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Deutschland: Beförderungsverbot für fünf weitere Afrika-Staaten

Die deutsche Bundesregierung stuft auf Empfehlung des Robert-Koch-Instituts fünf weitere afrikanische Länder als so genanntes „Mutationsgebiet“ ein. Das hat zur Folge, dass für Airlines am Sonntag ein Beförderungsverbot in Kraft treten wird. Betroffen sind: Botsuana, Malawi, Mosambik, Sambia und Simbabwe. Vom Bann erfasst ist nur der Point-to-Point-Verkehr. Das hat zur Folge, dass Transitpassagiere weiterhin beispielsweise Frankfurt am Main oder München für den Umstieg nutzen können. Deutsche Staatsbürger bzw. Personen mit Wohnsitz in Deutschland können weiterhin einreisen, unterliegen jedoch einer Quarantäne. Die Bundesrepublik führte erst kürzlich neue Einstufungen der „Risikogebiete“ durch. Diese führen zu veränderten Einreisebestimmungen. Teilweise können diese ein Beförderungsverbot für alle Verkehrsunternehmen zur Folge haben.

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Jänner 2021: Airbus lieferte 21 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Jänner 2021 keine einzige Neubestellung an Land ziehen. In Zeiten wie diesen ist es aber schon ein Erfolg, wenn keine Stornierungen ins Haus flattern. Das war der Fall. Ausliefern konnte der Hersteller insgesamt 21 Maschinen an 15 Kunden. Dabei handelte es sich um zwei A220-300, einen A220-100, zehn A320neo, vier A321, einen A321neo, einen A330-800 und einen A350-900. Weiters wurde ein A319neo an einen privaten Kunden übergeben. Der Auftragsbestand zum 31. Jänner 2021 lag bei 7.163 Verkehrsflugzeugen.

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Flughafen Friedrichshafen meldet Insolvenz an

Der Flughafen Friedrichshafen meldete beim Amtsgericht Ravensburg Insolvenz in der Sonderform des Schutzschirmverfahrens. Laut Medienerklärung hat das Gericht dem Antrag stattgegeben und den Rechtsanwalt Alexander Hubl zum Sachwalter bestellt. In einer Aussendung schreibt der Airport, dass der Schrott trotz Unterstützung aus Politik und Wirtschaft notwendig geworden ist. Aufgrund der zweiten Coronawelle und den damit verbundenen Einschränkungen findet Flugverkehr, anders als noch im September 2020 erwartet, kaum statt. Trotz der begonnenen Impfungen ist bis weit ins Jahr 2021 keine wesentliche Verbesserung zu erwarten. Zur Unterstützung der Geschäftsleitung wird Herr Rechtsanwalt Alexander Reus von Anchor als weiterer Geschäftsführer bestellt werden. Reus ist seit vielen Jahren in der Sanierung und Restrukturierung von Unternehmen tätig. „Mit den Ergebnissen des Roland Berger Gutachtens und den Beschlüssen unserer Gesellschafter für die weitere Finanzierung des Flughafens wurde die Basis gelegt um nun in einem Schutzschirmverfahren die finanzielle Sanierung des Unternehmens fortzuführen. Der erneute weitgehende Stillstand des Luftverkehrs hat die Situation nochmals verschärft und die Einleitung des Schutzschirmverfahrens unumgänglich gemacht. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam mit unseren Gesellschaftern das Ziel, den Flughafen sicher aus dieser Krise zu führen, erreichen werden. Für die Unterstützung unserer Kunden und Dienstleister, der Gesellschafter, der Wirtschaft der Region und insbesondere der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diesem nun eingeschlagenen Weg möchte ich mich bereits heute bedanken. Nur mit ihnen gemeinsam wird diese Sanierung auch gelingen“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH.

