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Lufthansa positioniert sich für Mindestpreise

Dass Lufthansa Billigangebote von Mitbewerbern noch nie in den Kram gepasst haben, ist allgemein bekannt. Nun sprach sich Vorstandsmitglied Harry Hohmeister öffentlich für Mindestpreise für Flugtickets aus. Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte er: „Wenn Mindestpreise heißen, dass Airlines ihre Kosten decken müssen und nicht Phantasiepreise unterhalb der anfallenden Steuern und Gebühren aufrufen dürfen, dann ist das legitim“. Indirekt spricht er sich damit für das Vorhaben der österreichischen Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) aus, die durchsetzen will, dass Flugscheine mindestens so viel kosten müssen wie die Steuern und Gebühren. Das Regierungsmitglied nannte im Sommer 2020 rund 40 Euro als Unterkante und bekam dafür prompt öffentliche Unterstützung von AUA-Chef Alexis von Hoensbroech. Umgesetzt wurden die Mindestpreise bis dato nicht. Die EU-Kommission äußerte sich kritisch zum Vorhaben von Leonore Gewessler. In Deutschland nahm die Diskussion erst vor wenigen Wochen neuen Schwung auf, denn die Spitzenkandidaten von SPD und Grünen sind der Ansicht mit diesem Thema Wählerstimmen an Land ziehen zu können. Eine Umfrage ergab allerdings, dass 26 Prozent der Deutschen gegen künstliche Verteuerungen oder gar das Verbot und Kurzstreckenflügen sind.

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Starke Nachfrage: Hohmeister kündigt Langstreckengerät auf der Kurzstrecke an

In den nächsten Wochen könnte Lufthansa rund 50 zusätzliche Maschinen aus dem “Corona-Schlaf” aufwecken, denn die Nachfrage soll laut Vorstandsmitglied Harry Hohmeister derzeit so stark sein, dass gar der Einsatz von Großraumgerät auf typischen Urlaubsstrecken in Betracht gezogen wird. Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte Hohmeister, dass die Anzahl der Neubuchungen in den letzten zwei Monaten stabil und deutlich angestiegen sind. „Für Flüge im Juli und August ist die Nachfrage zehn- bis elfmal so hoch wie noch vor vier Wochen”, so der Manager.  Bemerkenswert ist laut Hohmeister auch, dass auf bestimmten Routen die Nachfrage sogar über dem Niveau der Zeit “vor Corona” liegen soll. Daher benötigt man mehr Flugzeuge als ursprünglich gedacht. Das Vorstandsmitglied sagte, dass man derzeit davon ausgeht, dass in den nächsten Wochen zwischen 30 und 50 zusätzliche Jets reaktiviert werden können.  “Wir sind sehr flexibel in unserer Planung und können schnell ausreichend Sitzplätze anbieten. Ausnahmsweise können wir auch mit einem Jumbo auf einer stark nachgefragten Strecke mit 370 Passagieren statt mit einer Kurzstreckenmaschine mit 180 Gästen befördern”, so Hohmeister, der den Einsatz von Langstreckenmaschinen auf touristischen Kurzstrecken in Aussicht stellt.

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Graz feiert Comeback der Frankfurt-Strecke

Nach längerer Pause ist der Flughafen Graz wieder mit Frankfurt am Main verbunden. Lufthansa bietet seit Montag wieder vier Umläufe pro Woche an. Geplant ist, dass im Juli 2021 die Frequenzen aufgestockt werden sollen. Die Anbindung an das Kranich-Drehkreuz Frankfurt wird derzeit an den Verkehrstagen Montag, Freitag, Samstag und Sonntag angeboten. Neben Frankfurt werden im Liniensektor derzeit auch Wien und Düsseldorf bedient. Mitte Juni ist die Wiederaufnahme von Amsterdam mit KLM geplant und im Laufe des Sommers werden Zürich und München Flüge dazukommen. „Frankfurt war als wichtiger Umsteigeflughafen für viele Geschäfts- und Privatreisende vor der Corona Pandemie die aufkommensstärkste Strecke für den Flughafen Graz“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns sehr, diese für die steirische Wirtschaft äußerst wichtige Destination wieder in unserem Portfolio anbieten zu können. Über die Drehscheibe Frankfurt ist Graz an 100 Lufthansa Destinationen weltweit angebunden.“

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Umfrage: Nicht jeder Deutsche ist gegen Kurzstreckenflüge

