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Nouvelair expandiert in Richtung Deutschland

Die Fluggesellschaft Nouvelair will im diesjährigen Sommer die deutschen Destinationen Frankfurt am Main, Hannover, Düsseldorf, Köln/Bonn und Berlin-Brandenburg anfliegen. In der Schweiz steht Genf im Flugplan. Der aus Tunesien stammende Carrier setzt dabei laut Medienmitteilung primär auf den so genannten ethnischen Verkehr. Man hofft, dass in Deutschland lebende Tunesier die Flugverbindungen für Besuche in ihrer Heimat nutzen. Die Einreisebestimmungen sind derzeit noch restriktiv, so dass touristische Nutzung eine eher untergeordnete Bedeutung spielen dürften. Angeboten werden die neuen Flüge ab Tunis und teilweise auch ab Monastir. Tickets können bereits über die Homepage von Nouvelair gebucht werden. Die Fluggesellschaft wurde 1996 gegründet und betreibt derzeit zehn Airbus A320-200. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt 14,9 Jahre.

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Deutschland streicht große Teile Österreichs von der Risikoliste

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet nun Österreich – mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg – nicht mehr als Risikogebiet. Gleichzeitig wurde Uruguay in die Stufe Virusvariantengebiet hochgestuft. Litauen, Schweden, die Türkei sowie die norwegischen Provinzen Troms og Finnmark und Trøndelag sind nicht mehr als Hochinzidenz- sondern als Risikogebiet ausgewiesen. Die nachstehenden Staaten bzw. Regionen sind laut Robert Koch Institut kein Risikogebiet mehr: Frankreich – Korsika sowie die französischen Übersee-Departments Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna, Französisch-Polynesien und Neukaledonien, Kroatien – die Gespanschaften Dubrovnik-Neretva, Istrien, Karlovac, Krapina-Zagorje, Požega-Slawonien und Split-Dalmatien, Italien, Niederlande – die überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande Curaçao, Bonaire, Sint Eustatius und Saba, Schweiz – die Kantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Graubünden, Solothurn, Tessin, Zug und Zürich, Tschechien und Vatikan. Alle österreichischen Bundesländer, ausgenommen Tirol und Vorarlberg, führt das Robert-Koch-Institut nicht mehr als Risikogebiet. Österreich landete im Herbst des Vorjahres auf der „roten Liste“ und erst jetzt hebt Deutschland schrittweise die Warnungen auf. Die Exklaven Kleinwalsertal und Mittelberg werden schon länger nicht mehr als Risikogebiet betrachtet.

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STR führt luca-App ein

Am Flughafen Stuttgart können Passagiere und Besucher ab jetzt mit Hilfe der luca-App sicher und bequem einkaufen oder die Angebote von Händlern und Gastronomen nutzen. So können Besucher zum Beispiel beim Friseur oder bei anderen Geschäften im Terminal sich mit der App kontaktlos registrieren und die Dauer ihres Aufenthaltes dokumentieren. Die Einführung der App bei den Händlern und Gastronomen ist ein weiteres Detail der zahlreichen Vorkehrungen, mit denen Fluggästen und Besuchern der Aufenthalt am Flughafen sicher und einfach gestaltet werden soll. Die luca-App bietet die verschlüsselte Bereitstellung der Besucherdaten und erleichtert so die Nachverfolgung der Kontakte im Falle einer COVID-Infektion. Das Land Baden-Württemberg unterstützt bereits seit Ende März die Anwendung der App, die den Gesundheitsämtern eine schnellere Bekämpfung weiterer Infektionen ermöglicht. Auch der Flughafen unterstützt nun den Einsatz der App in seinen Terminals.

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Kapitalerhöhung: Zusätzliches Steuergeld für Lufthansa?

Schon bald könnte Lufthansa erneut Geld vom deutschen Staat bekommen, denn der Konzern plant eine drei Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung vorzunehmen. Die Regierung soll sich laut verschiedenen Medienberichten daran beteiligen, um zu verhindern, dass der 20-prozentige Anteil verwässert. Im Vorjahr organisierte sich die Lufthansa Group von den Regierungen Deutschlands, Belgiens, Österreichs und der Schweiz eine milliardenschwere Staatshilfe. Die Bundesrepublik verlangte hierfür Anteile sowie eine stille Beteiligung in der Höhe von 5,5 Milliarden Euro. Genau diese will der Kranich mit Hilfe der Kapitalerhöhung zumindest teilweise zurückzahlen. Zieht die Regierung tatsächlich mit, so führt das zum absurden Umstand, dass zumindest teilweise Steuergeld mit Steuergeld zurückbezahlt wird. Verzichtet man in Berlin auf die Beteiligung an der Kapitalerhöhung, so würde der Anteil verwässern. Eine endgültige Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.

