske getragen werden muss, aber auf dem Rückflug muss die Fluggesellschaft die Maskenpflicht durchsetzen. Dahinter steckt schlichtweg Bürokratie, denn die USA schreiben den Mund-Nasen-Schutz nicht mehr vor, so dass sich die U.S.-amerikanischen Carrier entschlossen haben die Masken fallen zu lassen. Fliegen deren Maschinen aber in Richtung Deutschland so greift die Anordnung der deutschen Behörden, dass auf Flügen in die Bundesrepublik eben Masken getragen werden müssen. Die österreichische Vorschrift ist übrigens ein wenig abweichend. Mittels Notam sind alle Carrier angewiesen, dass deren Passagiere und Besatzungsmitglieder auf allen Flügen von/nach Österreich FFP2-Masken tragen müssen. Da die Alpenrepublik das weltweit einzige Land ist, das auf die vormals als Schleifmasken bekannten Mund-Nasen-Bedeckungen pocht, funktioniert die Umsetzung nicht reibungslos, da viele Menschen – oft aus Unwissenheit – auch normale Masken tragen oder aber komplett überrascht sind, dass man an Bord noch immer Mund und Nase bedecken muss.

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Korean Air fliegt seit einem halben Jahrhundert in die USA

Korean Air hat vergangene Woche ein besonderes Jubiläum gefeiert: Am 19. April vor 50 Jahren startete erstmals eine Boeing 707 der Airline vom Flughafen Seoul Gimpo in Richtung Los Angeles. Auf dem Weg machte sie Zwischenstopps in Tokio und Honolulu. Seit dem Start ihrer ersten US-Route hat sich Korean Air zu einer der größten transpazifischen Fluggesellschaften entwickelt. Zunächst bediente sie mit Honolulu und Los Angeles nur zwei Städte in den USA. Heute fliegt sie 13 Destinationen in ganz Nordamerika an und hat eine Hauptniederlassung für den amerikanischen Markt in Los Angeles Downtown. 1972 beförderte Korean Air etwa 43.800 Passagiere zwischen den USA und Seoul, 2019 (vor COVID) waren es auf den Verbindungen nach Korea über 3 Millionen.  Die Flugzeit hat die Airline von 17 Stunden auf einen Nonstop-Flug mit 11 Stunden reduziert. Auf ihrer ersten Route in die USA setzte Korean Air zunächst eine Boeing 707 mit 171 Sitzen ein, aktuell sind auf den Strecken nach Amerika Flugzeuge vom Typ Boeing 787 und Boeing 777 im Einsatz. „Als stolzer Partner möchten wir Korean Air zu einem halben Jahrhundert Flüge in die USA gratulieren“, sagte Matteo Curcio, Vice President – ​​Asia Pacific, Delta Air Lines. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in den nächsten Jahren, in denen wir noch mehr Kunden zwischen Nord- und Südamerika und Asien nahtlos über unser Drehkreuz Incheon verbinden.“

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Flughafen München fliegt dicken Verlust ein

Die Verkehrsentwicklung am Münchner Flughafen war im Geschäftsjahr 2021 noch stark von den Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Pandemie geprägt. Unter dem Strich steht ein dickes Minus. Die konzernweit erzielten Umsatzerlöse der FMG beliefen sich im vergangenen Jahr auf 601 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei –286 Millionen Euro und fiel damit um fast 120 Millionen Euro besser aus als im Vorjahr. Im Jahresergebnis (EAT) verbuchte die FMG ein Minus von 261 Millionen Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Vorjahresverlust um rund 60 Millionen Euro bzw. 19 Prozent verbessern. Dennoch spiegelt das tiefrote Ergebnis die noch weiterhin spürbaren Auswirkungen der Krise wider. Mit einem Passagieraufkommen von 12,5 Millionen Reisenden verbuchte der Airport zwar einen Anstieg von mehr als zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr, blieb aber noch weit hinter dem Rekordergebnis von rund 48 Millionen Fluggästen im Jahr 2019 zurück. Trendwende für das laufende Jahr erwartet Wie die Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG) bei der heutigen Jahrespressekonferenz des Unternehmens erläuterte, zeichnet sich im laufenden Jahr eine deutliche Erholung in der Verkehrsentwicklung ab. So lag das Verkehrsaufkommen am Münchner Airport während der gerade zu Ende gegangenen Osterferien mit insgesamt rund 13.000 Flügen bereits bei etwa 70 Prozent des Vergleichswertes aus dem Jahr 2019. „Wir rechnen für das Jahr 2022 insgesamt mit einem signifikanten Plus bei Flugbewegungen und Passagieren. Eine vollständige Rückkehr auf das Vorkrisenniveau ist am Flughafen München nach unserer Einschätzung im Jahr 2024 zu erwarten“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Jost Lammers, dazu. Neben

