Deutschland

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Deutschland stuft UK als Virusvariantengebiet ein

Die Bundesrepublik Deutschland stuft ab Sonntag das Vereinigte Königreich wieder als Virusvariantengebiet ein. Hintergrund ist, dass dort die indische Corona-Mutation festgestellt wurde. Kurzzeitig wurde UK gar komplett von der Risikoliste gestrichen, doch nun landet der Inselstaat wieder auf der höchsten Warnstufe. Diese hat umfangreiche Beförderungsverbote zur Folge. Abgesehen von wenigen Ausnahmen dürfen ab Sonntag nur noch deutsche Staatsbürger einreisen. Diese müssen eine Quarantäne ohne Möglichkeit des Freitestens antreten.

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FRA sperrt Terminal 2 wieder auf

Das Terminal 2 des Frankfurter Flughafens ist derzeit aufgrund der CoV-Geschehnisse der letzten Monate außer Betrieb. Das soll sich ab dem 1. Juni wieder ändern. Angesichts des rasch sinkenden Infektionsgeschehens rechnet der Flughafenbetreiber damit, dass im Sommer die Flugbewegungen in FRA wieder erheblich zulegen werden. Daher habe die Fraport AG den Entschluss gefasst, die Landebahn Nordwest ab dem 1. Juni wieder für den regulären Flugbetrieb freizugeben. Das berichtet unter anderem die FAZ in Bezugnahme auf eine Presseaussendung der Fraport AG. Auch beim größten deutschen Flughafen machte die Krise keinen Halt. Insgesamt verzeichnete der Frankfurter Flughafen einen Verlust, der in die Geschichtsbücher einging: 690 Millionen Euro. Daraus – und aufgrund der niedrigen Passagierzahlen – resultierte auch die Notwendigkeit, das Terminal 2 im April 2020 aus dem Verkehr zu ziehen und vorläufig zu schließen.

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Flughafen München bekräftigt ehrgeizige Klimaziele

Die im internationalen Flughafenverband ACI Europe zusammengeschlossenen Airports haben ihre ambitionierten Klimaziele auf dem heutigen zweiten ACI-Kongress zur Nachhaltigkeit im Luftverkehr bekräftigt. Dabei erneuerten die Flughäfen ihre Zusage, die von den Airports selbst verursachten CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2050 auf „Netto-Null“ abzusenken. Als einer der ersten Airports Europas hatte sich der Flughafen München bereits im Jahr 2019 zur „Net-Zero-Carbon“-Initiative des ACI Europe bekannt. Inzwischen ist eine entsprechende Selbstverpflichtung von 235 europäischen Flughäfen unterzeichnet worden. Die europäischen Flughäfen wollen mit diesem Engagement dazu beitragen, dass der Luftverkehr bis zum Jahr 2050 vollständig dekarbonisiert wird. „Europas Flughäfen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie die von ihnen beeinflussbaren CO2-Emissionen seit mehr als zehn Jahren kontinuierlich verringern. Am Flughafen München konnte der CO2-Ausstoß pro Passagier zwischen 2005 und 2019 von 5,67 Kilogramm auf 3,08 kg um rund 46 Prozent reduziert werden. Wenn sich die europäischen Flughafen jetzt ungeachtet der enormen Belastungen, die ihnen durch die Covid-19-Pandemie erwachsen, erneut zur vollständigen Absenkung ihrer CO2-Emissionen bis 2050 bekennen, ist das ein starkes Signal für einen nachhaltigen Luftverkehr“, so Jost Lammers, Präsident des ACI Europe und Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

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Bremen greift Airport erneut unter die Flügel

Die Stadt Bremen wird dem örtlichen Flughafen aufgrund der Corona-Pandemie neuerlich unter die Flügel greifen. Der Airport schrieb im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von rund 20 Millionen Euro. Auch heuer rechnet man mit roten Zahlen. Um den weiteren Betrieb des Flughafens sicherstellen zu können, stellt die Freie Hansestadt Bremen einen weiteren Kredit zur Verfügung. Dieser soll die Einnahmenausfälle abdecken. Weiters hofft man darauf, dass ein Anteil der Luftfahrt-Milliarde auch in Bremen ankommen wird. Auf wie viel Geld der Flughafen hoffen kann, ist derzeit noch nicht klar.

