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FRA: Nur 882.869 Passagiere im Januar

Die verschärften Lockdowns und Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben dem Frankfurter Flughafen auch den Start in das neue Jahr vermasselt. Der Flugbetrieb verweilt auf äußerst niedrigem Niveau: Im Januar zählte Fraport an Deutschlands größtem Luftfahrt-Drehkreuz nur 882.869 Fluggäste – und damit um 80,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Bereits im Dezember war das Aufkommen im Jahresvergleich um 81,7 Prozent eingebrochen. Hintergrund seien – wie soll es auch anders sein – die anhaltenden Reisebeschränkungen und der daraus resultierende Nachfrageeinbruch infolge der Covid-19-Pandemie, wie man mitteilt. Viele Fluggesellschaften ihr ohnehin gekapptes Flugangebot in den vergangenen Wochen weiter zurückgefahren.  Auch die Zahl der Flugbewegungen ging mit 13.196 Starts und Landungen um 63,7 Prozent zurück. Deutlich besser lief es hingegen im Cargo-Geschäft. Im Januar erhöhte sich das Aufkommen an Fracht und Luftpost in Frankfurt im Jahresvergleich um 18,1 Prozent auf 176.266 Tonnen. Und erreichte damit den bisher zweithöchsten Wert in einem Januar überhaupt. Für das neue Jahr rechnet Fraport-Chef Stefan Schulte nach bisherigen Angaben mit einer Erholung des Passagierverkehrs, vor allem in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt dürfte das Fluggastaufkommen nach seiner Schätzung aber nur 35 bis 45 Prozent des Rekordjahres 2019 erreichen. 

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Frankfurt: ANA legt Sonderflüge nach Nagoya auf

Die japanische Fluggesellschaft ANA wird im März 2021 zwei Rotationen zwischen Nagoya und Frankfurt am Main durchführen. Zielgruppe sind im Ausland arbeitende oder studierende Japaner, denn die Einreise- und Quarantänebestimmungen sind hart. Der Flug NH 1916 wird für den 14. und den 21. März 2021 angeboten. Zum Einsatz kommt dafür eine Boeing 777-300. Der Flug startet in Frankfurt um 18:00 Uhr und erreicht den Flughafen Chubu bei Nagoya um 13:30 Uhr des Folgetages. Weiters konnten für die Monate Februar und März 2021 zusätzliche Flüge aufgelegt werden. Das Angebot wird auf Flügen von Tokio nach Bangkok und Manila ausgebaut und um einzelne weitere Flugverbindungen vornehmlich in die Chubu-Region ergänzt. Zum Beispiel ab Los Angeles, San Francisco, Chicago – und eben aus Frankfurt.

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Nächste Panne: BER kämpft mit Temperaturproblemen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen heraus: Weil es in der Ende Oktober 2020 eröffneten Haupthalle des Terminals 1 zu kalt ist, wurde die Passagierabfertigung in die seitlichen Anbauten verlegt. Laut Betreibergesellschaft kann die Haupthalle zwar betreten werden, jedoch finden Check-In und Sicherheitskontrollen in den seitlichen Flügeln statt. Der Tagesspiegel berichtet, dass die Temperaturen in den anderen Bereichen zu niedrig sind. In den Anbauten könnte man für das Personal und die Passagiere angenehmere Temperaturen erreichen, so der BER. Hintergrund des kühlen Terminals: Bedingt dadurch, dass nur wenige Reisende ab dem Terminal 1 fliegen, heizt sich dieses nur schleppend auf. Dazu kommt, dass der sich im Keller befindliche Bahnhof kalte Luft in die Haupthalle befördert. An den Bahnsteigen wurden rund 12 Grad gemessen, nahe der Check-in-Schalter des Terminals 1 sollen es 18 Grad Celsius gewesen sein. In den als Pavillons bezeichneten Seitenflügeln will die Betreibergesellschaft am Mittwoch über 20 Grad gemessen haben. In Kürze wird der Betrieb der ehemaligen Schönefeld-Gebäude, die als Terminal 5 bezeichnet werden, eingestellt. Diese sollen für zumindest ein Jahr vom Netz genommen werden, wobei eine mögliche Wiedereröffnung noch ungewiss ist. Das sich neben dem T1 befindliche Terminal 2 ist zwar fertiggestellt, wurde jedoch mangels Passagieraufkommen bis dato nicht eröffnet.