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Air Baltic erhält 34. Airbus A220-300

Vor zwei Tagen begrüßte die lettische Fluggesellschaft ihren bereits 34. Airbus A220-300-Flieger, registriert als YL-ABH, in Riga. Dies ist die zweite von acht geplanten Auslieferungen für Air Baltic im Jahr 2022. Dieses Flugzeug ist Teil der 50 Airbus A220-300, die der Carrier in Auftrag gegeben hat. Darüber hinaus halte man 30 Optionen und Kaufrechte für denselben Flugzeugtyp, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Seit Mai 2020 führt Air Baltic alle seine Flüge mit einem einzigen Flugzeugtyp durch – dem Airbus A220-300. Dadurch solle die die Komplexität minimiert und von der zusätzlichen Effizienz des Flugzeugs profitiert werden. „Der Airbus A220-300 hat die Erwartungen des Unternehmens übertroffen und sowohl für die Passagiere als auch für das Personal eine bessere Gesamtleistung, Kraftstoffeffizienz und Komfort geboten. Dieses Flugzeug bietet ein hervorragendes Flugerlebnis mit Vorteilen für Passagiere wie breitere Sitze, größere Fenster, mehr Platz für Handgepäck in der Kabine, verbesserte Toiletten und vieles mehr“, heißt es in der Pressemitteilung.

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Paid-Catering: Condor verkauft Starbucks-Produkte

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor und Starbucks machen ab 1. Mai 2022 gemeinsame Sache. Künftig können Passagiere auf der Kurz- und Mittelstrecke Kaffee, Tee und heiße Schokolade der U.S.-amerikanischen Marke an Bord kaufen. Gegen Bezahlung ist unter anderem der Starbucks Medium Roast Instant Kaffee erhältlich. Weiters kann man die Teesorten English Breakfast, China Green, Harmonic Mint und Hibiscus Spice kaufen. Heiße Schokolade in der Instant-Version sowie Karamell-Waffeln sind ebenfalls in der neuen Speisekarte enthalten. Der Carrier erklärte, dass das Angebot aus dem Hause Starbucks in den nächsten Wochen ausgebaut werden soll. Es handelt sich um ein kostenpflichtiges Angebot im Rahmen des so genannten Paid-Caterings.

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Personalmangel bei Swiss: Lufthansa hilft ab Juni 2022 aus

Bei Swiss herrscht Personalmangel. Konzernmutter Lufthansa hilft einige Monate auf den Strecken zwischen Zürich und Frankfurt sowie München aus. Einige Kurse werden ab Juni 2022 temporär von der Kranich-Airline bedient. Die Änderungen sind bereits in den Buchungssystemen der beiden Fluggesellschaften ersichtlich. Ein Swiss-Sprecher erklärte dazu gegenüber Aviation.Direct: „Zwischen Juni und Oktober wird ein Teil der Flüge von Zürich nach München und Frankfurt aufgrund einer gruppeninternen Portfolio-Optimierung vorübergehend von Lufthansa übernommen, die Anschlüsse sind nach wie vor garantiert“. Angesprochen darauf wie viele Flugzeuge im Hochsommer 2022 von Helvetic Airways im Auftrag von Swiss bedient werden, sagte der Medienreferent: „Zusätzlich zu den sechs ganzjährig für Swiss betriebenen Helvetic-Flugzeugen werden flexibel weitere Helvetic-Flugzeuge im Hochsommer zwecks Abdeckung der saisonalen Zusatznachfrage für Swiss im Einsatz sein“.

