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Ab 27. März 2022: Frankfurt öffnet die Besucherterrasse

Nach rund zwei Jahren Sperre öffnet die Besucherterrasse am Flughafen Frankfurt am Main wieder ihre Pforten. Am 27. März 2022 wird aus diesem Anlass ein so genannter Familien-Event veranstaltet. Die Aussichtsplattform wurde zu Beginn der Corona-Pandemie für die Öffentlichkeit geschlossen. Ab 27. März 2022, 11 Uhr 00, steht diese Besuchern wieder zur Verfügung. Gleichzeitig wartet an diesem Tag die Fraport AG mit einem Rahmenprogramm auf: „Wir erwarten Sie von 11 bis 19 Uhr mit einem abwechslungsreichen Programm und einem tollen Gewinnspiel in unserem neuen interaktiven Besucherzentrum, auf unseren live-moderierten Rundfahrten oder auf unserer großen Besucherterrasse“. Anlässlich der Wiedereröffnung kann in den Parkhäusern P2 und P3 sowie P8 und P9 eine Stunde kostenfrei geparkt werden. Laut Fraport ist der Ablauf wie folgt: „Die Rabattierung der Parktickets erfolgt am Einlass des Besucherzentrums und der Besucherterrasse. Wenn Sie länger als eine Stunde parken, dann begeben Sie sich bitte zur Begleichung der Restzahlung an einen der Kassenautomaten im Übergang zum Parkbereich. Außerdem ist am Familien-Event der Eintritt zum Fraport-Besucherzentrum ermäßigt“.

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Tui kennzeichnet nachhaltige Hotels in den Systemen

Der Reiseveranstalter Tui will sich künftig verstärkt dem Segment „nachhaltiger Tourismus“ widmen. In den Katalogen sowie Verkaufssystemen kennzeichnet der Tour Operator jene Hotels, die über eine anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung verfügen. Damit will man Urlaubern zusätzliche Informationen für die Reiseentscheidung liefern. Mit dem neuen Label werden alle Hotels gekennzeichnet, die ein gültiges Nachhaltigkeitszertifikat besitzen, das vom Global Sustainable Tourism Council (GSTC) anerkannt ist. Die Hotels setzen sich ambitionierte Nachhaltigkeitsziele, von Recycling, Reduzierung von Abfall und Plastik über Einsparung von Energie und Wasser bis hin zur Eindämmung von Lebensmittelverschwendung. Diese nachhaltig betriebenen Hotels zeigen auch ein besonderes soziales Engagement. Eigenen Angaben nach sollen seit dem Jahr 2015 rund 45 Millionen Gäste in Unterkünften mit einer solchen Zertifizierung genächtigt haben. Der Reisekonzern konnte seither die Anzahl dieser Hotels seit 2015 von 950 auf 2.200 Hotels steigern.

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Nato trainiert Luftbetankung über Oldenburg

Derzeit führt das Militärbündnis Nato über dem deutschen Landkreis Oldenburg mit dem Muster Airbus A330MRTT Luftbetankungsübungen durch. Dabei kommt in erster Linie die T-054 zum Einsatz, wie die Multinational Multirole Tanker Transport Unit bestätigte. Dieser Maschinentyp kann sowohl für die Luftbetankung verwendet werden als auch als Transportflugzeug eingesetzt werden. Laut einem Sprecher ist ein weiteres Einsatzgebiet die Durchführung medizinischer Evakuierungsflüge. Die Multirole Tanker Transport Fleet ist eine Kooperation der Streitkräfte Deutschlands, der Niederlande, Belgiens, Luxemburgs, Norwegens und Tschechiens. Gemeinsam will man unter anderem Luftbetankungen sicherstellen. Derzeit hat man fünf A330MRTT in der Flotte, die in Eindhoven und Köln/Bonn stationiert sind. Vier weitere Einheiten sollen bis 2025 von Hersteller Airbus übernommen werden.

