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Delta kehrte im März wieder in die Gewinnzone zurück

Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines sieht sich nach einem Auftaktquartal mit tiefroten Zahlen wieder im Aufwind. „Wir sind im März zur Profitabilität zurückgekehrt“, verkündete Vorstandschef Ed Bastian am Mittwoch. Das Geschäft habe sich nach dem Dämpfer durch die zu Jahresbeginn grassierende Omikron-Variante des Coronavirus rasch wieder erholt. Der Ausblick kam bei Anlegern gut an – die Aktie legte vorbörslich zeitweise um mehr als sechs Prozent zu. In den drei Monaten bis Ende März erlitt Delta einen Verlust von 940 Millionen Dollar (umgerechnet rund 867 Millionen Euro). Neben Omikron belasteten auch die hohen Spritpreise. Allerdings haben US-Fluggesellschaften die Preise angesichts hoher Nachfrage inzwischen stark erhöht. Delta rechnet nun mit einer raschen Rückkehr zu ähnlichen Geschäftsvolumen wie vor der Pandemie. Der Umsatz lag im ersten Quartal mit 9,3 Milliarden Dollar jedoch noch elf Prozent unter dem Vergleichswert von 2019.

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Gestiegene Treibstoffpreise setzen American Airlines unter Druck

Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat wegen gestiegener Treibstoffpreise im ersten Quartal voraussichtlich höhere Kosten schultern müssen als gedacht. Vor Steuern dürfte ein Verlust zwischen 2,05 und 2,17 Milliarden US-Dollar (umgerechnet circa 1,88 bis 1,99 Milliarden Euro) angefallen sein, wie das Unternehmen mitteilt. Dazu trugen auch Abschreibungen auf ausgemusterte Langstreckenjets von Typ Airbus A330 bei. American Airlines hatte ihre A330-Flotte wegen des Nachfrageeinbruchs infolge der Corona-Pandemie ausrangiert. Der Quartalsumsatz lag den Angaben zufolge mit 8,9 Milliarden Dollar zwar nur noch 16 Prozent niedriger als vor der Pandemie Anfang 2019. Zuletzt war das Management noch von 17 Prozent ausgegangen. Allerdings seien die Kosten je geflogener Sitzplatz-Meile auch abseits von Sprit und Sondereffekten voraussichtlich um 12 bis 13 Prozent gestiegen, hieß es.

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Frankfurter Flughafen verzeichnet im März mehr Passagiere

Am Frankfurter Flughafen hat der Passagierverkehr im März nach dem pandemiebedingten Rückschlag der Vormonate wieder spürbar angezogen. So zählte Deutschlands größter Airport dank Zuwächsen bei Urlaubsreisen gut 2,9 Millionen Passagiere und damit gut 800.000 mehr als im Vormonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Das waren zudem über dreimal so viele wie ein Jahr zuvor, aber immer noch 47 Prozent weniger als vor der Corona-Pandemie im März 2019. Kumuliert über die ersten drei Monate des Jahres lag das Passagieraufkommen bei rund 7,3 Millionen Fluggästen, ein Zuwachs von 192,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2021 sowie ein Rückgang von 50,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2019. Die schnelle Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hatte die Erholung der Nachfrage seit Ende vergangenen Jahres ausgebremst. Im März ging es nun wieder aufwärts. Im zuvor brummenden Cargo-Geschäft verbuchte der Flughafen erneut einen Rückgang. Im März wurden in Frankfurt gut 177.600 Tonnen Fracht und Luftpost umgeschlagen – rund 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Fraport erklärte dies mit den Corona-Lockdowns in China und den Luftraumsperrungen infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die Zahl der Flugbewegungen hingegen stieg um 97,0 Prozent auf 26.941 Starts und Landungen. Die Summe der Höchststartgewichte verzeichnete ein Plus von 56,4 Prozent auf rund 1,8 Millionen Tonnen (jeweils gegenüber März 2021).   