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Play will mit sieben Zielen starten

Das isländische Airline-Startup Play wird am 23. Juni 2021 den Erstflug von Keflavik nach London-Stansted durchführen. Im Sommer 2021 sollen vorerst sieben europäische Ziele angeboten werden. Unter diesen befindet sich auch Berlin-Brandenburg. Zunächst wird Play am 23. Juni 2021 zwei wöchentliche Flüge nach Stansted aufnehmen. Per 1. Juli 2021 soll die Frequenz auf vier Umläufe pro Woche erhöht werden. Ab 29. Juni 2021 will das Startup zweimal pro Woche von Keflavik nach Teneriffa Süd fliegen. Das dritte Ziel wird ab 2. Juli 2021 Berlin-Brandenburg sein. Die deutsche Bundeshauptstadt soll vorerst viermal wöchentlich angeflogen werden. Am 13. Juli 2021 steht der Erstflug nach Alicante an. Die spansiche Destination steht zweimal pro Woche im Flugplan. Paris-Charle de Gaulle wird ab 15. Juli 2021 in viermal wöchentlich angeflogen. Barcelona folgt am 16. Juli 2021 mit zwei Umläufen pro Woche. Kopenhagen soll ab 22. Juli 2021 in selbiger Frequenz angesteuert werden. Der Carrier wird zu Beginn drei Airbus A321neo einsetzen. Diese werden von AerCap geleast. Mitte Juli 2021 sollen zwei weitere Maschinen zur Flotte stoßen.

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Dortmund: Wizz Air führte Erstflug nach Sarajevo durch

Am Donnerstag führte Wizz Air am Flughafen Dortmund den Erstflug nach Sarajevo durch. Die Crew und die Passagiere wurden auf dem Vorfeld von Pressesprecherin Davina Ungruhe und Marketingchef Guido Miletic begrüßt. Der Billigflieger bietet die neue Strecke nach Bosnien und Herzegowina jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag an. Der Ticketverkauf ist bis inklusive Oktober 2022 freigegeben. In Dortmund unterhält Wizz Air die erste und bislang einzige Basis auf deutschem Boden. „Wizz Air baut ihr Angebot von Dortmund nach Bosnien und Herzegowina in diesem Jahr deutlich aus. Sarajevo war nur die erste von zwei neuen Strecken. Am 3. Juni wird zusätzlich Banja Luka angeflogen. Die dritte Strecke, Tuzla, ist bereits seit Jahren ein beliebtes Ziel ab dem Dortmund Airport“, so Miletic.

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Stefan Herth ist neuer Präsident der Vereinigung Cockpit

Mit Stefan Herth hat die Vereinigung Cockpit einen neuen Präsidenten. Die Mitglieder haben turnusgemäß den 15-köpfigen Vorstand, an dessen Spitze nun Herth steht, gewählt. Aufgrund der Pandemie wurde die Wahl erstmals online durchgeführt. „Gemeinsam mit meinem Team und allen Mitgliedern der Vereinigung Cockpit werden wir nun zügig die notwendigen Anpassungsprozesse in der VC aktiv angehen“, so Stefan Herth nach seiner Wahl. „Wir werden die Zusammenarbeit zwischen Tarifkommissionen und Vorstand neu ausrichten, Entscheidungen transparenter machen und dadurch neues Vertrauen zu schaffen. Viele Unternehmen entfernen sich immer weiter von der früher vielbeschworene Sozialpartnerschaft. Auch hier werden wir ansetzen und die Anerkennung unserer Arbeit als Pilotinnen und Piloten bei Airlines und in der Gesellschaft stärken. Mit unserem Team, einem Mix aus Kreativität und Ideenreichtum, verbunden mit Erfahrungen und Netzwerken aus über 25 Jahren Arbeit als Arbeitnehmervertreter in vielen Gremien, stellen wir uns den neuen Aufgaben und großen Herausforderungen“.

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Attestor übernimmt Condor-Mehrheit

Die Ferienfluggesellschaft Condor, die gleich mehrfach vom deutschen Staat gerettet werden musste, hat einen neuen Mehrheitseigentümer gefunden. Laut Mitteilung des Unternehmens übernimmt der Vermögensverwalter Attestor 51 Prozent der Anteile. Weiters will der Käufer rund 450 Millionen Euro in Condor einbringen. Die Ferienfluggesellschaft musste nach der Pleite des Thomas-Cook-Konzerns mittels eines staatlich garantierten KfW-Bank-Kredits vor dem Grounding bewahrt werden. Der Verkauf an die polnische LOT-Mutter PGL platzte aufgrund der Corona-Pandemie. Der Staat stellte erneut Finanzmittel bereit. Attestor übernimmt zunächst 51 Prozent der Anteile von Condor, die restlichen 49 Prozent hält weiterhin die SG Luftfahrtgesellschaft im Auftrag von Bund und Land. Der Investor hat die Option die verbleibenden Anteile zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben. Um die Arbeitsplätze nachhaltig zu sichern, unterstützen Bund und Land Hessen die Neuaufstellung von Condor mit einer Restrukturierung des KfW-Darlehens. Diese Maßnahme steht noch unter dem Vorbehalt einer EU-beihilferechtlichen Genehmigung. Mit anderen Worten: Condor bekommt erneut Geld vom deutschen Staat. „Wir sind stolz, Attestor von Condor als Traditionsunternehmen, das seit 65 Jahren für Urlaub mit Qualität und Service steht, zu überzeugen. Durch unsere Partnerschaft können wir künftig auch unsere Visionen zu konsequent nachhaltigem Fliegen sowie Produkt- und Digital-Innovationen gemeinsam mit unseren Partnern in der Branche vorantreiben. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben beeindruckend unter Beweis gestellt, dass sie jede Extrameile gehen – für Condor als Unternehmen, aber auch für unsere Kunden und Partner. Und genau das werden wir in Zukunft auch tun“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Jan-Christoph Peters, Gründer und Inhaber von Attestor: „Condor ist eine

