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Dortmund Airport erlässt gemeinnützigen Verein die Start- und Landegebühren

Kranken Kindern kostenfreie Flüge innerhalb Deutschlands ermöglichen – dieses Ziel hat sich der gemeinnützige Verein Flying Hope e.V. auf die Fahnen geschrieben. Unterstützungswürdig findet der Dortmund Airport und erlässt dem Verein fortan die Start- und Landegebühren. „Das Anliegen des Vereins verdient unseren vollsten Respekt. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen ehrenamtlich für die betroffenen Kinder und ihre Familien einsetzen. Auch wir möchten wie viele andere Flughäfen und Flugplätze auch unseren Teil beitragen“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber. Flying Hope organisiert neben Transporten in Hospize, Flüge zu medizinischen Behandlungen oder Kur- und Urlaubsaufenthalten. Ebenso sind Erlebnis – und Rundflüge möglich, um erkrankte Kinder und ihre Familien zu unterstützen oder ihnen eine Freude zu machen. Der Verein wurde 2010 mit der Gründung eines ehrenamtlichen Pilotennetzwerkes ins Leben gerufen. Er widmet sich Kindern, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf Hilfe angewiesen sind. 

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Egyptair fliegt wieder nach Russland

Egyptair hat die täglichen Flüge zwischen Kairo und dem Moskauer Flughafen Domodedowo wieder aufgenommen. Die täglichen Flüge nach Moskau wurden Anfang März ausgesetzt, weil sich die damalige europäische Versicherungsgesellschaft des Carriers aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine quer stellte. Nach dem Ausstieg der Flugversicherung musste schnellstmöglich ein neuer Partner gefunden werden, der für Schäden die Verantwortung übernehmen kann. Denn die Flugverbindung sicherte Ägypten wichtige Tourismuseinnahmen, auf die das Land angewiesen ist. Aus diesem Grund bekam die Fluggesellschaft auch die nötige Unterstützung von ganz oben: Der ägyptische Präsident wies das dortige Finanzministerium an, sich um diese Angelegenheit zu kümmern. Dieses habe daraufhin ein Gesetz in die Wege geleitet und fungiere fortan als Bürge für etwaige Schäden, zunächst befristet auf zwei Jahre. Das berichtet Simple Flying. Damit war der Weg frei für die Wiederaufnahme des Flugverbindung.

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Mehr als 1,1 Millionen Fluggäste reisten im März über den Brüsseler Flughafen

Im abgelaufenen Monat registrierte der Airport mehr als 1,1 Millionen Passagiere. Damit kommt es zu einer Versechsfachung des Fluggastaufkommens im Vergleich zum März 2021. Zum Vorkrisen-Niveau fehlt noch ein gutes Stück (2019: 1.999.343). Im März begrüßte der Flughafen Brüssel exakt 1.128.791 Passagiere, damit ist der Monat der verkehrsreichste des Jahres 2022. Das sei auch nicht auf die Osterferien zurückzuführen, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Die Osterwelle wird tendenziell im April eingeleitet. Der Anteil der Umsteigepassagiere beläuft sich auf 14 Prozent, das sind nur vier Prozentpunkte weniger als 2019. Die zehn meistbesuchten Länder im März waren Spanien, Italien, Deutschland, Portugal, Schweiz, Frankreich, Türkei, USA, Großbritannien und Marokko. Die zehn beliebtesten Reiseziele waren Madrid, Barcelona, Lissabon, Rom, Genf, Mailand, Istanbul, Málaga, Dubai und London. Das Cargo-Aufkommen am Brüsseler Flughafen ging im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zurück.

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Mannheim: Rhein-Neckar Air nimmt Berlin und Hamburg wieder auf

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, reaktiviert die innerdeutschen Strecken nach Berlin-Brandenburg und Hamburg. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden diese wiederholt ausgesetzt. Ab Mitte Mai 2022 will man diese wieder bedienen, jedoch in stark reduziertem Umfang. In die deutsche Bundeshauptstadt wird MHS Aviation mit Dornier 328 im Auftrag von Rhein-Neckar Air ab 17. Mai 2022 fliegen. Vorerst ist nur ein Umlauf pro Woche, der jeweils an Dienstagen durchgeführt werden soll geplant. Angeboten wird der einfache Tagesrand, denn Flug M2220 fliegt am Vormittag von Mannheim nach Berlin und zurück geht es als M2227 am Abend. Hamburg soll ab 16. Mai 2022 angesteuert werden. Vorerst sind bis zu vier Umläufe pro Woche geplant. Während man die Route an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag einmal bedienen wird, sind für Mittwoch zwei Rotationen vorgesehen. Aus dem Buchungssystem geht hervor, dass es in manchen Kalenderwochen weniger Flüge in die Freie und Hansestadt geplant sind. Die Destination Sylt bietet man ab Mannheim bis zu dreimal pro Woche an. Im Auftrag eines Reiseveranstalters fliegt man ab Kassel-Calden nach Westerland und Heringsdorf. Tickets für diese Routen können nicht direkt bei Rhein-Neckar Air gekauft werden, sondern über den Reiseveranstalter. Der Mannheim-Flugplan von RNA ist unter diesem Link im PDF-Format zum Download bereitgestellt.

