Deutschland

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Deutschland setzt Spanien, Finnland, Monaco, Portugal und USA auf die Hochrisiko-Liste

Mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021 stuft Deutschland unter anderem Spanien und Portugal als so genannte Hochrisikogebiete ein. Österreich, Serbien und Bosnien-Herzegowina werden von der Liste gestrichen. Der Eintrag auf der so genannten Hochrisiko-Liste hat für vollständig Geimpfte und Genesene eher symbolische Bedeutung, da diese nicht in Quarantäne müssen. Ungeimpfte Personen müssen sowohl einen negativen Corona-Test vorlegen als auch sich in Absonderung mit der Möglichkeit des Freitestens nach fünf Tagen begeben. Für so genannte Virusvariantengebiete gelten deutlich strengere Einreisebestimmungen. Folgende Staaten werden mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021 neu als so genannte Hochrisikogebiete betracht: Finnland Monaco Portugal inkl. der Azoren und Madeira Spanien inkl. der Balearen und Kanarischen Inseln Vereinigte Staaten von Amerika Zypern Von der Hochrisikoliste gestrichen werden mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021: Belize Bosnien und Herzegowina Malaysia Österreich Serbien Derzeit hat die Bundesrepublik Deutschland die nachstehenden Staaten als so genanntes Virusvariantengebiet eingestuft. Botsuana (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Eswatini (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Lesotho (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Malawi (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Mosambik (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Namibia (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Simbabwe (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Südafrika (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete (Virusvariantengebiet seit 20. Dezember 2021; Hochrisikogebiet bis 19. Dezember 2021) Die nachstehenden Staaten sind mit Stand 25. Dezember 2021 so genannte Hochrisikogebiete: Andorra (Hochrisikogebiet seit 19. Dezember 2021) Ägypten (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021) Äthiopien (Hochrisikogebiet seit 26. September 2021)

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Nürnberg: Hochbetrieb vor der Flaute

Der bayerische Flughafen Nürnberg rechnet mit rund 600 Starts und Landungen während der Weihnachtsferien. Zwischen 23. Dezember 2021 und 9. Januar 2022 werden rund 100.000 Sitzplätze im Linien- und Charterverkehr angeboten. Danach dürfte es ruhiger in Nürnberg werden, denn viele Anbieter dünnen ab etwa 10. Januar 2022 das Angebot aus. Die meisten Flüge bieten Ryanair, Corendon Airlines und Wizz Air. Beliebteste Winterziele sind Mallorca (mit Ryanair und Eurowings), Antalya (mit Corendon und SunExpress) und Hurghada (mit Corendon und Air Cairo). Über die großen europäischen Drehkreuze geht es in die weite Welt, zum Beispiel bis zu dreimal täglich mit KLM via Amsterdam, mit Turkish Airlines über Istanbul oder mit Air France via Paris. Für die Zeit nach den Weihnachtsferien sieht es auch in Nürnberg nicht mehr ganz so rosig aus. Unter anderem setzt Ryanair die Verbindungen nach London-Stansted und Palermo temporär aus. Auch andere ab diesem Airport tätige Fluggesellschaften müssen sich dem aktuell in Europa vorherrschenden Nachfragerückgang beugen und fahren ihre Angebote zum Teil deutlich zurück.

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Lufthansa muss stark ausdünnen – Spohr für globale Impfpflicht