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El Al bekommt erste Chefin

Der Vorstand der israelischen Fluggesellschaft ernennt Dina Ben Tal Ganancia zur neuen CEO. Seit der Gründung 1948 wird sie die erste Frau an der Spitze der Airline sein. Ben Tal Ganancia war bisher die Vizepräsidenten im Bereich Commercial und Industry Affairs von EL AL. Sie folgt nun auf Avigal Soreq, der den CEO-Posten seit November 2020 inne hatte. Ursprünglich arbeitete Ben Tal Ganancia als externe Beraterin für die Airline, ist aber nun bereits seit 14 Jahren bei dieser beschäftigt.

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Mehr als 1,2 Millionen Passagiere: VIE im März weiter im Aufwind

Der Flughafen Wien fertigt wieder deutlich mehr Passagiere ab als noch vor einem Jahr, das Niveau vor der Coronapandemie ist aber noch in weiter Ferne. Die Passagierzahlen waren im März mit 1.239.741 Reisenden am Standort Wien zwar rund sechsmal so hoch wie im März 2021. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen damit aber erst rund 52 Prozent vom März 2019, so der Carrier in einer Aussendung. Auch in der Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) zog die Zahl der Reisenden im März mit 1.582.004 an, im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen dort rund 55 Prozent. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere um 535 Prozent auf 989.464 Personen und die der Transferpassagiere um 329 Prozent auf 244.968 Personen. Die Flugbewegungen legten um 204 Prozent auf 11.793 Starts und Landungen zu, was aber erst 56,4 Prozent des Vorkrisenniveaus ausmache. Das Frachtaufkommen nahm gegenüber dem März 2021 um 2,1 Prozent auf 22.001 Tonnen zu.

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Analyse: Ticketpreis für Deutsche das Hauptkriterium bei der Buchung

Eine vom Reiseportal Skyscanner durchgeführte Analyse zeigt, dass auch in diesem Jahr der Ticketpreis das Hauptentscheidungskriterium bei der Buchung von Flügen ist. Demnach sollen mehr als die Hälfte der Befragten aus Deutschland angegeben haben, dass bei Auslandsreisen die Kosten der Hauptfaktor sind. Bemerkenswerterweise ist von Fluggesellschaften wie Condor ein anderer Trend zu hören. Das Unternehmen verzeichnet in diesem Jahr eine besonders hohe Nachfrage in der Business-Class. Diese liegt deutlich über der Nachfrage, die man vor der Corona-Pandemie hatte. Viele Reisende schätzen offenbar, dass auf der Kurz- und Mittelstrecke der Nebensitz frei bleibt bzw. bei längeren Flügen bessere Sitze vorhanden sind. Allerdings muss man in diesem Zusammenhang einschränkend klarstellen, dass die Economy-Class ein Massengeschäft ist und die Kapazität der Business-Class deutlich kleiner ist. Die Analyse von Skyscanner hat auch ergeben, dass immer mehr potentielle Urlauber die Preise vergleicht. Dabei werden sowohl Online-Möglichkeiten als auch das Einholen von Angeboten verschiedener stationärer Verkaufsstellen genutzt. „Die Reise-Leidenschaft der Deutschen ist ungebrochen. Wir sehen, dass die Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) dem Reisen wieder mehr Bedeutung beimisst als vor der Pandemie. 49 Prozent der Befragten planen, in diesem Jahr mehr Geld auszugeben. Die Hauptgründe hierfür sind längere Reisen (für 44 Prozent) und teurere Reiseziele (für 43 Prozent). Eine Erklärung dafür ist womöglich der Ausgleich für die verlorene Reisezeit und stornierte Urlaube aus den vergangenen zwei Jahren“, erklärt Naomi Hahn, Vice President of Strategy bei Skyscanner. „Der Preis war schon immer ein entscheidender Faktor bei der Wahl des Reiseziels. Der Sommerurlaub steht vor der Tür und

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Nürnberg feiert Eröffnung der Ryanair-Basis

