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Leipzig: Nach dem Start riss die Frachttür einer DHL-B757 auf

Die von DHL Air UK betriebene Boeing 757 mit der Registrierung G-DHKZ verlor am Samstagvormittag kurz nach dem Start in Leipzig/Halle Teile und eventuell auch Ladegut. Laut einem Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gab es Probleme mit einer Frachttür. Die Maschine kehrte um und ist sicher gelandet. DHL unterhält in Leipzig ein Drehkreuz, so dass Maschinen der Deutsche-Post-Tochter dort so gut wie immer anzutreffen sind. Der Start der G-DHKZ verlief jedoch anders als sonst, denn aus noch ungeklärter Ursache öffnete sich in der Luft eine Frachttür. Laut BFU gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass Fracht verloren gegangen ist. Ganz sicher weiß man es allerdings noch nicht. DHL-Flug QY126 sollte eigentlich nach Frankfurt am Main führen. Aufgrund des Zwischenfalls entschieden sich die Piloten zur Rückkehr nach Leipzig/Halle. Die Boeing 757 landete etwa 20 Minuten nach dem Start. Die BFU stufte den Vorfall als „schwere Störung“ ein und leitete bereits eine Unfallermittlung ein. Diese wird dann auch feststellen wie es dazu kommen konnte, dass sich die Frachttür während dem Flug öffnen konnte. Die G-DHKZ war formell auf European Air Transport Leipzig Flug QY126 im Einsatz. Betreiber der Boeing 757 ist allerdings nicht EAT selbst, sondern DHL Air UK. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls war der Frachter 28,8 Jahre alt.

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Condor brachte Klage gegen Lufthansa-Staatshilfe ein

Gerüchte und Andeutungen gab es seit einigen Tagen, doch nun ist es fix: Condor brachte eine Klage beim Gericht der Europäischen Union gegen die Staatshilfe für den Mitbewerber Lufthansa ein. Beklagte ist die EU-Kommission und nicht der Kranich-Carrier. Das Unternehmen bestätige am Freitag, dass der Schriftsatz eingebracht wurde. Das Gericht der Europäischen Union ist die Vorstufe des EuGH, die geschaffen wurde, um das Höchstgericht zu entlasten. Pikant an der Angelegenheit ist, dass Condor selbst wiederholt Staathilfe erhalten und nur aufgrund dieser der Liquidation entgangen ist. Die ehemalige Lufthansa-Tochter wirft der einstigen Mutter vor, dass diese ihre Marktmacht missbrauchen würde. Hintergrund sind die aufgekündigten Zubringerflüge, auf die Condor angewiesen ist. Lufthansa hingegen will das eigene Ferienflugangebot, das unter der Marke Eurowings Discover an den Start gehen wird, besser füllen. Verfahren vor dem Kartellamt läuft bereits Vor dem deutschen Bundeskartellamt läuft ein Prüfverfahren, das aufgrund einer Beschwerde des Ferienfliegers eingeleitet wurde. Die Behörde äußerte sich bereits dahingehend, dass man möglichst rasch entscheiden will, denn die Vertragsauflösung wird im Juni 2021 schlagend. Condor klagt vor dem Gericht der Europäischen Union gegen die Bewilligung der milliardenschweren Staatshilfe für Lufthansa, denn man ist der Ansicht, dass der Kranich gegen die Auflagen und Bedingungen verstoßen würde. Unter anderem ist vorgesehen, dass mit den Mitteln keine kleineren Mitbewerber verdrängt oder aufgekauft werden dürfen. Der Ferienflieger sieht sich aufgrund der gekündigten Zubringerflüge vom Markt gedrängt.

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Airbus: Wasserstoff-Turboprop steht hoch im Kurs

