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HAM: Terminal 2 kommt zurück

Nach einem halben Jahr Corona-Zwangsschließung reaktiviert der Flughafen Hamburg am Freitag das Terminal 2 wieder. „Nach den sehr ruhigen Monaten sind die Passagierzahlen aktuell auf bis zu 10.000 Passagiere pro Tag gestiegen“, berichtete die Flughafengesellschaft am Mittwoch. „Durch die Öffnung des Terminals 2 bieten wir unseren Fluggästen genug Platz, so dass die Abstandsregeln auch während der Spitzenstunden problemlos eingehalten werden können.“ Durchschnittlich zähle der Flughafen Hamburg aktuell 46 Starts und 45 Landungen am Tag, wie aero.de berichtet. Das Terminal 2 war in den vergangenen Monaten nur bei Bedarf am Wochenende in den norddeutschen Schulferien geöffnet worden, um kurzfristig höheres Verkehrsaufkommen zu bewältigen.

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Prächtige Prachter in Nürnberg

Mit dem heutigen Neos-Flug NO753 geht vorerst die Lieferkette zwischen dem chinesischen Peking und Nürnberg zu Ende. Von Ende April bis Ende Mai 2021 wurden 14 Flüge mit insgesamt über 15 Millionen Schnelltests (mehr als 445 Tonnen) und weiteren medizinischen Gütern abgewickelt. Das Importunternehmen Emotive Systems GmbH aus Paderborn sowie die Vertriebsorganisation Kingline GmbH aus Erlangen veranstalteten vorpandemisch Musik-Festivals und vermieteten LED-Leinwände. In Coronazeiten taten sie sich zusammen, sattelten kurzerhand um und entwickelten sich zu den führenden Lieferanten von Antigentests.  Die Kundenliste reiche von Apotheken über DAX-Konzerne bis hin zu Supermärkten in ganz Deutschland. Auch Landesregierungen zählen zu den Abnehmern, die die Schnelltests beispielsweise in Schulen einsetzen.  Wortneuschöpfung in der Luftfracht „Prachter“ ist eine Zusammensetzung der Wörter Passagierflugzeug und Frachter. Diese Konstellation kommt zustande, da zum einen aktuell aufgrund des hohen Cargo-Aufkommens viele Frachtmaschinen ausgebucht sind und zum anderen Airlines freie Kapazitäten bei ihren Passagierflugzeugen haben. Anstelle von Passagieren fliegt das Frachtgut zum Teil auf den Sitzen in der Kabine mit, wo es festgezurrt wird. Das Cargo-Aufkommen steigt deswegen, da die Frachtzuladung im Linienverkehr derzeit nicht im üblichen Umfang stattfindet. Auf Verbindungen wie beispielsweise Nürnberg – Istanbul ist sonst regelmäßig Fracht im Flugzeugbauch („Belly“) zu verzeichnen

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Köln/Bonn baut Campus-Cell-5G-Handynetz auf

Nach dem Flughafen Wien-Schwechat hat sich nun auch der Köln/Bonn-Airport für ein so genanntes Campus-Cell-5G-Netzwerk entschieden. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass ein kleines, eigenes Mobilfunknetzwerk auf dem rund 1.000 Hektar großen Areal aufgebaut wird. Dieses soll den Empfang für die Passagiere und Mieter verbessern. Der Aufbau des Campus-Cell-Networks erfolgt in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister NTT. Auch wird man in Köln/Bonn Innovationen wie zum Beispiel intelligente Gepäck- und Grenzkontrollen entwickeln, erproben und bei Erfolg zur Marktreife bringen. Die Maßnahmen sollen langfristig die Effizienz des Airports deutlich steigern.