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Dortmund: Eurowings feiert drei Erstflüge

Ab Dortmund führte die Fluggesellschaft Eurowings am Mittwoch drei Erstflüge durch. Dabei kam auch der in den Farben des Fußballvereins Borussia Dortmund lackierte Airbus A320 zum Einsatz. Diese Maschine ist nun in Dortmund stationiert. Die Erstflüge führten nach Malaga, Alicante und Catania. Weitere Erstanflüge stehen mit den Zielen Neapel, Heraklion und Kavala in den kommenden Tagen auf dem Programm. Zur Insel Rhodos startet Eurowings am 2. Juli. Für den Zeitraum der NRW-Sommerferien plant Eurowings ab Dortmund 280 Abflüge mit einer Kapazität von mehr als 48.000 Sitzplätzen. Im Rahmen des ausgeweiteten Sommer-Programms stationiert Eurowings ab sofort ein zwei-tes Flugzeug in der Ruhrgebietsmetropole. Dabei wird insbesondere der „BVB Mannschafts-Airbus“ – aufgrund seiner schwarz-gelben Sonderlackierung ein europaweit bekanntes Foto-motiv – regelmäßiger Gast an seinem offiziellen Heimatflughafen im Ruhrgebiet sein. Bereits am Vorabend wurde der „BVB-Flieger“ bei seiner Ankunft in Dortmund mit einer Wasser-fontäne der Flughafenfeuerwehr empfangen. Heute hob der Airbus A320 mit der Kennung „D-AIZR“ vollbesetzt mit urlaubshungrigen Passagieren zum neuen Sommerziel Alicante ab. Die Eurowings Sommer-Ziele 2021 ab Dortmund auf einen Blick: Dortmund-München bis zu 11 mal wöchentlich Dortmund-Split bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Mallorca bis zu 16 mal wöchentlich Dortmund-Alicante bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Malaga bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Catania bis zu dreimal wöchentlich Dortmund-Neapel bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Heraklion bis zu dreimal wöchentlich Dortmund-Kavala bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Rhodos zweimal wöchentlich

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Play hat bald Berlin im Angebot

Die neue isländische Airline Play plant, ab Juli Flüge zwischen Berlin und Reykjavík auszurollen. Der neue Hauptstadtflughafen BER soll zunächst vier Mal pro Woche buchbar sein und ist bereits im System der Airline zu finden. Neben Berlin plant Play auch Flüge nach Barcelona, Alicante, Kopenhagen, Paris, Teneriffa und London. Die 2019 gegründete Lowcost-Airline hat erst im Mai ihre Betriebserlaubnis erhalten, wie aero.de berichtet.

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Türkei akzeptiert jetzt auch Schnelltests

Die Türkei lockert die Einreisebestimmungen für aus Deutschland kommende Personen. Künftig werden auch Ergebnisse von Antigen-Schnelltests, die nicht älter als 48 Stunden sein dürfen, anerkannt. Geimpfte und Genesene können ohne Testbefund einreisen. Die letzte Impfdosis (zweite Injektion, ausgenommen bei Johnson & Johnson) muss mindestens 14 Tage vor der Einreise verabreicht worden sein. Genesene können bis zu sechs Monate Erleichterungen in Anspruch nehmen. PCR-Testbefunde dürfen nicht älter als 72 Stunden sein. Unabhängig davon muss weiterhin eine digitale Einreiseanmeldung über die Homepage des türkischen Gesundheitsministeriums gemacht werden. Bei der Rückreise nach Deutschland ändert sich allerdings nicht. Das Robert-Koch-Institut stuft die Türkei weiterhin als Hochinzidenzgebiet ein. Gegebenenfalls kann dies eine Quarantänepflicht auslösen. Daher sollten sich Türkei-Reisende unbedingt vorab informieren welche Voraussetzungen bei der Einreise bzw. Rückkunft nach Deutschland zu erfüllen sind.

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MUC: VipWing feiert zehnjähriges Jubiläum und Wiedereröffnung