Unter dem Druck des Klimaschutzes arbeiten derzeit so ziemlich alle Flugzeugbauer an alternativen Antrieben. Der europäische Hersteller Airbus will bis 2035 eine mit Wasserstoff angetriebene Maschine in die Luft bringen. Bloomberg berichtet unter Berufung auf Firmenkreise, dass man derzeit an einem Kurzstreckenflugzeug für rund 100 Passagiere mit einer Reichweite von 1.000 nautischen Meilen arbeitet. Der Antrieb soll mittels Wasserstoff-Turboprop erfolgen. Setzt sich das Konzept durch, so könnte es eine regelrechte Renaissance der Propeller-Maschinen geben. Dass der Turboprop bei Airbus momentan hoch im Kurs liegt, dürfte insbesondere daran liegen, dass dieser Antrieb technisch einfacher umzusetzen ist. Allerdings hat der Flugzeugbauer auch Bedenken, denn diverse Airlines könnten das Konzept nur weil Propeller verwendet werden, ablehnen. Bei vielen Passagieren gelten Turboprops völlig zu Unrecht als „alte Flugzeuge“. Fix ist allerdings noch nichts, denn der Hersteller will bis etwa 2025 verschiedene Möglichkeiten ausarbeiten und sich erst dann auf das „Flugzeug der Zukunft mit dem Antrieb der Zukunft“ festlegen. Bis dahin werden wohl noch viele Konzeptstudien vorgestellt werden. Was sich dann durchsetzen wird, entscheiden wohl auch die Fluggesellschafen, denn anhand deren Interesse und insbesondere Bestellungen wird Airbus die finale Entscheidung abhängig machen.

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Luftfahrt-Milliarde: Deutsche Regio-Airports gehen leer aus

Deutschland hat verschiedene Einstufungen der Flughäfen und genau das könnte jetzt den Regio-Airports und Verkehrslandeplätzen zum Verhängnis werden. Die Bundesregierung will nämlich nur jenen Airports, die behördlich als „international“ deklariert sind, finanziell unter die Arme greifen. Bei den kleineren Flughäfen verweist man auf die Zuständigkeit der Länder. Allerdings entstehen auf den ersten Blick grobe Ungerechtigkeiten, denn es gibt Regio-Airports, die ein höheres Aufkommen hatten als beispielsweise der als international eingestufte Flughafen Saarbrücken. Jene, die eben nicht „international“ deklariert sind, sollen lediglich Entlastungen bei Gebühren und Abgaben erhalten. Davon unbenommen sind eventuelle Unterstützungen der jeweiligen Bundesländer. Die so genannte „Luftfahrtmilliarde“ will Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gemeinsam mit den Ländern auf die Beine stellen. Diese haben bereits 500 Millionen Euro bereitgestellt und der Bund soll die andere Hälfte beisteuern. Unter dem Strich bedeutet das aber, dass die internationalen Flughäfen weniger Geld als ursprünglich in Aussicht gestellt bekommen werden. Jeder Cent, der von Ländern oder Städten geflossen ist, wird in Abzug gebracht. Regionalflughäfen sollen faktisch leer ausgehen Dazu kommt, dass der Bund nur in die 12 „internationalen Flughäfen“ investieren will. Das hat zur Folge, dass die Regio-Airports sowie die Verkehrslandeplätze kein Geld vom Staat bekommen werden und damit nochmals schlechter gestellt werden. Die Summe, die hierfür aufgebracht wird, ist ebenfalls geringer. Von einer Milliarde ist keine Rede mehr, denn lediglich 200 Millionen Euro sollen fließen. Besonders kleine internationale Flughäfen werden übrigens nichts erhalten. Die Folge daraus ist, dass Verkehrsflughäfen Dortmund, Weeze, Hahn, Karlsruhe-Baden-Baden, Memmingen, Kassel-Calden, Lübeck, Rostock-Laage, Friedrichshafen und Paderborn kein Geld von

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Persönlichkeitswahl und Satzungsreformen bei UFO fix

Die Mitglieder der Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) haben in ihrer heutigen Mitgliederversammlung wichtige Satzungsreformen beschlossen.  Diese sollen als Auftakt für eine große Erneuerung der Satzung durch eine Grundsatzkommission dienen, die für eine zukunftsgerichtete interne Struktur sorgen soll. „Wir freuen uns, dass unsere Mitglieder den Empfehlungen unserer Grundsatzkommission gefolgt sind und mit der nötigen Mehrheit den ersten Satzungsänderungen zugestimmt haben. Nach den internen Streitigkeiten des vergangenen Jahres, sehen wir darin den richtigen Schritt für eine verbesserte Struktur und Arbeitsweise der Organisation, so dass künftig solche Konflikte schneller und besser gelöst werden können“, so Anja Bronstert, Vorsitzende der UFO.  Auch die nun beschlossenen Änderungen zur Wahlordnung mit dem entscheidenden Punkt, künftig den Vorstand wieder nach Persönlichkeits- statt Teamwahl zu ermitteln, würden dabei helfen, die nun angekündigte Vorstands-Neuwahl zügig einzuleiten. „Wir gehen davon aus, dass UFO im Frühjahr dieses Jahres bereits einen neuen siebenköpfigen Vorstand hat“, ergänzt Wolfgang Heriban, stellvertretender Vorsitzender der UFO. 