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Peter Oncken: „Corsair zu begleiten war mein Herzenswunsch“

Immer wieder sorgte das deutsche Luftfahrt-Investmentunternehmen Intro Aviation mit spektakulären Übernahmen für Aufsehen. Das ursprünglich von Hans Rudolf Wöhrl gegründete Unternehmen befindet sich mittlerweile in den Händen seines Schwiegersohns Peter Onken und dessen Partner. Unter anderem Deutsche BA, LTU, InterSky, Cityjet und zuletzt Corsair zählten zum europäischen Portfolio von Intro Aviation. Eigentlich wollte Peter Oncken den französischen Carrier länger halten, jedoch machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. In Europa hält man mittlerweile keine Airline-Beteiligungen mehr, wohl aber in Asien. Im Gespräch mit Aviation.Direct erklärt der Intro-Aviation-Chef unter anderem warum man Corsair verkauft hat, warum es viele Regionalflugverbindungen nicht mehr gibt und welchen Rat er jungen Menschen mit Airline-Gründerambitionen geben würde. Aviation.Direct: Hätten Sie sich vor einigen Jahren, beispielsweise bei InterSky oder zuletzt bei Corsair, vorstellen können, dass die weltweite Luftfahrt binnen weniger Tage zum Erliegen kommt? Peter Oncken: Selbstverständlich konnte ich mir das nicht vorstellen. Das war wirklich jenseits jeder Vorstellungskraft. Zwar gab es immer spezielle Situationen, die die Luftfahrt in der Vergangenheit erheblich störten und es wird diese auch immer wieder geben, zu nennen sei hier als Beispiele der Vulkanausbruch in Island in 2010, bei dem die europäische Luftfahrt massiv beeinträchtigt war, aber auch die terroristischen Anschläge auf das World Trade Center in 2001, die ebenfalls einen massiven Nachhall für die weltweite Luftfahrt hatten. Aber was wir hier über nun 2 Jahren erleben, hat eine vollkommen neue Dimension, deren Auswirkungen noch über Jahre zu spüren sein werden. Die INTRO Aviation blieb natürlich nicht verschont. In 2019 hatten

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Frankfurt: Sheraton hat neue Lounge eröffnet

Im Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center steht nun eine neue Lounge zur Verfügung. Diese ist in erster Linie Gästen in Club-Zimmern und Suiten sowie Platinum-Elite-Mitgliedern des Marriott-Bonusprogramms vorbehalten. Der Sheraton Club, der auf der Lobby-Ebene des Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Centers gelegen ist, besticht durch ein modernes ausgefeiltes Design, für das das deutsche Innenarchitekturbüro JOI-Design verantwortlich zeichnet. Auf 275 Quadratmetern stehen den Sheraton Gästen zahlreiche Sitzmöglichkeiten und gemütliche Bereiche zur Verfügung, um es sich bequem zu machen. Insgesamt 180 Sitzplätze bieten den Gästen und Mitgliedern ein komfortables Umfeld. Der Sheraton Club verfügt über einen privaten Empfangsbereich, der Gästen ein Höchstmaß an Privatsphäre bietet. Hier stehen engagierte Club Mitarbeiter bereit, um bei allen Anfragen persönlich zu helfen. Zwei an die Club Lounge angrenzende Tagungsräume können für Meetings und kleinere Zusammenkünfte inklusive Zugang zum Sheraton Club reserviert werden. Diese besonders stilvollen Tagungsräume bilden einen idealen Rahmen für gemeinsames produktives Arbeiten in einer professionellen Umgebung. Die einzigartigen, lichtdurchfluteten Räume bieten eine Reihe von exklusiven Möglichkeiten für kleine Veranstaltungen. Das Hamburger Designbüro JOI-Design wurde mit der Gestaltung der gesamten Inneneinrichtung der Sheraton Zimmer und Suiten, einschließlich des neuen Sheraton Club, beauftragt. Dazu Jacqueline Kaule, Marketingdirektorin von JOI-Design: „Wir wollten Räume gestalten, die funktional, aber auch gleichzeitig einladend und inspirierend sind. Es war uns wichtig, dass sich Gäste – egal, ob sie beruflich oder privat auf Reisen sind – entspannen können und sich in den Zimmern und öffentlichen Bereichen wie zu Hause fühlen.“ Nach umfassenden dreijährigen Renovierungsarbeiten sind das Frankfurt Airport

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Nürnberg: Verdi will Betriebsrat bei FAI etablieren