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, muss zwischen Mitte Jänner und Feber 2022 rund 33.000 Flüge streichen. Hintergrund ist, dass die Nachfrage für diesen Zeitraum rapide eingebrochen ist. Konzernchef Carsten Spohr spricht gegenüber der FAZ von einem “scharfen Abriss in den Buchungen”. Scharfe Kritik übt der Manager auch an den Slot-Regeln der EU-Kommission. Dieser wirft er vor, dass man regelrecht unnötig fliegen müssen, um die Start- und Landerechte nicht zu verlieren. Spohr dazu gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung: “Aufgrund der schwachen Nachfrage im Jänner hätten wir sogar noch deutlich mehr Flüge reduziert. Aber wir müssen im Winter 18.000 zusätzliche, unnötige Flüge durchführen, nur um unsere Start- und Landerechte zu sichern”. Das momentan gültige Regularium sieht vor, dass mindestens 64 Prozent der Slots tatsächlich genutzt werden müssen, andernfalls verfallen sie. Ursprünglich wollte Brüssel gar eine Nutzung von 80 Prozent zur Bedingung machen. Spohr plädiert für globale Impfpflicht Erstmals äußerte sich Lufthansa-Chef Spohr auch in Richtung Impfpflicht. Gegenüber der FAZ meinte er, dass es “deutlich einfacher, wenn es so etwas wie eine globale Impfpflicht für Fluggäste gäbe”. Bezüglich der Maskenpflicht an Bord sagte er, dass diese streng kontrolliert werde und man erst kürzlich einen Regierungschef zum Verlassen einer Maschine aufgefordert habe, da dieser sich geweigert haben soll eine Maske zu tragen. Die Lufthansa Gruppe habe das Angebot mittlerweile auf etwa 60 Prozent des Niveaus von 2019 steigern können. Etwa drei Viertel der Flugzeuge sollen im Einsatz sein. Hinsichtlich der Fluggäste ist man laut Spohr bei ungefähr der Hälfte des Aufkommens von 2019. Der Jahresverlust

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Wegen Omikron: Singapur stoppt Ticketverkäufe

Die neuartige Omikron-Variante hat auch Einzug in Singapur gefunden. Aus diesem Grund nimmt der Stadtstaat die erst kürzlich verkündeten Lockerungen wieder zurück und schottet sich abermals ab. Auch Singapur zieht die Reißleine und stoppt die Vaccinated Travel Lane nachdem der Stadt- und Inselstaat erste Omikron-Fälle registriert hat. Demnach dürfen Fluggesellschaften zwischen dem 23. Dezember und 20. Januar keine neuen Tickets mehr auf der Vaccinated Travel Lane (VTL), dem Reisekorridor für Geimpfte, verkaufen. Damit ist die quarantänefreie Einreise in den Stadtstaat vorerst wieder beendet. Aktuell sei noch gar nicht klar, wann diese Reisen wieder aufgenommen werden können, wie CNBC berichtet. Experten weltweit erwarten eine rasche Ausbreitung der neuartigen CoV-Variante im neuen Jahr. Eine Erleichterung ist für jene Reisende vorgesehen, die schon ein Ticket erworben haben. Denn auf bereits gebuchten Flügen nach Singapur ist diese neue Regelung nicht anzuwenden – diese können wie geplant und ohne Quarantäne stattfinden.

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SZG: Familientag zum zweiten Mal coronabedingt abgesagt

Bereits zum zweiten Mal in Folge muss der beliebte Familientag am Salzburg Airport – Corona geschuldet – abgesagt werden. Der Flughafen bedauert sehr, dass die aktuell geltenden Maßnahmen es unmöglich machen, eine Veranstaltung dieser Größenordnung durchzuführen.Mehr als drei Jahrzehnte lang fand die beliebte Veranstaltung Jahr für Jahr am 24. Dezember unter dem Motto „Warten aufs Christkind“ mit zahlreichen Attraktionen im Amadeus Terminal 2 und am Flughafenvorfeld statt. Heuer muss der Flughafen dieses Event erneut absagen. „Wir hoffen sehr, dass der bei Kindern, Eltern und Großeltern beliebte Familientag 2022 endlich wieder wie gewohnt stattfinden kann“, so Alexander Klaus, Pressesprecher Salzburg Airport. Die Pfarre Maxglan, langjähriger Partner des Flughafens am Familientag, lässt es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, das Friedenslicht als Zeichen der Hoffnung am Salzburg Airport weiterzureichen. Am 24. Dezember haben alle Interessierten sowie ankommende Fluggäste die Möglichkeit, sich das Friedenslicht aus Bethlehem von 10 bis 15 Uhr am Schalter unmittelbar neben dem Info-Center in der Check-In-Halle abzuholen.