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TUI erweitert Flex-Tarif um „Hotel-only“-Buchungen

TUI erweitert den kürzlich eingeführten Flex-Tarif und bietet ab sofort volle Flexibilität nicht nur für Flugpauschalreisen, sondern auch für „Hotel-only“-Buchungen an. Der Wunsch nach Sicherheit und Flexibilität steht bei der Reiseplanung 2021 für Urlauber an erster Stelle. Dabei geht es vor allem um flexible Umbuchungs- und Stornomöglichkeiten. Im Zuge dessen führte das Reiseunternehmen bereits vor einigen Wochen den Flex-Tarif ein. Kunden müssen zwar ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Dafür kann die geplante Reise aber kurzfristig storniert oder umgebucht werden – und zwar noch bis 14 Tage vor Abreise. Dies gelte ab sofort auch für „Hotel-only“-Buchungen. „Die Aufschläge für den Flex-Tarif können als „Extra“ dazu gebucht werden und gelten pro Reisebuchung. Bei einer Reise bis 2.500 Euro liegt der Aufschlag gegenüber dem Normalpreis bei 39 Euro. Eine mehrköpfige Familie mit einem Reisepreis von bis zu 4.000 Euro ist für zusätzliche 69 Euro zum Flex-Tarif unterwegs, für Reisen mit einem Gesamtpreis von bis zu 20.000 Euro werden insgesamt 399 Euro fällig“, informiert der Touristikkonzern. Weiterhin sei bei allen TUI- und airtours-Reisen bis einschließlich Oktober 2021 der Versicherungsschutz „Covid Protect“ inklusive. Dieser deckt auch im Fall einer Reise in ein Risikogebiet die entsprechende Versorgung ab und umfasst unter anderem einen virtuellen Arztbesuch, Covid-Test, Rückfluggarantie sowie Hotel- und Behandlungskostenübernahme.

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Erfurt: Hifly Malta brachte 25 Tonnen FFP2-Masken

Der deutsche Regionalflughafen Erfurt-Weimar hatte am Donnerstag gegen späten Nachmittag erneut Besuch von einem Großraumjet. Die maltesische Fluggesellschaft Hifly Malta brachte mit dem Airbus A330-300 mit der Registrierung 9H-TAJ rund 2,3 Millionen FFP2-Masken nach Deutschland. Der Langstreckenjet ist kein reines Frachtflugzeug, sondern ein so genannter „Preighter“. Das bedeutet, dass die Maschine normalerweise Passagiere befördert, jedoch aufgrund der hohen Nachfrage im Cargobereich die Sitze entfernt wurden und momentan Fracht geflogen wird. Die 9H-TAJ starte in Shanghai, legte einen Zwischenstopp in Almaty ein und erreichte Erfurt-Weimar am Donnerstag gegen 16 Uhr 50. An Bord befanden sich insgesamt 25 Tonnen FFP2-Schutzmasken, die für verschiedene Drogerie- und Handelsketten in Thüringen und ganz Deutschland bestimmt sind. Erneut nutzte die Frankfurter Spedition Röhlig Deutschland GmbH & Co. KG den Flughafen Erfurt-Weimar als Logistikstandort zur Einfuhr von dringend benötigten medizinischen Schutzgütern. „Der Internationale Verkehrsflughafen Erfurt-Weimar setzt sich weltweit, bei Fluggesellschaften und Logistikern, immer mehr auch als professioneller Frachtflughafen, insbesondere für zeitkritische Expressfracht, durch“, so Flughafendirektor Gerd Stöwer. Rund 2,5 Stunden dauerte die Entladung und anschließende Betankung des Airbusses durch die Mitarbeiter des Airports. Der Rückflug nach Beja/Portugal ist für Freitag, den 12.02.21, 13.30 Uhr geplant. Dort befindet sich die Basis der portugiesischen Muttergesellschaft Hifly.