In Deutschland ist die Debatte um Kurzstreckenflüge im Vorfeld der Bundestagswahl neu entflammt. Eine von YouGov im Auftrag der Deutschen Presseagentur durchgeführte Umfrage kommt zum Fazit, dass 24 Prozent der Befragten Kurzstreckenflüge abschaffen möchte. Rund 34 Prozent der Teilnehmer sprachen sich dafür aus, dass kurze Flüge durch zusätzliche Steuern künstlich verteuert werden sollen. Immerhin 26 Prozent lehnen Verteuerung und/oder Abschaffung von Kurzstreckenflügen prinzipiell ab. Die restlichen Teilnehmer hatten zu dem Thema keine Meinung oder waren mit allen drei Auswahlmöglichkeiten nicht einverstanden. Während der Corona-Pandemie wurde es in vielen Staaten ruhig um die Forderung von Klimaschützern, dass Kurzstreckenflüge auf die Schiene verlagert werden sollen. Zwar erhöhten Österreich und Deutschland die Steuern, jedoch folgten bislang keine ernsthaften “Taten”. Auch um die von Leonore Gewessler (Grüne) angekündigten Mindestpreise für Flugtickets, die ihren ursprünglichen Angaben nach seit September 2020 gelten sollten, wurde es ruhig. Die EU-Kommission äußerte sich mit Bedenken.

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Deutschland hebt Reisewarnungen für einige Länder auf

Das deutsche Robert-Koch-Institut hat am Sonntag einige Umstufungen in den Risikolisten durchgeführt. Die Länder Bulgarien, Liechtenstein, Monaco, Polen, São Tomé und Príncipe und Ungarn werden nun nicht mehr als Risikogebiete geführt.  Dennoch sehen die Einreisebestimmungen vor, dass Testbefund oder Genesungsnachweis oder der Impfpass bei einer eventuellen Kontrolle vorgewiesen werden müssen. Hinsichtlich Ungarn ist darauf hinzuweisen, dass die Orban-Regierung weiterhin Einreisen zu touristischen Zwecken untersagt. Demnach ist die Aufhebung der deutschen Reisewarnung noch von untergeordneter Bedeutung. Zypern und die Niederlande sowie Arbuba und Curaçao wurden von Hochinzidenz- zu Risikogebieten herabgestuft. Neu auf die Risikoliste geschafft haben es die Dominikanische Republik und die norwegische Provinz Innlandet.

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Nur Take-Away: Lufthansa öffnet First-Class-Lounge

Über einen langen Zeitraum hinweg war die Lufthansa-First-Class-Lounge am Flughafen Frankfurt am Main aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Die Fluggesellschaft kündigt an, dass ab 1. Juni 2021 die Pforten wieder öffnen. Der Carrier schreibt in einer Aussendung, dass die Buchungszahlen in den letzten Wochen stark gestiegen sind und man dies zum Anlass nimmt die Lounge für Erste-Klasse-Passagiere wieder in Betrieb zu nehmen. In den nächsten Tagen und Wochen sollen weitere exklusive Wartebereiche folgen. Ein klassisches Buffet wird es allerdings auch weiterhin nicht geben. Aufgrund der in Hessen gültigen Auflagen dürfen Speisen und Getränke nicht in der Lounge konsumiert werden. Das bedeutet, dass es lediglich ein Take-Away-Angebot geben wird. Lufthansa hofft, dass so bald wie möglich wieder á la carte serviert werden kann. Die First Class Lounge ist ab Dienstag täglich von 6 Uhr 00 bis 21 Uhr 30 geöffnet.

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Sicherheitslandung: Ryanair landet außerplanmäßig am BER

Am Sonntag legte Ryanair Flug FR1901 auf dem Weg von Dublin nach Krakau eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg ein. Die deutsche Bundespolizei untersuchte die EI-EMO anschließend. Die rund 160 Fluggäste hatten die Boeing 737-800 zu verlassen. Über mehrere Stunden hinweg setzte die Exekutive unter anderem Spürhunde und Experten ein, um den Mittelstreckenjet penibel genau zu untersuchen. Laut Behördenangaben ist die Maßnahme abgeschlossen und gefunden wurde nichts. Die Bundespolizei will jedoch aus “einsatztaktischen Gründen” keine näheren Angaben zum Grund der Sicherheitslandung und anschließenden Durchsuchung der EI-EMO machen. Unbestätigten Angaben aus Ryanair-Kreisen nach soll es eine Bombendrohung gegeben haben. Dies würde auch die penible Untersuchung der Bundespolizei mit speziell ausgebildeten Sprengstoffhunden erklären. Die betroffene Maschine befand sich am Montagvormittag noch immer auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Ryanair setzte eine Ersatzmaschine ein, um die Passagiere an ihr eigentliches Ziel, Krakau, bringen zu können. Das nahm jedoch viel Zeit in Anspruch, doch wurde eine Ausnahmebewilligung aufgrund des Nachtflugverbots erteilt.