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Deutsche Campingplätze rechnen mit neuem Rekordjahr

Die Corona-Pandemie bescherte vielen Betreibern von Camping-Plätzen, aber auch Vermietern von Reisemobilen und Wohnwägen stark gestiegene Umsätze. Die deutsche Branchenvertretung rechnet damit, dass sich dieser Trend auch heuer fortsetzen wird. Man geht von einem weiteren Rekordjahr aus. Die während der Sommermonate der Jahre 2020 und 2021 gestiegene Nachfrage konnte die Einnahmeneinbußen, die die rund 3.100 deutschen Campingplätze wegen der pandemiebedingten Schließungen zu verzeichnen hatten, nicht vollständig kompensieren. Allerdings ist man mit dem sprichwörtlichen blauen Auge davon gekommen. Im Jahr 2019 verzeichnete die Camping-Branche mit 35,8 Millionen Nächtigungen ein Allzeithoch in der Bundesrepublik. Für das laufende Jahr 2022 prognostiziert man, dass dieser Wert übertroffen wird. Die Nachfrage soll derzeit sehr hoch sein und viele Plätze melden, dass man an Oster, Pfingsten und im Hochsommer restlos ausgebucht ist. Aus Zahlen des Statistischen Bundesamts geht auch hervor, dass die Anzahl der Neuzulassungen von Reisemobilen und Wohnmobilen stark gestiegen ist. Im Vorjahr wurden allein in Deutschland 82.017 derartige Fahrzeuge neu zugelassen. Dieser Trend soll sich in das Jahr 2022 fortgesetzt haben. Enthalten sind auch die zum Teil erheblich aufgestockten Flotten von Vermietern, denn das Ausleihen von Camping-Fahrzeugen erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da es gegenüber Eigentum einige Vorteile bietet, wenn man nur einmal im Jahr damit vereisen möchte.

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Umfrage: 18 Prozent der Deutschen wollen am Urlaub sparen

Eine aktuelle Umfrage, die vom deutschen Allensbach-Institut durchgeführt wurde, hat ergeben, dass 18 Prozent der Einwohner Deutschlands weniger Urlaubsreisen planen sollen. Hintergrund sollen Sorgen aufgrund der jüngsten Preissteigerungen aufgrund des Krieges in der Ukraine sein. Die Befragung wurde von Allensbach im Auftrag der Frankfurter Allgemeine Zeitung durchgeführt und hat auch ergeben, dass 54 Prozent der Teilnehmer stärker auf die Preise im Alltag achten will. Wegen der gestiegenen Energiekosten wollen 47 Prozent der Befragten ihre Wohnung bzw. ihr Haus weniger stark heizen. Der Verzicht auf Urlaubsreisen hat offensichtlich keine hohe Priorität. Lediglich etwa ein Fünftel der Bundesbürger soll laut dieser Studie die Ausgaben für den Urlaub bzw. während dem Urlaub drastisch reduzieren.

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Condor-Chef Teckentrup: „Urlaube werden kürzer“

Auch Condor-Chef Ralf Teckentrup rechnet damit, dass die Preise für Flugscheine steigen werden. Dies soll insbesondere deshalb unausweichlich sein, will die Treibstoffkosten stark gestiegen sind. Auch hätten Airlines aufgrund des Klimapakets „Fit for 55“ höhere Ausgaben. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung sagte der Condor-Manager unter anderem, dass er damit rechnet, dass sich das Fliegen stark verteuern wird. Sommerurlaube sollen aber „für weite Teile der Bevölkerung erschwinglich bleiben“. „Der Flug macht nur einen Teil des Preises einer Pauschalreise von 700 oder 800 Euro aus. Wenn der 20 Euro mehr kostet, verhindert das Buchungen nicht“, so Teckentrup gegenüber der FAZ. Eine übermäßige Preissteigerung sieht der Condor-Manager aber nicht. Dennoch: Künftig müssten die Menschen mehr Geld auf die Seite legen, um in den Urlaub fliegen zu können. Wer nicht so viel sparen könne, würde dann kürze Reisen absolvieren. Die Klimaschutz-Maßnahmen, die auch seitens der Europäischen Union forciert werden, sieht der Condor-Geschäftsführer positiv.