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Air Berlin: Verfassungsrichter lehnen Flöther-Beschwerden ab

Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat Beschwerden des Insolvenzverwalters der Air Berlin zurückgewiesen. Lucas Flöther wollte insgesamt acht Urteile des Bundesarbeitsgericht anfechten. Die Höchstrichter nahmen die Eingaben jedoch nicht an. Hintergrund ist, dass das Bundesarbeitsgericht in verschiedenen Fällen die Massenentlassung der Air-Berlin-Piloten für unwirksam erklärt hat. Die Fluggesellschaft bzw. der Insolvenzverwalter haben – so das Urteil – die gesetzlich notwendige Anzeige bei einer nichtzuständigen Bundesagentur für Arbeit getätigt. Weiters sollen essentiell notwendige Angaben gefehlt haben. Das Bundesarbeitsgericht kippte die Kündigungen. Dagegen zog Flöther in seiner Funktion als Insolvenzverwalter vor das Bundesverfassungsgericht, unterlag jedoch. Welche Auswirkungen die Entscheidung für die betroffenen Piloten hat, ist noch unklar. Es können sich durchaus finanzielle Ansprüche ergeben, da das Dienstverhältnis dejure nie beendet wurde. Allerdings ist im Fall Air Berlin Masseunzulänglichkeit angezeigt. Das könnte zur Folge haben, dass möglicherweise die Finanzmittel nicht ausreichen.

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Crif-Bürgel: Reisebranche steht vor einer Pleitewelle

In Deutschland sollen rund 1.800 Unternehmen aus der Reisebranche akut insolvenzgefährdet sein. Die Anzahl der Reiseveranstalter und –büros, die vor der Pleite stehen sollen, ist laut der Wirtschaftsauskunftei Crif-Bürgel um 31 Prozent gestiegen. Der Gesamtanteil der touristischen Unternehmen mit akuten Finanzproblemen soll laut der Analyse bei etwa acht Prozent liegen. Die Auskunftei nahm eigenen Angaben nach die Liquidität von etwa 22.600 Vermittlern und Tour Operators unter die Lupe. Crif-Bürgel rechnet damit, dass der Anteil der insolvenzgefährdeten Betriebe in dieser Branche auf rund zehn Prozent ansteigen wird. Im Jahr 2020 mussten laut der Wirtschaftsauskunftei deutlich mehr Firmen aus dieser Branche den Gang zum Konkursrichter antreten. So stieg die Anzahl der Insolvenzfälle auf 150 an. Im Jahr 2019 sollen es 83 Pleiten gewesen sein.

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Wizz Air plant 45 Ziele ab Dortmund

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plant ab Dortmund zwischen April und Oktober 2021 insgesamt 45 Ziele in 24 Ländern anzubieten. Auf diesem Airport unterhält der Lowcoster die erste und bislang einzige Basis auf deutschem Boden. „Wir gehen davon aus, dass sich die Anzahl der Ziele im Laufe der nächsten Wochen und Monate noch erhöhen wird. Aber schon jetzt steht Passagieren eine große Vielfalt an Zielen zur Verfügung“, teilt Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmund Airport, mit. „Natürlich wollen wir unseren Fluggästen gerade in diesen Zeiten ein Höchstmaß an Flexibilität ermöglichen“, erläutert Wizz Air Sprecher Andras Rado und verweist auf das kostenpflichtige Flex-Paket, das Umbuchungen und Stornierungen bis zu drei Stunden vor Abflug ermöglicht. Allerdings findet dann keine Rückzahlung statt, sondern die Passagiere erhalten eine Gutschrift. Die geplanten Wizz-Air-Ziele ab Dortmund auf einen Blick: Athen Belgrad Bari Budapest Cluj Catania Fuerteventura Danzig Heraklion Charkiw Iasi Kiew-Schuljany Nis Santorini Reykjavik Chișinău Kattowitz Kutaisi Larnaca Lissabon Lwiw Ohrid Porto Bukarest Saporischschja Pristina Marrakesch-Menara Riga Sibiu Suceva Sarajevo Thessaloniki Skopje Sofia Split Olsztyn-Mazury Podgorica Târgu Mureș Tirana Timișoara Tuzla Varna Wien Vilnius Breslau

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Lufthansa Airlines setzen Umbuchungsgebühren weiter aus

Seit Ende August sind sämtliche Tarife von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings gebührenfrei umbuchbar. Ursprünglich galt dieses Tarifangebot bis Februar. Nun wird das Angebot aber erneut verlängert: Sämtliche Tarife der Airlines sind nun bei einer Ticketausstellung bis zum 31. Mai 2021 beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt. Danach ist noch eine weitere gebührenfreie Umbuchung möglich. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Lufthansa Group Airlines ihren Kunden eine gebührenfreie Umbuchung ermöglicht. Der Verzicht auf Umbuchungsgebühren gilt weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen in allen Tarifen. Dies soll allen Kunden der Lufthansa Gruppe eine flexible Reiseplanung ermöglichen. Mehrkosten können bei Umbuchungen allerdings entstehen, wenn beispielsweise bei einem Wechsel auf ein anderes Datum oder zu einem anderen Reiseziel die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist. Auch die Umbuchung von Tickets, die bis einschließlich 31. August 2020 ausgestellt wurden, kann nun bis zum 31. Mai 2021 erfolgen.