Die Gewerkschaft Verdi hat am Dienstag die rund 200 Mitarbeiter von FAI rent-a-jet GmbH und FAI Technik GmbH zur ersten Wahlversammlung, die zur Bildung eines Betriebsrats führen soll, aufgerufen. Dazu zählen neben den Pilotinnen und Piloten auch die Beschäftigten in den administrativen Bereichen und der Technik „Unsere Mitglieder haben uns einen klaren Auftrag gegeben, die Betriebsratswahlen einzuberufen. Dies ist ein erster und wichtiger Schritt, um die Beschäftigungsbedingungen beim fliegenden und nicht-fliegenden Personal zu verbessern“, erklärte der zuständige Verdi-Gewerkschaftssekretär Dennis Dacke. Am Flughafen Nürnberg, aber auch weltweit sei die FAI ein echter Big Player, der neben Aufträgen für die Vereinten Nationen und privaten Charterflügen auch Ambulanzflüge durchführe und beispielsweise auch COVID-19 Patienten gesichert transportieren könne, berichtete Dacke. „Die Beschäftigten sind die Grundlage für den Erfolg der Firma. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Beschäftigten jetzt auch die Möglichkeit haben, im Betrieb aktiv mitzubestimmen“, betonte Dacke. Verdi gehe davon aus, dass sich die FAI-Geschäftsführungen und die Gesellschafter kooperativ bei der Installation der Mit-bestimmungsstrukturen zeige und mit ver.di und dem zukünftigen Wahlvorstand wohlwollend zusammenarbeite. Die erste Versammlung findet am 25.03.2022 am Flughafen Nürnberg statt.

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Aerologic: Vereinigung Cockpit kritisiert Verhandlungen mit Verdi

Seit Montagnacht befinden sich die von der Vereinigung Cockpit vertretenen Aerologic-Piloten erneut im Streik. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren nun, dass die Geschäftsleitung mit anderen Gewerkschaften Tarifverhandlungen aufnehmen will. Gleichzeitig behauptet die VC, dass Aerologic weiterhin Gespräche mit der Vereinigung Cockpit „rigoros ablehnen“ würde. Unterdessen ist bekannt geworden, dass die Gewerkschaft Verdi derzeit mit der beschleunigten Wahl einer eigenen Tarifkommission bei Aerologic den Grundstein für den Abschluss von Tarifverträgen legt. Die VC kritisiert Verhandlungen mit anderen Gewerkschaften als Ausweichmanöver des Arbeitgebers. „Die Vereinigung Cockpit ist seit Jahrzehnten die erfolgreiche Gewerkschaft der Pilotinnen und Piloten in Deutschland. Wir erwarten von Aerologic, dies anzuerkennen und endlich die Verweigerungshaltung aufzugeben und mit uns vernünftige Tarifvereinbarungen zu verhandeln“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Das engagierte Cockpitpersonal bei Aerologic hat das Recht auf faire VC-Tarifverträge.“ „Wenn die Beschäftigten von Aerologic sich in der Vereinigung Cockpit organisieren, um Tarifverträge abzuschließen, dann steht es dem Unternehmen nicht zu, sich nach eigenem Gutdünken eine andere Gewerkschaft als Ansprechpartner auszusuchen“, so Dr. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. „Wir sind nicht dazu angetreten, mit unseren Aktionen den Türöffner für andere Gewerkschaften zu spielen. Das wäre auch keine nachhaltige Lösung für die Beschäftigten.“

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OFD nimmt Uetersen-Helgoland auf

Der deutsche Inselflieger OFD legt eine Nonstop-Verbindung zwischen dem sich nahe Hamburg befindlichen Flugplatz Uetersen und Helgoland auf. Diese soll ab 1. April 2022 sechsmal wöchentlich bedient werden. An den Verkehrstagen Montag bis Mittwoch sollen die Flugzeuge von OFD zweimal täglich zwischen den beiden Flugplätzen verkehren. Das Standard-Ticket kostet oneway 169 Euro. Buchungen können derzeit nicht online, sondern telefonisch und per E-Mail bei der Fluggesellschaft vorgenommen. Historisch spielt OLT eine durchaus interessante Rolle in der Luftfahrt, denn aus dieser Gesellschaft ging die heutige Lufthansa CItyline hervor. Im Jahr 1974 wurde der Geschäftsbereich Regionalflug in die DLT ausgegliedert. In mehreren Schritten wurde das Unternehmen bis 1993 vollständig von Lufthansa übernommen und bekam 1994 den Namen Cityline verpasst. Kurz nach der deutschen Wiedervereinigung stieg OLT erneut auf eigene Rechnung in das Regionalfluggeschäft ein. Man führte ab 1991 auch Charterflüge für Fußballvereine durch und hatte bis 2011 den Zuschlag für den Airbus-Werksverkehr zwischen Hamburg-Finkenwerder und Toulouse. Man trennte sich nach dem Verlust des Auftrags erneut vom Bereich Regionalflüge und verkaufte diesen an die polnische Amber Gold. Als OLT Express war man jedoch nicht sonderlich lange in der Luft, denn nach einem weiteren Verkauf und der Übernahme des Geschäftsbetriebs von Contact Air folgte die Insolvenz. Davon war der Bereich Inselflüge, der seither den Markennamen OFD nutzt, nicht betroffen. Dieser verbleib bei den ursprünglichen Eigentümern und entwickelte sich völlig unabhängig weiter. Einige Maschinen tragen weiterhin das alte OLT-Logo, da man diese nie umlackiert hat. Derzeit besteht die OFD-Flotte aus fünf Britten Norman Islander, die acht