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Wintersaison: Hotelbranche startet unter Vorkrisenniveau

Die heimischen Hoteliers melden für den November, den ersten Monat der Wintersaison, 3,29 Millionen Nächtigungen. Damit starteten sie deutlich unter dem Vorkrisenniveau. „Im Vergleich zum Vorjahr, in dem bereits ab 3. November ein Lockdown galt, verzeichneten die heimischen Beherbergungsbetriebe im November 2021 zwar dreimal so viele Nächtigungen, das sind allerdings um 38 Prozent weniger als im November 2019 vor der Corona-Krise“, teilte Statistik Austria-Chef Tobias Thomas mit. Die Nächtigungen inländischer Gäste lagen mit 1,47 Millionen um 95 Prozent über dem Vorjahresmonat, aber um 36,2 Prozent unter November 2019. Die Hotelbelegungen ausländischer Gäste erreichten 1,82 Millionen (plus 461,7 Prozent zu 2020) und liegen damit um 39,4 Prozent unter November 2019. Nach der Herkunft der ausländischen Gäste war Deutschland auch im November 2021 der wichtigste Markt für den heimischen Tourismus, gefolgt von Polen und der Schweiz (inkl. Liechtenstein).

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November: Luftverkehrsnachfrage wieder rückläufig

Im November ging die Nachfrage der Passagiere an den deutschen Flughäfen wieder zurück. Gegenüber dem Vorkrisenniveau fehlen mit -49,5 Prozent die Hälfte der Reisenden aus 2019. 8.870.145 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen. Im Vergleich zum November des letzten Jahres liegen die Aufkommenszahlen auf einem deutlich höheren Niveau (+414,0 Prozent). Die Phase der Erholung in der Luftverkehrsnachfrage hat sich mit dem Ende der Herbstferien stark abgeschwächt. Die Nachfrageentwicklung ist rückläufig, auch wenn mit der Öffnung Amerikas für geimpfte EU-Bürger ein wichtiger Interkontmarkt seit November wieder zugänglich ist. Die neue Omikron-Variante trübt die Erwartungen für die kommenden Wochen. Dennoch falle die Kurve des Luftverkehrsaufkommens nicht so stark ab, wie im Herbst letzten Jahres – damals drückte der Lockdown die Nachfrage auf zum Teil unter 10 Prozent, so der Flughafenverband. Das Cargo-Aufkommen wächst stetig weiter: 472.610 Tonnen bedeuten +7,0 Prozent zum Vorjahr, gegenüber 2019 sind es +10,7 Prozent . Der November im Blick – 4. Welle bremst Erholung der Luftverkehrsnachfrage ein Der innerdeutsche Verkehr steigt auf das Dreifache – mit knapp 1,3 Millionen Passagieren (+288,1 Prozent ggü 2020) liegt die Nachfrage aber im Vergleich zum Vorkrisenjahr (2019) bei nur 35,0 Prozent. Im Europa-Verkehr kommt es gegenüber 2020 zu einer Vervierfachung des Aufkommens. Die 6,12 Millionen Passagiere bedeuten ein Plus von +456,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 entspricht dies knapp 60 Prozent der normalen Nachfrage. Die Interkont-Nachfrage wächst um +417 Prozent auf 1,42 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum November 2019 ist dies aber ein Rückgang um -57,7 Prozent.

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Zu viele Piloten krank: Lufthansa muss Langstreckenflüge streichen

