Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Qatar Airways reicht Klage gegen Airbus ein

Die Fluggesellschaft hat eine Reihe von Maschinen wegen Problemen an der Oberflächenbeschichtung außer Betrieb genommen und die Abnahme weiterer Jets ausgesetzt. Der Flugzeugbauer Airbus wird von Qatar Airways wegen Problemen mit dem Flugzeugtyp A350 geklagt. Die Airline habe am Montag eine Klage gegen Airbus eingereicht. Davor habe es auch schon Anstrengungen seitens der Fluggesellschaft gegeben, die Auseinandersetzung außergerichtlich zu klären. Diese blieben jedoch erfolglos. Es bleibe daher nur eine rasche Beilegung des Streits auf rechtlichem Wege, wie die Presse berichtet. Die Fluggesellschaft gehört zu den wichtigsten Airbus-Kunden und hat bereits 53 Maschinen der A350-Reihe in der Flotte. Weitere 23 sind bestellt. Allerdings hat die Fluggesellschaft des arabischen Emirats Katar eine Reihe von Maschinen des Typs wegen Problemen an der Oberflächenbeschichtung außer Betrieb genommen und im Juni die Abnahme weiterer Jets ausgesetzt. „Das Gerichtsverfahren wurde eingeleitet, um sicherzustellen, dass Airbus nun ohne weitere Verzögerung auf unsere berechtigten Bedenken eingeht“, hieß es nun von der Fluggesellschaft. Airbus hatte zuletzt betont, die Probleme seien nicht sicherheitsrelevant. Diese werde das Unternehmen auch von einem unabhängigen Gutachter rechtlich prüfen lassen. Zwischen dem Rumpf und der Außenlackierung der A350 liegt ein metallisches Gewebe, das gegen Blitzeinschlag schützt. Abhängig von den Betriebsbedingungen treten nach früheren Angaben von Airbus an manchen Flugzeugen des Typs Risse im Lack oder in diesem Gewebe auf.

weiterlesen »

FRA: S7 Airlines fliegt wieder nach Moskau

Ab dem 29. März startet die russische Fluggesellschaft wöchentliche Flüge von Frankfurt nach Moskau (Flughafen Domodedovo) zusätzlich zu den bekannten Flügen nach Novosibirsk (OVB), welche am 2. April wieder starten. Der Carrier wird ab den genannten Terminen den Frankfurter Flughafen jeweils dienstags mit Moskau und samstags mit Novosibirsk verbinden. Bei den Flügen kommen sowohl A320neo als auch Boeing 737-800 zum Einsatz.

weiterlesen »

Brasilien verschärft Einreisebestimmungen

Brasilien lässt ab sofort nur noch gegen das Coronavirus geimpfte und von einer Infektion genesene Menschen ins Land. Darüber hinaus sei zusätzlich ein negativer Test vorzulegen, wie der ORF berichtet. Demnach müsse der Impfnachweis vor dem Einsteigen bei der zuständigen Fluggesellschaft vorgezeigt werden. Damit folgt die Regierung, die eine solche Einreisebedingung zunächst abgelehnt hatte, einer Entscheidung des Obersten Gerichts in Brasília. Die Gesundheitsüberwachungsbehörde Anvisa hatte die Maßnahme ebenfalls empfohlen. In Brasilien, das im Jänner mit der Impfkampagne begonnen hatte, haben sich nach offiziellen Angaben mehr als 22 Millionen der 210 Millionen Landesbewohner mit dem Coronavirus infiziert.

weiterlesen »

Abtretung zulässig – Ryanair erleidet Schlappe vor Gericht

Der irische Billigflieger Ryanair hat vor dem Landgericht Frankfurt am Main eine empfindliche Schlappe in Sachen Fluggastrechteportale erlitten. Der Carrier schließt in seinen AGB die Abtretung von Ansprüchen an Dritte aus. Dagegen zog die Wettbewerbszentrale vor Gericht. Unter der Geschäftszahl 2-03 O 527/19 urteilten die Frankfurter Richter, dass die Vorgehensweise von Ryanair unzulässig ist. Weiters wäre sie für Konsumenten gröblich benachteiligend. Ähnlich urteilte bereits das Landgericht Berlin gegen den Mitbewerber Wizz Air. Die Wettbewerbszentrale betont in einer Aussendung, dass man nötigenfalls auch vor den Bundesgerichtshof ziehen werde. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Landgericht Frankfurt festgestellt hat, dass die betroffenen Klauseln in den AGB des Carriers gegen die Fluggastrechteverordnung verstoßen. Das Verbot der Abtretung und der Verweis auf irisches Recht wären unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtkräftig. Es wird damit gerechnet, dass Ryanair dagegen berufen wird.

weiterlesen »