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Lufthansa schuldet 1,6 Milliarden Euro Staatskredit auf Anleihe um

Lufthansa organisierte sich auf dem Kapitalmarkt mittels einer Anleihe 1,6 Milliarden Euro. Mit den Einnahmen will die größte Airline Deutschlands das über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährte Staatsdarlehen teilweise zurückbezahlen. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir in unseren Heimatmärkten erhalten. Die heute erfolgreich platzierte Anleihe ermöglicht uns die Rückzahlung des gesamten KfW-Darlehens. Die Refinanzierung senkt sogar unsere Finanzierungskosten. Trotz der Rückzahlung ist es jedoch wahrscheinlich, dass wir weitere Elemente des Stabilisierungspakets in Anspruch nehmen werden, die derzeit ungenutzt sind. In welchem Umfang wir dies tun werden, hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab“, sagt Remco Steenbergen, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG. Die Anleihe mit einer Stückelung von 100.000 Euro wurde in zwei Tranchen mit einer Laufzeit von vier beziehungsweise sieben Jahren platziert:  Die Tranche mit einer Laufzeit bis zum 11. Februar 2025 hat ein Volumen von 750 Millionen Euro und wird mit 2,875 Prozent pro Jahr verzinst. Die Tranche mit einer Laufzeit bis zum 11. Februar 2028 hat ein Volumen von 850 Millionen Euro und wird mit 3,75 Prozent pro Jahr verzinst. „Mit den nun aufgenommenen langfristigen Mitteln und den Mittelaufnahmen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro im zweiten Halbjahr 2020 hat Lufthansa die Refinanzierung aller im Jahr 2021 fälligen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von rund 2,6 Milliarden Euro sichergestellt. Wie vertraglich im Rahmen der Stabilisierungsmaßnahmen im vergangenen Juni vereinbart, führt die Aufnahme darüberhinausgehender Finanzmittel zur Tilgung des KfW-Kredits von Lufthansa.  Somit wird der Kredit in Höhe von 1 Milliarde Euro vorzeitig an die KfW zurückgezahlt werden. Die

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München: Lufthansa A350-900 von Rekordflug zurückgekehrt

Am Donnerstag um 13 Uhr 34 kehrte Lufthansa mit einem Airbus A350-900 vom längsten Flug in der Firmengeschichte zurück. Der Carrier brachte mit der D-AIXP Wissenschaftler von Hamburg aus auf die Flaklandinseln. Die Maschine flog anschließend zum Flughafen München zurück. Der Langstreckenjet und die Besatzung wurden auf dem zweitgrößten Airport mit einer Wasserfontäne begrüßt. Auch Flughafenchef Jost Lammers und Stefan Kreuzpaintner, Lufthansa Chief Commercial Officer & Hub Manager München, haben es sich nicht nehmen lassen die Crew am Vorfeld zu empfangen. Am vergangenen Sonntag, 31. Januar, war die 16-köpfige Crew um Kapitän Rolf Uzat zum längsten Flug in der Geschichte der Lufthansa gestartet. Von Hamburg zur Militärbasis Mount Pleasant benötigte sie für die 13.700 Kilometer lange Strecke insgesamt 15:26 Stunden. Auch der heutige Flug ist laut Lufthansa rekordverdächtig: Der Airbus A350-900 „Braunschweig“ bewältigte die 13.400 Kilometer lange Flugstrecke in 14:03 Stunden. In der Historie des Münchner Flughafens ist bisher kein Flugzeug gelandet, das eine derart lange Flugstrecke ohne Zwischenlandung zurückgelegt hat. An Bord des Sonderfluges waren 40 Passagiere der Besatzung des Forschungsschiffes „Polarstern“, die im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, zurück in die Heimat flogen. Da die Hygieneanforderungen rund um diesen Flug extrem hoch waren, geht der Hin- und Rückflug auch aus einem anderen Grund in die Geschichte der Lufthansa ein: Bereits zwei Wochen vor Abflug ist die Lufthansa Crew zeitgleich mit den Passagieren in einem Bremerhavener Hotel in Quarantäne gegangen. Die gesamte Dienstreise dauerte für die Crew insgesamt 20 Tage, keine Crew hatte

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Friedrichshafen stutzt die Bäume