Der Fluggesellschaft Lufthansa machen eigenen Angaben nach derzeit außergewöhnlich viele Krankenstände schwer zu schaffen. Da viele Piloten erkrankt sind, mussten bereits Langstreckenverbindungen gestrichen sein. Waran es liegt, dass viele Flugzeugführer erkrankt sind, ist unklar. Der Kranich-Konzern bestätigte den Umstand, über das das Branchenportal Aero.de zuerst berichtet hatte. Einen zumindest rein theoretischen Zusammenhang mit der Omikron-Corona-Variante kann man nicht kommentieren, da Lufthansa als Arbeitgeber derartige Informationen gar nicht erhält. Wie auch in Österreich erhalten auch in Deutschland die Arbeitgeber lediglich eine ärztliche Bestätigung, dass der Dienstnehmer derzeit arbeitsunfähig ist, jedoch muss man die Diagnose nicht mitteilen. Lufthansa muss im Zeitraum von 23. bis vorerst 26. Dezember 2021 die Langstreckenflüge einschränken. Betroffen sind unter anderem Verbindungen nach Washington, Houston, Boston und Tokio. Nach Möglichkeit sollen Passagiere auf andere Flüge umgebucht werden, so die Fluggesellschaft. “Wir haben mit einem sehr großen Puffer geplant. Der reicht aber für die extrem hohe Krankenquote nicht aus”, so ein Kranich-Sprecher. Besonders stark sind die Maschinentypen Airbus A330/A340 betroffen. Deren Flugzeugführer sind dem aktuellen Informationsstand nach überdurchschnittlich im Krankenstand. Die Folge daraus ist, dass Lufthansa zu wenige Piloten mit Typerating für diese Muster zur Verfügung hat. Man schreibt in einem vorliegenden Brief intern: “Nun sehen wir uns aufgrund erhöhter Krankheitsquoten nicht mehr in der Lage, alle Umläufe zu bereedern. Die Crewdisposition arbeitet bereits an Szenarien zur Ausdünnung des Flugplans”. Ebenso wirken sich Quarantänepflichten verschiedenster Staaten negativ auf die angespannte Personalsituation aus. Man sucht nun Ersatzpiloten, die übergangsweise einspringen können, aber dieses Vorhaben ist gerade während der Weihnachtszeit nicht

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Air Dolomiti mit neuer Flugverbindung von Brindisi nach München

Ab dem 9. April 2022 verbindet die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns den Münchner Flughafen zweimal wöchentlich mit der italienischen Hafenstadt Brindisi. Die Flüge finden samstags und sonntags mit einer Embraer 195 statt. „Wir freuen uns über die Aufnahme von Verbindungen mit Flughafen Brindisi. In den letzten Monaten haben wir immer wieder Kontakt aufgenommen, um zu sehen, wann wir Maßnahmen vorschlagen können. Die Pandemie hat unsere Projekte verlangsamt und verschoben, aber wir sind zuversichtlich, dass die nächste Sommersaison sowohl für uns als auch für die Flughäfen neue Zeichen der Erholung bringen wird. Die Zusammenarbeit mit Aeroporti di Puglia ist Teil eines Plans zur Ausweitung des Flugangebots, den unser Unternehmen trotz der momentanen Ungewissheit zu verfolgen versucht. Neben dem enormen Potenzial, das die Region Apulien zu jeder Jahreszeit bietet, gibt es sicherlich auch kommerzielle Interessen und Möglichkeiten, die durch diese neue Verbindung angemessen stimuliert und entwickelt werden könnten“, so Paolo Sgaramella, Chief Commercial Officer Air Dolomiti.

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Bundesheer fixiert Hubschrauberkauf

Das Verteidigungsministerium hat diese Woche den Vertrag zum Kauf von 18 italienischen Mehrzweckhubschraubern des Typs „Leonardo AW169M“ unterzeichnet.  Die neuen Hubschrauber sind als Ersatz für die leichten Verbindungs- und Transporthubschrauber „Alouette III“ vorgesehen, die 2023 ausgeschieden werden. Die Hubschrauber werden nach einer Einschulungsphase ab 2023 einsatzfähig sein und können unter anderem für Personen- und Materialtransport sowie Löscharbeiten eingesetzt werden. Sie verfügen über zahlreiche Fähigkeiten, die einen Einsatz bei Tag und Nacht sowie auch bei schlechten Wetterbedingungen möglich machen, dazu zählen Systeme zur Vermeidung von Hindernissen oder ein Wetterradar. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner erinnerte an den Brandlöscheinsatz in Hirschwang an der Rax: „Dieser Katastropheneinsatz hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Einsatz unserer Hubschrauber und Piloten ist. Die Beschaffung der Hubschrauber ist eine der größten seit dem Eurofighter und für die Einsatzbereitschaft und Sicherheit der Bevölkerung eine sehr wichtige.“

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