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Deutschland: Einreiseregeln werden wohl bis Ende Mai verlängert

Für Urlaubsrückkehrer nach Deutschland sollen vorerst weiter CoV-Regeln gelten. Das deutsche Gesundheitsministerium will die an diesem Donnerstag auslaufende Einreiseverordnung bis Ende Mai verlängern, wie der ORF berichtet. Schutz vor einem zusätzlichen Viruseintrag durch Einreisende bleibe wichtig. In der aktuellen CoV-Situation sei nun in kürzeren Abständen zu schauen, was der Lage angemessen sei. Damit soll es vorerst dabei bleiben, dass alle ab zwölf Jahren bei der Einreise nach Deutschland über einen 3-G-Nachweis als geimpft, genesen oder negativ getestet verfügen müssen. Die Verordnung sieht für Rückkehrer aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet darüber hinaus auch Quarantänepflichten vor. Aktuell wird laut der entsprechenden Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) aber kein Land von der Bundesregierung als ein solches Gebiet eingestuft.

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Polen: Fluglotsen könnten im Mai für Flugausfälle sorgen

In Polen drohen ab dem 1. Mai massive Einschränkungen des Flugverkehrs aufgrund eines Tarifkonflikts. Eurocontrol warnt vor rund 1.000 Flugausfällen am Tag, die einerseits Verbindungen nach Polen, andererseits aber auch Flüge durch den Luftraum des Landes betreffen könnten. Das EU-Land müsse ohnehin schon Einschränkungen des Flugverkehrs aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine hinnehmen. Zusätzlich dazu drohe jetzt ab dem 1. Mai ein massiver Personalmangel aufgrund des Streits um neue Vergütungsregelungen der Fluglotsen. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur hatten im Februar 170 der aktuell 208 in Warschau beschäftigten Fluglotsen gekündigt, für die meisten läuft die Kündigungsfrist Ende April aus. Grund für die Kündigungswelle bei der zivilen Luftsicherung Pansa ist eine neue Bezahlungsregelung, welche Ende des letzten Jahres in Kraft getreten war. Im Zuge dessen wurden die Tarifgehälter der Lotsen um bis zu 70 Prozent gesenkt, was ein Großteil der Beschäftigten nicht akzeptieren will. Die zuständige Gewerkschaft steht seit mehreren Wochen in Verhandlungen mit Pansa, bislang konnte jedoch noch keine Einigung erzielt werden. Sofern sich dies nicht zeitnah ändert, könnte Eurocontrol mit der massenhaften Annullierung von Flügen reagieren, die möglicherweise schon ab dem 1. Mai beginnen. Die Gespräche wurden noch weiter laufen, wie Check24 berichtet.

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FACC arbeitet mit Leni Aviation zusammen

FACC kooperiert mit dem dänischen Teiledistributor und Serviceanbieter Leki Aviation. Wie der österreichische Flugzeugkomponentenhersteller mitteilt, soll damit die Verfügbarkeit von FACC-Komponenten vor allem in China verbessert werden. Dort sei Leki ein etablierter Partner für viele Airlines und betreibe zwei Niederlassungen. Benötigt eine Luftfahrtgesellschaft für eines seiner Flugzeuge ein Ersatzteil, wird künftig auf Bauteile aus der Produktion von FACC zurückgegriffen. „Der Markt für Wartung und Reparatur in der zivilen Luftfahrt – der sogenannte MRO-Bereich – erholt sich spürbar. Wir haben uns hier mit unseren innovativen Lösungen in den vergangenen Jahren sehr gut positioniert und sind hervorragend aufgestellt“, berichtet Robert Machtlinger, CEO der FACC AG.

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