Hahn: Rheinland-Pfalz fordert Subventionen von insolventem Airport zurück

Das deutsche Bundesland Rheinland-Pfalz fordert vom insolventen Flughafen Frankfurt-Hahn gewährte Subventionen zurück. Man folgt damit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Die Wahrscheinlichkeit, dass die rund zehn Millionen Euro zuzüglich Zinsen zurückfließen werden, ist aber gering. Grund: Der Airport ist pleite. Auch ist derzeit völlig unklar, ob ein möglicher Käufer für die seitens des EuGH illegal erklärten Beihilfen zur Kasse gebeten werden könnte. Die Landesregierung versuchte dies mit Hilfe eines Antrags aus vorläufigen Rechtsschutz zumindest aufzuschieben, um für Klärung sorgen zu können, jedoch lehnte der EuGH den Aufschub ab. Daher musste ein Schreiben mit der Rückforderung der Betriebsbeihilfen aus den Jahren 2017 und 2018 an die insolvente Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH verschickt werden. Das Land Rheinland-Pfalz zog sich im Jahr 2017 zurück. Der 82,5-prozentige Mehrheitsanteil wurde an die chinesische HNA Gruppe verkauft. Diese jedoch ist zwischenzeitlich kollabiert und zog den Airport mit in den Strudel der Pleite. Das Land Hessen hält weiterhin 17,5 Prozent am Flughafen Frankfurt Hahn. Wie es nun weitergehen wird, werden wohl auch die Handlungen des Insolvenzverwalters der nächsten Tage zeigen. Am Montag endete um 11 Uhr 00 die Frist für die Abgabe von Angeboten. Zuvor sprach Masseverwalter Jan Markus Plathner von einem „regen Interesse“ seitens Investoren. Wie viele seriöse und verbindliche Angebote er erhalten hat und mit wem in Verhandlungen getreten wird, zeigt sich dann in Kürze. Ein Indiz dafür, dass möglicherweise noch nicht so viel vorangeschritten ist, zeigt auch der Umstand, dass sich ein Sprecher des Insolvenzverwalters dahingehend äußerte, dass auch nachträgliche Interessensbekundungen angenommen werden. Erst im

weiterlesen »

Korean Air erhält Global Traveler Awards

Der Carrier wurde bei den Tested Reader Survey Awards 2021 von Global Traveler als beste Fluggesellschaft für die internationale First Class und als Airline mit dem besten Sitzdesign in der Business Class ausgezeichnet. Die Fluggesellschaft belegte zudem jeweils den zweiten Platz in den Kategorien „Beste transpazifische Airline“, „Beste Airline in Nordasien“ und „Beste Airline Flugbegleiter“. In den Kategorien „Beste Airline Cuisine“ und „Beste Airline Bordservice“ erreichte sie den dritten Rang. Fünfter wurde sie in den Kategorien „Beste Airline Business Class“ und „Bestes Firmenprogramm für Geschäftsreisende“. Aufgrund der guten Platzierungen in den einzelnen Bereichen belegte Korean Air den vierten Platz in der Gesamtwertung „Beste Airline der Welt“. Global Traveler ist ein monatliches Luxusreisemagazin mit Sitz in den USA. Im Rahmen einer jährlichen Umfrage lässt es seine Online- und Offline-Abonnenten über die besten Unternehmen in verschiedenen reisebezogenen Kategorien abstimmen.

weiterlesen »

PCR-Test am Flughafen Wien: Ergebnis noch am selben Tag

Gemäß der ab heute gültigen Einreiseverordnung müssen am Flughafen Wien einreisende geimpfte oder genesene Passagiere, die keinen negativen PCR-Test oder keine COVID-19-Auffrischungsimpfung („Booster“) vorweisen können, eine Quarantäne antreten – die aber mit einem negativen PCR-Test jederzeit beendet werden kann. Am Flughafen Wien kann so ein Test gleich unmittelbar nach der Ankunft direkt vor Ort im Health Center Vienna Airport gemacht werden: Wer sich bis 14.00 Uhr testen lässt, erhält das Ergebnis noch am selben Tag. Geöffnet ist das Health Center täglich von 7.00 bis 18.00 Uhr. Auch von 24. bis 26. Dezember 2021, sowie am 31. Dezember 2021 und 1. Jänner 2022 steht das Testangebot bis jeweils 14.00 Uhr zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Für Erwachsene kostet der PCR-Test € 69,-, für Kinder bis 18 Jahre nur € 49,-. Die Validierung der PCR-Befunde erfolgt durch erfahrene Labormediziner. Durchgeführt werden die Tests im Health Center im Office Park 3, auch Antigen-Tests sind möglich.

weiterlesen »

MUC: Flughafen ist während der Weihnachtsferien weltweit mit 145 Zielen verbunden