Der Billigflieger Ryanair hat am Dienstag die von der Tochtergesellschaft Malta Air betriebene Basis Nürnberg offiziell eröffnet. Im Sommerflugplan 2022 wird der Carrier 29 Strecken ab dem fränkischen Airport anbieten. Darunter befinden sich 15 neue Ziele. Während dem Hochsommer wird der Lowcoster rund 90 Flüge pro Woche ab diesem Flughafen durchführen. Neu fliegt man unter anderem nach Banja Luka, Bologna, Cagliari, Chania, Dublin, Faro, Girona, Ibiza, Lamezia, Madeira, Ponta Delgada, Sofia, Tallinn, Valencia und Venedig. „Das Engagement von Ryanair in Nürnberg wird unser Streckennetz deutlich bereichern: Vom ausgewogenen Mix aus touristischen Zielen rund ums Mittelmeer, attraktiven Städteverbindungen und Zielen für Familienbesuche in Mittel- und Osteuropa profitieren Privat- wie Geschäftsreisende. Es ist aber auch eine gute Nachricht für die Nürnberger Hotellerie, Gastronomie und den Einzelhandel, denn viele Reisende aus dem Ausland werden an Bord von Ryanair zu uns in die Metropolregion Nürnberg kommen und unser attraktives touristisches Angebot nutzen“, erklärt Flughafenchef Michael Hupe. Ryanairs Marketingdirektor Dara Brady sagte: „Ryanair freut sich, ihren größten Flugplan für Nürnberg bekannt zu geben, der über 90 wöchentliche Flüge auf 29 Strecken bietet, darunter 15 neue Strecken zu fantastischen Zielen wie Chania, Valencia und Dublin. Die Eröffnung dieser Basis und die Einführung dieser neuen Strecken ab Nürnberg unterstreicht unser Engagement für eine bessere Anbindung, mehr Reisemöglichkeiten und mehr Einreiseverkehr in die Region, denn Ryanair bietet nun 28 Prozent mehr Kapazität als vor der Pandemie. Wir freuen uns, diese neue Basis zu eröffnen und unsere Beziehung zum Flughafen Nürnberg zu stärken, der nun eine Flotte von zwei

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Flughafen München eröffnet zwei neue Shops im Terminal 2

Mit dem seit Ende März geltenden Sommerflugplan steigt die Zahl der angebotenen Ziele am Münchner Flughafen – und damit auch die Anzahl der Passagiere. Vor dem Hintergrund des anziehenden Verkehrs präsentiert der Airport weitere Shopping- und Dienstleistungsangebote: Haushaltswaren bei „Tripidi“: „Tripidi“ eröffnete einen Shop im Terminal 2, Non-Schengen Gate-Bereich H, der sich vor allem auf die Bedürfnisse der international Reisenden konzentriert. Im Sortiment befinden sich ausschließlich weltweit bekannte Marken aus den Bereichen Heim und Familie wie etwa Fissler, WMF oder Faber-Castell. Victorinox, bekannt vom „Original Schweizer Armee-Taschenmesser“ und der Schreibgerätehersteller Lamy betreiben auf der Fläche von „Tripidi“ Shop-in-Shop-Konzepte. „Tripidi“ ermöglicht den Kunden auch Artikel zur Abholung im Laden zu reservieren oder diese online zu kaufen und sich weltweit nach Hause schicken zu lassen. Nach dem Besuch im „Barber House“ frisch gestylt ins Flugzeug Kurz vor dem Flug noch ein Haarschnitt, eine traditionelle Nassrasur oder gar eine Maniküre gefällig? All das kann der Fluggast nun im „Barber House“ im Schengen-Gate-Bereich G hinter der Sicherheitskontrolle bekommen. „Barber House“ bietet neben Wellness-Treatments für den Herren auch hochwertige Pflege- und Rasurprodukte. Geöffnet täglich von 7.30 bis 21 Uhr.