Momentan hält sich am Flughafen Friedrichshafen aufgrund der Corona-Pandemie das Flugaufkommen in sehr eng gesteckten Grenzen. Dennoch muss der Airport aus Sicherheitsgründen im An- und Abflugsbereich Schnittmaßnahmen vollziehen. Diese werden im Februar am westlichen und nördlichen Ende des Flughafengeländes durchgeführt – entlang des Messezubringers, am Allmannsweiler Bach und an der Allmannsweilerstraße. Der Bodensee-Airport Friedrichshafen ist nach dem Luftverkehrsgesetz dazu verpflichtet, die Hindernisfreiheit in den An- und Abflugbereichen sicherzustellen. In den vergangenen Jahren wurden deshalb immer wieder hohe Bäume, die in den freizuhaltenden Luftraum hineinragen, entsprechend zurückgeschnitten. Die notwendigen Arbeiten wurden mit der Stadt Friedrichshafen und dem Landratsamt Bodenseekreis im Vorfeld abgestimmt. Eine entsprechende offizielle Bewilligung liegt vor. Dabei erfolgte bereits im Vorfeld eine detaillierte Bewertung und Begutachtung durch das Büro für Landschaftsökologie mit dem Ziel einen unnötigen Eingriff in Flora und Fauna zu vermeiden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Februar abgeschlossen sein.

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Hannover: Einsatz von Corona-Spürhunden angedacht

Hunde werden in vielen Bereichen als Experten eingesetzt, denn nach entsprechender Ausbildung sind diese in der Lage so ziemlich alles zu finden. Ob Sprengstoff, Drogen oder verschüttete Menschen – all das ist für Spürhunde kein Problem. Nun überlegt man zumindest in Niedersachsen auch auf „Coronaschnüffeln“ zu setzen. Zur „Anti-Corona-Truppe“ des Flughafens Helsinki zählt bereits seit einiger Zeit die Unterstützung durch Vierbeiner. Fachlich wird das Projekt durch eine Universität begleitet und die Ergebnisse sind vielversprechend. Die Trefferquote ist äußerst hoch, so dass durchaus vorstellbar ist, dass Hunde „der“ Gamechanger im Reiseverkehr sein könnten. Allerdings setzten bislang nur Dubai und Helsinki auf den planmäßigen Einsatz von Spürhunden in Sachen Corona-Bekämpfung. In Deutschland und Österreich gibt es zwar Überlegungen und Versuche, doch von einem Planeinsatz ist noch nichts zu vernehmen. Der Ministerpräsident des deutschen Bundeslands Niedersachsen, Stephan Weil, sagte nun, dass es vorstellbar ist, dass Spürhunde bei Restaurantbesuchen, Veranstaltungen, Grenzkontrollen und eben an Flughäfen zum Einsatz kommen könnten. Er bezeichnete dies als „hochinteressante Möglichkeit“, nannte aber keine konkreten Details. In Deutschland testen die Tierärztliche Hochschule Hannover und die Bundeswehr bereits seit einigen Monaten. Die Trefferquote kann sich sehen lassen: 94 Prozent.

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Fertigung von Komponenten für A321XLR angelaufen

Die Produktion von Komponenten für den Airbus A321XLR ist nun angeflogen. Zunächst werde mit der Montage der ersten vorderen, mittleren und hinteren Rumpfsektionen begonnen, teilte der Flugzeugbauer mit. „Weltweit bauen wir bereits große und kleine Komponenten und Systeme für das erste A321XLR-Flugtest-Flugzeug“, erklärt A321XLR-Programmleiter Gary O’Donnell. „Parallel dazu testen und prüfen wir auch schon Strukturteile und Systeme, damit deren sichere Funktion sichergestellt ist. Mit Hilfe der Konstruktionspläne bereiten sich die Werke und Zulieferer auf die beginnende Serienproduktion vor und auf den realen Bau der ersten Teile. In der zweiten Jahreshälfte werden die fertigen Komponenten dann an die Endmontagelinie in Hamburg geliefert“. Der Airbus A321XLR ist eine gegenüber der LR-Variante nochmals reichweitengesteigerte Variante, die ebenfalls auf dem A321neo basiert. Ein neuer Integraltank mit mehr Fassungsvermögen soll das Muster für viele Langstrecken tauglich machen. Da durch diese Maßnahme auch das MTOW steigt, werden alle Sektionen verstärkt.