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Kommentar: Die unerreichbare Lufthansa-Hotline

Liebe Lufthanseaten, im Allgemeinen ist ja bekannt, dass „Airliner“ mal gerne über den Dingen schweben, und dort oben nicht alles so düster ausschaut wie am Boden. Manchmal ist es jedoch auch nicht schlecht, die Nahsicht nicht zu verlieren, was sich am Boden abspielt. Vor ein paar Tagen hatte ein Bekannter über das Buchungssystem 2x Business Class Tickets für sich und mich gebucht, und dabei versehentlich bei beiden Tickets denselben Namen eingegeben. Da ich selbst im Airline Bereich tätig bin, hatte ich mich bereit erklärt, mich um das Problem zu kümmern. Kein Problem! … dachte ich und rief bei der allseits bekannten Rufnummer an. Nach mehreren (teils sich widersprechenden) Auswahlmöglichkeiten landete ich in der finalen Warteschleife. Früher konnten die Lufthanseaten sich herablassend über die Erreichbarkeit von Mitanbietern wie Air Berlin oder Germania äußern. Heute sind die Lufthansa Group Flugzeuge auf vielen Strecken der Monopolist – von einer Erreichbarkeit kann jedoch nicht die Rede sein. Ist man es im „Normalfall“ gewohnt bei einer Hotline vielleicht 5, 10 oder max. 20 Minuten der Warteschleife ausgesetzt zu sein, so reichen bei der Lufthansa nicht einmal 50+ Minuten aus. Dieses Problem besteht nicht erst seit der Pandemie. Jedoch brach mit Corona die Erreichbarkeit von Lufthansa komplett zusammen. Etliche Konzernabteilungen wurden aufgrund der Flugpause einfach geschlossen, die Mitarbeiter nach Hause geschickt, derweil die Anfragen im Callcenter explodierten. Ich selbst stelle mir dabei die Frage, ob ein Konzern in dieser Größe einfach zu unflexibel auf Situationen reagieren kann, als dass Mitarbeiter mit einer vorübergehend nicht vorhandenen Aufgabe

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Nürnberg: Tus Airways nimmt Paphos auf

Der fränkische Flughafen Nürnberg wird ab 4. Juni 2022 durch Tus Airways mit dem zypriotischen Paphos verbunden. Der Carrier wird jeweils an Samstagen für Veranstalter fliegen. Tickets können bei Tour Operators und über Reisebüros gekauft werden. Larnaka wird in dieser Sommerflugplanperiode von Corendon Europe angeboten. Die maltesische Fluggesellschaft wird ebenfalls am Verkehrstag Samstag fliegen. Nach Angaben des Nürnberger Airports gibt es somit heuer erstmals zwei Destinationen auf Zypern im Portfolio. Diese sind jeweils nonstop erreichbar. Zyperns Geschichte ist ebenso vielfältig wie die Natur dieses Eilands, das mit puderweichen Stränden, aufregenden Bergpanoramen und unberührter Wildnis aufwartet. Die Alten Griechen haben ihre Spuren in Form von Säulen und Skulpturen hinterlassen, von den Römern sind noch die Mosaikfußböden ihrer Villen zu bewundern, die Briten brachten englische Läden und den Linksverkehr. Zyperns Strände sind so schön und das Wetter so verlässlich gut, dass sich der Flug allein schon für einen Badeurlaub lohnt. Lehrreich sind aber auch die Ausflüge, zum Beispiel ins beeindruckende Troodos-Gebirge mit Fotostopps im Bergdörfchen Omodos mit seiner Postkartenidylle und beim Kykkos Kloster.

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MUC: Audio Walk verkürzt Warten vor dem Abflug für Familien

Ab sofort bietet der Flughafen München einen Audio Walk durch das Terminal 2 an, um Familien mit Kindern die Wartezeit am Flughafen zu verkürzen. Der Audio Walk durch den Schengen-Bereich soll interessante Einblicke in die Flughafenwelt eröffnen und gleichzeitig unterhaltsam über die Arbeitswelt am Airport, das Thema Nachhaltigkeit sowie die betrieblichen Abläufe auf dem Vorfeld und im Terminal informieren. Das 20-minütige Hörbuch steht zum kostenlosen Download in Deutsch und Englisch bereit. Den erforderlichen QR Code finden die Fluggäste auf digitalen Monitoren und Plakaten im Terminal. Wird der Code mit dem Mobiltelefon eingescannt, startet automatisch der Audio Walk. Eine Registrierung ist nicht erforderlich – es wird jedoch empfohlen, sich im kostenlosen Flughafen WLAN anzumelden. Der Hörer erhält dann eine kurze Anleitung und wird zum Startpunkt der Tour im Plaza Bereich des Terminals 2 navigiert. „Unsere Passagiere kommen teilweise bereits einige Stunden vor Abflug an den Flughafen. Wir freuen uns, mit diesem neuen Angebot insbesondere Familien mit Kindern einen anregenden Zeitvertreib bieten zu können“, sagt Thomas Kube, Leiter Verkehrsentwicklung bei der Flughafen München GmbH. Am Ende des Hörbuchs erwartet die Teilnehmer ein Shopping-Gutschein.

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