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Belavia fliegt künftig nicht mehr nach Wien

Noch am Mittwoch war eine Maschine in VIE gelandet. Doch jetzt legt die weißrussische Fluggesellschaft im Konflikt um die erzwungene Landung einer Passagiermaschine in Minsk die Flüge nach Österreich auf Eis. Auch andere EU-Länder sind davon betroffen. Mehrere europäische Länder sprachen bereits unmittelbar nach dem Ereignis Start- und Landeverbote aus. Das schien die Airline noch wenig zu stören, bis zuletzt flog sie noch Wien-Schwechat an. Das geschah auch rechtens, denn der österreichische Hauptstadt-Flughafen wartete noch die formale Verordnung der EU-Kommission ab. Doch die staatliche Belavia war dem Ministerium dann doch einen Schritt voraus. Am Donnerstag stellte die Airline Belavia selbst die Flüge nach Österreich ein. Auch Frankfurt, Berlin, Hannover und München würden ab sofort nicht mehr angeflogen, so der ORF.  Insgesamt sind sieben Staaten betroffen – neben Österreich noch Deutschland, Polen, Italien, die Niederlande, Spanien und Belgien. Die Flüge sind vorerst bis Ende Oktober ausgesetzt, die Tickets könnten zurückgegeben oder umgetauscht werden. Aus Russland, weiteren Ex-Sowjetrepubliken und der Türkei gibt es hingegen nach wie vor direkte Flugverbindungen in die weißrussische Hauptstadt Minsk.

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STR bekommt TÜV-Siegel für Corona-Schutz-Standards

Der Flughafen Stuttgart ist von TÜV Hessen für seine Hygiene- und Schutzmaßnahmen gegen Corona mit dem Siegel „Geprüfter Infektionsschutz COVID-19“ ausgezeichnet worden. Mit der Verleihung des Prüfsiegels hat der TÜV Hessen nun bestätigt, dass am Landesflughafen alle Auflagen zum Schutz vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus erfüllt werden. Für den Nachweis mussten rund einhundert Auflagen erfüllt werden, so der Airport. Dazu zählen durchgehende Hinweise auf Abstand und Maskenpflicht in allen Bereichen des Terminals und die Bereitstellung von Hygienespendern für Fluggäste, Besucher und Mitarbeiter, aber auch technische Vorgaben von der Lüftung der Terminalgebäude bis hin zur Reinigung kritischer Flächen und Einrichtungen. Das Prüfsiegel von TÜV Hessen bewertet nicht nur den vorbeugenden Schutz für Fluggäste und alle, die am Airport arbeiten, auch die regelmäßige Schulung in Sachen Hygiene und die Überwachung der Einhaltung von Regeln fließen in das Qualitätssiegel mit ein.  „Der offizielle Nachweis bestätigt nun, dass das Gesamtkonzept, das der Flughafen erarbeitet und umgesetzt hat, den Fluggästen eine möglichst sichere Reise und den Beschäftigten einen sicheren Arbeitseinsatz ermöglicht“, heißt es in der Aussendung.

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Lufthansa prüft Ausbau von „Schlafreihen“

Lufthansa erwägt die so genannte “Sleeper’s Row” auch auf weiteren Strecken einzuführen. Im November des Vorjahres wurde diese probeweise auf der Sao-Paulo-Route getestet. Der Versuch wird fortgeführt. Gleichzeitig evaluiert der Kranich, ob dieses Economy-Class-Produkt auch auf anderen Strecken dauerhaft angeboten wird. Noch ist keine endgültige Entscheidung darüber gefallen, doch gilt es als wahrscheinlich, dass Lufthansa in den nächsten Wochen eine entsprechende Ankündigung machen wird. Der Aufpreis für die “Schlafreihe” wird mindestens 169 Euro betragen. Derzeit kann diese nur auf Flügen von/nach Sao Paulo gebucht werden.

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