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Aletta von Massenbach wird erste weibliche BER-Chefin

In seiner heutigen Klausurtagung hat der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Kaufmännische Geschäftsführerin Aletta von Massenbach mit Wirkung zum 1. Oktober 2021 zur Vorsitzenden der Geschäftsführung der FBB berufen. Sie folgt damit Engelbert Lütke Daldrup, der Ende September das Unternehmen verlässt. „Der Aufsichtsrat hat sich seine Entscheidung nicht leichtgemacht. Unter dem Gesichtspunkt der Bestenauslese haben wir die richtige Wahl getroffen. Frau von Massenbach mit ihrem breiten Erfahrungshorizont in der Flughafenbranche garantiert Stabilität und Zukunftsorientierung zugleich. Sie ist die richtige Wahl, um den BER aus der Krise in die Zukunft zu führen“, so Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Nach Überzeugung des Aufsichtsrats habe Frau von Massenbach in ihrer kurzen Zeit wichtige Akzente in dem zentralen Bereich der Finanzen setzen können. Ihr werde zugetraut, die anstehenden Fragen der strategischen Neuausrichtung der Flughafengesellschaft offensiv anzugehen und die Positionierung des BER im deutschen und im europäischen Luftverkehrsmarkt zu verbessern. „Die Entscheidung des Aufsichtsrats, meine Geschäftsführungs-Kollegin Aletta von Massenbach zur zukünftigen CEO zu bestellen, ist gut für unser Unternehmen und fällt zum richtigen Zeitpunkt. Ihre langjährige Flughafenerfahrung und ihre Finanzexpertise sind eine gute Grundlage, die FBB optimal aufzustellen und den BER erfolgreich in die Zukunft zu führen. Ich freue mich außerdem, dass die erste weibliche CEO an den großen deutschen Verkehrsflughäfen in der Hauptstadtregion antritt und Akzente setzen wird“, sagt Vorgänger Engelbert Lütke Daldrup.

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Bundesarbeitsgericht entschied zu Lufthansa-Altersversorgung

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO und Lufthansa tragen schon seit längerer Zeit einen Rechtsstreit hinsichtlich der Anwendung von Tarifverträgen zur Altersversorgung aus. Das Bundesarbeitsgericht entschied nun in mehreren Verträgen. Das könnte sich auf mehrere bestehende Tarifverträge auswirken. Laut Lufthansa liegt die schriftliche Urteilsbegründung noch nicht vor. Im Rechtsstreit geht es um Tarifverträge, die im Jahr 2003 mit UFO und Verdi abgeschlossen wurden. Diese wurden vom Arbeitgeber per 31. Dezember 2021 aufgekündigt. Im Anschluss wurde eine neue Vereinbarung, jedoch nur mit UFO, abgeschlossen. Diese Gewerkschaft soll sich über die Jahre hinweg zur mitgliederstärksten im Bereich der Kranich-Kabine entwickelt haben. Das Bundesarbeitsgericht entschied aufgrund von sechs Einzelklagen, die Flugbegleiter eingebracht hatten, dass sie Anspruch auf die von ihnen eingeklagte „alte Versorgungsregelung“ haben. Die Verfahren zogen sich über mehrere Jahre über alle Instanzen hinweg. Laut Lufthansa habe das Bundesarbeitsgericht ausgeführt, dass „es keine Kombination unterschiedlicher Tarifwerke geben kann“. Konkret würde dies zum Beispiel bedeuten, dass für Kläger, die auf Anwendung der „alten Versorgungsregelung“ bestehen, auch der damals angewandte – niedrigere – Vergütungstarifvertrag aus dem Jahr 2009 zur Anwendung kommt.  Noch steht das schriftliche ausführliche Urteil aus. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die vom BAG dargelegte Rechtslage über die sechs Einzelfälle hinauswirkt und gegebenenfalls die heutige Praxis der Anwendung der aktuelleren Tarifverträge in Frage stellt. Die Folgen des Urteils wären dann nicht nur auf die von den Klägern begehrte sogenannte „alte Versorgung“ begrenzt. Da die schriftliche Urteilsbegründung erst in einigen Wochen bis Monaten zu erwarten ist, sind die möglichen Auswirkungen auf die Tarifbedingungen der Lufthansa

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