Vor genau zehn Jahren – am 1. Juni 2011 – öffnete der VipWing am Münchner Flughafen erstmals seine Türen für Reisende. Pandemiebedingt musste der im Terminal 1 angesiedelte Vip-Bereich in den vergangenen Monaten geschlossen bleiben. Ab sofort darf der VipWing unter Berücksichtigung der derzeit geltenden Hygienevorschriften wieder Gäste aus aller Welt willkommen heißen. Der VipWing verfügt über eine Gesamtfläche von rund 1.700 Quadratmetern. Zahlende Gäste können das Angebot unabhängig von ihrer Fluggesellschaft oder ihrer Buchungsklasse in Anspruch nehmen. Das VIP-Service-Paket beinhaltet unter anderem die komplette Gepäck- und Zollabfertigung, die Passkontrolle sowie einen Limousinenservice von und zum Flugzeug. Mehrsprachige persönliche Assistenten bieten eine Rund-um-Betreuung und organisieren alle flugbezogenen Prozesse wie Einreiseformalitäten, Check-in, Gepäckabfertigung, Steuerrückerstattung und Zollabfertigung, während die Gäste im VipWing entspannen. Das Angebot umfasst auch den Zugang zu einem Biergarten unter freiem Himmel sowie zu einem Buffet. Auch ein Bar-Service, Duschmöglichkeiten, eine Zigarren-Lounge und ein religionsübergreifender Gebetsraum stehen zur Verfügung. Private Suiten mit Blick auf das Vorfeld, Schlafsuiten sowie voll ausgestattete Konferenzräume können hinzugebucht werden. „Mit seinem bayerischen Charme und einem einzigartigen Design hat der VipWing im Laufe der Jahre Tausende von Gästen aus aller Welt überzeugt. Bis dato haben über 250.000 Besucher aus zahlreichen Ländern den hier angebotenen Service in Anspruch genommen“, heißt es in der Aussendung.

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Hohe Nachfrage: Air Malta kündigt Berlin und Düsseldorf an

Die Fluggesellschaft Air Malta wird die Strecken Berlin und Düsseldorf reaktivieren, jedoch auf Moskau und Tel Aviv verzichten. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte auf Anfrage, dass man aus Deutschland eine starke Nachfrage verzeichnet. Ab 28. Juni 2021 wird man jeweils an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag zwischen Luqa und Berlin-Brandenburg fliegen. Im August 2021 wechselt man die Flugtage auf Mittwoch und Sonntag. Die Düsseldorf-Flüge werden am 3. Juli 2021 jeweils Mittwochs und Sonntags bedient. Ursprünglich war auch angekündigt, dass die Routen nach Tel Aviv und Moskau im Sommer 2021 reaktiviert werden sollen. Die Regierung konnte bislang weder mit Israel noch mit Russland ein so genanntes „Safe Travel Agreement“ abschließen. Daher entschied sich Air Malta dafür, dass die beiden Strecken weiterhin pausiert bleiben. Im Gegenzug setzt man verstärkt aus Deutschland, denn aus diesem Markt bekomme man außergewöhnlich viele Neubuchungen.

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Friedrichshafen: Insolvenzverfahren über Flughafen eröffnet

Das Amtsgericht Ravensburg hat am 1. Juni 2021 über das Vermögen des Flughafens Friedrichshafen ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Im Laufe des Monats wird der von der Geschäftsleitung und den Gesellschaftern entwickelte Finanzplan im Gläubigeraussschuss zur Abstimmung kommen. Als Sachwalter fungiert Rechtsanwalt Alexander Hubl. Der Flughafen Friedrichshafen war bereits vor der Corona-Pandemie defizitär, jedoch riss die Krise die Finanzen des Airports endgültig in den sprichwörtlichen Keller. Die Geschäftsleitung musste im Feber 2021 aufgrund einer eingetretenen Überschuldung ein Schutzschirmverfahren beantragen. Das Amtsgericht Ravensburg eröffnete nun ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Dennoch blickt man am Bodensee hoffnungsvoll in die Zukunft. „Die Buchungszunahmen in anderen Euroopäischen Ländern mit einer bereits höheren Durchimpfung als in Deutschland zeigen, dass sich der Luftverkehr wieder erholen wird. Das wird nicht von heute auf morgen geschehen, aber nach einer langen Zeit der Entbehrungen wird die Reiselust auch wieder eintreten. Wir haben bereits früher in schwierigen Zeiten gut gewirtschaftet und operativ positive Ergebnisse erreicht. Wir gehen davon aus, dass wir das auch wieder schaffen werden“, erklärt Geschäftsführer Claus-Dieter Wehr. Investitionen in die Infrastruktur stehen an Bereits im Herbst 2020 wurde in den Gremien der beiden Hauptgesellschafter ein Maßnahmenpaket erörtert und Beschlüsse zur weiteren Finanzierung gefasst. Bestandteile waren damals unter anderem der Ausgleich des finanziellen COVID-19 Schadens in der Zeit des Lockdowns von März bis Juni 2020 in Höhe von insgesamt 1,9 Millionen Euro sowie eine vorübergehende Umstrukturierungshilfe in Höhe von 6 Millionen Euro. Letztere wurde bisher noch nicht abgerufen. Der Finanzbedarf in den nächsten fünf Jahren (bis 2025) ergibt sich

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