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Nürnberg: Mitarbeiter streichen Wände statt Flugzeugabfertigung

Aufgrund der Coronakrise hält sich derzeit das Verkehrsaufkommen am Flughafen Nürnberg in enggesteckten Grenzen. Der Airport wurde kreativ und setzt das Personal, das wegen der geringen Nachfrage wenig Arbeit hätte, anderweitig ein. So helfen Bedienstete des Airports beim Gesundheitsamt aus oder streichen die Wände neu. Wegen des geringen Flugaufkommens sind aber viele Mitarbeiter derzeit ohne Beschäftigung. Während einige Beschäftigte der Flugzeugabfertigung die verkehrsarme Zeit nutzen, um beispielsweise bei Malerarbeiten zu helfen, sind andere beim Nürnberger Gesundheitsamt aktiv, um dort zu unterstützen. Statt Koffer aufs Gepäckband zu wuchten oder Ladepläne zu erstellen, arbeiten Mitarbeiter des Flughafens seit zwei Monaten beim Gesundheitsamt Nürnberg und unterstützen das Corona-Team. Dort arbeiten verschiedene Teams an unterschiedlichen Aufgaben. Einige halten telefonisch Kontakt zu Infizierten, andere Kollegen ermitteln Kontaktpersonen und betreuen sie. Die Airport-Abordnung ist für das Bescheinigungsmanagement zuständig, stellt also positiv Getesteten und Kontaktpersonen eine Bestätigung der Quarantäne aus. „Die neuen Aufgabenfelder sind eine sinnvolle Herausforderung“, so die einhellige Meinung. Vom Flugfeld aufs Malergerüst: Beschäftigte der Flugzeugabfertigung unterstützen derzeit Malermeister Dieter Cerbin dabei, das Cargo Center zu renovieren. Gewöhnlich werden umfangreiche Malerarbeiten an Fremdfirmen vergeben, da sie für das eigene Personal nicht leistbar wären. Anders in Corona-Zeiten, in denen die eigentlichen Tätigkeiten ruhen. Ralf Dorn, sonst auf dem Flugfeld unterwegs, freut sich, dass er helfen kann. Die Nachfrage nach weiteren Malerarbeiten ist groß, doch lieber wäre es Dorn, „wenn es mit den Flügen endlich wieder richtig losgeht“.

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Deutschland: Bundespolizei droht Airlines mit hohen Strafen

Der Chef der deutschen Bundespolizei räumte ein, dass die Überprüfung der zur Einreise in die Bundesrepublik Deutschland erforderlichen Dokumente, beispielsweise getätigte Einreiseanmeldung, nicht rund läuft. Die Fluggesellschaften kommen demnach den Anordnungen nur mangelhaft nach. Die Regierung verlangt von Beförderungsunternehmen, dass diese vor dem Einsteigen überprüfen, ob die elektronische Einreiseanmeldung getätigt wurde oder nicht. Auch sollen, falls erforderlich, negative Testbefunde gesichtet werden. Allerdings gibt es in den meisten deutschen Bundesländern Ausnahmen für bestimmte Personengruppen, die entweder keine Anmeldung oder keinen Test benötigen. Es gibt auch ganz wenige Fälle, in denen beides nicht benötigen. Die überwiegende Mehrheit müsste eigentlich die Dokumente spätestens beim Boarding vorweisen, andernfalls muss laut deutscher Anordnung die Beförderung verweigert werden. Laut Bundespolizeipräsident Dieter Romann funktioniert das aber in der Praxis nicht. Im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ wirft er den Fluggesellschaften sogar „verantwortungsloses Verhalten“ fest und verweist darauf, dass die lokalen Gesundheitsämter pro Verstoß und Passagier Strafen in der Höhe von bis zu 25.000 Euro gegen Beförderungsunternehmen verhängen können. Allein in den letzten sechs Tagen habe man, so Romann, rund 600 Fälle, in denen die Einreisebestimmungen missachtet wurden, gefunden. So waren zum Teil weder die Einreiseanmeldung noch der Coronatest-Befund vorhanden. Auch sollen Einreisesperren umgangen worden sein. Nun will man Druck auf die Fluggesellschafen ausüben und diese mittels hoher Geldstrafen zur Kontrolle der Dokumente bewegen.

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