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Smartline bedient Graz-Stuttgart mit dem Businessjet

Das Vorarlberger Bedarfsluftfahrtunternehmen bedient seit wenigen Tagen im Auftrag eines deutschen Brokers die von Austrian Airlines ausgesetzte Route von Graz nach Stuttgart. Durchgeführt werden zwei Umläufe pro Woche. Zum Einsatz kommen Businessjets des Typs Cessna 525C, die maximal neun Passagiere befördern können. Die Maschinen werden von drei Grazer Unternehmen über den deutschen Broker Pro Sky AG gechartert. Geplant ist, dass bis inklusive 26. März 2021 in dieser Form geflogen wird. Für die Zeit danach hofft man darauf, dass Austrian Airlines die Stuttgart-Strecke reaktiviert. Hintergrund der Maßnahme ist, dass insbesondere die steiermärkischen Betriebe, die im Automobilbereich tätig sind, auf Verbindungen nach Stuttgart angewiesen sind. Dort sitzen die Daimler AG und die Dr.-Ing. h.c. F. Porsche AG – wichtige Auftraggeber der österreichischen Zulieferer. Bedingt dadurch, dass Austrian Airlines die Strecke mangels Nachfrage erneut ausgesetzt hat und auch ab Wien die Frequenzen stark ausgedünnt sind, sind Reisen zwischen Graz und Stuttgart derzeit kompliziert. Abhilfe sollen die Charterflüge schaffen. Freie Plätze können bei Pro Sky AG unter +49 221 9204413 bzw. [email protected] angefragt werden. Unter diesen Kontaktdaten können auch Buchungen vorgenommen werden. Es gibt keinen Verkauf über eine Homepage oder über Reisebüros. Der von Smartline im Auftrag der Pro Sky AG bediente Flugplan bis 26. März 2021: Verkehrstag Mittwoch:Graz-Stuttgart 07 Uhr 00 – 08 Uhr 00Stuttgart-Graz 08 Uhr 45 – 09 Uhr 45 Verkehrstag Freitag:Graz-Stuttgart 17 Uhr 00 – 18 Uhr 00Stuttgart-Graz 18 Uhr 45 – 19 Uhr 45

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Deutschland will Personen aus Österreich scharf kontrollieren

Der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem wortgewaltigen bayerischen Ministerpräsidenten, Markus Söder (CSU), passt es offensichtlich überhaupt nicht in den Kram, dass Österreich am Montag einige Lockerungen vorgenommen hat. Als „verantwortungslos“ bezeichneten deutsche Politiker die Entscheidung im Nachbarland. Die Grenzkontrollen sollen nun „massiv verstärkt“ werden, denn man meint so verhindern zu können, dass die in Tirol vermehrt aufgetretene südafrikanische Mutation des Coronavirus nach Bayern „überschwappt“. Es soll sowohl auf Haupt- als auch auf Nebenstrecken am Landweg sowie auf dem Luftweg verstärkt kontrolliert werden. Zunächst setzt diesen Schritt jedoch nur Bayern. Indes scheint Bundeskanzlerin Angela Merkel den deutschen Lockdown bis mindestens 1. März 2021 verlängern zu wollen. Deutsche Medien berichten dies, wobei die Abstimmungen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer noch laufen. In Österreich wurden bezüglich Tirol seitens der Regierung harte Maßnahmen ergriffen. Ab Freitag darf das Bundesland nur noch mit einem negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, verlassen werden. Näheres dazu in diesem Artikel. Deutschland stellt auch die Schließung der Grenze in den Raum.

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Deutschland: Altmaier erntet Kritik Anti-Buchungstipp

Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sorgt in der Reisebranche mit der Aussage, dass er von Reisebuchungen für die Sommermonate abrät. Das Regierungsmitglied betonte gleichzeitig, dass der Wirtschaftsminister keine Empfehlungen abgibt, meinte jedoch gegenüber Bild TV, dass wenn man verreisen will, noch einige Zeit abwarten sollte. Angesprochen auf den Umstand, dass die Bundesrepublik Deutschland bedingt durch die Tui-Rettungsmaßnahmen selbst Reiseunternehmer ist, meinte er, dass man diesen nicht als Unternehmer betreiben würde, sondern beim Überleben helfen würde. Dies mache man, so Altmaier, damit Menschen in Deutschland auch künftig vereisen können. „Und im Übrigen tun wir alles damit Klarheit herrscht sobald wie möglich“, so der deutsche Wirtschaftsminister. Mit seinem Ratschlag, den als Privatperson und nicht als Regierungsmitglied erteilt habe, machte sich Altmaier in der Reisebranche durchaus unbeliebt. Diverse Verbände äußerten Kritik an dieser „Empfehlung unter Freunden“ und halten den Auftritt von Altmaier für das falsche Signal. Verwiesen wird auch darauf, dass Touristik und Fluggesellschaften auf das Sommergeschäft angewiesen ist. Auch hagelte es seitens der Opposition im Bundestag wenige freundliche Worte.

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