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Emirates stockt in Düsseldorf und Hamburg auf

Golfcarrier Emirates Airline stockt die Frequenzen zwischen Deutschland und Dubai auf 31 wöchentliche Umläufe auf. Ab Düsseldorf und Hamburg werden in den nächsten Wochen wieder mehr Flüge durchgeführt. Ab 5. Juni 2021 wird Emirates ab Düsseldorf einen zusätzlichen Flug an Samstagen anbieten. Per 1. Juli 2021 wird eine weitere Frequenz an Donnerstagen aufgenommen. Das Angebot zwischen der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und Dubai wird damit auf sechs Flüge pro Woche erhöht. Ab 3. Juli 2021 wird der Carrier ab Hamburg auch an Samstagen in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen. Maschinen von Emirates werden dann immer an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag abheben.  Die Flüge ab Deutschland werden mit der Boeing 777-300ER durchgeführt, die auf jedem Flug eine Unterdeck-Frachtkapazität von 20 Tonnen bietet. Temporär kommt aktuell auf einer täglichen Frankfurt-Verbindung die A380 zum Einsatz. Emirates ist derzeit die einzige Fluggesellschaft, die Frankfurt mit A380-Linienflügen bedient. „Die Erweiterung unseres Angebots ab Düsseldorf und Hamburg bietet Kunden rechtzeitig zur Sommerreisesaison noch mehr Freiheit und Flexibilität bei der Urlaubsplanung. Mit der Wiederaufnahme einer Abendverbindung ab Düsseldorf bieten wir Reisenden in Nordrhein-Westfalen optimierte Anschlussmöglichkeiten zu beliebten Zielen, wie zum Beispiel auf die Malediven“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe.

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Green Airlines will „klimafreundliche“ Ferienflüge vermarkten

Das eigenen Angaben nach “klimafreundliche” Startup Green Airlines kündigt an, dass ab Rostock und Paderborn die Ziele Palma de Mallorca, Rhodos, Kreta und Kos angeboten werden sollen. Die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft ist keine Airline, sondern eine Firma, die Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung verkauft. Die operative Durchführung der angekündigten Strecken soll durch German Airways (vormals: WDL) mit Embraer 190 erfolgen. Die Aufnahme der Ferienziele sind für Juli 2021 angekündigt und sollen nur über Veranstalter buchbar sein. Nach Palma, Rhodos und Kreta will man je zweimal pro Woche fliegen. Die anderen Destinationen sollen einmal pro Woche bedient werden. Geflogen wird unter den Flugnummern von German Airways, da das Charterunternehmen Green Airlines keine Fluggesellschaft ist, denn man ist nicht im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung. Auch macht man keine näheren Angaben dazu warum die Charterflüge, die mit Embraer 190 durchgeführt werden, besonders “klimafair” sein sollen. “Vor dem Hintergrund des sukzessiven Impffortschritts zieht die Nachfrage nach Reisen spürbar an. Darauf reagieren wir mit klimafreundlichen Flügen zu den beliebtesten Urlaubszielen“, sagt Stefan Auwetter, Gründer und CEO der Green Airlines in einer Medienaussendung. Nähere Angaben zu den Klima-Maßnahmen machte das Unternehmen jedoch nicht.

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Lufthansa: Neues Catering-Konzept auf Europa-Flügen