Insgesamt bieten die Fluggesellschaften am Münchner Flughafen zwischen Heiligabend und dem 09. Januar 2022 knapp 10.000 Flüge zu weltweit 145 Zielen. Der Airport rechnet in diesem Zeitraum mit bis zu einer Million Fluggästen. Damit alle Passagiere pünktlich zu ihren Zielen gelangen, werde am Airport auch in der Weihnachtszeit in allen operativen Betriebsbereichen gearbeitet. An Heiligabend seien allein bei der Flughafen München GmbH und ihren Tochtergesellschaften rund 800 Mitarbeiter im Einsatz, so der Airport. Dazu gehören unter anderem Beschäftigte im Bodenverkehrsdienst, bei den Terminal- und Informationsdiensten, bei der Flughafenfeuerwehr, in der Technik, in den IT-Bereichen sowie in den Airport-Shops oder den gastronomischen Einrichtungen. Darüber hinaus würden auch Tausende von Mitarbeitern bei Airlines, Behörden und anderen Unternehmen auf dem Flughafen-Campus für einen sicheren Reiseverkehr sorgen. Den letzten Abflug an Heiligabend führt die Lufthansa um 22:35 Uhr nach Dubai durch. Bei der letzten geplanten Landung am Münchner Airport um 23:25 Uhr handelt es sich um die portugiesischen Airline TAP mit einem Flug aus Lissabon. Die meisten Flüge führen in den Weihnachtsferien mit rund 460 Starts nach Spanien. Knapp 370 Mal heben Flugzeuge zu Destinationen in Italien ab. Nach Frankreich starten insgesamt rund 300 Jets. Im Fernreiseverkehr stehen in Richtung Nordamerika 250 Abflüge zu insgesamt 14 Zielen in den USA und Kanada auf dem Programm. 114 Mal heben Maschinen zu Zielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Katar, im Oman und in Saudi-Arabien ab. 15 Flugzeuge starten nach Singapur, acht nach Seoul und drei nach Bangkok. Fünf Maschinen fliegen nach Punta Cana in der

weiterlesen »

Frankfurt: Malta-Air-737 „schleppt“ Stange mit

Auf dem Flughafen Frankfurt am Main erlitt die von Malta Air betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-QAH einen ungewöhnlichen Zwischenfall auf dem Boden. Offensichtlich verabsäumte das Bodenpersonal eine Stange, die zum Schleppen bzw. Pushback von Flugzeugen genutzt wird, zu entfernen. Der Vorfall, der sich am 17. Dezember 2021 ereignet hat, blieb zunächst unbemerkt. Der Mittelstreckenjet rollte über das Vorfeld als ob nichts wäre. Das große Metallteil verkantete sich unter der Maschine und führte dazu, dass eine starke Funkenentwicklung entstanden ist. Dadurch wurde die 9H-QAH zumindest leicht beschädigt. Videos und Fotos, die von Augenzeugen aufgenommen wurden, zeigen, dass sich die Stange, die normalerweise für Pushbacks und zum Schleppen genutzt wird, unter dem rechten Triebwerk der Boeing 737-800 verkantet hat. Dem Cockpit-Personal von Ryanair scheint dies zunächst nicht aufgefallen zu sein, denn anders ist nicht zu erklären, dass das Rollen so lange fortgesetzt wurde. Anschließend wurde der Vorgang sofort unterbrochen und die Passagiere wurden zum Verlassen des Mittelstreckenjets aufgefordert. Die 9H-QAH sollte eigentlich als FR2907 nach Fuerteventura fliegen. Das war – aufgrund des Boden-Vorfalls – nicht möglich. Diese Boeing 737-800 wurde im Anschluss von Technikern untersucht und Beschädigungen wurden behoben. Am Abend des 18. Dezember 2021 überstellte Malta Air das betroffene Flugzeug als FR15 nach Berlin-Brandenburg. Seit 19. Dezember 2021 ist die 9H-QAH wieder im aktiven Liniendienst. Der „Comeback“-Flug wurde als FR146 nach London-Stansted durchgeführt.

weiterlesen »

VC: „Lufthansa sendet völlig falsches Signal“

Die einseitige Kündigung der Perspektivvereinbarung (PPV) durch die Lufthansa Group ist aus Sicht der Vereinigung Cockpit (VC) zum jetzigen Zeitpunkt ein völlig falsches Signal. Es bestehe keinerlei Notwendigkeit für diese Eskalation. Lufthansa erschwere notwendige konstruktive Verhandlungen mit der VC in unnötiger Art und Weise. Besonders schädlich sei die Kündigung, da es sich bei der PPV um eine von beiden Seiten getragene große „Friedensvereinbarung“ handelt. Sie betrifft das Cockpit-Personal bei Lufthansa, Germanwings, Lufthansa Cargo, Lufthansa Aviation Training und sogar in Teilen bei Condor und damit weite Teile der gesamten Pilotenschaft im Konzern. Für die VC steht fest, dass zukünftig eine übergreifende Lösung für alle Airlines im Lufthansa-Konzern gesucht werden muss. „Die Lufthansa Group möchte mit der PPV-Kündigung offensichtlich gerade die Beschäftigtengruppe unter Druck setzen, die bisher den größten Krisenbeitrag für den LH Konzern geleistet hat. Das verurteilen wir scharf“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Die Piloten haben sich in großer Verbundenheit zum Unternehmen zu Einsicht und großen Einschnitten bereit erklärt. Dies war als verantwortungsvoller Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Lufthansa temporär unumgänglich“.

weiterlesen »