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Lufthansa Cargo: Hinter den Kulissen knirscht es

Eigentlich sollten die Frachtflugzeuge des Typs McDonnell Douglas MD-11F schon längst die Flotte der Lufthansa Cargo verlassen haben, doch es kam anders. Mittlerweile fliegen nur noch vier Exemplare für den Frachtableger des Kranichs, jedoch noch ein wenig länger als zuletzt angekündigt. Im Vorjahr erklärte Lufthansa, dass die Dreistrahler bis Frühjahr 2021 ausgeflottet werden. Die Strategie wurde abermals geändert. Nun sagte ein Sprecher gegenüber Aero.de, dass die vier MD-11F noch bis Herbst 2021 in Betrieb bleiben. Kürzlich wurde mit der D-ALCI ein Exemplar in die Vereinigten Staaten von Amerika verkauft. Lufthansa ersetzt die Cargoflugzeuge des Typs McDonnell Douglas MD-11F seit einiger Zeit durch Boeing 777F. Insgesamt wurden zehn Exemplare bestellt. Unter dem Strich soll die Flotte verkleinert werden, was unweigerlich zum Abbau von Pilotenstellen führen wird. So hatte man im Vorjahr noch rund 475 Flugzeugführer, so will man in naher Zukunft nur noch 250 Piloten beschäftigen, berichtet Aero.de unter Berufung auf Unternehmenskreise. Lufthansa Cargo wollte diese Zahl nicht bestätigen und verweist auf laufende Verhandlungen. Aerologic ist ohne Tarifvertrag billiger Innerhalb der Kranich-Gruppe gibt es noch eine zweite Cargo-Airline: Aerologic, an der Lufthansa beteiligt ist. Diese unterliegt nicht dem Konzerntarifvertrag, weshalb dort die Lohnkosten aus Sicht des Arbeitgebers niedriger sind. Demnach fühlen sich einige Lufthansa-Cargo-Flugzeugführer regelrecht zur Schwestergesellschaft, bei niedrigeren Löhnen, abgeschoben. Vor der Corona-Pandemie war Lufthansa Cargo durchaus ein Sorgenkind, denn Jahr für Jahr ging das weltweite Frachtvolumen zurück. Das änderte sich im Vorjahr schlagartig, so dass selbst Passagierflugzeuge für den Transport von Masken, Schutzkitteln, Testkits und sonstiger medizinischer Güter herangezogen

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DTM: Wizz Air baut Sommer-Angebot aus

Der Low-Coster verbindet den Verkehrsflughafen mit der Schwarzmeerküste. Zwischen dem 10. Juni und dem 11. September 2021 haben Passagiere die Chance, ab dem Dortmund Airport nach Burgas zu reisen. Wizz Air fliegt die Stadt in Bulgarien dreimal wöchentlich an – und zwar dienstags, donnerstags und samstags. „Damit ermöglichen wir unseren Fluggästen aus Dortmund und der Region während der Sommermonate an die Schwarzmeerküste zu fliegen“, so Wizz Air Sprecher Andras Rado. Die Flüge sind bereits jetzt buchbar. Neben Sofia und Varna ist Burgas die dritte Stadt in Bulgarien, die Reisende direkt ab Dortmund erreichen können. Es ist bereits das 46. Ziel, das Wizz Air im Sommer ab dem Dortmund Airport anfliegen möchte.

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Nürnberg: Ural Airlines fliegt 14 Tonnen Schnelltests ein

Mit einem Airbus A320neo brachte die russische Fluggesellschaft Ural Airlines rund 14 Tonnen Corona-Schnelltests von China nach Nürnberg. Eingesetzt wurde die VP-BOP, die eigentlich ein Passagierjet ist, jedoch aufgrund der erhöhten Cargo-Nachfrage auch als Frachter herangezogen wird. Laut Flughafen Nürnberg wurden die Antigen-Tests von einem fränkischen Hersteller und Anbieter von Medizintechnik bestellt. Der Airport betont in einer Aussendung, dass man trotz des geringen Passagieraufkommens rund um die Uhr betriebsbereit ist, damit wichtige Ambulanz-, Rettungs- und Frachtflüge für die Metropolregion Nürnberg durchgeführt werden können.

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