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Osterferien: BER rechnet mit 60.000 Passagieren pro Tag

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wird am 24. März 2022 das Terminal 2 in Betrieb nehmen. Dieses wird überwiegend von Ryanair, aber auch von Aer Lingus genutzt werden. Über eigene Gates verfügt das Gebäude nicht, jedoch über eine umfangreiche Siko-Anlage. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Infrastruktur des Terminals 1 entlastet wird und lange Warteschlangen vermieden werden können. Für die Osterferien werden rund 60.000 Passagiere täglich erwartet, davon etwa 20 Prozent im neuen Terminal 2. Die Wiederaufnahme der Langstreckenverbindung nach Newark (New York) am 28. März 2022 und die neue Verbindung nach Washington ab 27. Mai 2022 stehen ebenfalls an. Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft hat sich in seiner ersten Sitzung im Jahr 2022 mit den Vorbereitungen auf die erwartete Erholung des Flugverkehrs und der mittel- und langfristigen finanziellen Entwicklung des Unternehmens beschäftigt. Besprochen wurde auch, welche Auswirkung der Ukraine-Krieg für den Flugverkehr hat und was das Unternehmen tun kann, um die Gesellschafter Berlin und Brandenburg bei der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen zu unterstützen. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat im Anschluss vom Stand der Optimierungen im Terminal 1. Die über 20 vorgestellten Projekte, die überwiegend noch in 2022 fertiggestellt werden, verbessern die operativen Abläufe und dienen damit weitgehend der unmittelbaren oder indirekten Erhöhung der Servicequalität für die Passagiere. Zur erwarteten Entwicklung des Flugverkehrs führte die Geschäftsführung aus, dass alle großen Airlines am BER steigende Flugbuchungen verzeichnen und weiterhin von einem großen Nachholeffekt bei pandemiebedingt ausgefallenen Urlaubs- und Geschäftsreisen ausgehen. Ergänzend zum regulären Finanzreporting berichtete die Geschäftsführung vom EU-Beihilfeverfahren, das Anfang Februar erfolgreich beendet

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Deutschland will 35 Lockheed Martin F-35 kaufen

Die Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt die Anschaffung von bis zu 35 Tarnkappenjets des Typs Lockheed Martin F-35. Diese sollen die in die Jahre gekommenen Tornados ersetzen. Verteidigungsministerin Christina Lambrecht (SPD) bestätigte bereits die Pläne. In letzter Zeit sorgte dieser militärische Maschinentyp aufgrund zahlreicher technischer Probleme für Aufsehen. Beispielsweise mussten zwei Exemplare der U.S.-amerikanischen Streitkräfte eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg einlegen. Bezüglich der Neuanschaffung erklärte das deutsche Regierungsmitglied unter anderem, dass der Ankauf neuer Kampfjets schon länger angedacht wäre. Es handle sich nun aber auch um eine unmittelbare Reaktion auf die veränderte Situation, die durch den russischen Einmarsch in der Ukraine entstanden ist. Für die Lockheed Martin F-35 soll sprechen, dass diese bereits bei NATO-Partnern wie den USA im Einsatz ist. Von der Opposition wird unter anderem kritisiert, dass die F-35 auch nuklearwaffenfähig ist. Zu den Kosten machte die Verteidigungsministerin keine näheren Angaben, jedoch ist davon auszugehen, dass die Mittel aus dem von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigten Sonderbudget in der Höhe von 100 Milliarden Euro stammen werden. Deutschland will künftig mindestens zwei Prozent des Brutto-Inlandsprodukts für die Landesverteidigung ausgeben.

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