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Leipzig: Ilyushin Il-18-Besichtigung mit anschließendem Sundair-Rundflug

Am 18. April 2022 bietet der Veranstalter Niki Aviation & Holidays einen von Sundair durchgeführten Rundflug ab Leipzig/Halle an. Dieser dauert rund 40 Minuten. Auch besteht die Möglichkeit am Boden eine Ilyushin Il-18 zu besichtigen. Das Muster aus sowjetischer Produktion befindet sich direkt neben dem Terminal des sächsischen Airports. Der Besucherdienst des Flughafens wird fachkundige Informationen zu diesem Maschinentyp bereitstellen. Die Ilyuschin Il-18 ist ein viermotoriges Passagierflugzeug aus sowjetischer Herstellung. Sie absolvierte ihren Erstflug am 04.07.1957. Der grundlegende Plan war, die Maschine als Passagierflugzeug zu konstruieren für die Aeroflot mit einer Kapazität von ca. 75-100 Passagieren. Im Laufe der Jahre wurden jedoch verschiedene Arten von Varianten entwickelt für weitere Kunden. Die ostdeutsche Interflug war ebenfalls Kunde der Ilyuschin IL-19 (weiterentwickeltes Modell). Anschließend wird ein rund 40-minütiger Rundflug mit einem Airbus A319 der deutschen Ferienfluggesellschaft Sundair durchgeführt. Der Carrier erklärte auf Anfrage von Aviation.Direct, dass die von der Konzernschwester FlyAir41 betriebene 9A-BER zum Einsatz kommen wird. Laut Veranstalter sollen die Passagiere über die Abläufe im Detail durch die beiden Piloten informiert werden. Tickets für das Event können direkt bei Aviation by Niki gekauft werden. Der günstigste Flugschein kostet 119 Euro.

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Indonesien verzichtet auf PCR-Test nach Ankunft

Indonesien hat die Einreisebestimmungen erneut gelockert. Ab sofort müssen vollständig geimpfte Einreisende keinen PCR-Test nach der Ankunft in dem asiatischen Land mehr absolvieren und dessen Ergebnis in einem Hotel abwarten. Der PCR-Test vor dem Abflug nach Indonesien bleibt jedoch Pflicht. Erst zum 23. März hatte Indonesien den PCR-Test am dritten Tag nach der Ankunft für Einreisende gestrichen, nun folgte eine weitere Lockerung der Einreiseregeln. Bislang mussten Ankommende direkt am Flughafen in Indonesien einen PCR-Test vornehmen lassen und dessen Resultat in einer vorab gebuchten, CHSE-zertifizierten Unterkunft abwarten. Fiel es negativ aus, durften sie sich fortan frei im Land bewegen. Dieser Test und die damit verbundene Wartezeit sind nun nicht mehr notwendig, auch die Buchungsbestätigung des Hotels wird nicht länger verlangt. Voraussetzung sei jedoch, dass die Körpertemperatur bei der Ankunft 37,5 Grad Celsius nicht übersteigt, wie Check24 berichtet. Andernfalls wird nach wie vor ein PCR-Test fällig. Von nun an müssen Urlauber für eine Reise nach Indonesien nur noch vor dem Reiseantritt einen PCR-Test vornehmen lassen und dessen Ergebnis in englischer Sprache mitführen. Die Probenentnahme darf dabei frühestens 48 Stunden vor dem Abflug erfolgen. Für Reisende ab 18 Jahren ist eine quarantänefreie Einreise außerdem nur erlaubt, wenn sie zusätzlich zum negativen Corona-Test auch den Nachweis über eine vollständige Impfung vorlegen können. Ohne vollständigen Impfschutz ist eine fünftägige Quarantäne in einem zugewiesenen Hotel zu verbringen, die auch einen kostenpflichtigen PCR-Test am vierten Tag beinhaltet. Alle Reisenden müssen zudem vor dem Abflug eine Gesundheitserklärung in der indonesischen App „PeduliLindungi“ ausfüllen. Darüber hinaus kann der Nachweis

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