Falafel Tahini Salat, Crunchy Chicken Bowl, Bircher Müsli oder Apfel-Streuselkuchen – dazu ein Erfrischungsgetränk, ein Glas Wein, einen Drink oder einen Kaffee: Ab sofort haben Lufthansa Fluggäste der Economy Class auf Europaflügen die Auswahl aus dem Angebot von „Onboard Delights“. Das kulinarische Sortiment ist auf grenzüberschreitenden Europa-Flügen ab einer Flugdauer von 60 Minuten verfügbar. Mit dem Angebot kommt die AUA-Mutter den Kundenwünschen nach. Die frischen Gerichte werden vom Catering-Unternehmen Gate Gourmet nach Rezepturen von dean&david an den Standorten Frankfurt und München täglich frisch zubereitet und alle drei Monate aktualisiert. Das erfolgreiche junge Gastro-Unternehmen dean&david mit Sitz in München engagiert sich nicht nur für den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und gegen Verpackungsmüll, sondern hat auch bereits in diesem Jahr die freiwillige Selbstverpflichtung zur Reduktion von Fleisch/Fisch unterzeichnet. Lufthansa erweitert Zusammenarbeit mit Dallmayr Das Münchner Traditionsunternehmen liefert für Onboard Delights die Confiserie- und Patisserie-Spezialitäten sowie die Heißgetränke. Im Angebot ist unter anderem ein „Projektkaffee“ aus Äthiopien, wo Dallmayr in der Region Dano verschiedene Projekte unterstützt und damit Perspektiven für die Menschen vor Ort schafft. Hinzu kommt eine große Auswahl alkoholischer und nicht-alkoholischer Getränke sowie Snacks und Knabbereien. Die frischen Speisen gibt es ab 5,50 Euro, Kaffee und Tee für 3 Euro, Soft-Drinks (500 ml) oder Bier (330 ml) für 3,50 Euro. Kleine Snacks sind bereits ab 2 Euro zu haben. Eine Wasserflasche und eine Schokoladen-Überraschung werden den Gästen kostenfrei gereicht. „Lufthansa steht für Nachhaltigkeit und kommt damit auch den Kundenwünschen an das neue Catering-Konzept nach. Die konsequente Auswahl ressourcenschonend hergestellter Lebensmittel und

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Covid-Kontrollen: Vom Klappschild über Warteschlangen

Die einzelnen Mitglieder der Europäischen Union führen ihre Covid-Einreisekontrollen weiterhin äußerst unterschiedlich durch. Von einem simplen Klappschild bis hin zu künstlich produzierten Staus in Terminals ist so ziemlich alles möglich. Bemerkenswert ist allerdings, dass oftmals auf dem Luftweg intensiver als auf dem Landweg kontrolliert wird. Deutschland praktizierte über einen langen Zeitraum hinweg äußerst lasche Kontrollen, die in den meisten Bundesländern lediglich aus einem Klappschild, auf dem zu lesen war, dass man die Einreisebestimmungen beachten soll, bestanden. Später führte man “SMS-Bombardement” ein, denn Passagiere die aus dem Ausland kommen, werden über mehrere Tage hinweg mit Nachrichten, die mit “Bundesregierung” unterfertigt sind, regelrecht vollgemüllt. Das auch dann, wenn der Reisende zwischenzeitlich Deutschland schon wieder verlassen hat. Erst vor einigen Wochen ordnete der deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU) an, dass alle aus dem Ausland kommenden Passagiere durch die Bundespolizei kontrolliert werden sollen. Das hatte zur Folge, dass beispielsweise aus Österreich kommende Flüge in Non-Schengen-Bereiche umgeleitet wurden. Doch im Fokus der Polizisten standen offensichtlich klassische Personenkontrollen, denn die Reisepässe wurden auf Scannern aufgelegt und die Covid-Unterlagen waren eher Nebensache. Nachfragen, ob die Dokumente ausreichend sind, wurden immer wieder mit “ich weiß es nicht, müssen Sie beim Gesundheitsamt nachfragen” beantwortet. Deutschland: Lautstark angekündigt, leise wieder eingestellt Während Horst Seehofer seine “scharfen Kontrollen” öffentlichkeitswirksam angekündigt hat, verlor er kein Wort darüber, dass diese mittlerweile in fast allen Bundesländern wieder abgeschafft wurden. So besteht die “Kontrolle” beispielsweise am Flughafen Stuttgart wieder aus dem simplen Klappschild und neu eben auch aus dem SMS-Bombardement. Ob Einreiseanmeldung, Test- oder Impfnachweis

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April 2021: Aufwärtstrend an deutschen Flughäfen

Die deutschen Verkehrsflughäfen konnten im April 2020 zwar deutlich mehr Reisende als im Vorjahresmonat zählen, doch lag man um rund 89,3 Prozent unter dem Wert von 2019. Gezählt wurden insgesamt 2.270.400 Passagiere. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegen mit +173,4 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -66,7 Prozent deutlich niedriger. 63.235 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen. Der innerdeutsche Verkehr legt im Vergleich zum Vorjahr um fast 300.000 Passagiere zu (+544,0 Prozent), aber im Vergleich zum Vorkrisenjahr sind es -91,1 Prozent). Der Europa-Verkehr steigt auf 1,47 Millionen Passagiere (+920,0 Prozent), liegt aber immer noch mit -88,9 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Die Interkont-Nachfrage wächst auf über 400.000 Passagiere (+360,1 Prozent), geht im Vergleich zum April 2019 aber um -88,1 Prozent zurück.

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Deutschland: ADV sieht Luftfracht im Aufwind

Das Luftfrachtaufkommen war “vor Corona” bereits seit einigen Jahren rückläufig. In vielen Ländern, nicht jedoch Österreich, kam es während der Pandemie zu einem regelrechten Cargoboom. Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen ist der Ansicht, dass ein langfristiger Aufwärtstrend erkennbar ist. Im Jahr vor der Covid-19-Pandemie wurden mehr als 4,8 Millionen Tonnen Fracht an den deutschen Flughäfen umgeschlagen. Im letzten Jahr waren es trotz der Pandemie 4,6 Millionen Tonnen. Der geringe Rückgang (-4,2%) überdeckt, dass es während der Corona-Krise zu einer positiven Trendwende im Luftfrachtaufkommen kam – hin zu einem dauerhaften Wachstum.   Die Luftfracht erhöht sich im April um +36,6 Prozent auf 458.553 Tonnen (an+ab) (gegenüber 2019 +16,5 Prozent). Die Einladungen steigen um +39,5 Prozent auf 235.036t Tonnen (gegenüber 2019 +19 Prozent). Die Ausladungen erhöhen sich um +33,6 Prozent auf 223.517 Tonnen (gegenüber 2019 +14,0 Prozent). „Die Luftfrachtlogistik agiert in der Krise zuverlässig und trägt zur Aufrechterhaltung der Logistikketten bei. Die Covid-19-Krise hat bewiesen, dass Deutschland auf leistungsfähige Logistikketten angewiesen ist. Eine leistungsfähige Infrastruktur muss effizient und wirtschaftlich genutzt werden können. Dafür sind wettbewerbsfähige Betriebszeiten und nachtoffene Fracht- und Expresshubs notwendig. Die Flughäfen werden auch nach der Covid-19-Pandemie ein wichtiger Pfeiler für die konjunkturelle Erholung am Wirtschaftsstandort Deutschland sein. Jetzt gilt es, die Flughäfen zukunftssicher aufzustellen, Konnektivität zu sichern und ihre Infrastruktur nachfragegerecht und nachhaltig weiterzuentwickeln“, betont Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV.

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Fronleichnam: Lufthansa stockt touristische Strecken auf

Nach Austrian Airlines kündigte auch die Konzernmutter Lufthansa an, dass über das Fronleichnam-Wochenende das Flugangebot temporär aufgestockt wird. Im Fokus stehen dabei touristische Ziele in Griechenland, Portugal und Spanien. Vom 3. bis 6. Juni erhöht die Airline ihr Flugangebot zu Urlaubsdestinationen in Spanien, Portugal und Griechenland. Sowohl ab München als auch ab Frankfurt starten zusätzliche Flieger zu Zielen wie Kreta, Algarve oder Balearen. So nimmt Lufthansa kurzfristig beispielsweise weitere Flüge nach Palma de Mallorca, Valencia, Ibiza, Faro, Lissabon und Heraklion auf. Insgesamt haben Fluggäste ab Anfang Juni die Wahl aus 20 zusätzlichen Flügen. Die Flüge sind ab sofort buchbar. Lufthansa und Eurowings bieten in diesem Sommer mit über 100 Urlaubszielen so viele Feriendestinationen an, wie nie zuvor. So fliegt Lufthansa zum Beispiel erstmals ab Deutschland nonstop zu zwölf Zielen in Griechenland. Auch stehen Fluggästen Langstrecken-Angebote zu Urlaubsdestinationen, wie Male (Malediven), Cancún (Mexiko) oder Punta Cana (Dominikanische Republik) zur Wahl.

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